Ist es eine Schweigepflichtsverletzung vom Arzt wenn er gg. der Führerscheinstelle sagt dass er die Polizei holen soll?

Ich wollte fragen ob es Schweigepflichtverletzung meines Arztes war, da die Chefin des LRA mir mitteilte, dass sie Juristin sei und es eine Schweigepflichtsverletzung des Arztes war.

Ich war am 4.7.14 auf dem LRA in Aalen war, wurde über einen Unfall diskutiert, welcher aber nicht in Bielefeld stattgefunden hat, sondern in Karlsruhe. Man wollte mir meinen Führerschein abnehemen.

An diesem Unfall war ich aber unschuldig. Ich habe in meinem ganzen Leben über 30 Jahre unfallfrei gefahren, noch nie einen Unfall verursacht.

Das LRA, bzw. die Führerscheinstelle, hat bei meinem Arzt angerufen. Es wurde erfragt, was sie mit mir machen sollen und ob ich in Behandlung bin. Tags zuvor am 3.7. soll eine Mitarbeiterin auf dem LRA gesagt haben, dass ich mich wegen meinem Führerschein umbringen würde.

Tags darauf am 4.7 ging ich zum LRA da sie mir meinen Führerschein nehmen wollten wegen einem Unfall der nie in Bielefeld passierte und ich auch nie ein Unfall verursacht habe. Dauraufhin wurde mein Arzt bzw. die Sprechstundenhilfe angerufen. Der Arzt teilte seiner Sprechstundenhilfe mit, dass das LRA die Polizei holen soll. Das ist alles telefonisch passiert. Der Arzt hat mich weder gesehen, noch wurde mit mir gesprochen. Ich selber habe das überhaupt nicht mitbekommen, sondern nur aus den Akten erfahren, da ich Akteneinsicht beantragt habe. Ich wurde auch nicht angerufen vom Arzt. Schliesslich war auch meine Telefonnummer bei ihm hinterlegt.

Noch während des Gesprächs im LRA dass ich keinen Unfall gemacht habe, wurde ich in Handschellen auf die Polizeiwache gebracht und von dort in die psychiatrische Klinik verfrachtet und eingesperrt.

Jetzt die Frage. War das Schweigepflichtsverletzung vom Arzt, sowie es die Chefin und Juristin des LRA gesagt hat oder möchte sie nur von ihren Fehlern ablenken. Da sie die Schuld auf den Arzt schiebt und meint, er hätte keine Auskunft geben dürfen. Tatsächlich hätte aber auch das LRA nicht beim Arzt anrufen dürfen. Oder wie ist das jetzt? Ansonsten würde der Arzt ja auch zu einer Schweigepflichtsverletzung angestachelt.

Recht, Arzthaftung, Arztrecht, Behandlungsfehler, Schweigepflicht
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Ärztin verweigert Gabe von Metamizol-Spritze?

Hallo,

Ich habe einen Verdacht auf Endometriose - das habe ich vom Gynäkologen auch schriftlich - und deswegen manchmal starke Unterbauchschmerzen. Normalerweise rufe ich dann den ärztlichen Bereitschaftsdienst und die geben mir Metamizol (Novaminsulfon) als Spritze, da die orale Einnahme - also Tabletten und Tropfen - nicht gut genug wirkt.

Da der Bereitschaftsdienst aber im Moment nicht geöffnet hat, sitze ich jetzt bei der Kollegin meines Hausarztes. Die Sprechstundenhilfe sagte gerade, die Ärztin würde mir nicht nur Metamizol, sondern gar kein Schmerzmittel Spritzen wollen und nur Tropfen aufschreiben, obwohl ich erklärt habe, dass nur Spritzen wirken.

Zum Gespräch mit der Ärztin persönlich gehe ich gleich.

Jetzt sitze ich mit starken Schmerzen im Wartezimmer. Meine Mutter, die Krankenschwester ist, will mich bei dem Gespräch unterstützen. Außerdem habe ich schon gesagt, dass ich dann bitte genau in der Patientenakte notiert haben will, dass sie mir kein spritzen will, obwohl ich erklärt habe, dass die Ursache bekannt ist - und das habe ich auch mit einem Befund belegt - und dass orale Schmerzmittel nicht helfen.

Was kann ich noch tun?

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Rechtliche Konsequenz für Hausarzt wegen unberechtigter Ausstellung von privaten BTM-Rezepten in irrationalem Ausmaß?

Mal angenommen ich hätte einen Hausarzt, der mir über einen Zeitraum von ca. 8 Wochen jede Kalenderwoche ein BTM-Privatrezept für das Präparat Oxycodon 40mg N3 auf den Namen eines Familienangehörigen ausgehändigt hat, trotz seines Wissens über eine bei mir bestehende polytoxe Suchterkrankung.

Was kann diesem Hausarzt rechtlich passieren, wenn man es darauf anlegen würde und diverse Behörden davon in Kenntnis setzt?

Der Familienangehörige hatte bis zu dem Zeitpunkt Bedarf auf genau eine N3 dieses Präparats pro Monat.

Bei diesem Präparat gibt es eine Höchstabgabegrenze pro Monat, die der Arzt nochmal zusätzlich auf einem mir nicht näher bekannten Wege aufheben kann. Auch dies hat der Hausarzt getan, trotz eines völlig unrealistischen plötzlichen Mehrbedarfs in fünfacher Menge der Normaldosis.

Natürlich wurden die Rezepte nie eingereicht und somit voll bezahlt. Kann dieser Arzt rechtlich haftbar gemacht werden für eine durch sein Handeln entwickelte, langjährige körperliche Abhängigkeit von Opioiden? Gibt es rechtliche Fristen in diesem Zusammenhang und gäbe es theoretisch eine Chance auf Schadensersatz oder hätte die Bekanntmachung dieses angenommenen Vorfalls lediglich für den Arzt persönlich eine rechtliche Konsequenz oder existieren spezifische Schlupflöcher, mit denen sich dieser Hausarzt aus der Affäre ziehen könnte und die bekanntmachende Person keinerlei positives Ergebnis, in jedweder Form, erzielen kann?

Danke für jede hilfreiche Antwort.

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Darf ein Allgemein Mediziner medizinisches Cannabis bei ADHS verschreiben?

Servus Freunde!

Meine Frage ist, ob ein Hausarzt (Allgemein Mediziner) medizinische Cannabis verschreiben darf.

Mein Arzt behauptet er darf es nicht, da er ADHS medikamentös nicht behandeln darf. Ein Psychiater (Bekannt dafür, dass er mit med. Cannabis behandelt behauptet dass er es verschreiben darf, da es jeder Arzt verschreiben darf. Die Einschränkung mit der ADHS-Therapie gilt nur für eine gewisse Gruppe von Medikamenten, wo Cannabis nicht zugehöre.

Wenn dem so sei, könnte mir jemand eine Quelle mit Informationen nennen? Ich habe mich bereits tot gesucht, da ich auch nicht grade so der Fachmann bin und deshalb garnicht weiß wonach ich genau suchen soll. :-D

Ich habe bereits die Bundesopium Stelle gefragt. Dessen Antwort ist lediglich, dass Cannabis jeder Arzt verschreiben darf.

Kurz und Knapp.:

Jeder Arzt darf medizinisches Cannabis verschreiben, aber darf es auch jeder Arzt für jede Krankheit, jedes Syndrom ...etc verschreiben?

Edit:

Bitte Bitte liebe Leute! Es macht NULL Sinn mir irgendwelche Beschuldigungen aufs Auge zu drücken, dass ich nur kostenlos zum Vergnügen Cannabis rauchen möchte, mich als süchtig einzustufen oder mit gefährlichem Halbwissen zu antworten. Dann lasst es bitte einfach. Ich will nur eine Antwort auf meine Frage, am besten mit Quelle. Euer Kopfkino könnt ihr euch selber machen, aber behaltet es für euch. Danke!

Medikamente, Recht, Gesetz, Krankenversicherung, ADHS, allgemeinmedizin, Arztrecht, BTMG, Cannabis, Facharzt, gesetzliche Krankenversicherung, Gesundheit und Medizin, Heilmittel, Jura, Naturheilkunde, Naturheilmittel, Pharmazie, private Krankenversicherung, Psychiater, betäubungsmittelgesetz, BtM-Rezept, Cannabinol, Medizinisches Cannabis , Cannabis auf Rezept
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Krebs/ Karzinom trotz negativem Befund?

Hallo, bitte gebt mir Rat. Wegen Darmbeschwerden (mehrere Jahre lang chronischer Durchfall unklarer Ursache) wurde vom Facharzt beim Patient eine Koloskopie durchgeführt. Diese ergab "Normalbefund". 13 Monate später untersuchte der Hausarzt den Patient. Stuhl und Blut wurden in ein Labor zur Auswertung geschickt. Im Laborärztlichen Befundbericht steht: "M2-PK im Stuhl 8,9 U-g. Proliferationsmarker M2-PK ist grenzwertig erhöht. Kurzfristige Verlaufskontrolle und weitere diagnostische Abklärung durch Koloskopie empfohlen". Der Hausarzt erklärte jedoch damals dem Patient, ein Polyp oder Tumor kann nicht sein, weil die Gastro-Koloskopie erst vor einem Jahr ohne Befund war. Eine erneute Darmspiegelung sei daher nicht nötig, da kann man ganz sicher sein weil nach einer Darmspiegelung ohne Befund mindestens 5 Jahre kein Krebs im Darm sein kann. Für den erhöhten Wert vom Tumormarker M2-PK kämen deshalb andere Ursachen in Betracht,, z.B. eine Magenschleimhautentzündung. Drei Jahre später jedoch wurde bei diesem Patient ein fortgeschrittenes, tiefsitzendes Rektumkarzinom festgestellt, er hatte einen 6-7 cm großen Tumor im Darm der schon in die Darmwand eingewachsen war. Frage: Durfte der Hausarzt die Empfehlung des Laborberichtes zur unverzüglichen Abklärung und Darmspiegelung zu Recht ignorieren? Durfte der Hausarzt zu Recht davon ausgehen, dass ein Darmkrebs nicht vorliegt, weil die Darmspiegelung ein Jahr zuvor ohne Befund war? Danke schon mal ...

Medizin, Magen, Darm, Arzt, Arztrecht, Karzinom, Krankenhaus, Krebs
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Leichenschau/Obduktion verbieten oder einschränken?

Guten Tag,

die Frage klingt seltsam,das ist mir bewusst.Aber mich beschäftigt das sehr.Ich habe keine Angst zu sterben.Aber ich habe Angst,nach meinem Tod da splitternackt vor einem Arzt zu liegen,von ihm im Intimbereich angefasst oder begutachtet zu werden.Ich möchte das einfach nicht.Und wenn es gegen den Willen des Verstorbenen durchgeführt wird,ist das für mich auch kein Dienst am Patienten,sondern pietätlos und Leichenschändung. (In meinen Augen)

Kann ich zu Lebzeiten eine Obduktion verweigern?Gehen wir mal davon aus es handelt sich NICHT um ein Offizialdelikt.Jemand hat sich entweder offensichtlich umgebracht (Abschiedsbrief),oder liegt einfach tot in der Wohnung.Keine Indizien für Einbruch,ein Verbrechen oder eine Krankheit nach dem Infektionsschutzgesetz.

Warum soll man dann komplett entkleidet in der Pathologie liegen,aufgeschnitten und ausgehöhlt werden?Und vor allem was haben die -wenn keine Vergewaltigung vorliegt-an meinem Intimbereich zu suchen?Man kann auch die Lebertemperatur bestimmen zur Bestimmung des Todeszeitpunktes.

Kann ich vllt zumindest darauf bestehen,dass eben die Lebertemperatur angewendet wird und ich in Unterwäsche bin,also nicht vollständig entkleidet?

Und bitte keine Sprüche wie "Geh zum Therapeuten","die sehen das jeden Tag" usw.Ich habe meine Gründe für meine Einstellung.Und nur weil es für die Mediziner normal ist, an Menschen rumzuschnippeln oder in ihre intimsten Bereiche zu sehen,heißt das lange nicht,dass es für Patienten Gang und Gebe ist..und für mich endet das Recht auf Würde eines Menschen auch nicht mit seinem Tod.

Ich finde sowas moralisch wirklich sehr bedenklich.Vor allem ist es auch für die Familie eine Zumutung,zu wissen,dass man einen geliebten Menschen da so zerstückelt.Denkt da echt keiner dran? :( Haben wir hier wen,der einen Anwalt kennt oder einen Pathologen ?

Arztrecht, patientenrecht, Obduktion
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