Psychische Probleme als Ausreden zum Kiffen?

Hallo liebe Community,

seid einiger Zeit spuken mir ein paar Fragen zum Thema Cannabis durch den Kopf, zu denen ich leider keine konkreten und seriösen Antworten finden kann.

Es geht um Cannabis. Genauer: Um die Wirkung von Cannabis auf die Psyche, wenn man unter Belastungen wie Angststörungen, Aggressionsproblemen, Panikattacken und dergleichen leidet. Auch auf Krankheiten wie Schizophrenie beziehen sich meine Fragen

Kleine Hintergrundgeschichte dazu:

In meinem Freundeskreis wird viel gekifft (niemals nüchtern) und ich hatte mich dazu beschlossen damit aufzuhören, da ich ein psychisch Gesunder Mensch bin und mein Konsum mir irgendwann zu viel wurde. Bei Gesprächen über ungesunden Konsum mit Freunden wurde oft behauptet sie würden nie aufhören, da es ihnen mit bei oben genannten Problemen helfe.

Mir geht es hier um die Wirkstoffe THC und CBD. Über CBD habe ich viel Information gefunden, unter anderem auch, dass es bei Psychischen Problemen sehr gut hilft. THC im Gegenteil ist psychoaktiv und wirkt in gegenteiliger Weise wie CBD und kann psychische Krankheiten (Psychosen) auslösen.

Wenn nun Personen die unter oben genannten Problemen leiden Cannabis konsumieren und dies als Grund nennen bedeutet das für mich, sie haben keine Ahnung was sie tun, denn sie verstärken ihre Probleme damit eigentlich nur, oder?

Es kommt mir vor wie ein Mensch der trinkt weil er betrunken ist und auf Besserung hofft...

Hat THC haltiges Cannabis denn wirklich Potential zur Hilfe oder ist das nur eine faule Ausrede um Sucht rechtzufertigen? Meines erachtens nach müssten solche Menschen eigentlich CBD-Gras rauchen (0,2% ist mir bekannt) um Besserung zu erwarten.

Bitte kein Halbwissen oder Aussagen Posten bei denen ihr glaubt sie wären richtig und wenn möglich mit Links zu Artikeln, die eure Aussagen wissenschaftlich bestätigen. Bitte Verbessert mich wenn ich mich bei etwas getäuscht habe und ihr es wirklich WISST und nicht GLAUBT ZU WISSEN.

Vielen Dank

Menschen, Drogen, Psychologie, Cannabis, Gesundheit und Medizin, kiffen, THC, cbd, cannabis als medizin
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Was meint der Arzt mit cannabis durch Psychologen als Heilmittel bestätigen lassen?

Also guten tag liebe community,

Ich habe folgendes Problem, ich leide seit meiner Kindheit an einer starken ADHS mit kommend und gehenden Stimmungsschwankungen bishin zu Deppressionen.

Ich habe die Therapie gegen diese Krankheit im Alter von 4 Jahren begonnen, bin nun 21 .

Soll heissen, ich habe Methylphenidate saemtlicher art erhalten, nix hat richtig angeschlagen(ritalin,concerta,equasym,equalium, amphetamin saft)als ich dann im alter von 14-15 jahren, als der Arzt meiner Mutter riet, : Atomoxide (hoffe das ist richtig geschrieben :D) zu probieren, die Therapie und somit die weitere Einnahme von Amphetamin und seinen Derivaten (DRECKSZEUG!) verweigerte, dauerte es nicht lange und ich war durch einen Freund an Cannabis geraten.

Das war eines der besten Sachen die mir haette passieren koennen. Ich merkte spuerbar schon im alter von 16 jahren, wie meine sympthome durch die inhalation von Cannabis Blueten deutlich gelindert wurden, seitdem konsumiere ich es, LEIDER ist dies aufgrund der bisherigen gesetzeslage nur illegal moeglich.... aufgrund der kriminallisierung befinde ich mich aktuell noch in einem Strafverfahren deswegen indem ich auch die fahrerlaubnis verloren habe.

Da es ja mittlerweile Aenderungen im Gesetz gab, war ich gestern bei meinem Hausarzt da dieser auch Naturheilverfahren anbietet. Seine Antwort, nachdem ich ihn nach BEDROCAN fragte, war das er gerne von einem Psychologen bestaetigt haette das ich fuer den Gebrauch von Cannabis als Medizin geeignet bin.

Meine Frage daher, wie stelle ich das an, das verstehe ich nicht so recht.. So weit ich informiert bin bräuchte der Arzt dieses Schreiben eines Psychologen NICHT für die Ausstellung eines Rezeptes da ich im übrigen Privatversichert bin :o und reicht das privatrezept um legal gegen die Krankheit mithilfe von 'medizinischem cannabis' anzukämpfen? :O

Desweiteren frage ich mich was die Erlaubnis es zu konsumieren auf die bevorstehende MPU hätte die wahrscheinlich verhängt wird...

Ich sag schon mal danke für eure Hilfe!

;)

Cannabis, Gesundheit und Medizin, cannabis als medizin
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