Frage von Nele12345678910, 76

5 in Mathe. Ausbildungsvertrag unterschrieben. Versicherung. Schlimm?

Mein Problem ist folgendes. Ich habe einen Ausbildungsvertrag zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen Fachrichtung Versicherungen unterschrieben. Mein Ausbilder kennt nur mein Zeugnis aus der 11. Klasse in dem ich eine 2 in Mathe habe. Da waren die Themen mit Prozentrechnung etc. wie ich es im beruf benötige. Jetzt hatten wir allerdings Themen wie Differenzialrechnung und Kurvendiskussion usw. was ich einfach nicht hinbekomme... ich bin auf eine 4 gerutscht und nun steht morgen die Abschlussprüfung an und es ist nicht aazu 100% auszuschließen, dass ich auf meinem Abschlusszeugnis eine 5 bekomme... Mit ganz viel Glück behalte ich meine 4. Aber was passiert wenn ich eine 5 bekomme? In der Berufsschule wird meine Note in Mathe ja wieder besser aussehen, da dort die Themen für mich relativ einfach sind. Was passiert wenn ich denen jetzt eine 5 vorzeige? Wird es kurz nur unangenehm werden und dann zählt weiter nur mein verhalten und die noten in der Berufsschule? Oder kann da noch schlimeres passieren.... Bitte nur ehrliche und keine beleidigenden Antworten!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von planplants2, 43

Eigentlich sollte das kein großes Problem werden (denke dein Vertrag ist nicht an eine solche Bedingung geknüpft) Der Chef wird vllt. Nicht erfreut sein, aber zeig dann einfach, dass du es im Job drauf hast. Ich habe auch die Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen (Schwerpunkt Versicherungen) absolviert und hatte mich mit dem Halbjahreszeugnis beworben. Mein chef hat nicht einmal mehr mein Abschlusszeugnis verlangt.
In der Berufsschule hast du übrigens kein Mathe. Das einzige was ein wenig vergleichbar wäre ist ssk (Steuerung und Kontrolle) und im Hauptfach Sbw ein paar Versicherungsmathematische Rechnungen. Ist aber alles 0 Problem und das sage ich als totaler Mathe-versager ;)

Kommentar von Nele12345678910 ,

vielen Dank für diese Antwort! das hat mich jetzt etwas beruhigt :)) also alles was mit rechnen ist geht schon klar ? :)

Kommentar von planplants2 ,

Ja das rechnen ist wirklich einfach, ist nicht so ein "sinnloses" Rechnen wie in den letzten Jahren in der Schule, sondern du hast immer einen Bezug zur Praxis. Auch wenn du heutzutage im Betrieb in den seltesten Fällen soetwas noch selber rechnen musst, das macht meist der computer, ist es doch sehr hilfreich und natürlich kommt es auch in der Prüfung (Sowohl in der Zwischenprüfung, als auch in der Abschlussprüfung). Ich musste auch die ganzen 3 Jahre nie wirklich viel lernen, gut im Unterricht aufpassen und vor der Arbeit nochmal alles durchgehen. Das "schwierigste" ist SSK, das hast du aber nur 1 Stunde pro Woche (im ersten Jahr 2) aber auch das ist nicht so realitätsfremd und wenn du es dir dann noch ein paar mal ansiehst haut auch das ohne Probleme hin ;) Ich habe die Ausbildung ohne auch nur eine 3 im Zeugnis abgeschlossen und so gut war ich früher auf der normalen weiterführenden Schule nie ;) In der Abschlussprüfung wird es dann etwas ruppig, weil du eben alles aus den 3 Jahren im Kopf haben musst. Aber da alles in Zusammenhang steht und du es auch im Betrieb täglich zu hören bekommst ist alles schaffbar. Ich wünsche dir viel Spaß in der Ausbildung :)

Kommentar von dieSammmlerin ,

@planplants2 Hallo, ich fange die Ausbildung ab Sep. auch an :) Wie waren die Berufsschulklassen aufgebaut bei dir? Wie viele hatten ungefähr "nur" die Mittlere Reife als Schulabschluss und haben sich diese schlechter angestelllt im Unterricht als z.B. die mit Abi oder Fachabi? Wie waren die Unterrichtszeiten? Und stimmt es auch, dass es oft ganze Allianz-Azubi-Klassen gibt? Würde mich interessieren^^ Lg

Kommentar von planplants2 ,

Also mittlere Reife hatten nicht viele, 5 Leute maximal, unter anderem aber ich und ich war immer unter den Guten ;) Was du in der Schule gelernt hast brauchst du da zum großen Teil nicht. Erst recht nicht solche Sachen wie im Abi. Die meisten hatten davor BK oder was vergleichbares gemacht. Ein "richtiges" Abi hatten glaube ich nur 3 oder 4. Dann gibt es meist noch 1-2 etwas "Ältere" die schon eine Ausbildung oder Job hinter sich haben und umschulen. Wir waren 2 Klassen. Eine größere mit 26 Schülern (alle von weiter weg, damit sich fahrgemeinschaften bilden konnten) und eine kleinere mit 16. Ich war in der Größeren. Die Schulzeiten waren in jedem Fall besser als die Arbeitszeiten ;) Wir hatten jeden Montag und jeden 2ten Donnerstag Schule (im Wechsel mit der anderen Klasse). Meist 8 Stunden. Schwerpunkt lag auf sbw (Hauptfach), das hatten wir durchschnittlich 6 stunden/woche. Den Rest hast du maximal 2 Stunden. Englisch nur eine, deutsch eine, sgw (schwerpunkt gesamtwirtschaft) auch nur eine. Schulzeit war von 7.50-15.30 Ganze Allianz Klassen hatten wir nicht, kamen aber auch aus dem kompletten Umland und nicht aus ner Großstadt (da kann ich mir das schon vorstellen) Allianzer hatten wir 5 oder 6 in der Klasse. lg

Kommentar von planplants2 ,

Falls du noch was wissen möchtest, kannst du gerne fragen ;)

Antwort
von Schachpapa, 45

Ist dein Ausbildungsvertrag an Bedingungen geknüpft? Nein, oder? Also trittst du die Stelle an. Zeige (mindestens) im ersten Halbjahr (Probezeit!), dass du es drauf hast, dann wird alles gut ;-)

Antwort
von kevin1905, 27

Pacta sunt servanda.

Oder ist der Vertrag an die Bedingungen des aktuellen Zeugnisses geknüpft?

Antwort
von cucki28, 39

Entweder er wird es akzeptieren, oder du musst ihn überzeugen.

Ich finde Noten sagen NICHTS über der Person aus.

Nach einer Zeit versteht man alles, es kommt von alleine.

Ich finde i der Schule wird man sehr unter Druck gesetzt und die Schüler haben viel zu wenig Zeit, um alles zu kapieren.

Viel Glück noch !!

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