Frage von sharpx, 81

Darf das Einwohnermeldeamt das?

Hi,

ich habe heute einen Brief von einem Forschungsinstitut bekommen,dass ich für eine Umfrage ausgewählt wurde und sie meine Adresse vom Einwohnermeldeamt haben.

Darf das Einwohnermeldeamt einfach so meine Adresse rausgeben?

Gruß

Antwort
von PeterSchu, 35

Einwohnermeldeämter dürfen Daten an "berechtigte Stellen" weiter geben. Das kann unter Umständen auch ein Forschungsinstitut sein. Diese dürfen sie aber nur für ihre Zwecke nutzen. Das heißt, wenn du ablehnst, teilzunehmen, müssten sie deine Daten löschen. Spätestens, wenn du darum bittest.

Kommentar von RobertLiebling ,

Eine einfache Melderegisterauskunft (§ 44 BMG) bekommt Jedermann.

Antwort
von RobertLiebling, 31

Die Adressdaten wurden dann vermutlich in Form einer Gruppenauskunft (z.B. "Personen zwischen 18 und 25 Jahren") übermittelt. Die Rechtsgrundlage dafür findet sich in den §§ 46, 47 BMG.

Antwort
von danino29, 47

Ich würde erst einmal beim Einwohnermeldeamt nachfragen, ob die die Adresse an das Institut weiter gegeben haben ...

Hört sich doch erst mal seriös an von dem Institut .... von wegen "vom Einwohnermeldeamt" ...

und wo hat er evtl. letztendlich die Adresse her .....???

Kommentar von sharpx ,

und wie soll ich vorgehen,wen sie es getan haben bzw. wie wenn nicht?

Kommentar von danino29 ,

an bestimmte Institutionen darf das Amt Adressen weitergeben .... google mal, vielleich wirst du fündig.

Und: wenn du einen guten Sachbearbeiter beim Amt erwischst, dann erklärt er dir das vielleicht auch, ob und was die dürfen .... wenn du freundlich fragst ;)

Kommentar von sharpx ,

kam vom infas institut .. dann ist es wohl legal

Kommentar von danino29 ,

ich denke auch!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community