Darf ich ohne weiteres mit arbnb einen freien Schlafplatz gegen Bezahlung anbieten (was ist zu tun)?

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4 Antworten

Wenn Du Deine Wohnung komplett anbieten würdest, bekämst Du sehr schnell ein Problem. Da Du aber nur einen Schlafplatz anbietest, also Gäste empfängst, ist das was ganz anderes. Niemand kann etwas dagegen haben, dass Du Gäste empfängst. Allerdings solltest Du zur Sicherheit Deinen Vermieter fragen, ob er Untervermietung erlaubt und Dir das ggf. schriftlich geben lassen.

Erlaubt er Untervermietung nicht, solltest Du Deinen Auftritt bei Airbnb so gestalten, dass niemand erkennen kann, dass Du bzw. Deine Wohnung dahinter stecken. Halte dann auch die Vermietung so in Grenzen, dass niemand eine Regelmäßigkeit feststellen kann, nach dem Motto, einer geht und der nächste kommt schon wieder. Lass also immer mehrere Tage oder auch mehrere Wochen dazwischen. Dann sind das einfach nur Deine Besucher und fertig. Wo kein Kläger da kein Richter.

Die Mieter musst Du nicht benachrichtigen. Ein Gewerbe muss nicht angemeldet werden.

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Nein, Du benötigst hier nicht nur die Erlaubnis zur Untervermietung durch den Vermieter, sondern konkret die Erlaubnis zur Untervermietung an Touristen (Gäste). Einen Rechtsanspruch hast Du darauf nicht. Machst Du es dennoch riskierst Du die fristlose Kündigung.

http://www.finanztip.de/untermiete/vermietung-airbnb/

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Gewerbliche Überlassung eines Schlafplatzes kann der Vermieter untersagen. Das ist ja kein "Besuch", den der Vermieter dulden muss.

Grundsätzlich ist jedes Einkommen steuerpflichtig.

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Kommentar von Simonderbabo
22.12.2015, 18:10

Falsch nicht jedes. So z.B. Trinkgeld in der Kneipe muss nicht versteuert werden oder so und so viel ist immer frei bei Hartz IV und bei normaler Arbeit bis zum existenzminimum so weit ich weiß

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Gewerbe erst wenn du es gewerbsmäßig machst, also dies deine Haupteinnahmequelle ist - Wenn du z.B. mehrere Wohnungen hast und das dort machst nicht bei einen Schlafplatz ( Du hast auch einen bestimmten Freibetrag ).  An deiner Stelle : Wo kein Kläger, da kein Richter und wíe soll dein Mieter oder Gewerbeamt das bemerken .... zu 99 % nicht

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Kommentar von DerHans
22.12.2015, 17:59

Die Mitmieter werden das schnell mitbekommen, dass laufend fremde Leute dort übernachten. Dann hat er im Ruckzuck die Kündigung.

Seit wann muss ein Gewerbe erst angemeldet werden, wenn man überwiegend davon lebt?


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Kommentar von ChristianLE
23.12.2015, 09:59

 wíe soll dein Mieter oder Gewerbeamt das bemerken .... zu 99 % nicht

zu 99%? Ich würde die Wahrscheinlichkeit eher als 50/50 einschätzen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die Behörden regelmäßig die einschlägigen Seiten, wie Airbnb, besuchen, um Steuersünder ausfindig zu machen.

Ansonsten könnte man deinen Beitrag glatt als Aufforderung zur Steuerhinterziehung deuten. Vorsicht!

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