Anzeige wegen Betrug, wegen Payback Punkten?

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14 Antworten

Hallo,

das ist so eine Sache: Auf der einen Seite ist das Beharren, dass das nicht so ganz korrekt war durchaus verständlich- Denn die Payback Punkte dienen als Anlockmittel für die Kunden und nicht als Zusatzeinkommen.

Aber! Es solle doch mal jemand bitte, wie es so schön in der Bibel steht. als erster mit dem Stein werfen, wenn er frei von Schuld ist!. Die die hier am lautesten anklagen, drehen bestimmt selber interessante Dinge bei der Steuer...vermute ich mal bzw. könnte ich mir durchaus vorstellen, keine Tatsachenbehauptung leibe Juristen!

(Z.B. Ich denke keiner hat sich beim autofahren immer an die 30 km/h Zonen gehalten und wenn da mal was passiert (kleines Kind springt auf die Straße) ist das viel schlimmer als so ein angeblicher Betrug, denn ein totes Kind kann man nicht zurückzahlen Und irgendwas ist doch bitte falsch, dass man sich so darüber aufregt aber nicht über Raserei!)

Dass Du allerdings meinst Du seist im Recht, wie das auch bei so manchen Beamten ist (besonders auch in den Spitzen denken wir mal an die LH-Bonusmeilen-Affäre) provoziert natürlich etwas.

Was mich allerdings an den Reaktionen stört ist auch: Das liegt in der Vergangenheit und man solle auch mal fünfe gerade sein lassen. Wenn man bedenkt, dass Vergewaltiger oft nach 10-15 Jahren sich auf Verjährung berufen können., dann finde ich es schon kleinkarriert und etwas unangemessenen wegen solcher Kleinigkeiten so einen Aufschrei zu machen. Es ist schon schade, dass für viele das Leben, das nicht ewig ist, auf solche Kleinigkeiten beschränkt wird. Es ist hier auch viel Neid (na klar kann man im Studium bei BK gejobbt haben und dann Beamter werden Ihr Neidler! schön dass es bei uns noch so eine soziale Durchlässigkeit gibt) und man solle mal bedenken, dass Burger King Leute einen hungerlohn kriegen (finde ich und alle die meiner meinung nach was anderes sagen wissen nicht wie das ist).


Ich würde an deiner Stelle einen Vergleich versuchen, sich entschuldigen und einfach den Betrag zurückzahlen, du hast ja jetzt als Beamter mehr Geld.


Trotzdem ist es fraglich ob das nun Betrug ist, darüber kann man juristisch streiten, da es aber dünnes Eis ist, wie schon gesagt, sollte man als vorbildlicher Beamter die Sache schnellstens aus der Welt schaffen. Und sich an die harten Zeiten bei BK auch erinnern und nicht abheben.


Und immer schön locker bleiben und mal daran denken, dass es schlimmere Probleme gibt, aber ich verstehe auch, dass es 80% der menschen in unserem Lande so schlecht geht, dass man cents (Payback Punkte) zählen muss;_)(ist nur halb ironisch gemeint...!)

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Kommentar von NeugierPur2
24.11.2016, 15:52

Hey! Erstmal vielen Dank für deine Antwort und noch mehr für dein Verständnis! Du hast meine Lage bzw. Meine damalige Ansicht nahezu genau auf den Punkt gebracht (Hungerlohn, wenig Geld, ungerechte Verteilung der Lebensstandards etc). Und auch den Vergleich "PayPal Punkte vs. Umfahren eines Kindes aufgrund Überschreitung der Geschwindigkeit). Mittlerweile es so, dass die mich nicht angezeigt hatten, genauer gesagt es ist überhaupt nichts mehr passiert. Wahrscheinlich hatte deren Anwalt das auch nicht ernst nehmen können. ABER die haben mir meinen letzten Lohn (1.200 Euro) nicht ausgezahlt. Dagegen wollte ich vorgehen, aber dann gedacht, och komm lass es. Bin froh, dass da jetzt Ruhe ist usw. Ich habe mir jetzt endlich auch einen Anwalt leisten können (Rechtschutzversicherung), falls doch noch was von der Seite kommt und auch für die Zukunft abgesichert zu sein. Wobei ich mich schon frage, ob dieser Lohnentzug doch nicht etwas übertrieben ist (?) Wie du es sagst, daran sieht man schon, wie kalt, skrupellos und profitorientiert manche Menschen sind, die nur Zahlen sehen und nicht den Menschen in sich...

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Kommentar von Bitterkraut
18.03.2017, 12:46

Trotzdem ist es fraglich ob das nun Betrug ist

das is kein bisschen fraglich.

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ERST bei NEGATIVEN Antwort buchte ich die Punkte.

Eben, und darin liegt das Problem. Du hast deinen Job dazu benutzt, an Vergünstigungen zu kommen, die dir nicht zustehen. Das solltest du einsehen, sonst kommst du mit dieser Sache und allen anderen Folgeproblemen nicht klar. Geh in dich und sag dir, dass das dumm war. Keine AGBs der Welt können von vornherein Dummheiten und Mißbrauch ausschließen, wobei ich mich schon frage, nach welchen AGBs Beamte eingestellt werden...

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Von Burgerking weg verbeamtet ins Ministerium - wers glaubt.

Du hast betrogen. Es sind nicht dein Punkte und nicht dein Rabatt. Es muß nirgends stehen, daß man sich nicht bereichern darf. Es steht ja auch nicht in jedem Laden ein Schild, daß stehlen verboten ist. Der Anbieter der Punkte will seinen Kunden etwas Gutes tun, nicht dir.

Und du hast auch nicht fahrlässig gehandelt, du hast kriminell gehandelt.

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Was sind "Payback"-Punkte? Pay back - zahl zurück - also für das Geld, das du beim Einkauf bei Burgerking ausgibst, erhälst du etwas zurück.

Hast du etwas bei Burger King von deinem Geld eingekauft, wofür dir dieser Rabatt / diese Gutschrift zugestanden hätte? Nein.

Tut mir leid, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Du hast dir unberechtigt materielle Werte gebucht. Sie standen dir nicht zu und haben deinen Arbeitgeber geschädigt. Das ist Betrug.

Dazu ist auch keine Einweisung nötig. Du musst auch nicht darüber belehrt werden, dass du dich nicht privat an der Kasse mit Bargeld bedienen darfst, und doch wäre das ein Straftatbestand.

Du hast zu wenig nachgedacht und offenbar noch ein unausgereiftes Unrechtbewusstsein. Aber das wird dich leider nicht vor Strafe schützen.

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Kommentar von Bitterkraut
12.08.2016, 16:20

Beamte in Ministerien sollten ein etwas reiferes Unrechtsbewußtsein haben, sonst wird mir Angst.

Und sie sollten auch ein ordentliches deutsch beherrschen. Bei dem Text oben mag ich nicht glauben, daß der Schreiber verbeamtet wurde, von jetzt auf gleich ;)

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Du hast dir dadurch einen geldwerten Vorteil verschafft. Das sieht nicht gut aus. Wenn Burger vor Gericht geht, wäre es für dein Führungszeugnis nicht gut.Würde versuchen die Sache aussergerichtlich zu regeln.Eventuell mit dem Geschäftsführer ein Gespräch suchen.Nur nicht den Kopf in den Sand stecken.

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Sowas wurde schon mehrfach vor Arbeitsgerichten verhandelt. (z.B. http://www.rechtslupe.de/arbeitsrecht/die-kassiererin-und-ihre-payback-karte-37475)

Nach hM ist das ein Betrugsdelikt und kann eine fristlose Kündigung zur Folge haben. Die Arbeitsgerichte haben natürlich nur die arbeitsrechtliche Situation beurteilt.

Insgesamt bewegst Du Dich auf äußerst dünnem Eis, wenn Du auch noch von der Richtigkeit Deiner Handlung überzeugt bist.

Der Geschädigte kann natürlich Anzeige erstatten und eine Verurteilung wegen Betrugs ist durchaus wahrscheinlich.

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Ohne die speziellen Umstände einzubeziehen kann ich nur von Gerichtsurteilen berichten, die die private Nutzung von personalisierten Bonuskarten auf Dienstreisen, bzw. dienstlichen Käufen / Umsätzen verbieten. Also: du darfst durch eine dienstliche Tätigkeit keinen persönlichen Vorteil (zB Bonuspunkte) ziehen.

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nun wurdest du endlich angezeigt für deinen mehrfachen betrug. das wird geahndet u. wird wohl dazu führen, dass deine blanke weste nun mit dem vorwurf betrüger befleckt ist. man muss schon extrem dreist sein, um überhaupt auf den gedanken zu kommen, anderer leute vorteile zu stehlen.

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Man müsste zuerst den kompletten Sachverhalten prüfen.

Die Frage ist, ob sie die Kunden die keine "PayBack" Karte haben gefragt haben oder nicht. Wenn Sie die Kunden nicht gefragt haben, ist es leider Strafbar!

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Kommentar von Bitterkraut
12.08.2016, 16:35

Das ist e auch, wenn er gefragt hat. es ist so oder so Betrug.

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Kommentar von NeugierPur2
12.08.2016, 16:36

Es war so: ich frage nach der payback karte beim Einkauf. wenn der Kunde eine payback karte hat, nimm ich sie und ziehe über den Kartenleser. Bei "nein, ich hab keine" gebe ich die Nummer MEINER payback karte ein. Und das wars

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Das fehlende Unrechtsbweusstsein erschreckt mich am meisten!

Selbstverständlich ist das Betrug und zudem auch in den AGB von Paypal geregelt


2. Sammeln von Punkten

2.1 An den teilnehmenden Verkaufsstellen der
Partnerunternehmen erhalten Sie beim Bezug von Waren oder
Dienstleistungen
eines Partnerunternehmens Gutschriften in Form von
PAYBACK Punkten. 



Du hast weder Waren noch Dienstleistungen bezogen, deine Kunden haben diese Leistung bezogen und alleine diese Personen waren berechtigt dafür Payback Punkte zu kassieren, wenn sie auf diese verzichten dann stehen diese Punkte auch keinem anderen, erst recht nicht dem Kassierer zu!

Selbst wenn es nicht in den AGB vermerkt gewesen wäre ist die Sache glasklar. Das ist ein eindeutiger Betrug der zudem vermutlich zigfach von dir durchgeführt wurde und nun vollkommen zu Recht geahndet wird.

Sorry aber mit so einer Einstellung hat man in einem Ministerium, vor allem als Beamter nichts zu tun. Da ist doch Vorteilsnahme im Amt schon vorprogrammiert.

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Seit wann muss jeder Betrugsversuch in einem Arbeitsvertrag geregelt werden?

Du hast dir PaybackPunkte verschafft, die dir nicht zugestanden haben. Das ist Betrug.

Somit ist deine Eignung als Beamter nicht mehr gegeben! Und Unwissenheit schützt nicht vor Strafe

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Du arbeitest als Beamter? Wenn die Geschichte bekannt wird nicht mehr!

Versuch mit einer Entschuldigung und ggf Rückzahlung die Sache bei Burger King aus Welt zu schaffen - das war Betrug 

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Am schlimmsten finde ich, daß du dir nicht mal einer Schuld bewußt warst, als du deinen Text verfasst hast.

Du hast dir einen geldwerten Vorteil verschafft, du hast dir Punkte zugeschanzt, die dir nicht zustanden, um deinen Lohn aufzubessern. Krass auch die Aussage, daß du brav (wie die Doofen??) gefragt hast (und dir viele Punkte dadurch entgangen sind?). Man muß nicht in den Arbeitsvertrag reinschreiben, daß stehlen nicht erlaubt ist. Das ist selbstverständlich. Mir wird gruselig, wenn du auch noch in die Reihen der Staatsdiener aufgenommen werden solltest.

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Sehe schlechte Karten für Dich.

Payback ist ein Rabatt für den Kunden, an dem Du Dich letztendlich bereichert hast.

Lange Rede kurzen Sinn.

Sprech mit dem Chef, ENTSCHULDIGE Dich, und behaare nicht noch drauf, Du hättest Recht.

....vielleicht sind sie gnädig

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