Darf ein Rechtsanwalt ein Mandat ablehnen, wenn er erfährt dass d. Mandant seine Rechtschutzversichung involvieren will?

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5 Antworten

Guten Abend,

der Anwalt lehnt keine Mandanten ab. Er entscheidet ob er ein Mandat übernimmt oder nicht. Und das kann er ganz nach belieben tun.

Üblicherweise wird im Streitfall mit der Rechtsschutzversicherung Rücksprache gehalten. Diese gibt dann eine Liste mit möglichen Anwälten an, die Sie kontaktieren können.
Selbstverständlich bezahlt sie nämlich nicht einfach die Rechnung die Sie vorgelegt kriegt. Sie sucht aus, welchen Anwalt sie bezahlen.

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Kommentar von schleudermaxe
20.05.2016, 06:09

Da kann aber etwas nicht stimmen, denn in Deutschland gilt die freie Wahl des VN.

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Kommentar von Apolon
20.05.2016, 10:23

Falsch!

Der Kunde kann bei den meisten Rechtsschutztarifen entscheiden, welchen Rechtsanwalt er wählt. Er hat natürlich auch die Möglichkeit einen Partneranwalt der Rechtsschutzversicherung zu wählen.

Auf einen Rechtsschutztarif der nur dann die Bezahlung übernimmt, wenn der Rechtsschutzversicherer den Anwalt auswählt, sollte jeder Mensch verzichten.

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Ja, das darf doch jeder Dienstleister und oft verstehe ich es auch. Denn gute Arbeit soll gut bezahlt werden und damit sind eben viele AG bzw. deren Versicherungen nicht einverstanden. 

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Grundsätzlich gilt das freie Vertragsrecht. Daher kann selbstverständlich ein Anwalt auch ein Mandat ablehnen.

Mit der Rechtsschutzversicherung hat das nichts zu tun.  Rechtsanwälte leben davon, dass ihre Mandanten eine Deckungszusage ihrer Versicherung haben.

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Ja. Jeder Anwalt kann ein Mandat ablehnen.

Wenn der Mandant anfangs verschwiegen hat, dass er seinen Rechtsschutzversicherer einschalten will, ist das auch ein Grund, das Mandat niederzulegen.

Dadurch  wird auch nicht der Versicherte diskriminiert. Der Versicherte hat doch selbst die Ursache dafür gesetzt.


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Nachdem was ich gegoogelt habe, sind Anwälte nicht verpflichtet ein Mandat zu übernehmen. 

Doch die Entscheidung für das Ablehnen muss unverzüglich begründet werden. 

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