Güterrecht?

Ich war verheiratet 11 Jahre lang, dann kam die Trennung. Wir sind seit 3 Jahren geschieden. Allerdings steht immer noch die Zugewinngemeinschaft im Raum . Da wir damals keinen Ehevertrag gemacht haben, gilt bei uns der Zugewinn. Jetzt steht noch ein Haus offen was in der Ehe gebaut wurde. Das Grundstück hat mein EX - Mann schon vor der Ehe bekommen von seinen Eltern zusammen mit dem Gartenbaubetrieb. Leider stehe ich nicht im Grundbuch, habe aber einen Kredit mit unterschrieben. Komme da jetzt nicht raus was für Rechte habe ich ? Bin ich Eigentümer vom Haus auch wenn ich nicht im Grundbuch stehe? Oder sollte ich besser schnell schauen das ich aus dem Kredit raus komme? Aber ich mit bestimmungsrecht an dem Haus? Ich schätze das Haus ist 250.000 Wert ohne Grundstück. Es hat eine Fläche von 999 Quadratmeter also sehr groß und 220 Quadratmeter Wohnfläche außerhalb. Jetzt wüsste ich gerne wie viel mir zusteht vom Haus , es ist ja in der Ehe entstanden also Zugewinn. Steht mir überhaupt was zu? Da ich nicht im Grundbuch stehe. Die Schulden liegen bei 150.000. Er hat 50.000 und ich 30.000 vor der Ehe gehabt. Tag der Scheidung beide Schulden vom Haus . Er gibt nicht alle Unterlagen raus. Es war vor Gericht es passiert aber nichts. Ich weiß nicht weiter. Es muss doch einen Weg geben, das man was bekommt. Habe schließlich auch in das Haus investiert Jahre lang. Auch wenn wir keine Kinder haben und ich nicht im Grundbuch stehe. Muss es doch eine Möglichkeit geben. Es gibt noch die Gärtnerei die ruht, er muss auch für seine Eltern sorgen finanziell bis ans Lebensende. Er hat alles das Haus und die Gärtnerei und ich gehe leer aus das kann doch nicht sein. Was kann ich machen?

Familie, Recht, Zugewinngemeinschaft
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Zustimmung des Ehegatten bei Hausverkauf in Zugewinngemeinschaft

Hallo,

ich habe einen Kaufvertragsentwurf vor mir liegen wo ich mit der Zustimmungpflicht des Ehegatten etwas verwirrt bin.

Vorweg meine Frau und ich sind verheiratet, haben keinen Ehevertrag und leben somit im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft.

Nun haben sich Käufer für unser altes Häuschen gefunden. Das "alte" Haus gehört meiner Frau.

Im Oktober 2013 haben wir ein Haus gekauft und hierfür 2 Darlehen aufgenommen. 1. Darlehen über den Betrag xy (größerer Betrag) 2. Darlehen über den Betrag x

Beim 2. Darlehen handelt es sich um ein flexibles Darlehen in Höhe des Wertes des "alten Hauses", welches jederzeit ohne Zusatzkosten ablösbar ist. Der Darlehensvertrag läuft aber auf uns beide.

Im Kaufvertragsentwurf heisst es unter Vorbemerkungen:

** Der Verkäufer erklärt, dass er verheiratet sei, für seine Ehe der gestzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft gelte und er durch diesen Vertrag nicht über seine wesentlichen Vermögenswert verfüge. Eine Zustimmung seines Ehegatten z.B. gem § 1365 BGB sei nicht erforderlich.******

Nach Ablösung des flexiblen Darlehens bleiben uns etwa noch 15Tsd Euro als Gewinn.

Bin ich jetzt nicht doch Zustimmungspflichtig, da der Betrag ja doch wesentlicher Vermögenswert ist. Oder zählt das andere Darlehen zum Vermögen?

Leider können die Käufer ja beim Hauskauf den Notar wählen, sonst wäre ich zu einem anderen Noar gegangen.

Danke für Eure Tipps.

Gruß Ricky

Recht, Hausverkauf, Notar, Zugewinngemeinschaft
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Spekulationssteuer beim Verkauf einer Immobilie? Muss das sein?

Hallo und guten Tag,

ein guter Freund und Arbeitskollege von mir ist verheiratet; seine Ehefrau ist Hausfrau und hat kein eigenes Einkommen. Sie leben in Zugewinngemeinschaft und werden steuerlich gemeinsam veranlagt. Nun hat seine Frau von Ihrem kranken Vater 2010 eine zweckgebundene Schenkung zum Erwerb einer Ferienwohnung bekommen. Erwerberin im Kaufvertrag ist die Frau meines Kollegen. Das Finanzamt wurde über die Schenkung und den Kauf der Wohnung informiert.

Sie haben diese Eigentumswohnung bisher nicht vermietet und nur einige Ferientage selbst genutzt. Jetzt bietet sich ihnen in 2011 die Möglichkeit, die Wohnung mit einem guten Gewinn zu verkaufen.

Ich habe für meinen Freund im Internet geforscht und herausgefunden, dass er für diesen „Spekulationsgewinn“ (abzüglich gezahlter Notarkosten und Grunderwerbssteuer) Spekulationssteuer entrichten muss. Dazu wird der bereinigte Gewinn offenbar auf sein Jahresgehalt 2011 aufgeschlagen und von der Gesamtsumme seine neue Einkommensteuer 2011 berechnet. Wegen des Splittingverfahrens und des höheren Steuersatzes sind dadurch auch Steuern für sein Arbeitseinkommen nachzuzahlen. Damit reduziert sich sein Verkaufsgewinn vermutlich um mehr als 30%.

Soweit mein Kenntnisstand. Ich hoffe, dass ich etwas übersehen habe und es steuerlich doch nicht so düster für meinen Freund aussieht. Kann jemand Tipps für diese Situation geben? Ein herzliches Dankeschön im Voraus!

Immobilien, Ehefrau, Wohnungsverkauf, Zugewinngemeinschaft
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Zugewinngemeinschaft - Neue und gute Antworten