Frage von gestresst,

Beschwerde gegen einen Anwalt bei der Anwaltskammer

Um das zu beschreiben muss ich weit ausholen. Im Jahre 2003 kaufte ich mir ein Fahrzeug. Bei 4000 km stellte sich heraus dass die Spaltmaße nicht stimmten. Da der Verkäufer uneinsichtig war habe ich seinerzeit einen Anwalt eingeschaltet. Nach 4 Jahren schriftwechsel kam es zum Prozess bei dem ich gewonnen habe. Leider hat sich nach dem Prozess herausgestellt dass keine Werkstatt bereit war das gem. Gutachten zu reparieren. Auch habe ich mit dem Anwalt sehr schlechte Erfahrungen gemacht (Hinhalten, sich Verleugnen lassen, erswt tätig geworden bis ich ihm jedesmal auf die Füße getreten habe u.v.m.) Nun, ich habe einen anderen Anwalt beauftragt der mir bei der ersten Besprechung gesagt hat; so darf man mit Klienten nicht umgehen! Das war vor einem Jahr. Mittlerweile stelle ich fest dass auch dieser Anwalt nur tätig wird wenn ich ihm auf die Füße trete, auch er lässt sich am Telefon verleugnen (kann nachgewiesen werden) hat gerade das Haus verlassen, ist gerade bei Gericht (aber man hört ihn im Hintergrund), also mache ich das gleiche durch wie beim ersten Anwalt. Ich habe auch keine Lust mehr ihm auf die Füße zu treten aber er braucht für einen Antrag stellen sage und schreibe 7 Monate. Nun erwäge ich eine schriftliche Beschwerde bei der Anwaltskammer wegen Untätigkeit und hinauszögern.

Meine Frage hierzu;

Hat jemand Erfahrung damit?

Antwort von kaesbrot,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

http://forum.jurathek.de/showthread.php?t=29539

ann-genehm hat eine Antwort von der Anwaltskammer bekommen -> ... liegt es nicht in unerem Ermessensspielraum einen Anwalt bezüglich seiner Vorgehensweise zu tadeln...

Es scheint, als hättest du schlechte Karten.

Kommentar von Pohliboy,

http://www.girokonto-getestet.de/rechtsanwaelte.html

Antwort von rolfmartin,

Hallo, nach eigener Erfahrung kann ich nur jedem raten, lasst die Finger von Beschwerden an Anwaltskammern. Denn hier bearbeiten Anwälte Beschwerden über ihre eigenen Kollegen. Ausgang: Vergleichbar dem Hornberger-Schießen. Beliebte Begründung: "Die Rechtsanwaltskammer(RAK) vermag daher kein berufswidriges Verhalten des Herrn Kollegen X zu erkennen". Selbst gravierende Verstöße gegen Standesregeln erfahren keine Rügen. Statt Opferschutz wird Täterschutz betrieben. Ein RA kann lügen, dass sich die Balken biegen, geglaubt wird letztendlich ihm. ER KANN (hier ist die Rede vom diesseitigen Rechtsanwalt, unvorstellbar, dass Organe der Rechtspflege im Allgemeinen so agieren)

Klageschriften den Gerichten vorenthalten, Fristen versäumen, VBs nicht an die Gerichtsvollzieherverteilerstelle weiterleiten(in meinem Fall sind bereits 3 Schuldner verstorben), VUs erfinden, die selbst Gerichtspräsidenten in Erstaunen versetzen, vom Mandanten überlassene Gerichtsgebühren erst 12 Monate später an die GK
überweisen, dem Mandanten eigene Termine mit mit Gerichtspräsidenten, Staatsanwälten, Richtern, Geschäftsstellen, Gerichtsvollziehern, etc. offerieren, die alle Institutionen auf Nach- frage in Erstaunen versetzten, da niemand mit dem RA einen Termin vereinbart hatte(ein Oberstaatsanwalt bezichtigte ihn im weitesten Sinn der Lüge, Richter hoben seine "Inkompetenz" hervor. Fazit: Verlorene Prozesse), Beschwerden gegen Kostenfestsetzungsbeschlüsse nicht weiterverfolgen, dem Anderkonto zugeführte Mandantengelder abstottern(hier liegt ein Vermögenverfall nach diesseitiger Auffassung vor) eine schriftliche Kostenübernahme, die vor dem AG verhandelt und diesseits gewonnen wurde, mit fragwürdigen Argumenten ad absurdum zu führen, was ihm eine Belehrung des Vorsitzenden Richters einbrachte, Zwangsvollstreckungen erfahren wegen Nichtzahlung vom Gericht festgesetzter Werte, dem Mandanten Kopien von ANGEBLICH getätigten Schriftsätze zwischen Beteiligten vorenthalten(zahlreiche Geschäftsstellen in Deutschland klagten über die Unverschämtheit des RA, der sich auf Schriftsätze bezog, die diese nie erreicht hatten).

Vorstehende Verfehlensaufstellung ist nur ein Bruchteil der diesseits erfahrenen Ungereimtheiten. Dieser RA ist für mich ein LÜGNER, der seine Mandanten Vermögensverluste beschert/garantiert.

2 Beschwerden zwecks Entzugs der Anwaltszulassung wurden der RAK diesseits überlassen. Nach 14 bzw. 12 Monaten erreichte mich dann ein für die Kammer blamables Resultat. Trotz hundertfacher Beweise, auf ca. 110 Seiten festgehalten, kam die Kammer zu der in Satz 3 dieser Antwort aufgeführten ERKENNTN IS! Zwischenzeitlich wurde Strafanzeige gegen die RAK wegen Begünstigung gestellt.

Wie sind Eure Erfahrungen mit Rechtsanwaltskammern?

Antwort von teuto47,

Ein Versuch ist es wert. Du musst nur bedenken die Jungs sind so gewieft denen fallen Begründungen ein da weißt du nicht mal das es die gibt. Normal zwecklos.

Antwort von honigbrot1957,

Eine Krähe beisst einer Andern kein Auge aus... vergiss die Beschwerde.....

Kommentar von rolfmartin,

Richtig! "Eine Krähe hackt der anderen nicht die Augen aus." Dazu führt Hardy Kaiser folgendes aus: "Dieser Spruch gegen Staatsbeamte, mit denen ich es zu tun habe, unangebracht. Handelt es doch sich bei Krähen um Vögel mit großer Intelligenz, einer beachtlichen Merkleistung und der Fähigkeit, sich in andere Lebenwesen hineinzuversetzen." Aus eigener Erfahrung kann ich diese Sichtweise nur bejahen.

Antwort von TCReis,

Liebe Leser und Leserinnen, Hiermit möchte ich euch etwas mitteilen, es gibt ne Menge Anwälte die betrügen, neulich habe ich einen aus Düsseldorf kennengelernt, der BAT mich über Radaranlagen zu fahren damit er Gelder über die Verkehrsrechtsschutz kassiert. Hammer oder? Daher sucht euch eure Anwälte selbst nimmt es auch selber in die Hand jeder hat die Entscheidung selbst dieser oder nicht.

Antwort von tebom32,

wow.. ich habe auch probleme mit antählten.. vertraut und letzt endlich stehen gelassen worden.. so wie es aussieht teh ich am anfang, nur irgendwo muss man sich doch melden könnten.. hatte schon gedacht mit der "bild zeitung" darüber zu sprechen .. oder es einfach mal rausschreien.. keine ahnung????

Antwort von carpatina,

du kannst den RA auch vor Gericht verklagen, da er seine Vertragspflichten nicht erfüllt hat. Da kannst du Schadenersatz verlangen.

Antwort von katikaz,

Ihr macht mir ja gerade richtig MUT. habe leider auch so ne niete erwischt, wobei er mir von der rechtschutzversicherung empfohlen wurde. Selbst die sind unsicher, ob die Rechnnung zu zahlen ist. Ich musst ihm 2 von 3 schreiben vorfertigen, bei dem anderen schreiben hat er sogar den inhalt verdreht und mich somit noch weiter reingeritten ! und jetzt möchte der "fachmann" dafür insgesamt 650 euro. ehrlich gesagt sehe ich es nicht ein, dafür überhaupt etwas zu bezahlen, aber wenn ich eure einträge so lese, wird mir nichts anderes übrig bleiben. können anwälte so einfach davon kommen ? also wenn ich meinen job so erledigen würde, ratet mal, wo ich dann stempeln dürfte ! ich find es eine riesen SAUEREI, wenn man mit mandanten so umspringt. kann man nicht doch irgendetwas tun ? und bei der nächsten anwaltswahl werde ich keine kompromisse machen und wieder zu meinem hausanwalt (arbeitsrecht)gehen, hätte ich nur nicht auf die RS-Versicherung gehört. aber ich werde mich trotzdem beschweren, wie schon gesagt...vielleicht höhlt steter tropfen doch den stein ?

allen alles gute katikaz

Kommentar von rolfmartin,

Hallo, wenn du deinem Rechtsanwalt(RA) eine Fehlberatung nachweisen kannst, bestehen über einen externen RA Erfolgsaussichten, auf dem Klageweg, sofern du die Liquidation entrichtet haben solltest, in den Genuss der deinerseits geleisteten Zahlung wieder zu gelangen. Diesseits wurde einer Klage vom AG Köln zu 100% entsprochen. Eine solche Vorgehensweise ist einer Beschwerde bei der RAK in jedem Fall vozuziehen, da Rügen der RAK gegenüber einem Kammermitglied 6 Richtigen im Lotto gleichzusetzen sind.

Antwort von Philosoph47,

Hallo "gestresst",

auch ich habe solche Erfahrungen MEHRFACH gemacht und bin ebenfalls gestresst! - und ich kenne eine große Anzahl weiterer Fälle aus meinem Bekanntenkreis. Hinzu kommen Anwaltliche Fehlleistungen, die sogar ein Laie erkennen kann, und richtig ins Geld gehen. Der Bürger, der Mandant ist immer der Verlierer. Wollen Sie sich in einem solchen Fall "Recht" verschaffen, müssen Sie auf ihre Kosten den Anwalt verklagen - ein meist hoffnungsloses Unterfangen, denn das System schützt seine Mitglieder. Das ist, wie mir zwischenzeitlich klar geworden ist, systembedingt.

Ich weiß, ein schwacher Trost. Wichtig ist, nicht den Mund zu halten, und wenigstens die Anwaltskammer zu informieren. Die ist zwar auch Teil des Systems, aber vielleicht höhlt steter Tropfen auch diesen Stein.

Antwort von abzockeranwalt,

das leid des mandanten: der mandant weis was zu tun ist, aber der rechtsanwalt macht es nicht oder hat seinen beruf verfehlt. wenn anwaltskammer nicht helfen sollte, evtl. schriftlich beim justizministerium über beide beschweren.

Antwort von DasKaugummi,

Kann mich MeisterPaul nur anschließen, versuch es einfach ;)

Antwort von doka12,

beruhig dich mein Anwalt ist genauso,nur Rechnungen kann er schnell schreiben

Antwort von MeisterPaul,

Hier hat niemand Erfahrung damit. Versuch es!

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