Bekannter schuldet Geld aber Adresse unbekannt?

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7 Antworten

Deine Freundin soll Ihm eine SMS schreiben.
Falls er sich nicht bis z.B. Mittwoch 19:00 Uhr bei Ihr mit einem Lösungsvorschlag  gemeldet hat, wird Sie sich an die Polizei wenden und dort Anzeige gegen Ihn erstatten.

Dann einfach abwarten und schauen was passiert.
Passiert nichts, dann würde ich mich bei der Polizei beraten lassen, was zu tun ist.

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sie kann beim Einwohnermeldeamt die neue Adresse erfahren!

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Der Verdacht einer Straftat liegt natürlich nahe.

Zur Adressermittlung braucht es keinen Anwalt, es reicht der Gang zum Einwohnermeldeamt.

Danach geht es im gerichtlichen Mahnverfahren weiter.

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Kommentar von headtorch
07.11.2016, 18:59

Und das EMA sagt dir natürlich, wer wo wohnt....

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Kann sie beweisen, dass sie ihm das Geliehen hat? Nicht, dass er einfach behauptet es sei eine Bezahlung oder eine Geschenk gewesen.

Ansonsten haben es ja schon alle gesagt. Beim Einwohnermeldeamt gibt es gegen eine Gebühr die neue Adresse.

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Kommentar von mepeisen
08.11.2016, 13:44

Nicht, dass er einfach behauptet es sei eine Bezahlung oder eine Geschenk gewesen.

Er kann auch behaupten, dass es die Steuerzahlung für seinen virtuellen "Hab-einen-an-der-Klatsche" Staat war. Behaupten kann er viel. Glauben tut ihm das niemand, solange ER keinen beweis dafür erbringt.

Die Freundin muss nur beweisen, dass er Geld erhalten hat. Mehr nicht. Dann gilt es bis zum Gegenbeweis als geliehen.

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Soetwas nennt man Lehrgeld. Gut angelegt, weil nun schlauer. Mach einen Hacken dran. Wer auf solche Touren reitet hat sowieso kein Geld.

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Eine Überweisung besagt gar nichts, wenn es keinen Vertrag gibt. 

Da kann der Bekannte genauso gut behaupten, sie habe ihm das Geld geschenkt. 

Und wenn er nicht reagiert, wird er das wohl auch durchziehen wollen. 

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Kommentar von mepeisen
08.11.2016, 13:44

Nein, er kann das nicht behaupten. Den Beweis muss er antreten, nicht sie.

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Kommentar von kevin1905
27.11.2016, 12:20

Da kann der Bekannte genauso gut behaupten, sie habe ihm das Geld geschenkt. 

Wer eine positive Behauptung aufstellt ist für diese darlegungslastig.

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Sie hat es ihm über wiesen , scheinbar absolut freiwillig .... Da wird sie wohl nix wiedersehen von , sie soll es unter Lehrgeld verbuchen ... Er kann ja genauso gut sagen sie hat es ihm geschenkt  , sie kann wohl kaum das Gegenteil beweisen ;) ;)

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Kommentar von mepeisen
08.11.2016, 13:42
sie kann wohl kaum das Gegenteil beweisen ;) ;)

Muss sie gar nicht. Derjenige, der beschenkt worden sein will, muss das beweisen. Wenn im Verwendungszweck der Überweisung nicht beispielsweise "Schenkung" steht, geht ein Gericht immer davon aus, dass man das Geld verliehen hat.

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