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Fallbeispiel Kanzlerwahl?

Folgendes Szenario: Ein amtierender Kanzler und ein Kanzlerkandidat befinden sich im Wahlkampfendspurt. Dieser Kanzlerkandidat hat bisher noch kein Mandat. Es ist der Abend des Wahltags (ca. 17 Uhr) und da geschieht folgendes: Der amtierende Kanzler hat stichhaltige Beweise, dass der Kanzlerkandidat ein Serienmörder ist. Er lässt ihn vorläufig, bevor Polizeibeamte eintreffen können, festhalten, sodass dieser kein Schaden mehr anrichten kann. Der Beschuldigte leugnet seine Tat nicht. Ist erkennbar schuldig. Der Kanzler informiert die Bundesbehörden, die sich auf dem Weg befinden. Doch bevor die Polizei eintreffen kann (aus technischen Gründen) wurden alle Stimmen ausgezählt und es stellt sich heraus, dass der festgehaltene Kanzlerkandidat gewonnen hat und damit ein Mandat im Bundestag inne hat. Bevor die Ermittlungen überhaupt beginnen können besitzt er politische Immunität und die Mehrheit des Parlamentes vereint hinter sich. Seine Kanzlerwahl steht - trotz der Veröffentlichung seiner Taten - nichts mehr im Wege, die Abgeordneten halten bedingungslos zu ihm.

1) Können die Bundesbehörden diesen gewählten Abgeorndeten, dessen Kanzlerschaft er in kürze übernehmen wird, noch verhaften?

2) Gehen wir davon aus, dass dieser Kanzlerkandidat, aus welchen aberwitzigen Ereignissen auch immer, nicht mehr vor der Kanzlerwahl im Parlament belangt wird, kann er als amtierender und vereidigter Kanzler und damit als neuer Regierungschef noch verhaftet werden?

PS. Dieses Szenario ist frei (von mir) erfunden. Es wird sich nirgendswo finden.

Freizeit, Politik, Gesellschaft, Kanzlerwahl, Philosophie und Gesellschaft
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