Wie ist das bei Erwerbsminderungsrente wenn ich eine Beschäftigung im Hausverkauf beginne ab wenn darf ich Rente behalten?

Ich bekomme EM-Rente. Seit letztem Jahr gibt es ein neues Gesetz, d.h. es gibt keine 4 Hinzuverdienstgrenzen mehr, sondern nur noch 2.

Bis 6300 Euro im Kalenderjahr kann man verdienen, darüber hinaus bekommt man 40 Prozent von seiner Rente abgezogen. Angenommen ich verkaufe mein erstes Haus im nächsten Jahr im April und bekomme dafür eine Provision von 30000 Euro. Dividiert durch 12 ergibt 2500 Euro/ Monat. Davon 40 Prozent ergibt 1000 Euro.

Da ich nur 1000 Euro Rente bekomme würde 1000 Euro minus 1000 Euro 0 Euro Rente ergeben. Früher war das pro Monat bezogen, d.h. ich hätte nur für den April die Rente weg bekommen, weil ich die höchste Stufe von 2050 Euro überschritten hätte.

Wie ist das jetzt, wenn ich nicht im Januar, sondern im April beginne. Bekomme ich trotzdem die Rente von Januar bis März weg, obwohl ich da überhaupt nicht gearbeitet habe? Wenn ich dann im Mai wieder aufhöre, bekomme ich die Rente dann auch von Juni bis Dezember weg wo ich garnicht gearbeitet habe, ebenso von Januar bis März.

Kennt sich hier jemand aus? Hat man hier nicht auch Bestandsschutz, weil das für mich eine Verschlechterung bedeuten würde. Wäre vielleicht eine Klage sinnvoll, weil man ja normalerweise keine Verschlechterungen machen darf.

Ich erinnere: Der Gesetzgeber sagt z.B. dass Beamte nichts für ihre Pension einbezahlen müssen, weil die Bestandsschutz haben. Da geht es, hier geht es nicht.

Schon komisch die Gesetze.

Rente, Recht, BU-Rente, eu-rente, Hausverkauf, Handelsvertreter, Wirtschaft und Finanzen, Fertighausverkauf
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Wie kann ich eine rückwirkend gezahlte BU-Rente in Einkommenssteuer 2016 eintragen?

Hallo zusammen,

es ist doch wirklich zum haareraufen ;-)

Ich habe im Dezebmer 2016 rückwirkend eine BU-Rente für den Zeitraum 01.01.2014 - 01.08.2014 ausgezahlt bekommen.

Die Leistung der Versicherung setzt sich wie folgt zusammen:

Renten vom 01.01.2014 - 31.07.2014 6.951,35 €

Beitrage vom 01.01.2014 - 31.07.2014 503,68 €

./. Kosten für den "Ärztlichen Bericht" 114,11 € Leistung: 7.340,92 €

In meiner Einkommenssteuererklärung für 2016 habe ich nun in der Anlage R auf Seite 1 unter Leibrente (2), 1. Rente folgendes eingetragen:

Den Haken gemacht bei 1. Rente aus "privaten Rentenversicherungen mit zeitlich befristeter Laufzeit"

Als Rentenbetrag habe ich die ** 7.340,92 €** eingetragen.

Bei Beginn der Rente habe ich 01.12.2014 eingetragen.

Und bei Die Rente erlischt / wird umgewandelt spätestens am 31.07.2014

Wenn ich bei Elster nun die Berechnung starte kommt eine Fehlermeldung mit folgendem Text:

*AHW Abbruch-Hinweise Anlage R: Bei einer abgekürzten Leibrente liegt das Ende vor dem Beginn der Leistung. Anlage R: Bei einer Rente liegt das Datum des Erlöschens / der Umwandlung vor dem aktuellen Veranlagungszeitraum. Es ist zu prüfen, ob nach dem Ende der Laufzeit der Rente im aktuellen Veranlagungszeitraum zu dieser Rente noch eine Nachzahlung oder Rückforderung erfolgte. Ggf. ist die zugehörige Kennzahl für das Datum des Erlöschens / der Umwandlung der Rente zu korrigieren oder der Ertragsanteil einzutragen.

Ich bin hierbei ansolut überfordert. Ich weiß weder ob ich den richtigen Betrag eingetragen habe, noch wie ich die Zeiten eintrage.

Ich hoffe das Euer Schwamwissen mir vielleicht weiterhelfen kann.

Vielen Dank im Voraus und LG.

Ben

Steuern, Steuererklärung, berufsunfaehigkeit, BU-Rente, Einkommensteuererklärung, Anlage R
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Rente wegen voller Erwerbsminderung, lohnt es sich diese zu stellen?

Ich bekomme derzeit 750 Euro EU-Rente nach altem recht und kann, wenn ich mich selbständig mache, keine 450 Euro hinzuverdienen. Wenn ich nach neuem Recht eine Erwerbsminderungsrente bekommen würde, würde ich nach einer fiktiven Berechnung der Rentenversicherung zum 1.3.15 eine Erwerbsminderungsrente von 915,80 Euro erhalten. Allerdings steht hier. "Als monatlicher Betrag für eine Rente wegen voller Erwerbsminderung würde sich zum fiktiven Rentenbeginn 1.3.15 ein Zahlbetrag von 915,80Euro ergeben." Jetzt weiß ich natürlich nicht ob es sich hier um einen Bruttobetrag oder Nettobetrag handelt. Die Rente wegen Berufsunfähigkeit würde sich hingegen auf monatlich 505,56Euro belaufen. Bei beiden Renten, also Rente wegen voller Erwerbsminderung oder auch nach der BU-Rente könnte ich diese 450 Euro hinzuverdienen, wenn ich mich selbständig mache. Ich habe zuvor einen Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben gestellt. Dieser wurde abgelehnt. Ich könnte dagegen klagen. Aber wenn die sagen dass ich zu krank bin, wollte ich fragen, ob sich jetzt ein Antrag auf volle Erwerbsminderungsrente zu stellen, lohnt? Oder wäre es sinnvoller eine Klage so zu formulieren, falls diese Teilhabe am Arbeitsleben nicht statt gegeben wird, dass ich dann eine Rente wegen voller Erwerbsminderungsrente beantrage?.

Rente, Sozialrecht, Erwerbsminderungsrente, BU-Rente, erwerbsunfähigkeitsrente, hinzuverdienstgrenze, rentenrecht, Rentenantrag, Hinzuverdienst
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Berufsunfähigkeit, keine Versicherung - und jetzt?

Ein ärztliches Gutachten vom Arbeitsamt hat mir Berufsunfähigkeit bescheinigt. Vielleicht kennt sich hier jemand mit dem Thema aus oder kann mir ein Buch empfehlen?

Habe gegooglt und auch bei amazon nach Büchern zum Thema gesucht. Kriege leider nur Versicherungen angeboten - oder Bücher, die sich mit dem Abschluss von Versicherungen beschäftigen. Dafür ist es schon zu spät. Das Buch, das ich jetzt gerne lesen würde, muss ich wohl selber schreiben. Bis dahin frage ich mich durch.

Im Beruf nur unter 3 Std. am Tag - davon kann ja keiner leben. Bin Erzieherin, 48, burnout und bewerbe mich derzeit für Hilfsjobs (Zimmermädchen, Büro-, Wäscherei-, Haushaltshilfe u.ä.) kriege aber nicht mal eine Antwort, geschweige denn einen branchenfremden Job. Es ist frustrierend! Ich habe mich daher mit Bewerbungsbüchern eingedeckt - da steht aber nirgends drin, wie man gescheit fachfremde Bewerbungen begründet. Ich dachte, das ist vielleicht das Problem. Komisch, die wollen flexible Leute - ist branchenfremd schon zu flexibel?

Hab auch 1x Zeitung ausgetragen, das waren dann mit Prospekten in die Zeitung einlegen 13 1/4 Std. Aufwand und zu erwarten sind etwa 35 €, also 2,64 €/Std. und das im Akkord. Gezahlt wird erst 2 Monate später! In der Zeit kann ich doch wohl was lukrativeres machen.

Eine BU-Versicherung habe ich nie abgeschlossen wegen Geldmangel. Rente beantragen geht noch nicht, weil ich die Bedingungen wegen mehrerer Elternzeiten derzeit nicht erfülle (in den letzten 5 Jahren vor BU 3 Jahre sozialversicherungspflichtig gearbeitet). Hab nur 10 Monate. All die Jahre vor den Elternzeiten zählen irgendwie nicht mit. Bin arbeitslos gemeldet und kriege 1 Jahr ALG 1, brauche also eine Dauerlösung. Durch die Rente mit 67 muss ich für die nächsten etwa 19 Jahre eine möglichst gute Lösung finden. Dauerhaft Hilfsjobs sind zwar auch nicht ideal, wären aber ein Anfang bzw. eine Überbrückung. Das Arbeitsamt und die Rentenversicherung streiten sich noch, wer für mich zuständig ist und was weiter passieren soll. Solange kriege ich auch nur ein Hilfsarbeiter-ALG und hänge irgendwie in der Luft.

Ich hoffe auf den Existenzgründungszuschuss, da ich während der Elternzeit vorausahnend eine 1jährige Wellness-Massageausbildung gemacht habe, die bereits seit über 25 J. auf dem Markt ist. Aber meine Arbeitsberaterin hat Zweifel, weil hier keine wellnessgegend sei und das kein Ausbildungsberuf aus ihrem Ausbildungskatalog wäre. Dabei kann nach meiner Erfahrung so ziemlich jeder, der viel am PC, an der Kasse oder im Auto/LKW sitzt, eine Massage brauchen. Und solche Leute gibts auch hier.

Eine Umschulung wäre auch klasse, aber bei den hier ansässigen Firmen ist die Auswahl alles andere als verlockend. Zahlreiche Tätigkeiten werden durch das Gutachten ausgeschlossen. Meine Arbeitsvermittlerin ist ratlos, sie weiß gar nicht, was sie mit mir machen soll. Ich fürchte, das ihr eines Tages einfallen könnte, mein ALG abzudrehen, weil sie mich nicht vermitteln kann... (Zeichen alle)

Existenzgründung, berufsunfaehigkeit, BU-Rente, Umschulung
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BU Rente wegen Schlafstörungen Depression?

Hallo, wie schon in meiner vorherigen Frage gesagt, bin ich AU geschrieben (seit Januar 2014) und eine psychosomatische Reha ist beantragt. Ich habe gar keine Ahnung, wie es (beruflich) mit mir weiter gehen soll. Meine Schlafstörungen halten an, mehr als 3-4 Std. (und die nicht durchgehend) bekomme ich nicht pro Nacht. Dementsprechend kraftlos bin ich und schaffe den Alltag gerade so. Ich kann mir, sollte sich das nicht ändern (Problem besteht seit ca. 9 Jahren in der Form), beim besten Willen nicht vorstellen, jemals wieder einen Vollzeitjob plus Kind, hilfebedürftige Mutter, Haushalt, Garten usw. zu schaffen. Da mein Krankengeld auch trotz aller möglichen Einsparungen bei Riesterrente, Hobby usw. nicht ausreicht, wurde mir geraten, meine BU Versicherung in Anspruch zu nehmen. Diese besteht seit 2001; ich bin jetzt 49. 2006 habe ich das erste mal Antidepressiva genommen für knapp 5 Jahre, jedoch hatte ich in 1998 schon mal eine kurze, schlechte Phase, weil da die Trennung von meinem Mann war. Ich habe ca. 8 Std. Psychotherapie gemacht, aber in Absprache mit der Therapeutin haben wir die Therapie damals abgebrochen, weil es mir schnell wieder richtig gut ging, als diese blöde Phase vorbei war (3 Monate oder so). Seitdem hab ich immer voll gearbeitet, funktioniert und durchgehalten. Frage: Habe ich bei der Versicherung unter diesen Voraussetzungen eine Chance ?? Danke für Eure Antworten !!

BU-Rente, Depression, Schlafstörung
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Ist eine Berufsunfähigkeitsrente (BU-Rente) trotz Erwerbsminderungsrente möglich?

Hallo,

habe bis jetzt keine passenden Antworten auf meine Frage(n) im Internet gefunden und erhoffe mir hier Hilfe auf unsere Probleme.

Ich beschreibe am besten die Problematik.

Meiner Vater ist bzw. war selbständig und ist seit Anfang des Jahres an Krebs erkrankt. Seit dieser Zeit kann mein Vater nicht mehr seinem Beruf nachgehen. Seit dieser Zeit ist er natürlich krankgeschrieben. Es wurde wegen dem damalige zu hohen monatlichen Kosten kein Tagesgeld abgeschlossen, somit hat mein Vater momentan kein Einkommen. Er ist über 60 Jahre alt und hat keine vier Jahre mehr bis zur Rente.

Wir warten momentan noch auf die Zahlungen der für diesen Fall vorgesehen und abgeschlossen BU-Versicherung. Leider wird hier, wie oftmals im Internet beschrieben, die Zahlung erstmal ausgesetzt und ein Papierkrieg geführt.

Da wie schon gesagt mein Vater kein Einkommen hat, versuche ich an jeder Ecke zu sparen. Ich habe das Unternehmen als ruhend gemeldet, die Krankenversicherung Beiträge auf ein Minimales anpassen lassen.

Meine Frage ist jetzt ... Ist eine Bu-Rente trotz Erwerbsminderungsrente möglich?

Mein nächster Schritt wäre nämlich die Erwerbsminderungsrente zu beantragen. Hatte die ganze Zeit Angst, dass wenn ich dies tue, die BU-Versicherung aus der Pflicht genommen wird.

Schon einmal vielen Dank für eure Antworten und Tipps.

Über weitere Vorschläge, auf was zu achten ist oder was man tun kann, würde ich mich sehr freuen.

Rente, Erwerbsminderungsrente, berufsunfaehigkeit, BU-Rente, Rentenversicherung
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Berufsunfähigkeitsversicherung Industriekaufmann - generelle Fragen, was ist wenn ... Bsp.

Ich bin 27 Jahre alt, verheiratet und Industriekaufmann, habe 1 Kind.

Ich habe über meine Pensionskasse eine BU in Höhe von 500 € und bin am Überlegen, eine weitere abzuschließen, aber vorher stellen sich mir sehr viele Fragen, die ich hier gerne aufschreiben möchte:

1.) Wer entscheidet überhaupt, ob ich (im Fall der Fälle) berufsunfähig bin und nicht mehr als Industriekaufmann arbeiten kann?

2.) Wie kann ich als Industriekaufmann BU werden (Beispiele)? Was würde dann sein? Ich kann es mir nicht so richtig vorstellen, da es ja "nur" ein Bürojob ist.

3.) Wielange bezahlt die Versicherung, wer entscheidet dort wieder? Vielleicht ist man ja nur für gewisse Zeit BU.

4.) Eine Friseurin kann auf Grund eines Rückenleidens nicht mehr in ihrem Job arbeiteten, kriegt sie da "ohne Probleme" die BU-Rente? Wielange bekommt sie diese?

Annahme: sie macht eine Umschulung und arbeitet dann als Bürokauffrau am Schreibtisch ,

Wer bezahlt die Umschulung, kann man da Geld von der BU erwarten?

Wielange erhält die Friseurin BU-Rente, weil sie nicht mehr als Friseur arbeiten kann, bis zum Rentenalter oder bekommt sie nach der Umschulung kein Geld mehr, weil sie ja wieder arbeitet?

Ich würde mich auch freuen, wenn ihr neben den Antworten auch andere Beispiele posten könntet.

Vielen Dank,

mfg rosi

BU sinnvoll als für Industriekaufmann 75%
überlegenswert 12%
nicht sinnvoll 12%
Arbeit, Beruf, Versicherung, Recht, berufsunfähig, Berufsunfähigkeitsversicherung, bu, BU-Rente, Industriekaufmann
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