Von privater Krankenkasse wegen verschwiegener Tatsachen gekündigt?

Ich war bis zum 30.6. bei der GKV Securvitas versichert und war berufstätig und habe genug verdient um in die PKV zu wechseln. Ab dem 30.6. habe ich dann zur PKV Signal Iduna gewechselt und leider genau auch zum 30.6. meinen Job verloren. Da ich keinen Anspruch mehr auf ALG 1 habe bin ich nun beim Jobcenter und beziehe ALG 2. Das Jobcenter hat meine Beiträge für die PKV übernommen.

Am 20.7 bin ich dann 10 Tage in eine Entzugsabteilung einer Psychiatrie gekommen, da ich Schlafstörungen hatte und mir ein Schlafkraut aus dem Internet bestellt hatte, dass sich zu einer Sucht entwickelt hat. Es handelt sich hierbei um keine Droge oder illegale Substanz.

Vor dem Eintritt in die Psyschatrie habe ich bei der Signal Iduna nachgefragt ob sie diese Kosten übernehmen. Mir wurde gesagt, dass ein Entzug bezahlt wird, wenn man z.B. Cannabis oder sonnst wie von Drogen abhängig ist.

Nachdem sie die Rechnung erhalten haben, wurde angefangen nachzuprüfen ob ich bereits Vorerkrankungen hatte die ich eventuell verschwiegen habe. Letztlich hat die Signal Iduna herausgefunden, dass ich vor 8 Jahren beim Arzt war weil ich nee Lebenskrise hatte und abends zum einschlafen regelmässig Alkohol getrunken habe.

Daraufhin haben sie mir geschrieben, dass ich Tatsachen verschwiegen hätte und sie mir den Vertrag zum 5.11 hin kündigen.

1. Ist es Ok, dass dieses Arzt Besuch vor 8 Jahren, mit der Diagnose Depressive Verstimmung und Alkoholmissbrauch jetzt ein Kündigungsgrund bzw. ein Grund den Aufenthalt in der Entzugsklinik wegen einer legalen Kräutermischung nicht zu bezahlen?
2. Sollte dies der Fall sein, habe ich dann jetzt die Möglichkeit wieder in eine GKV zu wechseln bzw. nachträglich vom 30.6 wieder GKV versichert zu sein?

Leider bekomme ich überall mehrere Meinungen und bin mir nicht wirklich sicher welchen Weg ich jetzt gehen soll / kann. Ich bin derzeit 33 Jahre alt.

Vielen Dank für jegliche Hilfe bzw. Informationen Martin

GKV, private Krankenversicherung, Privatversichert, gekuendigt
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Mieteinnahmen und Sozialversicherung?

Guten Tag!

Ich bin Hausarzt und habe meine Ehefrau bisher mit 400 Euro auf miniJob Basis eingestellt. Meine Ehefrau ist ausgebildete Arzthelferin. Nachdem unsere Kinder nun mit 8 und 14 aus dem gröbsten raus, überlegen wir, ob meine Frau auch einen Vormittag mehr arbeiten könnte. Dann wäre sie aber aus dem 400 Euro Rahmen raus. Bisher ist es so, dass ich die ganze Familie privat Krankenversichert habe. Bzgl. Rente zahle ich nur ins Versorgungswerk. Wenn meine Frau nun über 450 Euro käme könnte sie sich normal Sozialversichern und ich könnte mir dafür die private Krankenversicherung sparen. Soweit meine bisherigen Überlegungen. nun überlegen wir, ob meine Frau nicht eine Immobilie kaufen könnte und diese an mich für meine Arztpraxis vermieten könnte. Die Mietkosten könnte ich über die Praxis absetzen und meine Frau müsste sie als Einnahmen versteuern. Also ein 0- Runde. Wir könnten die Immobilie aber mit 2% pro Jahr abschrieben, was der Vorteil unterm Strich wäre. Aber wie sieht das aus mit der Sozialversicherung? Wenn meine Frau nun Mieteinnahmen von 1000 Euro hat, wird sie dann Sozialversicheungspflichtig ? Kann ich Sie dann wie bisher privatversichern? Müssen wir von den Mieteinnahmen noch was abführen für die Sozialversicherungen (Krankenkasse, Rentenversicherung ) . Würde es eineN Unterschied machen, ob sie weiter auf 400 Euro Basis angestellt und privatversichert ist oder zukünftig auf z.b 600 Euro Basis angestellt ist und z.b. über die AOK versichert ist, was evt. Abzüge bei den Mieteinnahmen angeht in Bezug auf Sozialversicherungsabgaben von den Miieteinnahmen ?

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Kind in die PKV auch nachträglich, wenn man selbst noch nicht 2 Monate in der PKV ist

Hallo,

Im Dezember letzten Jahres wurde unser Kind geboren, ich selbst bin erst seit 1.1. diesen Jahres in der PKV (Angestellter). Also war das Kind zu Geburt noch über die Mutter (GKV) mitversichert. soweit alles i.o.

Nun möchte ich mein Kind aber in die PKV stecken und zwar am liebsten Rückwirkend zum 1.1. ansonsten müsste sie freiw. gesetzlich versichert werden und man hätte 2 Monate Kündigungsfrist. Die Familienversicherung meiner Frau teilte mir bereits mit das die Fan-Versicherung zum 1.1. endete. Allerdings auch nur auf Nachfrage, ein Schreiben habe ich nicht erhalten.

Diese Nachversicherungsgarantien bei den PKVs gelten ja nur wenn ein Elternteil schon min. 2 Monate privat versichert war, dies trifft bei uns leider nicht zu.

Ich hätte eigentlich schon längst einen Vertrag machen können nur leider dachte ich dass man erst diverse U-Untersuchungen abwarten muss (U3) bevor das Kind in die PKV kann, so teilte es mir zumindest meine PKV (AXA) mit, ich ging davon aus das das eine generelle Regelung ist wenn man ein Kind PKV versichert wenn das Elternteil noch nicht länger als 2 Monate in der PKV ist. Dies ist aber nicht so, andere Versicherer versichern sofort.

Die GKV hat mir nun vorgeschlagen, dass ich entweder einen PKV Versicherer finde der das kind noch Rückwirkend zum 1.1. versichert oder ich muss das Kind erstmal als freiw. gesetzlich versichern und könne sofort kündigen. Dann wäre der Kind bis 31.3. freiw. Gesetzlich und ich könne ab 1.4 in die PKV

Leider war das Kind die letzten zwei Tage wegen einer Virusinfektion (Erkältung) im Krankenhaus und mir ist nicht klar ob die Privaten nun, wenn ich rückwirkend versichet werden soll, die Kosten übernehmen oder ob das Kind erstmal in die freiw. gesetzliche muss.

Das Kind hat sonst keine Auffälligkeiten oder Erkrankungen bis zur U3 alles Tip Top.

Ich gehe davon aus, dass sobald ich einen Vertrag bei der PKV abschließe, der erst in 2 Monaten startet (nach Austritt aus der freiw. Gesetzlichen) der Gesundheitszustand eingefroren wird. D.h. angenommen ich schließe am 23.1. einen Vertrag bei der PKV mit Beginn 1.4., dann wäre alles nach 23.1. gesundheitlich irrelevant?

Besten Dank

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Wie komme ich in die gesetzliche Krankenversicherung?

Hallo, ich weiß wirklich nicht mehr weiter und habe eine riesen Angst. Ich bin seit 3 Monaten Mutter und seit meiner Geburt privat krankenversichert. Jetzt endet meine Beihilfe über meinen Vater und mein monatlicher Beitrag soll im Januar 2015 enorm steigen (ca.480 Euro) Momentan bezahle ich NOCH 120 Euro. Ich bin seit August ALG II gemeldet und auch seit August in Elternzeit. Durch einen Hartz 4 Antrag kommt man nicht automatisch in die gesetzliche KV, wie ich dachte. Mir fehlt eine sogenannten Anwärtszeit. Problem ist dass ich diese nicht habe, da ich bisher nie eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit hatte (habe studiert). Das Amt bezahlt nur den Basistarif von ich glaube 120 Euro in etwa, alles darüber hinaus muss ich also selbst tragen. Das Elterngeld + Kindergeld wird mir bereits als EInkommen berechnet, so bleibt mir monatlich nicht viel. Vor allem nicht so viel Geld um meine Krankenversicherung selbst stemmen zu können. Die einzige Möglichkeit ist es eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aufzunehmen, aber das würde ja auch 36-40 Std die Woche bedeuten und ist ja auch nicht so einfach zu finden, bzw zu machen, da ich ja eigentlich in Elternzeit bin und diese auch gerne noch nehmen würde. Ich kann mein Kind und will es auch nicht mit 6 Monaten in die Kita stecken (wenn das überhaupt schon möglich ist)... Es muss doch noch irgendeine andere Möglichkeit geben in die gesetzliche Versicherung zu kommen, oder etwa nicht? (Heirat ist ausgeschlossen, habe keinen Partner)

Vielen Dank im Voraus für Antworten.

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