Vom Gericht den Erbschein erhalten.?

Hallo alle zusammen hier,

ich hab mal eine Frage und zwar ist meine Mama im Juni diesen Jahres gestorben. Mein Bruder und ich waren zwecks Erbschein beim Gericht und diesen Erbschein habe ich auch vor ca 5 Wochen bekommen. ( beglaubigte Abschrift , original ist an meinem Bruder geschickt worden ) Wir sind jeder zu Hälfte des Vermögen meiner Mutter vom Gericht beerbt worden. Ich hatte jetzt wirklich die 5 Wochen gewartet, das mein Bruder sich bei mir meldet, da wir ja zusammen zur Bank fahren müssen, um das Konto meiner Mutter zu kündigen und das Guthaben in Höhe von 20.000 Euro sollte geteilt werden. Ich habe immer wieder zwischen durch versucht, mein Bruder telefonisch zu erreichen... Nix.. jetzt hab ich ihn Besucht und zur Rede gestellt.

Da stellte sich heraus, das er das alles mit Absicht getan hat, das er sich nicht gemeldet hat, denn mein Bruder ist damit nicht einverstanden, das wir beide jeder die Hälfte des Geldes bekommen. Denn er möchte gerne noch von meinem Anteil 3000 € haben, die ich mir vor zwei Jahren für ein Auto von Ihr geliehen hatte. Es wäre ja schließlich auch sein Erbanteil. Als ich ihm gesagt hatte, das das schon lange erledigt sei, nannte er mich ein Lügner und sagte zu mir, das er das mit dem Erbschein noch sehr lange Rauszögern wird, solange, bis ich Ihm es schriftlich zu gestehe, das ich das Geld meiner Mutter doch noch Schulden würde. Ich weiss mir kein Rat mehr, zumal auch das Gericht drängelt, da das Gericht auch gerne eine Abschlussrechnung machen würde.

Nun zu meiner Frage an euch:

Darf mein Bruder es wirklich solange hinauszögern ?

Was würdet Ihr machen ?

Also ich werde es ihm auf garkein Fall schriftlich geben, da ich das bei meiner Mutter ja wirklich bezahlt hatte, ich hatte ihr das Geld bar mit meiner Frau zusammen hingebracht.

LG Charly

Recht, Erbschein, erbangelegenheit
5 Antworten
Was bei Ausfuhr eines PKWs ins Ausland beachten?

Hallo liebe Community,

meine beiden Brüder und ich beabsichtigen, den PKW unserer unlängst verstorbenen Oma an einen Freund der Familie zu übertragen (also zu schenken), der seinen Wohnsitz in Polen hat. Er würde das Auto demnächst bei uns abholen und damit über die Grenze fahren.

Nun zu meinen Fragen:

  1. Was muss unser Freund alles mitführen? Reichen die Fahrzeugpapiere oder braucht er noch eine schriftliche Bestätigung von uns oder gar sowas wie einen Schenkungsnachweis? Vielleicht sogar vom Notar bestätigt?
  2. Derzeit ist das Auto abgemeldet. Reicht es aus, wenn unser Freund so ein Überführungskennzeichen in Polen besorgt? Oder muss das in Deutschland besorgt werden? Muss man das lang vorher beantragen oder geht das schnell?
  3. Muss das Auto für die Überführung versichert sein oder ist es durch dieses Überführungskennzeichen abgesichert?
  4. Das Auto steht nun schon ca. 9 Monate abgemeldet herum. Kann es da Probleme mit dem TüV geben?
  5. Welche Kosten könnten da noch auf uns und/oder unseren Freund zukommen? Zollgebühren? Irgendwelche komischen Überführungsgebühren?
  6. Es gibt zwar ein Testament, aus dem klar hervorgeht, dass wir Geschwister die Haupterben und damit die Besitzer des Autos sind, aber wir haben noch keinen Erbschein ausgestellt bekommen. Ist das ein Hindernis? Oder können wir das Auto trotzdem schon an eine andere Person übertragen?

Entschuldigt die vielen Fragen, aber ich hab leider so gar keine Ahnung von diesen Dingen. :) Wäre sehr dankbar für eure Ratschläge.

Vielen Dank schonmal!

Auto, Polen, Ausland, Autoversicherung, Zoll, PKW, Schenkung, TÜV, Erbschein, Überführung, ueberfuehrungskennzeichen, Zollgebühren, Grenzkontrolle, Auto und Motorrad
2 Antworten
Ist der verlangte Erbschein wirklich notwendig?

Mein kürzlich verstorbener Bruder hat mir vor 2 Jahren eine sehr umfassende Vollmacht durch einen Notar erstellen lassen, die mich bereits zu seinen Lebzeiten zu allen Handlungen und Entscheidungen im Zusammenhang mit seinen Bank- und Versicherungsangelegenheiten befugte und jetzt "über den Tod hinaus" zum Verwalter seines Nachlasses verpflichtet.
Meine beiden Geschwister akzeptieren diese Regelung; wir erben innerhalb der gesetzlichen Erbfolge alle 3 zu gleichen Teilen. Ehefrau und Kinder gibt es nicht.
Von allen Banken und Sparkassen wie auch vom zuständigen Grundbuchamt wurde die vorgelegte Vollmacht als Ersatz für einen Erbschein anerkannt, nur die Lebensversicherung besteht auf der Vorlage eines Erbscheins.
Nun ist so eine Beantragung eines Erbscheins mit einigem Aufwand verknüpft: nicht nur, dass er gar nicht billig ist, er ist auch mit einer Menge Zeitaufwand, Telefoniererei und Schreibarbeit verbunden. Außerdem muss ich für die Beantragung beim zuständigen Nachlassgericht persönlich vorsprechen, d.h. ein paar hundert Kilometer per Bahn und Bus durch Deutschland fahren. In meinem fortgeschrittenen Alter ist das eine erhebliche Belastung für mich. Und die Abwicklung des Nachlasses wird um Wochen, wenn nicht Monate, verzögert.
Die Lebensversicherung stellt sich stur und will nur gegen Vorlage des Erbscheins auszahlen. Ein Begründung für ihre Forderung hat sie nicht mitgeliefert.

Wer weiß, ob für Lebensversicherungs-Gesellschaften eigene Rechte gelten, die meine Geschwister und ich (wenn auch zähneknirschend!) akzeptieren müssen. Oder haben wir eine reelle Chance auf einen effektiven Widerspruch?

Erbschein, generalvollmacht
6 Antworten
Erbschein & Immobilienübertragung einer kleinen Wohnung bei einem Alleinerben und zwei Pflichteilerben?

Guten Tag und vorab besten Dank – es geht um folgendes: Wir, drei Brüder, haben u.a. eine Immobilie geerbt. Es gibt ein Testament, das einen als Alleinerben benennt, die beiden anderen entsprechend Pfflichtteil. Erbschein ist beantragt. Weitere Erben gibt es nicht.

Der Alleinerbe hat an der Immobilie kein Interesse, alle drei sind einverstanden, dass diese von einem der Miterben übernommen wird und erhalten bleibt. Keiner der Erben verlangt eine Ausbezahlung.

Das Problem: Wird dennoch der Alleinerbe zunächst ins Grundbuch eingetragen? Bzw. auf welche Weise ist es möglich, diesen Eintrag zu "überspringen", um gleich einen der "Pflichtteilsbrüder" eintragen zu lassen? Uns fiel nämlich ein, dass, wenn die Immobilie erst in einem zweiten Schritt überschrieben wird, womöglich Schenkungssteuern oder Grundsteuern nach Verkehrswert anfallen.

Andererseits liegt der Erben-Freibetrag bei 400,000 € pro Kind, darum hatten wir uns bisher auch keine Gedanken gemacht. Meine Fragen: a) Kann der Alleinerbe festlegen, dass nicht er, sondern ein Geschwisterteil ins Grundbuch eingetragen wird oder müsste er dafür z.B. das Erbe ausschlagen? (Das fänden wir alle unschön. Dass man das schriftlich bestätigen muss, ahnen wir auch/beim Notar oder Gericht)

Meine Fragen:

1) muss laut Erbschein der Alleinerbe also zwangsläufig allein ins Grundbuch eingetragen werden? Falls nicht, welche Alternativen gibt es, z.B. könnten sich die Geschwister trotz Alleinerbe-Erbschein als Erbengemeinschaft eintragen lassen, um die Immobilie später an einen der drei zu überschreiben, o h n e d a s s horrende Grundsteuern fällig werden?

2) oder kann alternativ der Pflichteilsanspruch mit dem Immobilienübertrag abgegolten werden? Beides liegt wertmäßig jeweils bei/um die 70,000 €, käme also relativ gut hin.

Solche Regelungen müsste wohl ein Notar aufsetzen und alle stimmen zu, oder?

Oder machen wir uns zu Unrecht Sorgen mit Grundsteuern usw.?

Wäre klasse, wenn sich jemand auskennt. Vielen Dank!

Erbe, Immobilien, Grundbuch, Grundsteuer, Pflichtteil, Erbschein, alleinerbe, Schenkungssteuern
2 Antworten
gemeinschaftlichen Erbschein beantragt- Erbberechtiger zwischenzeitlich verstorben, was nun?

Guten Abend,

ich habe vor fast 18 Monaten das Erbe meines verstorbenen Onkels angetreten. Die Erbengemeinschaft besteht aus zwei Teilen: 50 Prozent gehören der Schwester meiner verstorbenen Tante. Diese hat bereits einen Erbschein erhalten. Die anderen 50 Prozent wurden meiner Familie zugesprochen. Nun besteht mein Familienzweig nicht nur aus mir selbst, sondern zahlreichen Tanten, Onkels, Cousins und Cousinen. Insgesamt sind wir 24 Personen. In mühevoller Arbeit habe ich in den letzten 12 Monaten Personenstandsurkunden u.a. von all meinen Verwandten gesammelt. Vor einigen Wochen konnte ich alle Dokumente endlich dem zuständigen Amtsgericht abgeben und die Erteilung des Erbscheins für meine Familie beantragen.... Mein Antrag ist derzeit noch in Bearbeitung. Vor einigen Tagen erhielt ich nun die Nachricht, dass eine Tante von mir, die ebenfalls erbberechticht war, mit 77 Jahren gestorben ist.

Meine Frage lautet: Welche Auswirkungen hat das auf die Erteilung des gemeinschaftlichen Erbscheins? Und muss ich dem Amtsgericht trotz des bereits gestellten Antrags den Tod mitteilen?

Meine Befürchtung besteht darin, dass der ganze Prozess nun wieder von vorne losgeht. Das heißt: Ich muss von der Tante die Sterbeurkunde einreichen, dem Amtsgericht die Namen ihrer 5 Kinder übersenden, damit diese dann wieder angeschrieben werden können, die Eröffnungsunterlagen erhalten und 3 Wochen Zeit haben, das Erbe auszuschlagen. Schlagen sie aus, werden anschließend deren Abkömmlinge angeschrieben. Dann allerdings sitze ich noch im Sommer auf meinem Sofa und warte auf den Erbschein.

Von meiner Tante, Gott hab sie selig, liegen dem Amtsgericht immerhin alle Personenstandsurkunden und die Einverständniserklärung für die Beantragung und Erteilung des Erbscheins vor.

Ich freue mich auf Eure Antworten.

Erbschein, Erbberechtigter verstorben
1 Antwort
Welchen Erbanspruch haben Kinder, wenn die Eltern noch leben und selbst Erben der 3. Ordnung sind?

"Ich hätte eine Frage zum Erbrecht. Diese ist für meinen Nachbarn, der Rat in Sachen Erbe für seine Nichten und Neffen sucht.

Die Mutter meines Nachbarn hatte einen Bruder, dieser wiederum einen Sohn ( Cousin des Nachbarn) der wiederum keine eigene Kinder hatte.

Jener Cousin, dessen Eltern und deren Geschwister sind allesamt verstorben, gem. der Erbfolge würde nun mein Nachbar ( als Cousin) und dessen Schwester (als Cousine) in die Erbfolge eintreten, ich denke, das ist die 3. Ordnung gem. Erbfolge.

Die Schwester ist nun in 3. Ehe verheiratet, die Männer aus 1. und 2. Ehe leben noch und aus den ersten beiden Ehen auch je 2 Kinder, die jeweils bei den Vätern aufgewachsen sind.

Die 3. Ehe besteht nun 2 Jahren, wurde allerdings im Ausland geschlossen, in dem Heimatland des 3. Ehemanns, der auch sodann mit ihr hier lebt.

Diese Schwester (Cousine) will das Erbe entweder antreten, bekommt allerdings ebenso wie der 3. Ehemann Transferleistungen oder aber, was wir uns nicht vorstellen können, will sie das Erbe für einen obligatorischen Euro an den neuen Ehemann verkaufen, damit die Kinder, die Ämter und die ersten beiden Ehemänner leer ausgehen, so ihre Aussage...

Nun meine Fragen:

  1. Kann sie das Erbe überhaupt an den neuen 3. Ehemann abtreten?

  2. Haben die Ehemänner der 1. und 2. Ehe Anspruch, denn diese wollen es für die Kinder und Enkel verwenden?

  3. Haben ihre leiblichen Kinder auch ohne ausschlagen des Erbes durch deren Mutter ( die Schwester des Nachbarn) einen Anspruch auf einen Erbteil?

  4. In wie weit ist der 3. aktuelle Ehemann überhaupt erbberechtigt, der keinerlei Verwandtschaftgrad zu dem Erblasser hat?

  5. Wird das Nachlassgericht generell über solche Sachverhalte informiert, womit gemeint ist, dass die Nachlassnehmer auch noch Kinder haben, sofern diese überhaupt erbberechtigt sind?

Kinder, Erbrecht, Scheidung, Erbfolge, Nachlass, Erbschein, Nachlassverwaltung, 4 ordnung, 3. Ordnung
8 Antworten
Scheidungsurteil von 1976 für Erbschein fehlt

Für die Antragstellung auf einen Erbschein für unsere verstorbene Mutter brauchen wir ihr Scheidungsurteil, das es aber auch im Amtsgericht nicht mehr gibt. Auch auf der Eheurkunde wurde dieser Eintrag versäumt wie mir heute vom Standesamt Bremen mitgeteilt wurde ( Eheschließung Bremen 1958, Scheidung Magdeburg 1976) Da wurde zu DDR Zeiten nichts kommuniziert. Wir haben im Stadtarchiv Magdeburg eine öffentliche Todesanzeige unseres 1977 verstorbenen Vaters gefunden, auf dem auch unsere Mutter und das Datum der Scheidung aufgeführt wird. Das ist das einzige Dokument mit einem Scheidungsvermerk, das wir haben. (außer auf der Sterbeurkunde unsres Vaters , die aber nicht anerkannt wird) Dem Standesamt Bremen genügt die Todesanzeige aber nicht um die Eheurkunde nach 38 Jahren auf den rechtmäßigen Stand zu bringen. Man verweist uns wieder an das Nachlassgericht in Magdeburg, das das Dokument vielleicht anerkennen könnte - oder eben auch nicht. Wir haben bei diesem Amtsgericht nur schlechte Erfahrungen gemacht, wir wurden arrogant behandelt und es wurde in keiner Weise der Versuch unternommen, uns behilflich zu sein. Wir wurden von einem Amt zum ändern geschickt, und erhielten oft widersprüchliche Informationen. Dabei geht um kein Vermögen sondern um das Konto unserer Mutter. Geld, das sie für ihre Beerdigung zusammengespart hatte! Damit wir uns keine Sorgen machen sollten. Es ist echt ein Skandal! Was können wir jetzt noch tun? Alle Bemühungen sind gestrandet. Kann uns jemand helfen? Wir sind dankbar für jeden Rat ! Martina

Erbschein, Scheidungsurteil fehlt
1 Antwort

Meistgelesene Fragen zum Thema Erbschein

Verstorbene Person im Grundbuch löschen, brauch ich dafür ein Erbschein?

5 Antworten

wie lange dauert es bis erbschein da ist

5 Antworten

Muss jeder der Erben einen Erbschein beantragen?

4 Antworten

Kann ich Haus Verkaufen ohne Erbschein?

6 Antworten

Folgen einer nicht-korrigierten Grundbucheintragung bei Tod des Ehegatten?!

2 Antworten

Wie lange dauert die Ausstellung eines erbscheins wenn der Sachverhalt geklärt ist?

4 Antworten

Wie ist das mit dem Erbschein?

7 Antworten

Wie lange dauert es, bis ich den Erbschein bekomme, wenn ich ihn geantragt habe?

2 Antworten

Kauf ohne Erbschein

12 Antworten

Erbschein - Neue und gute Antworten