Also wenn ich als Händler Ware einkaufe und wieder verkaufe; was ist eigentlich eine normale Gewinnspanne? Jetzt bitte keine langen Texte, dass das unterschiedlich ist etc. pp. Wenn ich Beispielweise Ware für 29,- EUR einkaufe; für wieviel verkaufe ich diese dann angemessen? Ist es angemessen, diese für 40,- EUR oder gar 50,- EUR mit gutem Gewissen weiter zu verkaufen?
An die Händler: Wieviel verdient man eigentlich an gekaufter Ware? Was ist normal?
Antworten (7)
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6Antwort von
VollstreckerVollstrecker
Es kommt auf die Ware an, Schmuck etc. liegt bei einem Aufschlag von ~100%, bei Kleidung teilweise sogar bis 500%, Lebenmittel hingegen haben einen sehr geringen aufschlag ~10 - 20%.
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brunobrebrunobre Zur Info: Die Warengruppe mit dem geringsten Gewinnaufschlag werden warscheinlich lose Futtermittel in der Landwirtschaft sein. Dort gibt es maximal 10% auf den Einkaufspreis, den Rest kann man sich denken!
Gruß Bruno -
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dock69dock69
Sorry, Deine Frage hat einen falschen Ansatz. Es gibt einfach keine "normale" Gewinnspanne. Es gibt maximal Orientierungswerte für bestimmte Branchen oder Produktgruppen. Der Gewinn, genauer gesagt die Marge, hängt von der Kostenkalkulation des Händlers, der Marksituation und regionalen Gegebenheiten ab. Letztendlich muss jeder Händler/Verkäufer mit der Gesamtmarge seine Kosten decken und seinen Gewinn einfahren. Die Kosten können aber extrem variieren. Wenn ich längere Öffnungszeiten habe oder eine exzellente Fachberatung anbiete, habe ich einen höheren Personalaufwand. Wenn ich statt in einem Ladengeschäft am Kudamm meine Waren über einen Onlineshop verkaufe, muss ich keine teure Ladenmiete bezahlen. Daher muss jeder Händler anders kakulieren.
Ich war viele Jahre im Einzelhandel tätig. Da habe ich sowohl Produkte mit 0% Gewinn, als auch Waren mit Hundert Prozent oder mehr Gewinn verkauft. So ergibt sich eine Mischkalkulation. Die Gewinnspanne hat auch nichts mit gutem oder schlechten Gewissen zu tun. Wenn es dem Kunden zu teuer ist, kauft er nicht. Wenn er mit dem Preis einverstanden ist, warum sollte man da ein schlechtes Gewissen haben?
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5Antwort von
KatzentatzeKatzentatze
Der Aufschlag auf den Einkaufspreis sollte von der Höhe der Betriebskosten abhängig sein. Die müssen schließlich komplett gedeckt werden, plus deinen Gewinn. Das kann man eben nicht pauschal sagen.
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KubaLibreKubaLibre Stimmt, das kommt auch noch hinzu. :)
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4Antwort von
odemtannodemtann
Da wir eine freie Marktwirtschaft haben , kannst du deinen Preis selbst bestimmen .Bei Kleidung sind z.B. bie zu 300 % aufgeschlagen und sie werden verkauft . Es kommtdarauf an , was es für ein Artikel ist den du verkaufen möchtest.Ich hoffe der Text ist nicht zu lang für dich . Gute Geschäfte
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KubaLibreKubaLibre :D Ich habs gerade mal so geschafft, diesen Text zu lesen! :)
Danke für die Antwort!
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3Antwort von
xyungeloestxyungeloest
ein guter händler kalkuliert seine preise und hat eine kaufmännische ausbildung genossen.
was man alles nachlesen kann.
http://www.akademie.de/.../kurse/angebotskalkulation-preiskalkulation-kleinunternehmer/index.html - 41k
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2Antwort von
thebrainthebrain
wie schon erwähnt wurde das macht man nicht pi mal daumen, das wird errechnet.
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0Antwort von
viour Doch welche Konstanten und Variablen werden bei dieser Berechnung angesetzt. Da dies im Unklaren bleibt, ist klar, daß sie einen sehr hohen "Gewinn" (kein gesamtgesellschaftliche Wertsteigerung, sondern lediglich Geldverschieberei, die auf Dauer zu gesellschaftlicher Zerrüttung führt) einfahren.
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Gute Antwort! :)