Probleme mit WEG, Dämmung eigenständig erneuern erlaubt?

Wir bewohnen eine Eigentumswohnung in einem Zweifamilienhaus. Seit geraumer Zeit wird uns folgendes vorgehalten:

1.)

Es existiert ein Balkon am Haus, nur wir haben Zugang. Dort befand sich bei Einzug eine hässliche Aufbaukonstruktion auf dem Balkongeländer, in welche man Blumenkästen hängen kann. Dieser Stahlbau wurde einst von unseren Vorgängern angebracht. Wir haben den anderen Eigentümern gesagt, dass wir diesen Aufbau gern entfernen würden, weil er zum Geländer nicht passt und viel zu massiv und hässlich wirkt. Damals wurde uns zugestimmt, gegen ein Entfernen sprach man sich nicht aus. Schriftlich festgehalten haben wir dummerweise nichts, war alles nur mündlich. Jetzt trampeln sie immer wieder darauf rum, dass wir ohne deren schriftlicher Zustimmung diesen hässlichen Aufbau auf dem Geländer entfernt haben und dies nicht hätten tun dürfen, da es ja Gemeinschaftseigentum war. Der Stahlaufbau ist jetzt weg, das Balkongeländer nach wie vor da. Am Gesamtbild des Hauses wurde nicht wirklich etwas verändert. Gibt ja auch nur einen Balkon, demnach unterscheidet sich das Äußere ja nicht wirklich, da keine weiteren Balkone vorhanden sind?

2.)

Zweiter Fehler war, dass mein Mann im Balkoninnenraum etwas an der Innenseite verändert hat. Er entfernte eine hässliche Holzverkleidung und ersetzte die Verkleidung durch eine schöne Marmorverkleidung. Darüber wird sich jetzt auch beschwert, weil ja Balkon Gemeinschaftseigentum ist. Stimmt es, dass man auch den Balkoninnenraum (Stück an einer Wand) nicht schöner verkleiden darf? An der Substanz o.ä. wurde natürlich nichts verändert. Diese Holzverkleidung diente nur als eine Art Verdeckung, um das Ende des Gemäuers und den Beginn der Dachkonstruktion zu verdecken. Und befindet sich wie gesagt im Balkonraum -Inneren. Also auch unser Fehler gewesen das zu verschönern auf eigene Faust oder war dies in Ordnung? Hab gelesen Balkoninnenraum, solang es nicht Boden oder Dämmung usw. betrifft wäre kein Problem?

3.)

Wir haben unser Gästezimmer renoviert und dabei auch die Deckenpaneele entfernt. Das Haus ist etwas älter und Dämmung in Form von Glaswolle existiert nur wo unser Wohnraum ist, sprich der Dachboden hat keine Dämmung. Ziegeln liegen ohne jede Dämmung auf den Balken auf. Bei Erneuerung der Paneele kam uns die alte Glaswolle bereits entgegen, die auch gegen Wind und Wetter nicht geschützt war. Wir haben also neue Dämmung mit Dampfsperre usw. schön neu gemacht, damit der Raum gut und aktuell gedämmt ist. Wir wissen, dass Dach Gemeinschaftseigentum ist und Dachdämmung auch von der Gemeinschaft zu tragen ist. Da wir aber die alte Wolle nicht drin lassen wollten haben wir diese auf eigene Kosten erneuert. Jetzt wird uns vorgeworfen, dass wir diesen Raum nicht einfach hätten dämmen dürfen, bzw. die Wolle austauschen durften... Ist dem so?

Ich bitte euch daher um kurze Stellungnahme was nach WEG wirklich nicht okay war (evtl mit §) und bei welchen der Dinge das Recht auf unserer Seite stehen könnte (wenn überhaupt...)

Recht, Renovierung, Sanierung, Weg, Gemeinschaftseigentum
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Kann man mir den Ersatz von Kosten, die ich für das nur vom Sondereigentum meiner Wohnung erreichbare Gemeinschaftseigentum aufgewendet habe, verweigern?

Vorab: Wie wohl in den meisten WEG-Anlagen trägt auch bei uns die Gemeinschaft die Reparatur (Auswechslung) von Fenstern, Balkontüren und Balkonen bei den einzelnen Wohnungen.

Ich habe die Wohnung 2015 gekauft und bis 2016 saniert. Die Fenster waren 2005 getauscht und in gutem Zustand. Die Balkontüren jedoch waren aus 1990 oder etwas älter und von schlechter Qualität. Daher ließ ich vor dem Wechsel die gesamte Eigentümerversammlung 2015 samt Verwalter über die Baustelle gehen, und sagte ihm, ich wolle die 2 Balkontüren austauschen. Er nannte mir sogar den Fensterbauer, den er immer beauftragt. Das ist eigentlich nebensächlich und auch nicht so zu verstehen, dass man den dann auch nehmen muss. Es geht eher darum, dass der Verwalter mein Anliegen durch diese Antwort verstanden hatte.

Die Balkontüren sind sehr hoch (ca. 2,80 Meter, Altbau) mit Oberlicht und befinden sich in der Küche. Die Oberlichter waren nicht kippbar, nur die Türen selbst. Aus Wetter-, Wohnungsklima- und Sicherheitsgründen wollte ich auch die Oberlichter kippbar haben (die Türen wären dann immer zu, weil Luft durch die Oberlichter kommt, und somit einbruchs- und wettergeschützt).

Ich ließ die Türen nun für 4.500 Euro machen. Mein Antrag an die Versammlung war, mir dafür 1.500 Euro zu erstatten, da

  • ich eine Verbesserung (kippbares Oberlicht) hatte einbauen lassen, die die Gemeinschaft - auch aus meiner Sicht - nicht zu tragen hat,
  • die Lebensdauer der Türen mit 26 Jahren noch nicht vollständig erreicht war, so dass ein Wechsel noch nicht nötig war (auch wenn die Türen total wackelig waren), und
  • ich nicht mehrere Angebote eingeholt hatte (was der Verwalter aber auch nicht getan hätte).

Die Versammlung 2016 war einstimmig dagegen; der Verwalter argumentierte auch dagegen. Ich gab zunächst klein bei. Nun, im Folgejahr, lassen sich andere laut Einladung zur Versammlung im Juli 2017 ihre Fenster und Balkongeländer machen für die Umlage, zu der ja auch ich laufend einzuzahlen habe. Es handelt sich eben um Gemeinschaftseigentum. Vermutlich wird es denen bewilligt, weil die Gewerke noch älter sind, und weil sie eben nicht selbst tätig geworden sind.

Die Frage: Hat die Versammlung 2016 missbräuchlich gegen mich entschieden? Ist mir eine Erstattung nicht schon aufgrund der Teilungserklärung zuzusprechen, über die nicht abgestimmt werden kann? Ich habe mich ja schon auf ein Drittel beschränkt. Ich komme mir ein bisschen blöd vor, dass ich für die Sanierung am Haus etwas getan habe, ohne anteilig entschädigt zu werden, und trotzdem nun für die Gewerke der Gemeinschaft an den anderen Sondereigentumen mit zahlen muss. 

Hätte eine Klage Aussicht auf Erfolg? Mein Problem: Ich hatte nie einen schriftlichen Antrag eingereicht.

Vielen Dank für Antworten aus dem juristischen oder Wohnungswirtschafts-Umfeld!

Eigentumswohnung, Gemeinschaftseigentum, Sondereigentum
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Gehört die Wohnungseingangstür zum Gemeinschaftseigentum?

Hallo, meine Wohnungseingangstür ist kaputt.

Ich dachte, sie ist Gemeinschaftseigentum und wird somit von der Eigentümergemeinschaft bezahlt.

Ich rief beim Hausverwalter an und er sagte mir, dass die Tür Sondereigentum ist und vom Eigentümer gezahlt werden muss.

In der Teilungserklärung steht folgender Passus unter "Sondereigentum":

    **§3 Gegenstand des Wohnungseigentums:** 
    
    Bezüglich des Sondereigentums wird klargestellt bzw ergänzt, dass hier neben den im Aufteilungsplan gekennzeichneten Räumen insbesondere auch gehören:

a) Fußbodenbelag, der und Deckenputz der zum Sondereigentum gehörenden Räume
b) die Innentüren der im Sondereigentum gehörenden Räume
c) nicht tragende Zwischenwände
d) die Versorgungsleitungen, die nur der Versorgung einer bestimmten Einheit dienen vom Verteilungskasten bzw von der Verteilungsleitung an
e) Entsorgungsleitungen, die nur der Entsorgung einer bestimmten Einheit dienen bis zur Anschlussstelle an die der gemeinsamen Entsorgung dienenden Leitung bzw Anlage
f) Heizungskörper innerhalb der im Sondereigentum stehenden Räume, 
g) Balkonbeläge

Ansonsten steht nichts weiter zu Sondereigentum drin.

Sehe ich das richtig dass der Hausverwalter unrecht hat und meine Wohnungstür als Gemeinschaftseigentum gilt?

Vielen Dank!

Recht, Anwalt, Gesetz, Eigentümergemeinschaft, Hausverwaltung, Wohnungstür, Gemeinschaftseigentum, Sondereigentum, wohnungseingangstuer
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Einlauftrichter Lalousie: Gemeinschaftseigentum? Sondereigentum?

Liebe Nichtbetroffene, hoffentlich kann das hier geklärt werden:

ETW in einer 19-Parteien-Anlage wurde verkauft. Dem neuen Eigentümer wurde beim Verkauf gesagt, er könne den fehlenden Einlauftrichter einer Jalousie auf Kosten der Gemeinschaftskasse ersetzen lassen. Die Jalousie hakte immer beim Runterlassen, wenn alle Lamellen hochgezogen worden waren. Jahrelang wurden immer 1 bis 2 Lamellen draussen gelassen, dann gab es keine Probleme. Es sollte Dreck und Unrat in der bewohnten Wohnung vermieden werden.

Der neue Eigentümer hat im Verlaufe der Malerarbeiten den Vertrags-Tischler bestellt. Während der Tischlerarbeit kam dem neuen Eigentümer die Idee, bei geöffnetem Jalousienkasten auch noch den Gurt erneuern zu lassen (der zwar 30 Jahre alt war, aber überhaupt nicht verschlissen, da selten betätigt).

Er hat den Tischler gebeten, eine gesonderte Rechnung über den neuen Gurt an seine private Adresse zu senden.

Das hat die Tischlerei zunächst versäumt und den Gurt mit auf die Rechnung über Erneuerung des Einlauftrichter an die Hausverwaltung gesetzt.

Es wurden in der Wohnung vor 6 Jahren 3 ROTO-Wohndachfenster erneuert. Das ging zu Lasten der Eigentümergemeinschaft. Allein damit wäre bewiesen, dass Fenster Gemeinschaftseigentum sind.

Das Fenster im Wohnzimer ist kein ROTO-Fenster, sondern herkömmlich eingebaut, nicht in Dachschräge.

Die Jalousien-Führungsnut gehört fest zum Fensterrahmen, das Profil ist e i n nahtloses Profil.

Nun aber erklärte die Hausverwaltung die ganze Massnahme als Kosten Sondereigentum. Und es ist bisher nicht gelungen, die Hausverwaltung durch mehrmalige Erklärungen des Reparatur-Ablaufes davon abzubringen.

Die Kosten in Höhe von € 245,00 wurden schon von meinem Konto abgebucht. Und die möchte ich zurück haben.

Beiträge, die Licht in diesen Sachverhlt bringen, sind hochwillkommen.

Eigentumswohnung, Hausverwaltung, Jalousie, rolladen, Gemeinschaftseigentum, Sondereigentum, Einlauftrichter
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Gültigkeit der Abgeschlosssenheitsbescheinigung bei vortäuschung falscher Tatsachen bei der Stadt?

Hallo zusammen, ich befinde mich gerade in einem Kaufprozess. Die Wohnung die ich kaufen möchte ist momentan alls sondereigentum im Grundbuch eingetragen. Ich habe einen KV abgeschlossen der eine Umwandlung des Sondereigentums in Wohneigentum vorsieht. Für den Fall dass der Käufer bis zum Ende des Jahres diese Umwandlung nicht vollzieht habe ich ein Rücktrittsrecht vom KV. Für diese Umwandlung in Wohneigentum ist eine abgeschlossenheitsbescheinigung notwendig. Diese hat der Verkäufer jetzt auch bekommen. Nachdem er die Unterlagen bei der Stadt eingereicht hat, hat die Stadt dann schnell festgestellt dass der kellerplan nicht mit dem im Grundbuch eingetragenen Kellerplan übereinstimmt. Daraufhin hat der Verkäufer der Stadt einen anderen (falschen plan aber der im Grundbuch eingetragen ist) vorgelegt und die Abgeschlossenheitsbesheinigung erhalten. Nun ist es so dass der Keller momentan viel größer ist als er zum Zeitpunkt der Eintragung ins Grundbuch war. Die Keller Erweiterung die vor 10 Jahren stattfand und die einen Teil des Flures (gemeinschaftseigentum) einnimmt sind nicht im Grundbuch eingetragen. Der Kellererweiterung haben alle Eigentümer zugestimmt dies ist allerdings weder in die Teilungserklärung aufgenommen worden noch ins Grundbuch.

Meine Frage: ist diese Abgeschlossenheitsbescheinigung gültig? die ist eigentlich auf Vortäuschung falscher Tatsachen entstanden. Wenn die Stadt das erfahren würde würde sie denn die Abgeschlossenheitsbescheinigung zurückziehen und eine richtigstellung des Kellerplans verlangen? Was macht die Stadt überhaupt wenn sie erfährt dass auf Grund falscher tatsahen diese Bescheinigung eingeholt wurde?

Mein Problem bei dieser Geschichte ist dass der keller zum einen um 1/3 kleiner im Grundbuch eingetragen ist und dass ich (sollte ich auf diesen Kauf eingehen) diese Umwandlung von gemeinschaftseigentu in sondereigentum selbst machen müsste. Das will ich verhindern.

Ich wäre um jeden Hinweis und wissenden Ratschlag dankbar

Viele Grüße Nani

Kaufvertrag, Stadt, Immobilien, Grundbuchamt, grundbucheintragung, Gemeinschaftseigentum, Sondereigentum
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Was genau bezahlt die Gebäudeversicherung alles und was die WEG-Gemeinschaft?

Mal ein kleines Beispiel. Ein Haus mit 5 Etagen. Es gibt zunächst ein Wasserrohrbruch in der Steigleitung in der 3.Etage. Der Verwalter lässt aber nur die Steigleitung vom Erdgeschoss bis zur 3.Etage erneuern. Gebäudeversicherung zahlt einen Teil dazu. Die Wände müssen jetzt aufgemacht werden, um an die Rohre zu kommen. Die Fliesen die weg gekloppt werden, gibt es nicht mehr zu kaufen. Hat der Bewohner jetzt Anspruch darauf, dass ihm das ganze Badezimmer neu gefliest wird, damit wieder alles einheitlich ist? Wer würde das dann bezahlen? Die Versicherung mit Sicherheit nicht, also müßte die WEG-Gemeinschaft einspringen. Besteht denn hier eine automatische Pflicht dazu? Kann der Verwalter das ganze ohne Sonderversammlung und Beschluss der WEG dann einfach auf Gemeinschaftskosten so beauftragen?

Zumal dann nur 6 Wochen! später in den oberen Etagen ein Wasserrohrbruch in den noch verbliebenen alten Leitungen aufgetreten ist? Dann gab es einen erneueten Wasserschaden, diesmal nur Feuchtigkeitsschäden, in den unteren Wohnungen, hier wurde dann aber wieder fleißig renoviert.

Wenn das Gemeinschaftseigentum das Sondereigentum schädigt, gibt es dann automatisch einen Erstattungsanspruch des einzelnen Eigentümers an die Gemeinschaft?

Grüße an alle und genießt das schöne Wetter.

Versicherung, Immobilien, Gebäudeversicherung, Hausverwalter, Hausverwaltung, Sanitär, Wasserschaden, Gemeinschaftseigentum, Sondereigentum
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WEG: Fenstersanierung in Eigentumswohnung

Hallo, es geht um folgendes und zwar wurden in unserem Haus mit 10 Pateien (WEG) im laufe der Letzten 40 Jahre die Fenster ausgetauscht gegen neue, außer das große in meiner Wohnung (Einzigste Wohnung mit so einem Fenster) weil es ein eisiges Panoramafenster ist, wegen der Kosten streuben sich die anderen Eigentümer dies in angriff zu nehmen. Es wurde wohl mal beschlossen das Fenster solange wie möglich drin zu lassen.

Nur jetzt ist die Frage wie lange ist möglich lange?

Jetzt kommt es zu einer Renovierung der gesamten Wohnung und das Fenster ist gerade komplett frei also könnte ohne Schäden an meinem Sondereigentum getauscht werden.

Das Fenster wurde schon mehrfach neu abgedichtet, eine Scheibe ist nicht mehr gerade in der Fassung und hält anscheind nur noch an vollgeschmierten Silikon. Die Dichtungen sind alle sehr Porös und teilweise einfach mit silikon überschmiert. Das Kippen der Tür ist schwergängig und funktioniert nur nach mehrmaligen versuchen (Reperatur nicht mehr möglich da dies nicht mehr hergestellt wird) Nach freilegung des unteren teils ist sichtbar das unter den Fliesenkanten Wasser eingedrungen ist (Feucht und schwarzer schimmel am Fenster im Innenraum)

Was kann ich tun das der Austausch genehmgt wird wenn man sich weiter weigert? (bzw. hat der Verwalter direkt abgewunken das es nicht gemacht wird) Wäre ja damit einverstanden das man es wieder repariert nur wielange soll das jetzt wieder halten und wenn alles wieder mit Regips verbaut wird dann ist es wieder teurer denn früher oder später muss es wohl mal gemacht werden.

Würde mich über Tipps freuen!

Fenster, Austausch, Eigentumswohnung, Weg, Gemeinschaftseigentum
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Gemeinschaftseigentum / Fenster auf eigene Kosten vorfinanziert, Berechnung der Rückerstattung?

Hallo, wir haben in unserer Eigentumswohnung vor einigen Jahren auf eigene Kosten ein neues Fenster einbauen lassen. Im letzten Jahr haben wir ein weiteres Fenster auf eigene Kosten erneuert. Der Verwalter sagte uns jedesmal mündlich, dass wir die Kosten von der WEG erstattet bekommen, wenn die WEG im gesamten Haus die Fenster erneuern läßt.

Dies ist in diesem Jahr nun geschehen. Wie wird jetzt aber die Erstattung errechnet??

Beim Einbau des ersten Fensters stand im Protokoll ..."wir bitten um Genehmigung auf eigene Kosten das Fenster einbauen zu dürfen..." Dem wurde zugestimmt. Bei Einholung des Umlaufbeschlusses für das Fenster im letzten Jahr wurde lediglich auf das Protokoll zur Genehmigung für das erste Fenster verwiesen und wir haben reingeschrieben, dass wir die Kosten wieder selber tragen.

Die WEG konnte in diesem Jahr für den Einbau aller Fenster einen Rabatt sowie zusätzlich Skonto aushandeln. Das konnten wir im Vorjahr natürlich nicht.

Der Verwalter hat jetzt folgende Gegenüberstellung gemacht:

  1. Kosten für unser 1. Fenster / Kosten für ein baugleiches Fenster in diesem Jahr nach Abzug von Rabatt und Skonto --> überwiesen wird uns der Betrag, den wir damals bezahlt haben

  2. Kosten für das 2. Fenster (gleicher Preis wie Vergleichsfenster in diesem Jahr) --> überwiesen wird der um Rabatt und Skonto ermäßigte Betrag.

Ist das so richtig? Gibt es dazu eine Entscheidung (möglichst mit AZ und Nennung des Gerichtes), wo wir das nachlesen können?

Fenster, Berechnung, Eigentumswohnung, Verwalter, Gemeinschaftseigentum, Vorfinanzierung
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Rechte eines Wohnungseigentümers

Wir haben seit Februar eine Eigentumswohnung in einem 5-stöckigen Haus. Im Treppenhaus wird noch gebaut. Das Treppenhaus sieht aus wie im Schweinestall. Es ist alles eingestaubt, die Beleuchtung funktioniert nur sporadisch, überall liegen Kabel auf dem Boden. Unsere nagelneue Wohnungseingangstüre wurde von irgendeinem Handwerker beschädigt und ist regelmäßig von oben bis unten eingestaubt. Es fällt regelmäßig der Strom aus, damit verbunden auch die Sat-Anlage, das Warmwasser und die Treppenhausbeleuchtung usw. Von 7 Uhr an bis etwas 17 Uhr ist täglich Baustellenlärm ohne Pause. Das läuft jetzt seit über drei Monaten so.

Dahingehend zielt auch meine Frage ab:

Welche Rechte hat man den eigentlich als Wohnungseigentümer. Ein Mieter würde vermutlich die Miete kürzen. Was macht man denn als Wohnungseigentümer?

Den Anteil für das Gemeinschaftseigentum (Treppenhaus usw.) haben wir noch nicht bezahlt, das erfolgt erst bei Fertigstellung desselben. Jedoch ist aus meiner Sicht die Benutzung der Wohnung massiv eingeschränkt.

Der Staub zieht logischerweise immer wieder durch unsichtbare Ritzen und unter der Türe durch in die Wohnung. Der Gang durchs Treppenhaus grenzt an ein Survivaltraining und ist nur mit einer gesunden Portion Humor (ist aber fast aufgebraucht) zu ertragen.

Ratschläge diesbezüglich sind herzlich willkommen...

Mietrecht, Rechte, Wohnungseigentum, Gemeinschaftseigentum
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Umbau Eigentumswohnung Gemeinschaftseigentum WEG Recht

Hallo zusammen,

ich hätte eine Frage zu folgendem Sachverhalt.

Mehrfamilienhaus -> 7 Wohnungseigentümer

Wir sind Eigentümer der Wohnung in der 2. Etage und überlegen, ob wir die Wohnung unter uns (1. Etage) erwerben, um die Wohnungen zu einer Wohnung umzubauen.

Hierzu haben wir uns überlegt, dass wir die 2 untereinander liegenden Balkone auf der Rückseite des Hauses miteinander verbinden. Hier bietet es sich an, aus den Balkonen -> 2 Balkonwintergärten zu machen und dann mit einer Wendeltreppe von der einen in die andere Wohnung zu verbinden.

In der Teilungserklärung sind die Außenfassade und die Fenster als Gemeinschaftseigentum gekennzeichnet. Außerdem würde sich das Gesamtbild/Außenbild des Mehrfamilienhauses ändern. Unser Hausverwalter sagte mir, dass alle Eigentümer beim Notar erscheinen müssen, damit die Änderungen eingetragen werden können und es muss jeder Eigentümer die Änderung persönlich unterschreiben.

Folgende Fragen habe ich dazu:

**1. **Was genau wird beim Notar geändert ? Teilungserklärung/Grundbuch ?

**2. **Können wir die Änderungen beim Notar schon beauftragen, wenn wir noch nicht Eigentümer der Wohnung im 1. Stock sind ? Ansonsten müsste ich ja das Risiko beim Kauf der Wohnung eingehen, dass evtl. der Umbau nicht genehmigt wird !?

**3. **Wie muss ich jetzt weiter vorgehen ?

Umbau, Weg, Gemeinschaftseigentum, Wohneigentumsrecht
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Garagen, Hof als Gemeinschaftseigentum bei Reihenhaus

Hallo,

bei einem Reihenhaus gibt es einen Hof, zwei Reihen Garagen und einen Privatweg die als Gemeinschaftseigentum ausgewiesen sind (es gibt keine Teilungserklärung). Jedem einzelnen Haus ist eine Garage zugeteilt und jedes hat einen gewissen Anteil am Gemeinschaftseigentum. In einer der Garagen kommen alle Leitungen und Rohre für Strom, Gas, Wasser rein und werden von dort in die Häuser verteilt. Es gibt keine Hausverwaltung, sondern ein Eigentümer hat das übernommen und auch eine Haftpflichtversicherung für solche Zwecke abgeschlossen (wobei ich nicht weiß, was diese alles abdeckt).

Alle dazugehörigen Häuser sind auf eigenen Flurstücken und daher ansonsten vollkommen autark.

Wie verhält es sich hier mit Haftungsfragen bzgl. des Gemeinschaftseigentums bei:

  1. nicht erfülltem Winterdienst, Schneeräumen etc. (ist im Wechsel von den einzelnen Eigentümern zu erledigen) und daraus resultierenden Verletzungen durch Sturz – ist hier der einzelne Eigentümer, der den Räumdienst vernachlässigte, haftbar zu machen?
  2. Rohrbrüchen zwischen der Sammelstelle und dem eigenen Haus. Die Rohre sind im Eigentum jedes Einzelnen, aber was ist mit Folgeschäden, wie z.B. feuchtem Keller?
  3. Reparatur Regenrinne der Garagen?

Werden solche Kosten immer auf alle Eigentümer umgelegt? Oder greift hier auch in bestimmten Fällen das Verursacher-Prinzip?

Es wäre toll, wenn jemand etwas fundiertes Licht ins Dunkel bringen könnte.

Danke schomal!

Recht, Immobilien, Haftung, Hauskauf, Reihenhaus, Gemeinschaftseigentum
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