Als freischaffender Künslter selbstständig machen - mit oder ohne KSK - wo melden - BITTE Hilfe?

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4 Antworten

Wovon lebst Du zur Zeit? Wie bist Du krankenversichert? Du musst doch auch jetzt einen Status haben.

Fange doch an, Portraits zu malen und selbst gemalte bilder zu verkaufen. Wenn Du daraus Einnahmen hast und keine anderen Einnahmen, dann kommst Du auch in die KSK.

Die Kunstdrucke musst Du ja nicht selbst produzieren und verkaufen. Es gibt Möglichkeiten, dass Du nicht ins Gewerbe rutschst.

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Kommentar von Shennen
02.02.2016, 08:46

Also darf ich sagen wir am 1. 5. anfangen Bilder zu verkaufen, muss mich nirgendwo dafür anmelden, stelle lediglich einen Aufnahmeantrag an die KSK und lasse die Monate verstreichen, bis die sich melden? Bin ich dann als Selbstständige nicht anders krankenversichert, bin ich dann von der Rentenversicherung befreit? Momentan ist es so, dass ich gerade meine Ausbildung abgebrochen habe, und seit Februar von Hartz4 lebe, was aber wenn ich mit meinem Partner zusammenziehen, wegfällt.

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Falls du Bilder verkaufen solltest, ist es ein kleines Privateinkommen, das steuerlich als "Liebhaberei" bewertet wird und nicht steuerpflichtig ist, auch nicht sozialabgabenpflichtig. Eigene Werke zu verkaufen ist kein Gewerbe.

Siehe: wikipedia.org/wiki/Liebhaberei ..... darin Abschnitt "Indizien".


Bei größeren Einnahmen gilt die Steuertabelle, der Grundfreibetrag im zu versteuernden Einkommen laut Einkommensteuergesetz liegt bei 8.652 Euro in 2016.

Am Jahresende gibst du beim Finanzamt die Einkommensteuererklärung mit der Anlage S (Einkünfte aus selbstständiger Arbeit) ab.


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Mon dieu! Erstmal Gratulation, dass du einen Partner hast, mit dem du glücklich bist - das ist fast noch wichtiger, als die Kunst. Ich finde, du hängst die Verwaltung deiner Kunst im Moment noch zu hoch. Fang erstmal an, zu produzieren und dann schau, ob du überhaupt irgendeinen nennenswerten Erfolg damit erzielst -sonst sind deine ganzen strategischen Überlegeungen für die Katz. Wenn du erwerbslos bist, musst du dich beim Jobcenter melden und evtl. Hartz4 beantragen, damit du krankenversichert bist. Viel wirst du wahrscheinlich nicht bekommen, da dein Freund ja berufstätig ist. Die Voraussetzung als Künstler anzutreten: "Ich muss jetzt unbedingt kommerziellen Erfolg haben!", ist nicht gerade so dasjenige, woran ich glaube. Kunst zu machen, kommt von innen, dh. man will und muss und macht - sogar ohne primär an den finanziellen Erfolg zu denken. Ist nicht leicht....aber kann gehen. Dann viel Glück, bzw. viel Erfolg! (Und den Spaß nicht vegessen!).

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Kommentar von Shennen
02.02.2016, 09:49

Ich habe sehr viel Spaß an Kunst, es ist mein Traum! Nur sehe ich es als den größten Fehler an, den man machen kann, so etwas unüberlegt zu starten. Und bevor ich einen Fehler mache und eventuell von jemanden angezeigt werde, weil ich ja nirgendwo gemeldet bin und das somit illegal wäre, informiere ich mich lieber umfassend, weil ich das schon als richtige Arbeit ansehe und nicht nur als Spaß.

Ich möchte es schließlich schaffen davon eines Tages mal zu leben.

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Und wo liegt jetzt das Problem ?

Melde ein Gewerbe bei deiner Gemeindeverwaltung an.

Lt. deinen Informationen wirst Du doch sicherlich demnächst auch Bilder verkaufen.

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Kommentar von wfwbinder
02.02.2016, 02:53

Seit wann ist ein Künstler Gewerbetreibender? Künstler ist freier Beruf, § 18 EStG.

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Kommentar von Shennen
02.02.2016, 08:48

Wie wo ist mein Problem, das habe ich doch sehr ausführlich beschrieben in meiner Schilderung. Und auf keine Frage habe ich von dir eine Antwort erhalten. Ein Gewerbe muss ich nämlich nur anmelden, wenn ich die Kunstdrucke vertreibe, und das ist auch so eine Sache, und kann ausschlaggebend sein, dass die KSK am Ende behauptet, das Gewerbe sei meine Haupteinnahmequelle...

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