Frage von JennyMarckmann 09.12.2010

Darf ein Vermieter einen Chihuahua verbieten?

  • Hilfreichste Antwort von Tonks21 09.12.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    kleintiere sind nur kaninchen, meerschweinchen, hamster usw. ein chihuahua ist ein hund und wenn der vermieter hunde verbietet darf kein hund einziehen, soweit ich weiß, darf der vermieter den bewohnern die wohnung ohne probleme kündigen.

  • Antwort von Cookylinchen 09.12.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn im Vertrag steht "Tierhaltung nur nach Absprache" darf er sich nicht mals einen Wellensittich ohne eure Erlaubniss holen und natürlich ist ein Chihuahua ein Hund, auc wenn die Dinger eher wie Ratten aussehen.^^

  • Antwort von Peepe 09.12.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn es heißt die Tierhaltung dann zählt ein cihuahua auch dazu. Und es ist ein Hund und kein kleintier. Und das zählt wohl für alle Tiere sonst kann er sich ja jetzt alles zulegen was kleiner ist als ein Chihuahua und da gibt es noch sehr viel.

  • Antwort von relaxan 09.12.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    die zahlen doch Hundesteuer also = EIN HUND!!!

  • Antwort von Inga1605 21.03.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wie sehr und wieoft willst du denn noch Menschen = Mietern das Leben schwer machen, in bezug auf die Anschaffung von Hunden?

    Bei einem 1000 m² Grundstück dürfen sie sich nichtmal einen 2. Hund anschaffen, das finde ich schon mehr als eine Machtausübung. Die Mieter sollen pünktlich ihre Miete bezahlen und das ist ok, wenn das Geld fliesst, aber Ansprüche dürfen sie in ihrem Lebne nicht stellen, wie sie leben wollen und mit welchen Tieren.

    Ich finde deine Einstellung  absolut "vermessen" :-(

  • Antwort von heimwerker 09.12.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Grundsätzlich ist ein Hund ein Hund. Und dieser fällt nicht unter die Kleintierregelung. Tatsächlich aber gab es in der Vergangenheit ein Urteil (hier allerdings Yorksihre Terrier), dass dem Mieter Recht gab. Dies ist aber ein Einzelfall und die einhellige Mehrheit in der Rechtsprechung sieht anders aus, so auch die Sicht des BGH. Einigkeit in der Rechtsprechung herrscht allerdings bei Kündigung. Der VM kann nicht einfach dem Mieter Kündigen, wenn dieser gegen das Hundeverbot verstößt oder sich diese nicht genehmigen lässt. Es muss eine umfassende Abwägung aller Interessen stattfinden. Nur wenn vom Tier eine Belästigung ausgeht, kann die Kündigung angedroht werden. Als Mittel bleibt dem Vermieter nur die Klage auf Unterlassung. MfG

  • Antwort von Dorfrocker 09.12.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
  • Antwort von kayaretz 09.12.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    es gibt tatsächlich urteile, dass ein chihuahua nicht als hund gilt.

  • Antwort von eichorn 09.12.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Er darf

  • Antwort von Mireau 24.11.2011

    Hallo,

    es stimmt. Ein Chihuahua, sowie alle anderen Zwergrassen, ist ein Kleintier. Somit ist die Haltung eines Chihuahuas nicht zustimmungspflichtig und generell erlaubt!

    Hierzu gibt es Urteile vom Landgericht Kassel 1 S 503/96 WM 97, 260 und vom LG Düsseldorf 24 S 90/93 WM 93, 604.

    Grundsätzlich ist es auf dem Land und vor allem in Einfamilienhäusern so, dass Hundehaltung zum vertragsgemäßem Gebrauch des Mietshauses gehört. Bei einem Verbot, muss der Vermieter triftige Gründe vorlegen. Nur Kampfhunde dürfen in jedem Fall abgelehnt werden. In Stadtwohnungen mit mehreren Mietparteien im Haus können auch Hunde mit normaler Größe ohne triftigen Grund abgelehnt werden. Chihuahuas sind allerdings überall erlaubt.

    Gruß!

  • Antwort von holger11 09.12.2010

    Nur ein Hinweis:

    Wenn tatsächlich nur "Tierhaltung verboten" im Mietvertrag steht, ist eine solche Klausel ungültig, jedenfalls wenn es sich um AGB (--> eine Musterformulierung) handelt und nicht um einen individuellen Vertrag oder individuellen Zusatz. Wenn Kleintiere wie Schildköten etc. nicht ausgenommen werden, gilt das als "unangemessene Benachteiligung" des Mieters und führt zur Unwirksamkeit der Klausel.

  • Antwort von rudelmoinmoin 09.12.2010

    es ist mir unverständlich wenn man schon auf dem land wohnt,warum tierverbot(haustier),wozu wohnt man dann auf dem land,die grundstücke sind doch groß genug,streich diesen text aus dein mietvertrag

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