Frage von Xs93sX, 100

Brustvergrößerung durch die Krankenkasse?

Hey Leute, ich leide seit Jahren unter unterschiedlich großen Brüsten, Links  a rechts b. Bin seit paar Monaten auch deshalb in psychologischer Behandlung. Mein Psychologe und mein Frauenarzt haben mir für meine Krankenkasse ( TK ) ein Attest geschrieben mit der Bitte für die Kostenübernahme da ich sehr drunter leide. Also werde ich denen zwei Atteste und Bilder einreichen. Hat jemand bereits Erfahrung damit gemacht und weiß wie hoch meine Chancen dafür stehen würden ? Oder kann mir jemand noch weitere Tipps geben die ich der TK noch einreichen soll?

Antwort
von Chichibi, 14

Du machst das so weit schon richtig. Schlecht stehen deine Chancen nicht.

Falls eine Absage kommt, lass dich davon aber nicht entmutigen! Es klappt oft nicht direkt beim ersten Anlauf.

Weitere Tipps kann ich dir leider nicht geben. Aber ich drücke dir ganz fest die Daumen!

Antwort
von Paladinbohne, 25

Wie alt bist du denn? Das wäre hilfreich.

In der Regel kann das durchgehen. Manchmal muss man sich aber auch erst streiten, damit die Zusagen.

Aber wenn du noch recht jung bist, kann es sein, dass sie sagen, dass du noch nicht voll aus der Wachstumsphase raus bist und erst noch Jahre gewartet werden soll.

Kommentar von Xs93sX ,

Bin 23. War früher bei der aok habe aber gehört die TK soll da viel großzügiger sein und habe deshalb meine Krankenkasse gewechselt. Und ich hatte vor einigen Montagen es schonmal versucht war beim Schönheitschirurgen der einen Brief an die TK geschrieben hat mit Bildern. Hatte leider ne Ablehnung gekriegt. Dachte versuche es jetzt nochmal und denke eigentlich das ich mit nem Attest vom Frauenarzt und Psychologen besser Chancen hätte ?!

Antwort
von Fortuna1234, 39

Hi,

also ich würde mir da keine Chancen ausrechnen. Die bezahlen nicht mal die Wiederherstellung, wenn man sich die Brüste hat abnehmen lassen. Das ist eben Schönheitsprobleme und hat nichts mit Krankheit zu tun.

Kommentar von Paladinbohne ,

Kann ich aber verstehen. Wer sich die Brüste (ohne jeglichen Grund, einfach nur weil mal vllt. keine Frau mehr sein will) abnehmen lässt und sie dann doch wiedrr haben will, der hat meines Erachtens Pech. Die Krankenkasse übernimmt aber solche, die dann ein körperliches (zb zu große brüste=Rückenprobleme) oder psychisches Problem (wie hier aufgrund unterschiedlich großer Brüste) hervorrufen... Manchmal muss man sich ein wenig mit denen streiten, aber das geht.

Kommentar von Fortuna1234 ,

Nein, ich meinte das eher nach einer Brustkrebserkrankung, wenn man die Brüste abnehmen musste. Da hatte die TK auch bei einer einfach Nein gesagt, weil die fehlenden Brüste ja ein Schönheitsmakel sind und keine Krankheit.

Ansonsten sind ja unterschiedlich große Brüste bei 90% der Fälle so. Haben ja sehr viele Frauen. die TK übernimmt die psychologische Betreuung aber keine Schönheitsoperationen.

Kommentar von Paladinbohne ,

Achso, durch die Formulierung dachte ich, du meinst aus eigenem Willen abnehmen lassen.

Naja, sicher ist eine Brust immer größer, aber ich kann mir vorstellen, dass gerade bei einem solchen Unterschied, dass das eine n A-Körbchen und das andere B ist, kann ich mir gut vorstellen, dass man sich besonders unwohl fühlt, wenn links fast nicht und rechts mehr ist. Vorallem in der heutigen Zeit, wo alles auf das Äußere bezogen ist.

Kommentar von Fortuna1234 ,

Ja das schon, aber eine Krankenkasse ist dafür da die Gesundheit zu erhalten und Krankheit zu heilen.

Eine Freundin hat jahrelang versucht eine Nasen-Op durchzubekommen, weil sie solche Probleme damit hatte. Da es aber keinerlei Auswirkungen auf die Gesundheit hatte, gab es nichts. Meist muss man bei denen ja beim Selbstbewusstsein ansetzen. Wer also psychische Probleme wegen einer großen/kleinen Nase hat oder sonstiges, wird immer ein Problem an sich finden und darunter leiden. Wichtig ist also die psychologiosche Betreuung, da diese die Ursache ist. Und das unterstützt die Krankenkasse.

Eine OP, die nur etwas mit Schönheit zu tun hat, ist nicht die Sache einer Krankenkasse.

Brandnarben und Hauttransplantationen (solange sie keine Gesundheitsgefährdung darstellen) oder andere wirklich schwerwiegende sichtbare Sachen werden auch nicht bezahlt.

Antwort
von wanted98, 41

Das sollte eigentlich klappen.

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