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Ausbildung zum Behindertenbegleithund

Frage von MissLizz MissLizz

Hallo!

Seit einigen Tagen beschäftige ich mich ganz intensiv mit dem Gedanken, meine Golden Retriever Hündin zum Behindertenbegleithund ausbilden zu lassen.

Im März wird sie voraussichtlich die normale Begleithundeprüfung ablegen. Diese ist nämlich auch die Voraussetzung für die Weiterbildung zum Behindertenbegleithund.

Nun habe ich gelesen, dass es die Möglichkeit gibt sich den Behindertenbegleithund "per Rezept verschreiben zu lassen" siehe http://www.welpen.de/service/puhl/artikel42.htm

Auf dieser Seite und auf mehreren weiteren habe ich auch gelesen, dass man die Ausbildungs-, Futter- und Tierarztkosten von der Steuer absetzen kann. Bevor ich meinen Hund nun in die Ausbildung gebe, möchte ich natürlich alles wissen und mögliche finanzielle Erleichterungen ausschöpfen.

Bekomme ich dann die kompletten Kosten vom Finanzamt erstattet? Was bedeutete es, den Hund unter besonderen Belastungen beim Finanzamt von der Steuer abzusetzen? Muss ich dafür vorab besondere Anträge beim Gesundheitsamt oder Finanzamt ausfüllen? Muss ich irgendwelche Voraussetzungen erfüllen?

Spielt es eine Rolle, dass ich den Hund schon seit einem Jahr besitze und jetzt erst ausbilden lasse. Kann ich Kosten auch noch für das letzte Jahr rückwirkend geltend machen?

Ich bin für jede Hilfe dankbar!!!

Lizz

Links, die ich zu diesem Thema gefunden habe, auf: polar-chat.de und rehakids.net

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Antworten (7)

  • 4
    RatgeberHelden Antwort von inicio inicio

    informiere dich doch bitte selber weiter. dein hund, den du ja schon jahre besitzt kannst du nicht zum behindertenhund ausbilden lassen!

    ein hund der zum behindertenhund ausgebildet wird, waechst meist in einer familie auf -gehoert aber oft einem verein oder einer traegerschaft , die den hund dann nach einigen monaten (also im jugendalter) zu seiner speziellen aufgabe -als blindenhund, als hilfe fuer einen bestimmten koerperbehinderten ausbildet ..diese ausbildung uebernimmt ein spezieller tariner und die ausbildung kostet ca 10.000 euro und mehr. die werden dann auf antrag von der krankenkasse gezahlt und es gibt steuerliche erleichterungen.

    fuer dich trifft das alles nicht zu.

    habe den eindruck, du willst mit deinem hund geld verdienen -sorry, so geht es nicht -meist kosten hunde nur...! sie sind esaber wert!

    Kommentar von MissLizz MissLizz

    Habe mich in meiner Frage total bescheuert ausgedrückt... Oh man! Es war garnicht so gemeint, dass ich meinen Hund bezahlt haben möchte. Ich wollte mich einfach informieren, da ich das mit den Futter- und Tierarztkosten gelesen habe und mich das irritiert hat....

    Kommentar von inicio inicioinicio

    sorry, du hast nicht geschrieben, dass du rollifahrer bist...aber auch da bleibt das problem -das hunde von welpenzeit an fuer so etwas ausgebildet und trainiert werden. dein hund wird das nicht mehr alleslernen koennen. frage so einen spezialisierten hundetrainer was sie dir und deinem hund anbieten koennen...

  • 3
    Antwort von Schuhu Schuhu

    Wenn du behindert bist und deshalb einen Begleithund brauchst, kannst du diese Kosten von der Steuer absetzen. Nur weil dein Hund eine Prüfung hat, kriegst du ihn nicht vom Steuerzahler bezahlt.

    Kommentar von MissLizz MissLizz

    Das meinte ich auch garnicht so... Ich hab es nur nicht richtig verstanden, was damit gemeint ist, wenn es heißt "man kann Futterkosten, Ausbildungskosten von der Steuer absetzen". Bin in diesem Thema einfach sehr unerfahren und habe mich deswegen wahrscheinlich so ausgedrückt, dass es einfach unverschämt rüberkam.... das war nicht meine Absicht...

    Kommentar von Schuhu SchuhuSchuhu

    Ich wollte dich mit meinem Beitrag auch nicht in die Reihe der "Schmarotzer" stellen. Ich wollte dich nur darauf hinweisen, dass du den Hund, wenn er denn ausgebildet ist, einem Behinderten zur Verfügung stellen musst. Der hat dann die Steuervorteile, aber du keinen Hund mehr.

  • 2
    Antwort von kalinka007 kalinka007

    wenn du aber nicht blind bist oder eine andere behinderung hast, dann wird ja dein hund nach der subildung bei jemand anderem leben, der ihn eben als begleiter braucht... das heißt, dass die person die ihn aufgrund einer behinderung braucht, den hund von der steuer absetzen kann und nicht du...

  • 0
    Antwort von JackyHund123 JackyHund123

    Sehe Doch mal unter http://www.dogxaid.org nach vieleicht können die Leute Dir weiterhelfen. Wir unterstützen den Verein durch Spendenaktionen und die machen sehr gute arbeit. Also einfach mal nachfragen und die Infos ruhig posten.

    Gruß

    Jacky

  • 0
    Antwort von Tiercoaching Tiercoaching

    Hallo MissLizz,

    zu Fragen, ob und wie Sie Ihren Hund und eine Ausbildung steuerlich absetzen können, wenden Sie sich am günstigsten an Ihr Finanzamt.

    Ob und wieweit Sie selbst in der Lage sind, Ihren Hund auszubilden oder mit Ihnen gemeinsam ausbilden zu lassen, das kann nur ihr Trainer vor Ort entscheiden. Sie sind gerade im BH-Training, dann besprechen Sie die Angelegenheit dort.

    Nicht jeder Hund, der eine BH-Prüfung ablegen kann, kann auch die Prüfung zum Behindertenbegleithund schaffen. Auf alle Fälle können aber Sie selbst Ihren Hund zu kleinen "Handreichungen" trainieren, oder aber dazu, dass er für Sie Lichschalter betätigt.

    Grüße E. Mrohs-Ketterer

  • 0
    Antwort von achimhausg achimhausg

    Ausbilden lassen?

    Aus der Hand geben?

    Ich hatte da vorgestern ein Erlebnis mit einer Blinden. die einen ausgebildeten Blindenhund links im Geschirr hatte, und die an der wahrscheinlich diffizilsten und befahrensten Kreuzung, ohne jegliche Fußgängerregelung, darauf wartet, dass der Hund sie führt.

    Da hätte sie lange warten können. Der Hund ist ja nicht lebensmüde. Er war aber auch zu schlecht ausgebildet, um selbstständig einen Umweg zu finden.

    Was dann noch passierte, das spottet jeder Beschreibung.-

    Von 2 Würfen haben Sie etwa einen Charakter, der sich zum Blindenhund eignet. Nicht, dass es nicht möglich wäre andere, lebhaftere Charaktere dazu zu erziehen, aber das Tier leidet dann.

    Es muss dem Blinden möglich sein, seinen Hund zu jeder Zeit, und egal wo, los zu machen, laufen zu lassen, um dann wieder zu rufen.

    • Selbstständige Umwegfindung

    • hohe Intuition

    • Kampfstark

    • Versteht ganze Sätze

    • usw, usf

  • 0
    Antwort von MissLizz MissLizz

    Ich will überhaupt kein Geld mit meinem Hund verdienen.... Wieso werde ich denn hier sofort angegriffen? Das finde ich nicht in Ordnung.

    Ich habe eine angeborene Querschnittlähmung und bin außerhalb der Wohnung auf einen Rollstuhl angewiesen.

    Wenn mein Hund eine dementsprechende Ausbildung bekommen würde, könnte sie mir einige Handgriffe im Alltag erleichtern und mich unterstützen.

    Selbstverständlich gibt es auch Verbände oder Vereine, die speziell ausgebildete Hunde anbieten, die eine fast 2 Jährige Ausbildung durchlaufen und ca. 25.000 € kosten. In Deutschland ist es aber nicht so, dass diese Hunde von der Krankenkasse bezahlt werden. Man muss den Hund auch dort aus eigener Kasse bezahlen oder durch Spendengelder. Von der Krankenkasse werden lediglich Blindenhunde bezahlt, soweit ich weiß.

    Eine solche Behindertenbegleithundausbildung kann man aber auch mithilfe einer Fremdausbildung bei einem spezialisierten Hundetrainer machen und das möchte ich tun. Nun weiß ich aber nicht, welche bürokratischen Schritte ich durchlaufen muss, bevor es losgehen soll.... Kann mir Jemand helfen? Hat das vielleicht schon mal Jemand selbst mit seinem Hund gemacht und kann mir aus Erfahrung berichten?

    LG

    Kommentar von achimhausg achimhausgachimhausg

    Ich mache nun mal was, was ich normalerweise hasse, nämlich eine Gesamtaussage in Einzelaussagen zu zerpflücken und zu antworten.

    Mit Verlaub,

    "Ich will überhaupt kein Geld mit meinem Hund verdienen.... Wieso werde ich denn hier sofort angegriffen? Das finde ich nicht in Ordnung."

    Nicht so schlimm. Ist nur verbal.

    "Ich habe eine angeborene Querschnittlähmung und bin außerhalb der Wohnung auf einen Rollstuhl angewiesen."

    Na und?

    "Wenn mein Hund eine dementsprechende Ausbildung bekommen würde, könnte sie mir einige Handgriffe im Alltag erleichtern und mich unterstützen."

    Die Wahrscheinlichkeit Ihren Hund von jemand Anderem dazu ausgebildet zu bekommen ist zu gering.

    "Selbstverständlich gibt es auch Verbände oder Vereine, die speziell ausgebildete Hunde anbieten, die eine fast 2 Jährige Ausbildung durchlaufen und ca. 25.000 € kosten. In Deutschland ist es aber nicht so, dass diese Hunde von der Krankenkasse bezahlt werden. Man muss den Hund auch dort aus eigener Kasse bezahlen oder durch Spendengelder. Von der Krankenkasse werden lediglich Blindenhunde bezahlt, soweit ich weiß."

    Keine Ahnung. Ich kenne mich mit diesen Körperschaften des öffentliichen Rechtes nicht aus. Ich weiss nun nur, dass ich meine Hunde immer spottbilligst verkaufte.

    "Eine solche Behindertenbegleithundausbildung kann man aber auch mithilfe einer Fremdausbildung bei einem spezialisierten Hundetrainer machen und das möchte ich tun."

    Ist in meinen Augen nicht sinnvoll. Besser als nichts, aber längst nicht gut genug für Sie und mit Sicherheit zu teuer.

    "Nun weiß ich aber nicht, welche bürokratischen Schritte ich durchlaufen muss, bevor es losgehen soll.... Kann mir Jemand helfen? Hat das vielleicht schon mal Jemand selbst mit seinem Hund gemacht und kann mir aus Erfahrung berichten?"

    Nur, weil Sie in einem Rollstuhl sitzen, heisst es ja nicht, dass Sie keine Hunde ausbilden können. Lassen Sie Ihre Hündin decken, suchen Sie sich den passensten Charakter für sich aus, indem Sie alle ausbilden und dabei selektieren.

    Was Sie nicht brauchen verschenken Sie an Bedürftige, oder sie verkaufen, aber DIE Hündin ihrer Wahl, die behalten Sie. Das ist der einfachste, sicherste und idividuellste Algoritmus. Noch dazu der Preiswerteste.

    Nach etwa 6 bis 7 Jahren lassen Sie Ihre ausgebildete Hündin, die Sie bis dato begleitete, decken, und dann machen Sie das ganze nochmal.

    Von Generation zu Generation lernen die Welpen vom Muttertier und Ihr Hund wird immer besser.

    Sie behalten sich jeweils das perfekt ausgebildete Jungteir und geben den alten Hund Jemandem, der einen gut ausgebildeten Hund zu schätzen weiss.

    Ich weiss.- Sehen Sie es prragmatisch, bitte.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Pragmatismus

    Kommentar von inicio inicioinicio

    sorry, du hast nicht geschrieben, dass du behindert bsit.

    aber das problem ist, ein hund muss fuer solche aufgaben schon als welpe ausgesucht und dann geschult werden und eben dann von einem ausgewaehlten sehr spezialisierten trainer.

    ich befuerchte dass wegen dem alter deines hundes eine solche ausbildung nicht mehr moeglich sit. aber nimm am besten kontakt zu so einem trainer auf und lass dich beraten ob dein hund noch etwas lernen kann, dass dir im allgtag hilft. es muss da eine einslefall entscheidung erfolgen und auch ueber spendengelder fuer so eien ausbildung musst du dort genau nach fragen,

    ich kenne aber auch einen fall wo die krankenkasse eine kostenubernahme fuer einen anfallskranken uebernommen hat!

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