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Thema Lohnpfändung
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Spielhallenaufsicht mit hohen privaten Schulden in der Probezeit - Lohnpfändung steht an - Wird der Arbeitgeber deshalb wahrscheinlich kündigen?

Hallo.

Ich frage NICHT für mich, sondern für meinen Bekannten, der keinen Gutefrage.net Account besitzt.

Zur Situation meines Bekannten:

Mein Bekannter ist seit ungefähr einem Monat in einer Spielhalle als Spielhallenaufsicht beschäftigt. Er befindet sich noch am Beginn der Probezeit und hat einen recht kulanten Arbeitgeber.

Beruflich verwaltet er das Bargeld der Spielhalle, gibt Getränke aus und serviert Snacks und "wacht" über 24 Geldspielautomaten (2 Konzessionen).

Privat hat er momentan 4 Mahnbescheide, auf die er nach 14 Tagen Widerspruchsfrist in keinster Weise reagiert hat und diese Mahnbescheide sind seiner Meinung nach korrekt.

1 Mahnbescheid (von den 4 Mahnbescheiden) hat sich inzwischen schon "verwandelt" in einen Vollstreckungsbescheid (Titel).

Die anderen 3 Mahnbescheide (Antragsteller) ziehen vielleicht (laut ihm wahrscheinlich) auch noch nach.

Bei dem 1. Vollstreckungsbescheid (Titel) geht es um eine übersichtlichere Summe von ca. 400 €.

Bei den 3 noch übrigen Mahnbescheiden geht es insgesamt um etwa 13.000 €.

Ich habe ihm empfohlen, dringend mit seinem Arbeitgeber zu sprechen, da ich denke, dass sein Gehalt gepfändet werden könnte. Aber er möchte nicht auf mich hören.

Nun hat er 2 Fragen:

  • was genau (und wie und wann) passiert, wenn ein Gläubiger erst einmal einen Vollstreckungsbescheid (Titel) erwirkt hat.
  • was genau wird wahrscheinlich (vermutlich) ein kulanter Arbeitgeber, der kein Führungszeugnis verlangt hatte und (noch) nichts von den hohen Schulden seines Mitarbeiters weiß, unternehmen, wenn er von einer Gehaltspfändung erfährt? Es geht ja um einen Mitarbeiter mit sehr hohen Schulden und dieser Mitarbeiter verwaltet das Bargeld einer Spielothek (Alleine und ohne Kollegen) in einer vertrauenswürdigen Stellung.

PS: Der Mitarbeiter (mein Bekannter) befindet sich noch nicht in einer Privatinsolvenz, da ihm seine Schuldenberaterin derzeit von einem entsprechenden Antrag abgeraten hat. Ihr Grund für das Abraten ist, dass er Gläubiger im ZWEIstelligen Bereich hat, die (FAST) alle derzeit immer (noch) sehr geduldig mit ihm sind und sich die Anzahl der Gläubiger anscheinend nicht reduziert, sondern erhöht. Ich finde das NICHT in Ordnung, was er macht. Was denkt Ihr?

Ich frage FÜR meinen Bekannten. Diese Situation betrifft mich nicht selbst.

Ich danke im Voraus für alle Antworten.

schuldenberatung, Geld, Gehalt, Schulden, Recht, lohnpfändung, spielhalle, Spielothek, Zwangsvollstreckung, Vollstreckungstitel, Wirtschaft und Finanzen
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Habe ich geordnete wirtschaftliche Verhältnisse in meinem Fall- Bewerbung?

Hallo, ich habe eine Ausbildung im öffentlichen Dienst begonnen. Nun wurde aber aus organisatorischen Gründen unser Vertrag noch nicht zurück ausgehändigt... kann wohl länger dauern nach Überprüfungen. Ausbildung hat begonnen. Nun meine Frage; Ich habe vor zwei Jahren eine Lohnpfädung gehabt, der Betrag wurde dann sofort beglichen sodass es zu keinem weiteren Prozess kam. Ein zwei Tage später war mein Geld verfügbar. Nun habe ich natürlich noch ein Jahr meinen Schufa-Eintrag. Und auch so hatte ich schon mal mehrere Inkasso Mahnungen (damals). War alles privat bedingt.

Nun meine Frage; Wenn im Vertrag stand: Haben Sie wirtschaftlich geordnete Verhältnisse? War es berechtigt "Ja" anzukreuzen??? Das liegt alles in der Vergangenheit und ist beglichen zurzeit habe ich keinerlei schulden. Was mir Angst macht ist die Tatsache dass der Eintrag noch vorhanden ist und dass es dazu schonmal kam. Schufa Auskunft wurde nicht verlangt..mein Führungszeugnis war sauber. Ich habe Angst dass das ausbikdungsverhältnis abgebrochen wird von denen aus...? Möchte auch keine schlafenden "Hunde wecken" ich weiß nicht inwiefern das Land oder die Stadt da überhaupt einen Einblick hat in die Verhältnisse...

Danke schonmal!!

Ausbildung, Recht, Arbeitsvertrag, Ausbildungsvertrag, Beamte, Gesetzeslage, lohnpfändung, Öffentlicher Dienst, schufaeintrag, Ausbildung und Studium, Wirtschaftliche Verhältnisse
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Hat der Arbeitgeber bei einer Lohnpfändung Schweigepflicht?

Hi, ich habe zwei drei Fragen zur Lohnpfändung. Ein Gläubiger hat eine Lohnpfändung zu meinem Arbeitgeber ohne meines Wissens rausgeschickt. Bzw sie haben mich nicht telefonisch erreicht, dass sie auf ner alten Nummer von mir angerufen haben und keine Post wegen drohender Lohnpfändung geschickt haben. Jetzt habe ich am Freitag bei dem Gläubiger (Bank etc.) angerufen und gesagt ich komme meiner Rate bzw. Schuld nach, dann sagten sie jedoch es ist schon am Mittwoch eine Lohnpfändung zu meinem Arbeitgeber raus. Der Gläubiger kann diese jedoch wieder zurückziehen da ich mich mit ihm geeinigt habe einen gewissen Betrag zu überweisen und nötige Lohnnachweise zuzuschicken. Der Gläubiger sagte jedoch, falls der Arbeitgeber schon von jetztigen Gehalt was Ende des Monats kommt den Teil dem Gläubiger überwiesen hat, dies kann man nich mehr rückgängig machen nur die künfitige Lohnpfändung stoppen wie gesagt. Jetzt meine eigentlichen Fragen, ich arbeite in ner Produktion in einer größeren Firma, der Arbeitgeber wird ja auf mich zu kommen wegen der Lohnpfändung darf er dies über Mitarbeiter oder nur direkt mir sagen? Weil iich will nicht dass es die ganze Firma weiß. Da ich ja schon den Stopp der weiteren Lohnpfändung eingeleitet habe, könnte ich den Arbeitgeber darauf hinweisen (Das Personal oder Lohnbüro).

Achja ein wichtiges Detail und Frage. Mir ist die Lohnpfändung erst aufgefallen, weil wir unseren Lohn am Freitag bekommen hätten sollen und bei mir war sie noch nicht auf dem Konto, dann habe ich bei dem Gläubiger angerufen wo ich die Lohnpfändung vermutet habe und diese hat er mir bestätigt. Jedoch bekam ich keine Vorwarnung sie haben gesagt es sei meine Pflicht neue Telefonnummern mit zuteilen da haben sie zwar Recht aber sie hätten ja auch per Post die Lohnpfändung androhen können.

Recht, Arbeitgeber, lohnpfändung
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Lohnpfändung durch landratsamt unter Pfändungsfreibetrag?

Hallo zusammen,

ich hab folgendes Problem:

Mein Lohn wurde gepfändet, normalerweise habe ich einen Freibetrag von fast 1800€ dadurch, dass ich verheiratet bin und ein Kind habe.

Jetzt wurde mir mein Lohn überwiesen aber nur 900€ da ich eine Pfändung vom landratsamt habe. Zur Erläuterung: in der Pfändung geht es um 1900€ Unterhaltsschulden, da ich 2016 getrennt von meiner Frau u. Kind gelebt habe. Seit Februar 2017 leben wir aber wieder zusammen. Ich konnte damals den Unterhalt nicht bezahlen, weshalb ihn das Landratsamt per Unterhaltsvorschuss vorgestreckt hat.

900€ zum Leben liegt aber weit unter der Grenze was mir doch eigentlich zustehen sollte. Kann das sein? Mein Kind lebt ja wieder bei mir, ist es trotzdem möglich dass mir so wenig zusteht trotz Frau und Kind?

Leider finde ich im Internet diesbezüglich nichts, weswegen ich hoffe, dass mir hier jemand helfen kann und mir sagen kann inwiefern das richtig ist und ob ich was dagegen tun kann?

Ich bitte von Vorwürfen und Belehrungen abzusehen, mir ist selbst klar, wie blöd diese Situation ist und ich weiß auch, dass ich diesbezüglich mit schuld habe.

Über Informationen freue ich mich jedoch sehr, da 900€ wirklich heftig sind mit 3 Personen 600€ Miete und 150€ Strom. Da bleiben uns noch 150€ übrig zum Leben und damit sind noch nicht einmal alle Fixkosten abgedeckt.

Danke schonmal

Recht, lohnpfändung, landratsamt
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Gerichtsverfahren wegen Kindesunterhalt - wie teuer?

Hallo zusammen!

Ich stehe gerade vor der Aufgabe Kindesunterhalt von meinem Ex-Ehemann für unseren gemeinsamen Sohn zu bekommen. Da er auf keine Schreiben von meinem Familienanwalt reagiert und sein Postfach so dermaßen überfüllt ist, dass nicht mal Briefe per Einwurf-Einschreiben zugestellt werden können, bekommt er jetzt die an seiner Arbeit und über Kindesunterhalt soll jetzt gerichtlich entschieden werden. Da Kosten für Familienrechtsachen von den Versicherungen nicht übernommen werden, möchte ich diejenigen fragen, die ähnliche Erfahrung schon gemacht haben:

1. Frage: wie hoch ungefähr werden Gerichts- und Anwaltskosten sein, wenn der Kindesunterhalt ca. 264 Euro monatlich betragen soll ? Ist das möglich vorab schon ungefähr abzuschätzen?

2. Frage: Bevor wir diese Klage beim Familiengericht einreichen, soll überprüft werden, ob wir Anspruch auf Verfahrenkostenhilfe haben. Am Ende des Formulars steht, dass ich innerhalb nächsten 4 Jahren dem Gericht über meine Einkünfte über 100 Euro immer mitteilen muss, so wie über Entlastungen für mehr als 100 Euro monatlich. Wer hat damit schon Erfahrung gemacht? Was passiert, wenn ich tatsächlich viel besser finanziell in den nächsten 4 Jahren lebe? Soll ich dann die gesamten Kosten für das Verfahren auszahlen? Oder einteilig? Wie sieht es in der Praxis dann aus...?

3. Frage: gibt es sowas wie Lohnpfändung? Oder gibt es nur Kontopfändung? Weil falls der Ex Kontopfändung schon eingerichtet hat oder einrichten wird, bringt ja das Ganze mit dem Gericht gar nicht...oder?

Das alles möchte ich erstmal hier besprechen, bevor ich das mit meinem Familienanwalt über die Möglichkeiten des Verfahrens spreche.

Herzlichen Dank für Ihre Tipps und Aufklärungen!

Recht, Familienrecht, Kindesunterhalt, Kontopfändung, lohnpfändung, Wirtschaft und Finanzen
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Kann ich bei diesem Fall vollstrecken?

Ich hatte eine Gerichtsverhandlung und da hat die Gegenseite verloren weil eine andere Eigentümerin vom Dachgeschoss mir einen Balkon vor mein Fenster gebaut hat und den Dachboden, der gemeinschaftliches Eigentum war, ausgebaut hat. Dann hat man eine Abänderung der teilungserklaerung gemacht und im notarvertrag geschrieben, dass von den umbaumassnahmen im Dachgeschoss eine Summe x bezahlt wird und keiner dem anderen noch was schuldet, egal aus welchem Rechtsgrund auch immer.

Da steht aber nur von umbaumassnahmen und nicht von den gerichtskosten die ich hatte die die Gegenseite verloren hatte. Dann habe ich einen kostenfestsetzungsbeschluss gemacht und die Gegenseite hat nicht darauf reagiert. Das Gericht sagt, dass das ein Titel ist mit dem ich vollstrecken kann. Jetzt wollte ich fragen ob ich doch nicht vollstrecken kann weil das im notarvertrag so geschrieben ist oder bezieht sich das nur auf die umbaumassnahmen?

Oder haetten sich die dagegen wehren müssen weil das Gericht sagt, dass ihnen das zugestellt wurde oder koennen sich die noch dagegen wehren auch wenn der Gerichtsvollzieher kommt.

Dann habe ich noch eine Frage ob ich auch eine kontopfaendung machen kann. Stellt der Gerichtsvollzieher das dann der Bank zu, weil ich deren ihre Bank kenne. Bei dem anderen kenne ich den Arbeitgeber und es waere vielleicht lohnpfaendung besser. Besser deshalb weil sie dann nicht zuerst vom Gerichtsvollzieher was bekommen.

Bekommt man eigentlich vom Arbeitgeber, bzw. Bank vorher Bescheid wenn gepfändet wird oder wird das einfach vom Lohn, bzw. Bank abgebucht, sodass die Gegenseite nicht widersprechen kann?

Recht, Eigentum, Hausverwalter, lohnpfändung, Notarvertrag, Pfändung, Weg, Wirtschaft und Finanzen
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Lohn Pfändung durch Jugendamt mit Titel?

Hallo zusammen.

Folgender Sachverhalt:Jugendamtsurkunde aus 2013. Forderung vom Jugendamt/geleistete Unterhaltsvorschuss aus 2015 bis heute ca. 5tsd.€.Aktuelle Forderungen monatlich 200€!

Das Problem: wenig verdient, 16 Monate Krankengeld nach mehreren Bandscheibenvorfällen, trotz 2 OPs seit Mai 2017 wieder am arbeiten. Neu verheiratet und 1 Kind i(15Monate alt) m Haushalt. Jetzige Ehefrau 100% schwerbehindert. (schwerer Unfall). Kein Einkommen, Rente oder ähnliches vorhanden. Bin Alleinverdiener mit rund 1735€netto. Das Jugendamt erkennt unsere Miete von 570 Euro nicht an.. Nur Hälfte da ich die Wohnung ja nicht alleine bewohnte!!! Fahrkosten nur die kürzeste Strecke die mitten durch die Innenstadt führt und niemand fahren würde. 23km zu tatsächlich 32 km. Der PKW ist voraussetzung des Arbeitsverhältnises.

Ehefrau kann derzeit (Betreuung unseres Kindes) und auch wohl zukünftig nicht arbeiten. Die Unterhaltsvorschussstelle will nun ihren geleisteten Vorschuss aus der Urkunde per Teilausfertigung einfordern und die Zwangsvollstreckung einleiten. Ich habe eine Zahlungsbereitschaft erklärt, jedoch nur unter Anerkennung der Akzeptanz der vollen Miete. Habe die geringere Kilometerpauschale akzeptiert und komme auf einen Betrag von 113€ und habe diesen zzgl. 37€auf den Rückstand, welcher jedoch neu berechnet werden sollte (Miete, Selbstbehalt etc.) zur Zahlung angeboten und ansonsten die Forderung als falsch bezeichnet und zurück gewiesen.

Das Jugendamt ist darauf nicht eingegangen und besteht auf die Richtigkeit seiner Berechnung... Mit welchem Recht?

Ich hatte eine Anwältin, die über 4 Jahre mit den Ämtern rege geschrieben hat, es aber fahrlässig versäumt hat, die Urkunde an meine jeweiligen Situationen anzupassen. Was kann denn nun gepfändet werden?

Ich nehme weiterhin starke Opiate und andere Medikamente um überhaupt Arbeiten zu können. Die Erkrankung ist als chronisch anerkannt, der medizinische Dienst sah noch im letzten Dezember eine erhebliche Erwerbsminderung bis hin zur Erwerbsunfähigkeit laut Gutachten.... Ich glaube, im Falle einer Pfändung sollte ich mich besser auf meine Gesundheit konzentrieren anstatt auf meine Arbeit.

Recht, Unterhalt, Jugendamt, Kindesunterhalt, lohnpfändung, Pfändung, Vollstreckung, Wirtschaft und Finanzen
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Lohnpfändung zwecks Unterhalt und Unterhaltsrückstand? Erfahrungsberichte?

Zwei Tage bevor die laufende Unterhaltszahlung des KV hätte auf meinem Konto sein müssen, bekam ich folgende SMS vom KV: "ich habe einen finanziellen Engpass und kann vorläufig nicht zahlen. Gehe zur Unterhaltsvorschusskasse" Jedoch bekomme ich bei besagter Kasse nichts, da ich verheiratet bin. Kurze Vorgeschichte: KV versuchte schon mehrmals sich vor der Zahlung zu drücken, mal war es ein neues Auto, mal waren es Schulden... bisher zahlte er allerdings immer pünktlich, allerdings nicht wie tituliert 250€ sondern 238€. Das habe ich so hingenommen, da es mir nicht wirklich weh tat. Da ich es aber nicht auf mir sitzen lasse, überhaupt keinen Unterhalt für mein Kind zu bekommen, wehre ich mich zur Zeit. Ich war beim Jugendamt und dieser riet mir dazu, sofort einen Pfändungs- und Überweisunsbeschluss zu beantragen, da ich einen vollstreckbaren Titel besitze. Es wird also darauf hinauslaufen, dass sein Lohn gepfändet wird. Gestern wurde ihm eine Mahnung zugestellt, wegen der laufenden Unterhaltszahlung in Höhe von 250€ und den rückständigen 84€. Jetzt ist der Krieg ausgebrochen :-( Ich werde vom KV und neuer Partnerin angeschrieben und erhalte Vorwürfe wie, dass der Unterhalt eh nie dem Kund zu Gute kam, was absolut nicht stimmt! Vor einiger Zeit versuchten die beiden das schon mal über die Schiene, den Unterhalt zu kürzen, da war ich ebenfalls beim Jugendamt und suchte Rat, die gaben mir Recht und sagten, ich habe da rein gar nichts zu befürchten. Leider haben wir geteiltes Sorgerecht und er versucht es nun darüber. z.B. Dass er nie etwas unterschreiben müsste und ich seine Unterschrift fälschen würde, wobei ich noch schriftlich habe, dass er etwas für die weiterführende Schule meiner Tochter unterschrieben hat, nachdem ich ihn darum gebeten habe. Ein weiterer (für mich der schlimmste) Punkt ist, dass meine Tochter immer weniger zu ihm möchte und er ihr darauf hin per Nachrichg Texte zukommen lässt, wie "..wenn du deinen Papa nicht mehr lieb hast, dann brauchst du demnächst gar nicht mehr zu kommen" Das belastet enorm!!! Und sowas sagt man einem Kind von 10 Jahren einfach nicht!!! Im übrigen ist seine leicht aggressive Art beim Jugendamt bekannt. Kurz zu seiner Situation: er hat wie gesagt eine neue Partnerin und er hat außer meiner Tochter noch einen vierjährigen Sohn, dem er Unterhaltsverpflichtet ist und mit der neuen Partnerin hat er auch ein Kind bekommen, er ist allerdings nicht verheiratet. Er verdient ca. 1800- 1900€ netto und erhält monatlich Prämien und Zuschläge. Für diesen Monat werde ich kein Geld mehr sehen, aber zum Ende des Monats werde ich das wahrscheinlich mit der Lohnpfändung durchhaben, aber wie sieht es dann aus? Was steht meiner Tochter dann zu? Dann ist ja bereits der nächste Unterhalt fällig, sprich zweimal 250€ und der Rückstand von 84€. Wird dieser Betrag nach Berücksichtigung seiner Freigrenze komplett gepfändet? Der Selbstbehalt wird durch Unterhaltsschulden ganz anders behandelt. Was kann ich erwarten? LG

Unterhalt, lohnpfändung
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Gehaltspfändung: Kann der Arbeitgeber 1 Monat rückwirkend meine Abrechnung insoweit bearbeiten, dass im Folgemonat durch Gehaltspfändung unter die Pfändungs...?

Kann der Arbeitgeber 1 Monat rückwirkend meine Abrechnung insoweit bearbeiten, dass im Folgemonat durch Gehaltspfändung unter die Pfändungsgrenze gepfändet wird?

Kurzer Auszug aus Schreiben: Zur Erläuterung teilen wir Ihnen mit, dass Ihnen auf Grund des uns vorliegenden Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses vom 30.01.2017 von dem errechneten monatlichen Nettoeinkommen bis zur Deckung des Gläubigeranspruchs für ihren eigenen notwendigen Unterhalt 950€ monatlich verbleiben dürfen. Daher musste die Abrechnung März 2017 nachträglich korrigiert werden.

Original Abrechnung März 2017: Nettoeinkommen: 1655€ Pfändung: 188.42

Korrektur Abrechnung März 2017: Nettoeinkommen: 1655€ Pfändung: 476.33€ Pfändung: 188.42€

Laut Pfändungstabelle 2017, ist bei 1 Unterhaltsberechtigten Person bei einem Nettoeinkommen von 1655€ ein Betrag in Höhe von 105.83€ pfändbar.

Die Pfändungsgrenze bzw. der Selbstbehalt, wurde bei diversen Monaten unterschritten.

Kann der Arbeitgeber das einfach so machen? Kann man rechtliche Schritte einleiten und das zustehende Geld zurückfordern, wenn ja wie viele Monate rückwirkend ?

Ich wäre sehr Dankbar, wenn es die ein oder andere Person schafft zu antworten.

Liebe Grüße

Schulden, Arbeitgeber, Abrechnung, gläubiger, lohnpfändung, Pfändung, Gehaltspfändung
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2 Fragen Darf mein Konto gepfändet werden, weil mein Lebensgefährte sein Gehalt darauf laufen lässt?

Seit einem Jahr wohne ich mit meinem Partner zusammen. Er lässt sein Gehalt auf mein Konto gehen. Grund war, dass sein Konto ein Pfändungsschutzkonto ist. Er hatte Schuldbeträge genannt, die eine private Insolvenz nicht gerechtfertigt hätten. (2200 € plus zwei Kleinbeträge von je ca 350 €). Seine Angaben stimmten aber nicht. Nach und nach kommt heraus, dass er mehr Schulden hat, als zunächst zugegeben. Plötzlich stand das Finanzamt vor der Tür und ich habe von der Vollstreckung gehört. Natürlich ich habe Druck gemacht, dass er seine Steuern von mehreren Jahren macht, sowie mir alle Außenstände nennt um ggf. in private Insolvenz zu gehen. Mittlerweile hat er einen einigermaßen gut bezahlten Job. Er hat mich aber belogen. Es sind einige Gläubiger mehr aufgetaucht, aus alten Jahren.

Es sieht aber so aus, (bin ich zu leichtgläubig), dass jetzt, nach 5 Jahren Partnerschaft, nicht mehr viel kommen kann. Wir warten auf einen Gerichtsbeschluss (Klage aus der Selbständigkeit, Streitwert 5000 plus Gerichtskosten) und den müsste er gewinnen, weil er meines Erachtens im Recht ist. So ist er hoffentlich in circa 18 Monaten aus allem Shit raus. In 18 Monaten läuft die Lohnpfändung (FA 3700 €). Erste Frage: Kann von meinem Konto gepfändet werden? Dann wäre ich ja in der Beweispflicht. Zweite Frage: Wie weit darf sein Gehalt gepfändet werden? Wie wenig kann es noch werden? Er hat eine kleine Tochter zu 50 Prozent bei uns lebt. 3077 € brutto abzgl. 245€ Pfändung = 1705 € netto. Ich möchte uns eine Chance geben.

Recht, Kontopfändung, lohnpfändung, Partnerschaft, fremdes-konto
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Lohnpfändung/ARGE/Kindesunterhalt

Hallo Ihr Lieben, vielleicht kann mir jemand helfen und ein wenig Licht ins dunkle bringen. Mein Bruder(geschieden, Tochter 16 lebt bei der Mutter) . Nun lebt mein Bruder, seit nun mehr 14 Jahren mit seiner Partnerin und deren gemeinsamen Tochter (11Jahre) zusammen. Da er einige Jahre arbeitslos war, konnte er den Kindesunterhalt für Tochter Nr. 1 nicht zahlen. Nun bekam er eine Lohnpfändung von der Arge. Dieser Pfändungsbescheid berücksichtigte jedoch nicht Tochter Nr. 2 , welche mit ihm in einem gemeinsamen Haushalt lebt. Er sprach beim Amtsgericht vor, und zwei Tage kam ein Beschluss mit folgendem Absatz, der da lautet: Der Drittschuldnerin wird aufgegeben, die nach dem Beschluss pfändbaren Beträge ZUR HÄLFTE an den Gläubiger auszuzahlen und zur anderen Hälfte bis zur Entscheidung über den Antrag des Schuldners einzubehalten, oder auf Verlangen für den Gläubiger und den Schuldner zu hinterlegen, soweit die Einstellung erfolgt ist. Der unpfändbare Grundbetrag von 890,00 Euro ist an den Schuldner auszuzahlen.

**Nun meine Frage: Tochter Nr. 2 steht doch ebenfalls Unterhalt zu. Warum wird diese Geld nicht ausgezahlt, ** sondern irgendwo zwischengeparkt?

Es ist doch irgendwo eine Milchmädchenrechnung. Nun muss mein Bruder zur Arge Aufstockung beantragen, damit die Arge ihr Geld bekommt?

Wäre schön, wenn ein wenig Klarheit über eure Antworten zu mir dringen würde.

Liebe Grüße

ARGE, Kindesunterhalt, lohnpfändung
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Lohnpfändungshöhe

Ich habe mal eine Frage. Bei mir liegt eine Lohnpfändung über 12000 €uro vor.

Ich bin für 2 Personen unterhaltspflichtig :Meine Frau und meine 24jährige Tochter,die

sich aus gesundheitlichen Problemen nicht selber versorgen kann. Mein Nettogehalt

liegt so um die 2000 €uro.Nun hatte ich mit dem Gläubiger vereinbart ,dass ich mit monatlichen Raten von 100,00 €uro die Schulden abtragen kann.

Heute habe ich meine Lohnabrechnung bekommen und dort hat die Dame ,die

für die Gehaltsabrechnungen für die Firma zuständig ist,an den Gläubiger 461,00

€uro überwiesen. Mich hat fast der Schlag getroffen und ich habe versucht die Summe

von dem Gläubiger zurückzubekommen.Dieser willigt aber nicht ein und behält die Summe.Ab Mai soll ich dann die monatlichen Raten wieder aufnehmen.

Ich fahre jeden Tag 140km zur Arbeit und zurück...da liegen die Spritkosten um die

350€uro.Ich weiß nicht was ich tun soll....ich stehe praktisch diesen Monat vor dem nichts

Diese Summe fehlt mir vorne und hinten,Bei meiner Frage an die Dame ,ob die

Summe nicht zu hoch sei,antwortete sie mir da meine Tochter nicht mehr auf der Lohnsteuerkarte steht,müsste sie diese hohe Summe an den Gläubiger überweissen.

Kennt sich einer damit aus und kann mir einen Rat geben was ich tun kann ?

Gibt es eine Möglichkeit das Geld zurückzufordern ?

Aber bitte keine hämischen Antworten...es schockt mich manchmal was hier

abgeht. Ich arbeite seit über 40 Jahren und die Schulden sind aus einem persönlichen

Schicksalschlag entstanden.Ich suche Rat von Menschen denen wirklich daran gelegen ist mit ihrer Antwort zu helfen .Nicht böse sein,dass ich das so

unverblümt hier sage! Vielen Dank

lohnpfändung, Lohnpfändungssatz
2 Antworten
Ratenzahlung ohne gültige Ratenzahlungsvereinbarung?

Hallo, ich hoffe mal das wir hier das Problem in den Griff kriegen und jemand eine Antwort darauf hat.

Wenn ich bei einem Gläubiger - der bereits einen gerichtlichen Titel gegen mich erwirkt und eine Lohnpfändung vorgenommen hat, was allerdings fruchtlos bleibt, wegen geringem EK - um eine Ratenzahung bitte und der diese aber ausschlägt (Begündung: der Betrag sei zu gering), kann ich trotzdem von mir allein aus eine Ratenzahlung beginnen?

Schuldsumme beträgt 700irgendwas, Rate wurde 50€ angeboten, Gläubiger verlangt 110€...was momentan allerdings nicht möglich ist.

Der Wortlaut der SB war: "Sie dürfen nicht einfach Raten zahlen, wenn ich ihnen das nicht genehmige! Dann schicke ich Ihnen alle zwei Jahre den GV vorbei und dann kommen noch mehr Kosten hinzu - das kann ja nicht in ihrem Interesse sein" Als der Schuldner daraufhin meinte, dass er trotzdem Raten zahlen wird, weil er ja die Schulden tilgen möchte kam von der SB: "Dann überweise ich Ihnen jeden Monat das Geld umgehend zurück!"

Meine Frage: darf der Schuldner auch ohne Vereinbarung Raten bezahlen? So wie es im Interesse des Schuldners steht dass sich die Kosten nicht erhöhen, muss es doch auch gleichzeitg dem Gläubiger daran liegen, dass die Schulden bezahlt werden, oder? Und: darf die SB das Geld tatsächlich einfach zurück überweisen?

Dazu noch: einen Teil der Summe von ehemals 600€ wurde bereits bezahlt. Da aber keine gültige Ratenvereinbarung getroffen wurde (eben schon zu der Zeit wegen zu geringem Betrag) ging die Sache weiterhin seinen Lauf und trotz Zahlung des Schuldners wurde ein Mahn.-Vollstreckungsbescheid angestrebt, was die Kosten wieder nach oben trieb. Aber: viel schlimmer als jetzt kann es doch gar nicht mehr werden, oder? Ich meine rein finanziell? Sollte die Dame tatsächlich den GV beauftragen, wird er eine fruchtlose Pfändung vornehmen und dann hat doch der Schuldner rein theoretisch genug Zeit dieses Geld zu zahlen, oder?

Über ein paar hilfreiche Antworten würde ich mich freuen und Fragen beantworte ich natürlich so gut ich kann...

Schulden, lohnpfändung, Ratenzahlung
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Lohnpfändung - Neue und gute Antworten