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Bauen auf dem Reiterhof der Eltern?

Hallo, mein Partner und ich möchten gerne ein EFH auf dem Reiterhof seiner Eltern errichten. Der Hof liegt im Mischgebiet (also das Wohnhaus der Eltern, ein Teil der umliegenden Wiesen ist bereits Außenbereich). Der erste Gedanke war ein Altenteil auf einer nebenan liegenden Wiese (Außenbereich). Diese Bauvoranfrage wurde schon telefonisch vom Bauamt abgewehrt, da mein Partner dann direkt den Hof übernehmen müsste und weil die Gesamtfläche des Hofes nicht groß genug sei und weil die Pferde das Futter nicht aus eigener Herstellung bekommen (Getreide etc.). Kurzum: wir erfüllen nicht die Vorgaben für dieses privilegierte Bauvorhaben. Der nächste Gedanke war dann eine Nutzungsänderung von einem alten Stall (nicht ansehnlich und schon garnicht historisch wertvoll). Auch hier wurde uns nun schon, nach einreichen der Bauvoranfrage, telefonisch mitgeteilt das die Nutzungsänderung nun ginge wenn die komplette äußere Gestallt des Gebäudes bestehen bleibt. Das wäre aufgrund der Statik und Baufälligkeit des Gebäudes nicht möglich, zudem ist der Stall nicht zweistöckig und das müsste das Haus schon sein. Jetzt meine Frage: Welche Möglichkeiten haben wir noch? Könnte man den Stall nicht auch abreißen und wir bauen an der gleichen Position neu? Gibt es eine Alternative zum Altenteil? Das zuständige Amt ist leider nicht besonders Hilfsbereit.

Mein Partner ist jede freie Minute auf dem Hof und hilft. Außerdem ist offensichtlich das er das ganze irgendwann übernimmt. Aktuell ist das aber nicht nötig da seine Eltern noch fit sind.

Landwirtschaft, Recht, Baurecht, Altenteil, Bauen im Aussenbereich, bauen-und-wohnen, Bauvoranfrage, Nutzungsänderung
5 Antworten
Was muss ich bei einer Grundstücksbesichtigung beachten?

Hallo zusammen,

ich habe mir schon einige Beiträge durchgelesen und hab bereits eine gute Übersicht, auf was ich achten muss. Man kauft ja hoffentlich nur einmal im Leben eine Immobilie und kann daher nur wenig Erfahrung sammeln. Dennoch stellen sich mir die eine oder andere Frage, bevor ich mir am Wochenende ein Grundstück anschauen werde:

  • Laut Aussage des Maklers ist es "über die Straße voll erschlossen". Das Grundstück liegt zentral in einem Ort. So weit ich bis jetzt erkennen kann, liegt aber noch nichts auf den Grundstück (also Strom, Wasser, Abwasser etc.). Ich denke daher, dass weitere Erschließungskosten hinzukommen werden, da ja wahrscheinlich der Gehweg aufgebuddelt werden muss, Rohre verlegt etc.
  • Laut Aussage des Maklers würde er uns bei einer Bauvoranfrage unterstützen. Im Klartext heißt das, er weiß noch nicht, ob überhaupt gebaut werden darf und wenn ja, dann wie, oder? Wie geht man da am Besten vor? Wir wollen ein Architektenhaus. Also nach Besichtigung (wenn alles ok ist) zum Architekten, Vorplanung machen lassen, Bauvoranfrage stellen und sehen ob es passt? Welche Kosten kommen da auf uns zu? Ich habe gelesen, dass der Architekt für die Vorplanung ca. 0,7%des Projektwertes bekommt. Kostet die Bauvoranfrage bereits etwas? Müsste nicht der Makler, schließlich bekommt er ja am Ende auch einen Batzen Geld, so was im Vorfeld schon ermittelt haben?
  • Und noch eine Frage zu den Gebräuchen beim Grundstückskauf: Sind Grundstückspreise eigenltich noch verhandelbar? Man kennt das ja vom Autokauf. Da geht kein Käufer wirklich davon aus, dass er den Preis, den er in gewissen Online-Börsen sieht, auch wirklich zahlen muss. Ist das bei Grundstückspreisen ähnlich oder sind das meist Fixpreise?

Viele Grüße und schon mal vielen Dank

Heike

Immobilien, Grundstück, Erschließung, Bauvoranfrage
3 Antworten
Bauen und dauerhafter Wohnsitz im Feriengebiet

Hallo zusammen ,

ich versuche mich kurz zu fassen und mich auf das Wesentliche zu Beschränken.

Ich will ein Grundstück ( 5000qm / davon 2000qm Baufläche) kaufen das in einem Feriengebiet liegt und laut Bebauungsplan darf man nur Gebäude mit 100qm Grundfläche bauen. Ebenso darf man dort keinen festen Wohnsitz haben.Ebenso darf nur ein Vollgeschoss gebaut werden. Hinter dem Grundstück befindet sich ein Weinberg und nebendran fäng das Naturschutzgebiet an. Grundstück ist voll erschlossen.Man kann dort niemanden stören etc....

Die Situation vor Ort sieht aber anders aus , von 10 Grunstücken wohnen 8 Parteien dauerhaft dort und die Stadt weiss das auch. Jedes Haus dort hat 2 Stockwerke ( die haben den Trick mit hochgezogenem Keller angewandt). Allgemein hat man den Eindruck das dort jeder nach Lust und Laune gebaut hat.

Meine mündliche Bauanfrage wurde abgelehnt weil man dem " treiben" ein Ende machen will. Ich habe vor einen 140qm Bungalow dort zu errichten, ohne Tricks und spätere Änderungen.

Meine Frage besteht eine Möglichkeit trotz der Anfrage meinen 140 qm Bungalow zu bauen ? Und was wäre wenn ich die 100qm einhalte aber dafür wie die anderen mit 2 Geschossen baue, nur den 2.Wohnsitz dort anmelde ( aber natürlich trotzdem dort voll wohne).Kann die Stadt mich dann "rauswerfen" oder mir Schwierigkeiten machen?

Hoffentlich kann mir hierbei jemand vernünftig helfen , weil ich einen gewissen Druck habe und ich das Grundstück erst kaufen kann ,wenn ich weiss ,dass ich darauf bauen und dauerhaft wohnen kann.

Auf alle Fälle bedanke ich mich bereits im Vorraus und hoffe auf baldige Antwort......

wohnen, bauen, Bebauungsplan, Bauvoranfrage
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