Frage von LaNicky, 241

Darf die Verkäuferin einfach von einem mündlichen Hundekaufvertrag zurücktreten?

Hallo ihr Lieben,

Ich hoffe, ihr könnt mir weiter helfen, denn ich weiß nicht mehr wie ich weiter verfahren soll.

Mein Freund und ich sind schon lange auf der Suche nach einem Hund. Freitag Nachmittag haben wir dann unsere kleine süße Maus gefunden. Ich rief sofort bei der Verkäuferin an und klärte alles mit Ihr -> der Preis war geklärt und heute wollten wir die kleine EIGENTLICH abholen. Ich fragte die Verkäuferin extra nochmal, ob es da jetzt unser Hund sei :) Sie antwortet mit ja... Wir waren total glücklich über die tolle Nachricht...An dem Tag haben wir dann auch schon alles für die kleine geholt gehabt (Hundebett, Leine, Geschirr, Essen, einfach alles was dazu gehört)

Gestern dann der Schock, die Verkäuferin schrieb mir eine Nachricht mit den Worten "Tut mir wirklich sehr leid aber mein Bruder hat sich entschlossen die kleine zu behalten...und ich weiß ich habe es zugesagt aber da die kleine somit in der Familie bleiben wird muss ich leider mein Wort brechen und es wird nichts werden...

Jetzt meine Frage....Darf die Verkäuferin einfach so von dem mündlichen Hundekaufvertrag zurücktreten?

Danke im voraus schon mal für eure Antworten :)

LG

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 47

Hi,

Ganz abgesehen ob sie das nun durfte oder nicht, ich würde euch gerne Nahe legen euren Hund anders zu suchen.

 Ihr müsst ja schließlich länger als ein Jahrzehnt mit ihm leben, da lohnt es sich schon den Hund erstmal persönlich kennenzulernen, bevor man eine Kaufzusage macht, weil man sich dann ja auch irgendwie verpflichtet fühlt ihn dann auch zu nehmen. 

Also bitte für die Zukunft anrufen und ein Termin zur Besichtigung machen und dann erst entscheiden, nach den Aussehen kann nan ja nie gehen, auch hübsche können krank oder "ar....geigen" sein, wo man vielleicht erst auf den zweiten Blick sieht das es nicht passt.

Und lasst euch ruhig Zeit, dein Freund hast doch bestimmt auch anders kennengelernt? Den hättest doch auch nicht aus den Telefonbuch nach Namen ausgesucht und die Eltern gefragt wie er drauf ist, um dann zusagen den nehm ich?

Wenn man den Züchter dann auch kennengelernt hat Batman auch den Vorteil das er ein Gesicht zu seiner Entscheidung hat, die Hobbyzüchterin kannte euch ja im Grunde nicht was die Absage auch leichter macht. 

Und ich wäre erstmal vorsichtig mit sofort verfügbaren Welpen, im Regelfall muss man auch ein paar Monate warten können, weil Welpen ja nicht in Fabriken gefertigt werden, sondern durch geplante Verpaarungen produziert werden. Geht also bitte sicher das ihr kein Wühltischwelpen aus einer Massenproduktionsstätte kauft, das ist leider nicht immer leicht zu unterscheiden, da die ja auch ihre Maschen und Tricks haben. 

Und bei Hobbyzüchtern besteht bitte darauf beide Elterntiere kennenlernen zu dürfen, um auch zu sehen was ihr bekommt. Und achtet drauf das der Welpe nicht früh rausgeschmissen wird, gesetzlich sollte er mindestens 8 Wochen alt sein, besser wäre allerdings 10-12 Wochen. Und schaut euch auch an wo die Tiere leben. Da gilt es eben zu unterscheiden wer da nur züchtet um schnell Kohle zu machen und wer wirklich mit Herzblut dabei ist. 

Im Tierheim sitzen übrigens auch ganz viele Hunde ;) und bei manchen Zuchtvereinen gibt es auch eine Not Vermittlungsstelle für Welpen die zurück kamen, Junghunden und auch ausgewachsenen garantiert, reinrassigen Hunden.

Kommentar von jww28 ,

Lach jetzt erst Korrektur gelesen, mein Tablet versteht Spaß :) Batman sollte da nicht rein, der hat sich dreist eingeschlichen als ich "hat man" eingeben wollte :) 

Antwort
von LukaUndShiba, 85

Wenn man mit unseriösen Leuten verhandelt ist man selber schuld.

In Zukunft dann lieber bei einem seriösen Züchter kaufen.

Wo dran ich aus mache das die Person unseriös ist? Welpen werden über das Telefon versprochen und dürfen schon beim ersten Besuch mit genommen werden.

Ich glaube ihr müsst noch einiges über den sicheren Welpen kauf lernen. 

Man fährt vor dem Kauf mindestens einmal schon so zum Züchter, viele bestehen aber auf mehrere Besuche. Dort wird sich kennen gelernt und der züchter schaut ob er euch für geeignet hält. Ihr könnt im Gegenzug fragen stellen, die Eltern und anderen Hunde kennen lernen und euch angucken wie die Welpen aufwachsen.

DAS sind die Umstände unter denen man gesunde Welpen von privat kauft.

Antwort
von Fortuna1234, 152

Auch mündliche Verträge gelten, aber das muss man beweisen. Will man jetzt wirklich wegen eines Hundes vor Gericht? Ihr tut es ja leid und man kann es nicht ändern. Vielleicht könnt ihr euch drauf einigen, dass sie euch bisschen was abkaufen von dem Zeug. Wobei ihr das ja ggf. später bei einem anderen Hund eh brauchen werdet.

Kommentar von LaNicky ,

Nein um Gottes Willen, ich will nicht vor Gericht...mir ging es auch einfach nur um die kleine Maus.

Sie brauch mir auch nichts abkaufen...ich werde die Sachen einfach behalten.

Wollte ja nur wissen, ob das wirklich so einfach geht, wie die gute Frau sich das vorstellt.

Kommentar von Fortuna1234 ,

Rein theoretisch nicht, aber Recht haben und Recht bekommen sind zwei unterschiedliche Dinge. Da sich bei sowas keiner auf einen Rechtsstreit einlassen wird, wird es einfach so laufen. Alles andere wäre auch irrational.

Es ist schade, aber that´s life.

Kommentar von friesennarr ,

Nix "rein theoretisch nicht".

Solange die Sache noch nicht übergeben ist kann jeder Vertragspartner von einem Kauf bzw. Verkauf abstand nehmen.

Wenn die Sache schon übergeben ist, dann sieht das ganze anders aus.

Hier war eher ein Kaufversprechen vorhanden.

Kommentar von Jurasuppe ,

Das ist hochgradig falsch. Deswegen muss ich hierzu leider eben wiedersprechen. Die Erfüllung eines Kaufvertrages hat rein gar nichts mit der Verpflichtung aus dem Kaufvertrag zu tun. Pacta sunt servanda. Lediglich im vorvertraglichen Bereich ist es möglich noch Abstand zu nehmen (was in Sonderfällen aber bereits zu einer cic Haftung führen kann). Ein solch vorvertraglicher Fall liegt hier aber nicht vor, da Einigkeit bzgl. der essentialia negotii vorlag (Kaufpreis, Kaufsache, Vertragspartner) und das Angebot angenommen wurde. Ab diesem Moment ist es nicht mehr möglich sich - ohne weiteres - von dem Vertrag zu lösen. Im vorliegenden Fall wäre der Nachweis auch über Zeugen möglich.

Um die Frage daher im Übrigen zu beantworten: es wäre möglich auf Erfüllung zu beharren. Ob das sozial der richtige Weg ist überlasse ich der Einschätzung anderer. Fortuna1234 stimme ich daher in seinen Aussage voll zu.

Viele Grüße, JS

Antwort
von RuedigerKaarst, 118

Hallo,
mündliche Verträge gelten auch.
Fraglich ist, wer der Halter ist.

Die Verkäuferin schreibt, dass ihr Bruder sich entschlossen hat, den Hund zu behalten.
Wenn der Bruder der Halter ist darf fie Schwester den Hund nur verkaufen, wenn er damit einverstanden ist.

Wie wollt ihr beweisen, dass er damit einverstanden war, wenn ihr mit der Schwester geredet habt?

Wollt ihr deshalb einen Rechtsanwalt beauftragen?
Das kann teuer werden.

Kommt es zum Rechtstreit kann es dauern und der Hund würde, falls ihr gewinnen solltet, aus seiner gewohnten Umgebung gerissen.
Wollt ihr das dem Hund antun?

Schreibt ihr eine Nachricht und fragt, was ihr mit den bereits gekauften Artikeln machen sollt.

Oder versucht sie umzutauschen.
Manche Geschäfte sind kulant.

Kommentar von Ronox ,

Es ist völlig irrelevant, wer der Halter oder Eigentümer ist. Der Kaufvertrag ist in jedem Fall wirksam und die Übereignung ist geschuldet. Ob sie den Hund auch wirklich übereignen kann, kann dann Auswirkungen auf Schadensersatzansprüche haben, ist aber keine Frage der Wirksamkeit des Kaufvertrages an sich.

Kommentar von RuedigerKaarst ,

Dann könnte man ja auch über eBay gekaufte, gestohlene Waren behalten. Wer nicht der Eigentümer ist, hat kein Recht an der Sache und kann es daher nicht verkaufen.

Kommentar von uni1234 ,

Verkaufen und Übereignen sind aber völlig verschiedene Dinge. Um eine Sache wirksam verkaufen zu können muss mach nicht Eigentümer sein. Auch zur Übertragung des Eigentums ist es nicht erforderlich, dass man selbst Eigentümer ist. Dies gilt aber u.A. nicht für gestohlene Ware (§ 935 BGB).

Mit anderen Worten: Gestohlene Ware kann man grundsätzlich nicht behalten. An ihr geht kein Eigentümer über.

Antwort
von peterobm, 132

auch mündliche Verträge haben Gültigkeit, die Beweisführung ist leider etwas Schwierig; man benötigt Zeugen; am besten noch Personen ausserhalb der Familie

Kommentar von LaNicky ,

Da hätte ich 2 die das noch mitbekommen haben und nicht zu meiner Familie gehören....

Kommentar von peterobm ,

ob sich der Aufwand über ein Anwalt lohnt?

Kommentar von LaNicky ,

Für mich schon,da wir uns wirklich in die kleine verliebt haben....aber aus menschlicher Sicht gehen wir natürlich nicht über einen Anwalt, dass würde viel zeit in Anspruch nehmen...und umso mehr Zeit die kleine Maus dort ist, umso mehr gewöhnt sie sich natürlich an den "jetzigen Besitzer"...ich würde es dann ni übers Herz bringen sie  dort rauszuholen

Kommentar von peterobm ,

Verkäuferin - Bruder! Wem gehört der HUND? 

Sollte der Hund den Eltern gehören, so kann die Tochter auch kein Hund verkaufen

Kommentar von LaNicky ,

Der Hund gehört der guten Frau....

Kommentar von friesennarr ,

Habt ihr den Hund jemals live gesehen?

Kommentar von xttenere ,

von einem Kaufvertrag können beide Parteien innert 14 Tagen zurücktreten....ob er mündlich oder schriftlich ist. Dies ist auch zum Schutz des Käufers, falls dieser plötzlich nicht mehr kann (oder will)

Kommentar von friesennarr ,

Und auch vom mündlichen Vertrag kann man zurücktreten. passiert jeden Tag tausendfach.

Antwort
von Ronox, 78

Vorausgesetzt, dass wirklich ein mündlicher Kaufvertrag zustandegekommen ist, darf sie das natürlich nicht. Aber das ist das Problem mit mündlichen Verträgen. Du kannst nicht beweisen, dass ein Kaufvertrag besteht.

Kommentar von friesennarr ,

Solange kein Geld oder Ware die Hände gewechselt hat, ist auch noch kein Kaufvertrag entstanden.

Kommentar von Ronox ,

Das wird ja immer abenteuerlicher hier. Dir ist aber bewusst, wie ein Kaufvertrag zustande kommt? Zwei Stichworte: Angebot und Annahme. Jurastudium, 1 Woche. Wird zum Teil auch an allgemeinbildenden Schulen gelehrt. Etwa in der 11ten Klasse.

Kommentar von friesennarr ,

Dann lies noch mal nach, solange die Ware nicht aus der Hand gegeben wurde, das Geld nicht bezahlt ist ist alles erst eine Kaufabsicht, ein Kaufversprechen oder eine Reservierung.

Aber sogar einen Kaufvertrag kann man rückgängig machen, wenn man Gründe hat. Hier hat ein "Kauf" aber noch nicht stattgefunden.

Wenn ich am Telefon zu dir sage: "Ok ich nehme den Hund." - Du sagst "o.k. der kostet 400 Euro sie können ihn morgen abholen"

Ist dies KEIN KAUFVERTRAG sondern ein Versprechen.

Kommentar von Ronox ,

Ein Kaufvertrag kommt durch zwei korrespondierende Willenserklärungen (Angebot und Annahme) zustande. Wenn sich beide Vertragsparteien also über die Kaufsache (Hund) und Kaufpreis einig waren, ist ein Kaufvertrag zustande gekommen. Dabei spielt es keine Rolle, ob nun irgendetwas übergeben wurde oder nicht. Die Übergabe des Geldes bzw. des Hundes ist eine dingliche Erfüllungshandlung und durch den Kaufvertrag gerade geschuldet. Er entsteht dadurch nicht erst (einfachstes Abstraktionsprinzip). Weiter ist es völliger Unsinn, wenn du annimmst, man könne von Kaufverträgen beliebig zurücktreten ("rückgängig machen", wie du es nennst). Wenn dem so wäre, bräuchte man keine Verträge und es gäbe keine Rechtssicherheit. Ich bitte dich daher, derartige Antworten lieber Leuten zu überlassen, die das studiert haben, oder zumindest in juristischen Themen bewandert sind.

Kommentar von friesennarr ,

Und beim Studium ist alles richtig?

Ich bin jetzt über 50 Jahre alt und habe schon tausende von Kaufverträgen gemacht, auch viele für Tiere und glaub mir man kann jederzeit und immer Zurücktreten, solange das Tier den Hof noch nicht verlassen hat und das Geld noch nicht die Hände gewechselt hat.

Da angehende Anwälte sich auch nicht mit juristischen Themen auskennen (auch hier spreche ich aus Erfahrung habe ich mehrfach herausfinden dürfen), gebe ich auf Juristengequatsche sehr wenig. Allerdings weis ich ja nicht mal ob du bist was du vorgibst zu sein.

Ich glaube du solltest deine Studiengebüren zurückverlangen wenn du das was du das schreibst wirklich glaubst.


Kommentar von uni1234 ,

Wie bei Ihnen die übliche Praxis aussieht interessiert hier keinen. Wenn es derartige Rücktrittsrechte in Ihren Kaufverträgen gibt dann hat das keinen Einfluss auf die allgemeine Rechtslage.

Grundsätzlich hat die Übergabe des Geldes oder der Ware nämlich NICHTS mit der Wirksamkeit des Kaufvertrags zu tun.

Kommentar von Jurasuppe ,

Was Ronox sagt ist aber völlig richtig. Falls ein privates Rücktrittsrecht vereinbart wurde, hat die Fragestellerin das jedenfalls nicht erwähnt. Daher ist Ronox Antwort völlig richtig. Vgl. im Übrigen auch, was Fortuna und ich oben bereits gesagt haben.

Friesennarr bitte hör auf als "Communityexperte" für Hunde und Pferde fälschliche Rechtsansichten zu verbreiten. Das soll nicht böse gemeint sein, aber das ist gerade so wie wenn das ZDF in ihrer WISO Sendung verbreitet, der Verkäufer hätte ein Recht zwei Mal nachzuerfüllen und das völlig Stolz auf § 440 BGB stützt. Millionen Menschen meinen dann, sie wären dazu verpflichtet sich geradezu "auf ewig" mit dem Verkäufer rumzuärgern.

Wenn du einer solchen Praxis nachgehst, Friesennarr, dass du dich ohnehin an keinerlei Kaufverträge halten musst, dann ist das deine Sache und dein Risiko. Dein Vertragspartner kann im schlimmsten Fall dann erhebliche Schadensersatzansprüche geltend machen. Soetwas ist zu vermeiden, jedenfalls aber ist es zu vermeiden, dass anderen ein solcher Schaden entsteht, weil Sie deiner Ansicht folgen.

Kommentar von LaNicky ,

Es wurde kein privates Rücktrittsrecht vereinbart...ganz im Gegenteil, davon hat Sie nie was erwähnt.

Kommentar von friesennarr ,

Warum hackt immer jeder auf diesen Communityexperten Geschichten herum - man hat sich schließlich nicht selbst ernannt dazu, sondern wird von GF ganz automatisch da reingeschoben. Es ist also kein Mäntelchen, das ich mir anziehe.

Hat die FS jetzt einen Hund? Nein, hat sie nicht, weil sich die Verkäuferin umentschieden hat. Was kann sie jetzt machen? Sie kann sie verklagen, tut sie aber nicht, weil das erstens Geld kostet und was dabei herauskommt nicht sicher ist.

Wenn das was du sagst ein Kaufvertrag ist, dann müsste ich jetzt mehrer Leute verklagen, die mir gesagt haben, das sie Pferd 1 für diesen Preis nehmen, sich ein paar Tage später aber umentschieden haben und das Pferd doch nicht nehmen. In meiner Auffassung von Kaufverträgen war das eben auch noch kein Kaufvertrag, sondern ein Kaufversprechen.

Nicht ich bin diejehnige die solche Kaufversprechen bricht, das sind die Leute, die bei mir ein Pferd kaufen wollen und dann plötzlich sich doch anders entscheiden.

Diese Sachen sind nicht zu gewinnen und machen nur einem Geld, und das ist der Rechtsanwalt.

Ein mal habe ich eine ähnliche Sache verfolgt, mein RA hat gesagt, das ich da auf Schadenersatz klagen kann und das auch 100 pro gewinne - und was war.... der einzige, der gewonnen hat ist der RA gewesen, der hat nämlich auf jeden Fall Geld bekommen.

Dann erklär mal wie man das dann nennt?

Die Praxis sieht nämlich ganz anders aus - besonders bei Tierverkäufen. Z.B. ist es ja auch so, das wenn eine Tierreservierung stattfindet und man die Reservierungsgebür bezahlt hat, diese nicht wieder bekommt wenn man vom Vertrag zurücktritt. Warum gibt es diese Klausel im Vertrag, wenn es sich angeblich um einen Kaufvertrag handelt, weil dann müsste der Käufer, der ja  jetzt den Welpen nicht gekauft hat - den ganzen Hund trotzdem bezahlen.

Man erkläre mir das mal.

Übrigens darf ich hier auf GF meine Meinung  (ob deiner Meinung nach richtig oder falsch ist egal) kund tun (bin hier nicht vor Gericht). Ich brauch mir von niemandem den Mund verbieten zu lassen.

Und sollte es falsch sein (glaub ich nicht) was ich geschrieben hab, dann ist es eben falsch.

Antwort
von NinjaKeks01, 113

Dasist zwar schon eine Dreistigkeit. Ist mir auch einmal passiert. Wollte mir ein Motorrad kaufen und habe ausgemacht er solle es mal reservieren. Noch am nächsten Tag sagte ich dem Kauf zu und er meinte "Sorry, hab ein gutes Angebot bekommen. Da musste ich zuschlagen".

Ich würde sagen du sagst nichtmehr viel drauf und wartest auf einen anderen Hund der mal euch gehören könnte. 

Das ganze Zeug hättet ihr ja so oder so gebraucht.

Antwort
von brandon, 48

Ach ja, ich kann mich nur wiederholen. 

Das kommt dabei raus wenn ein Hund zur Ware wird. Wobei es in solchen Fällen eigentlich völlig egal ist ob ein Züchter oder ein gottloser Vermehrer seinen Handel betreibt.

Antwort
von brandon, 53

Ja, das kann sie.

Aber wozu die Aufregung?

Warum schaut Ihr Euch nicht mal in Tierheimen um oder auf den Internetseiten von Tierschutzorganisationen wie z.B. Zergportal um?

Dort werden Hunde in jedem Alter, Größe, Fellart und Fellfarbe vorgestellt da ist bestimmt auch einer dabei der Euch gefällt und zu Euch passt.

http://zergportal.de/baseportal?htx=/zergportal.de/tiere/Hunde&Geschlecht~=W...(n)

LG

Kommentar von uni1234 ,

Nein kann sie nicht. Darum die Aufregung.

Antwort
von xttenere, 73

wenn Ihr keine Anzahlung für den Kleinen gemacht habt, werdet Ihr verzichten müssen. Einen Kaufvertrag kann man innert 14 Tagen annullieren...oder davon zurücktreten.

Tut mir leid für Euch...aber es gibt sicher noch andere Hunde, die froh sind, ein gutes Plätzchen zu bekommen.

Kommentar von Ronox ,

Das ist Unsinn. Du verwechselst ein Widerrufsrecht im Fernabsatz u.a. mit einem generellen Rücktrittsrecht.

Kommentar von xttenere ,

muss Dir leider widersprechen. Wenn Du bei einem Kaufvertrag das Kleingedruckte liest, ist da das Widerrufsrecht innert 14 Tagen erwähnt. Und Widerrufsrecht heisst, dass ich meine Kaufabsichten widerrufen kann. ( bezieht sich auf beide Parteien. ) ist mir nämlich auch schon mal passiert. Hab dies dann meiner Rechtschutz Vers. gemeldet. Deren Kommentar: keine Chance auf Erfolg.

Kommentar von uni1234 ,

Nicht jeder Kaufvertrag hat ein Kleingedrucktes mit einem Widerrufsrecht. Dies haben (fast) nur Kaufverträge im Internet. Abgesehen davon kann man vertraglich ein Rücktrittsrecht im Kaufvertrag vereinbaren. Ob etwas derartiges vereinbart war wissen wir allerdings nicht.

Antwort
von PossibleWays, 104

Im Zivilrecht gilt: Verträge sind einzuhalten. Auch mündliche! Aber rein aus Sicherheit schließt man Kaufverträge nicht mündlich ab, weil man sonst immer denkt, ja das is ja sowieso kein richtiger Vertrag: doch ist es! Das einzige Problem ist die Beweisführung und daran scheitert es meistens.

Sie kann nicht einfach einen Vertrag abschließen und dann sagen, ne ich löse den jetzt auf, weil... So geht das nicht. Und schon gar nicht aus diesem Grund, es müsste schon ein nachvollziehbarer Irrtum vorliegen, was allerdings nicht gegeben ist.

Fazit: da du keine Beweise hast, wird es schwierig. Ein Verfahren macht auch wenig Sinn.

Kommentar von xttenere ,

innert 14 Tagen hat ein Käufer oder Verkäufer das Recht, von dem Kaufvertrag zurück zu treten...egal, ob dieser nur mündlich oder schriftlich ist.

Kommentar von uni1234 ,

Dieses "Rücktrittsrecht" ist ein Widerrufsrecht, das der Käufer bei Käufen im Internet gegenüber einem Unternehmer hat. Darüber hinaus kann man von einem Vertrag nur dann zurücktreten, wenn dies vertraglich so vereinbart ist (oder die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen).

Kommentar von friesennarr ,

Und ein Kaufvertrag existiert erst dann, wenn Ware und Geld die Hand gewechselt haben. Hier handelt es sich um ein Kaufversprechen - der Kaufvertrag kommt erst mit übergabe der Sache in Wirkung.

Wenn du einen Loli in der Hand hast und an der Kasse stehst, dann hast du ein Kaufabsicht abgegeben - wenn du an der Kasse stehst und den Loli doch wieder zurück gibst, dann ist kein Kauf entstanden. Es ist dein Recht, denn Loli nun doch nicht zu übernhemen.

Hättest du den Loli bezahlt (Kaufvertrag) dann wird es schwierig diesen wieder zurückzugeben. Hier wäre nur Kulanz oder ein Gericht möglich. Hat der Loli einen Mangel, dann muß der Verkäufer in zurücknehmen (das ist aber eine andere Sache).

Kommentar von uni1234 ,

Leider mal wieder alles völlig falsch.

Der Kaufvertrag hat nichts mit der Übergabe von Ware und Geld zu tun. Ein Kaufvertrag kommt - wie jeder andere Vertrag auch - zustande wenn eine Partei ein Verkaufsangebot abgibt und die andere das Angebot annimmt.

Zum Beispiel:

Wenn man einen Lolli in der Hand hat und damit zur Kasse geht, gibt man ein Kaufangebot ab. Der Verkäufer kann dieses dann annehmen oder nicht. Hat man das Kaufangebot im Laden einmal abgegeben, kann man es nicht ohne Weiteres zurückziehen. Nimmt der Verkäufer das Angebot an, kommt ein Kaufvertrag zustande, mit dem er sich verpflichtet, dem Käufer das Eigentum an der Sache zu übertragen.

Kommentar von friesennarr ,

So ein Quatsch - den Loli habe ich erst gekauft, wenn ich ihn auch bezahlt habe - so lange kann ich ihn noch vom Band nehmen und "mich umentscheiden".

Noch nie mußte ich etwas das ich im Laden in die Hand genommen habe auch auf jeden Fall kaufen.

Wenn ich jetzt an die Kasse gehe und ich frage wie viel der Loli kostet und der Verkäufer sagt 30 c und ich sage ja - wie kann das dann ein Kaufvertrag sein? Bevor der Verkäufer aber die Ware gescannt hat - nehm ich den Loli doch noch runter und kauf ihn nicht.

Übrigens hast du lediglich mit anderen Worten genau das beschrieben was ich gesagt hab.

Kaufangebot - und dann erst Kaufvertrag.

Kommentar von uni1234 ,

Das mit dem "Narr" im Namen nimmt da jemand wohl sehr ernst. Zum tausendsten Mal: Bezahlung hat mit der Wirksamkeit des Kaufvertrags nicht zu tun; ansonsten würde ja z.B. nie ein Kaufvertrag zustande kommen wenn man die Ware nicht direkt bezahlt. Und das willst selbst Du nicht behaupten oder? Insofern ist die Aussage dass ich übernommen habe was Du formuliert hast lächerlich.

Gerne erkläre ich aber nochmal die Grundlagen des Vertragsschlusses damit auch der letzte Friese es versteht:

In einem Selbstbedienungsladen (z.B. jeder Supermarkt) nimmt man die Ware aus dem Regal und legt sie aufs Band. Damit gibt man im Rechtssinne ein Angebot ab. Dieses kann der Verkäufer annehmen oder eben nicht. Nimmt der Verkäufer das Angebot an, kommt ein Kaufvertrag zustande.

Das heißt natürlich nicht, dass man eine Ware kaufen muss die man im Supermarkt berührt. Das steht auch nirgendwo. Nur gibt man eben ein Angebot ab, wenn man mit der Ware zur Kasse geht und dem Verkäufer vorlegt.

Die Eigentumslage bleibt hiervon unberührt. Es gilt das sogenannte Trennungs- und Abstraktionsprinzip. Das heißt, dass die Wirksamkeit des sog. Verpflichtungsgeschäfts (hier: Kaufvertrag) von dem Verfügungsgeschäft (Eigentumsübertragung) unabhängig ist.

Kommentar von friesennarr ,

Ich bin in Friesenpferde ganz vernarrt - weshalb mein Nick immer wieder zu solchen fiesen Beleidigungen genutzt wird verstehe ich allerdings nicht.

Und nein, du hast mir gar nichts erklärt.

Und was soll die FS jetzt deiner Meinung nach tun? Was machen die meisten Leute in so einem Fall? Sie nehmen es hin.

Und jetzt lass gut sein mit deinem bla bla. Mich überzeugst du nicht.

Kommentar von friesennarr ,

Übrigens - bei mir regst du dich künstlich auf und andere hier schreiben das gleiche wie ich und da reagierst du gar nicht, warum werde ich von dir rausgepickt???

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 57

Dürfen tut man - weil man hat für jeden Verkauf oder Kauf ein Rücktrittsrecht, solange die Sache noch nicht übergeben ist.

Ist zwar doof und ziemlich dumm gelaufen, aber es gibt massenhaft Hunde zu kaufen - wenn du dich ran hälst, dann hast du trotzdem bis heute abend einen Hund. (Würde ich nicht machen).

Antwort
von Shany, 108

Schriftlich hättet Ihr was in der Hand gehabt

Habt ihr sie schon gekauft?

Kommentar von LaNicky ,

Nein, wir wollten sie anzahlen aber da wir sie heute geholt hätten sollten wir sie vor Ort zahlen.

Antwort
von LaNicky, 77

Schriftlich haben wir leider nichts in der Hand außer die Nachricht aufn Handy...

Bezahlt hätten wir sie heute, bei der Abholung.

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