Frage von genuss 29.09.2009

Bankangestellter schnüffelt in Konten von Bekannten und Freunden

  • Hilfreichste Antwort von hamax 30.09.2009

    Bei den Banken gibt es intern das sogenannte 'need-to-know-Prinzip'. Das besagt, dass ich Informationen auch hausintern nur dann nutze, zugänglich mache und zugänglich gemacht bekomme, wenn ich sie für die Erledigung meiner Arbeitsaufgaben benötige. Schon vor diesem Hintergrund erscheint es mir unsinnig, dass ein Controller Zugriff auf einzelne Kundendaten hat. Was er aber definitiv nicht darf (sowohl wg. Datenschutz als auch wg. Bankgeheimnis) ist diese Daten in irgendeiner Form nach außen zu tragen. Ein kleine dezenter Hinweis an die Bank, ggf. auch anonym, sollte hier sehr schnell Anhilfe schaffen; die Banken reagieren auf derartige Vorfälle logischerweise sehr sensibel, denn wer will in einem solchen Zusammenhang schon gerne in der Presse erwähnt werden?!

  • Antwort von turalo 29.09.2009
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ein kleines Gespräch mit dem Leiter der Bank und die Schnüffelei hat ein jähes Ende. Würde ich nicht mal anonym machen, weil es eine bodenlose Sauerei ist!

  • Antwort von ChrisTralins 29.09.2009
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Davor ist man leider nicht geschützt. Werden diese Informationen nach außen getragen, macht sich die Person strafbar wegen dem Bankgeheimnis. Ich würde aber mit dem Bankenvorstand sprechen, damit das unterbunden wird. Kein Verantwortlicher einer Bank möchte mit solchen Beschuldigungen konfrontiert werden.

  • Antwort von exekutive09 29.09.2009
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    -.- schrecklich -.-

    NON DISCLOSURE AGREEMENT!

    DATENSCHUTZ!

    ER arbeitet da und SIE prahlt - Hallo??

    Bankgeheimnis etc.?

  • Antwort von niaweger 29.09.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Natürlich darf er die Daten sehen - überhaupt keine Frage. Was er NICHT darf, das sind vor allem die Weitergabe dieser Daten und auch keinesfalls sich selbst oder Angehörigen/Freunden durch das Wissen, dass er dadurch erlangt, irgendeinen Vorteil verschaffen.
    .

    Wenn allerdings die Frau deines Bekannten damit prahlt, dann hat er mit ziemlicher Sicherheit irgendwo seine Kompetenzen überschritten.

    .
    Du kannst selbstverständlich der Bank einen anonymen Hinweis geben, das sie diesem Mitarbeiter genauer auf die Finger sehen müssen - allerdings wirst du auf diese Art und Weise wahrscheinlich nie erfahren, was mit deiner Mitteilung geschehen ist und ob die Bank irgendwelche Konsequenzen daraus gezogen hat...

  • Antwort von xxSQUIRRELxx 29.09.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    zeig ihn doch einfach mal an anonym natürlich. schaden kann es dir ja nicht.

  • Antwort von Narva 29.09.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Selbst wenn du keinen konkreten Beweis hast reicht ein Gespräch mit dem Leiter der Bank ... Ein Bankangestellter der im Verdacht steht Kundendaten auszuplaudern ist nicht tragbar für eine Bank.

  • Antwort von aschau 29.09.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    das würde ich bei der betreffenden bank melden, er unterliegt ja wohl dem bankgeheimnis und das geht seine frau nichts an

  • Antwort von sataan1337 29.09.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    kannst eigendlich nur bei der bank beschweren oder anzeige erstatten

    die frage ist nur wie man es nachweisen könnte

    bzw er darf soweit ich weiss die konten einsehen (hat ja anscheinend die rechte dazu) - allerdings definitiv mit niemandem darüber reden - ausgenommen dem kontoeigentümer

  • Antwort von Ehrlicher 07.04.2014

    Sowas kommt meiner Meinung öfter vor als man denkt, schwarze Schafe gibt's überall.
    Ich weiß von einem Arbeitskollegen das eine verwandte Angestellte der Sparkasse den Kontostand meines Kollegen in seinem Beisein öffentlich ausgeplaudert hat.
    Meinen Eltern ist sogar viel Schlimmeres passiert, es wurde von einem Bankangestellten der VR Bank soviel Geld vom Konto unterschlagen das Sie Geld von meinem Bruder leihen mussten, das Konto war 2 Jahre überzogen obwohl Sie genug Geld bei der Sparkasse (frühere Bank hatten).
    Die hats einen Dreck geschert und hat die Unkosten (z.B. Buchungsrückläufer, Mahnkosten usw.) nicht ersetzt.
    Da ich zufälligerweise selbst Kunde bei der VR Bank Nürnberg war wurden mir unnötige Kosten für Überweisungen auf mein Konto aufgebürdet. Es wurden Gebühren berechnet die nicht Rechtens sind.
    Ich wurde sogar am Telefon mit Kündigung bedroht wenn ich so weitermache (der aufdeckung des Falles).
    Von einem Bekannten aus der Finanzbranche weiß ich das ein Bankangestellter eingezogene Falschgeldscheine mitnahm und damit in Geschäften einkaufte und erwischt wurde.

  • Antwort von FragPapa 18.03.2010

    Du solltest das unbedingt der Bank mitteilen, vielleicht haben die ein Mail-Formular, wo man auch anonym schreiben kann. Insbesondere solltest Du sagen, dass seine Frau damit prahlt. Denn das ist überhaupt kein Spaß !!!! Bankangestellte sind der Vertraulichkeit verpflichtet, sie dürfen a) nur Bankdaten einsehen, die ihrem Fach- und Kundenbereich betreffen und b) keinerlei Informationen weitergeben – auch nicht im Familienkreis. Indem Du Dein Wissen der Bank mitteilst, hilfst Du vielen Kunden und uns allen, damit so etwas nicht ausufert !

  • Antwort von genuss 08.10.2009

    hi, habe den vorständen die sachlage anonym geschrieben. ein bekannter ist bei der örtlichen presse redakteur, der ist sehr heiß auf die story. schauen wir mal ob was passiert. falss nicht dann werde ich den datenschutzbeauftragten des innenministeriums ansetzen. ich halte euch auf dem laufenden

  • Antwort von Wolfi0410 29.09.2009

    Als Allererstes stellt sich mir erstmal die Frage ob ein Controller überhaupt was auf den Kundenkonten zu suchen hat. Das wäre mit der Bank zu klären.
    Besser wäre Du würdest Dich outen beim Vorstand der Bank, nicht bei irgendeinem kleinen Filialleiter. Das zeigt garantiert Wirkung. In dem Gespräch musst du einfliessen lassen: "Wie kann es sein, dass Frau X, Ehefrau ihres Angestellten, Kontodaten von Familie Y bei Frau Z preisgibt.
    Traust du Dich partout nicht, schreib es sinngemäss so anonym an den Vorstand der Bank. Dann wirst du aber auch nicht wissen welche Konsquenzen es hatte, es sei denn er wird rausgeschmissen.
    Alternative wäre noch die anzeige wg. Verstoss gegen das Datenschutzgesetz und das Bankgeheimnis bei der Polizei. Ob der Staatsanwalt der Sache nachgeht steht in den Sternen.
    Nächste Möglichkeit ist die einschaltung des Landesdatenschutzbeauftragten. Zu beiden Möglichkeiten musst Du Zeugen benennen können.

  • Antwort von keks1984 29.09.2009

    Der darf das sicherlich nicht! Außer wenn es um etwas geschäftliches geht ABER das ist ja wohl kaum der Fall.

    ALSO ich weiß jetzt nicht wie eng ihr befreundet seit aber ich würde mir über einen Hinweis an die Bank Gedanken machen. SO geht das ja wohl nicht besonders schlimm ist, dass die Frau alles rumerzählt.

  • Antwort von firstguardian 29.09.2009

    Anzeige erstatten, wenn es für die Prahlerei der Ehefrau des Bankmitarbeiters Zeugen gibt.

  • Antwort von meleaga 29.09.2009

    da ist ja schlimm, auf jeden Fall anzeigen!!!! Was soll das???? Denk, jeder Angestellter würde das machen, oh jeeee!!!!!!!

  • Antwort von Praline 29.09.2009

    Schrecklich! Mußte mit leben oder genauer Beweis. Info an Bankchef!

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