Gewalt in der Pflege (Altenheim). Wie hättet ihr euch verhalten?

eine Kollegin von mir ist wohl anscheinend schon jahrelang Alkohol abhängig bzw. ist schon öfters mit einer "Fahne" zur Arbeit erschienen. Diese Kollegin soll auch ihren Titel als examinierte abgeben, u.a. weil sie total überfordert scheint, einfach psychisch fertig ist, öfters weint auf der Arbeit usw.

Erstmal vorab, eigentlich mag ich diese Kollegin, trotz ihrer mir bisher bekannten Probleme, ist nett und hilfsbereit. Gestern ist es nun zu einem Vorfall gekommen, das ich mitbekommen habe wie diese Pflegekraft mit Gewalt einer Dame das Essen angereicht hat und zwar so heftig das ich diese Dame hab schreien hören, dazu muss man wissen das diese Dame eigentlich gar nicht mehr spricht, also muss es ihr wirklich weh getan haben. Ich war oder vielmehr bin geschockt, ich hatte auch schon öfters den Eindruck das diese Kollegin nicht die sanfteste ist, aber das gestern war eindeutig zu viel. Ich habe mich mal mit der Pflegehilfskraft unterhalten, diese arbeitet öfters mit der anderen zusammen, auch sie berichtete mir von Vorfällen die zum Teil sogar noch schlimmer waren als das was ich gesehen habe. Ich bin gestern noch gleich zur Wohnbereichsleitung und habe ihr von meinen Beobachtungen erzählt. Die Leitung hat mir gesagt das ich genau richtig gehandelt habe, man kennt ja die Vorgeschichte und Gewalt in der Pflege geht gar nicht. Ich habe jetzt ein total schlechtes Gewissen, denn eine solche Anschuldigung bzw. Beobachtung reicht aus um eine fristlose Kündigung auszusprechen und ich bin diejenige die diese Kollegin angeschwärzt hat, meiner Meinung nach braucht diese Kollegin hilfe und zwar ganz dringend, will man mit ihr reden blockt sie ab. Auch wenn ich in dem Moment nur an die alte Dame gedacht habe, die sich ja nun nicht mehr wehren kann. Mir wurde von der Wohnbereichsleitung gesagt das ich sicherlich auch noch mit der Hausleitung sprechen muss. Irgendwie fühle ich mit wie ein "Kollegenschwein", konnte schlecht schlafen, bin irgendwie innerlich total zerrissen...

Gewalt, Altenpflege
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Hilfe!Angst vor Altenpflegeprüfung,berechtigt oder nicht?-.-

Folgendes Problem: Seid kurzem wurde ich auf nem neuen Bereich eingeteilt und seitdem geht alles schief....man macht Fehler und traut sich leichteste Dinge nicht mehr zu.Dabei war man kurz vor diesem Bereichswechsel total selbstsicher und fühlte sich fachkompetent genug.Auch in der Schule bin ich gut.Habe auch gute Vornoten,leider auch 2 mal ne 3...aber jeder schätzt mich plötzlich als sehr schlecht ein und stichelt bei arbeit und schule nur noch auf mein Wissen herum...und das so plötzlich.Auf meinem neuen Wohnbereich fühle ich mich bespitzelt und unwohl,man macht sich über mich lustig und redet schlecht über mich.Einige wollen sogar von meiner Lehrerin,die früher eine gute meinung zu meiner leistung ect. hatte,gehört haben das sie mich als gefährdet sieht....ob es wahr ist weiß ich nicht. Aber man hatte mich vor diesen bereich gewarnt das die generell leute fertig machen...ich nahm es nicht ernst.Nunja ich komme zur bereichssammlung und man beredet dinge zwecks arbeit ung plötzlich sagt meine neue Mentorin"Ah ja und von dir wissen wir ja alle das du anders bist" . Ich schwieg und alle anderen lachten.Einer der kollegen tröstete mich später das ich halt nur durchhalten müsste und er mich versteht. Nun bin ich aber ständig so hibbelig das ich immer tollpatschiger werde und richtig Panik vor den Prüfungen hab.Meine Lehrerin schien total entsetzt als sie mich nochmal kontrollierte in der Grundpflege und meinte sie war besseres von mir gewohnt....nun kriege ich immer mehr Angstzustände vor den Prüfungen und meine Kollegen füttern diese gerne... nur weiß jemand inwiefern diese Prüfungen zu bewältigen sind,wird oft nur übertrieben oder zählt denn überhaupt noch der ehrgeiz????Hoffe auf ehrliche und ausgiebige Antworten...danke=)

Prüfung, Angst, Altenpflege
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Ich habe Probleme in der Altenpflegeausbildung!

Ich bin nun seit dem 20.07.2011 in der 3-Jährigen Altenpflegeausbildung zum examinierten Altenpfleger. Ich bin 17 Jahre alt und habe keine Erfahrung in der Pflege gesammelt. Ich arbeite in einem sehr großen Unternehmen in meiner Stadt. Ich war zunächst im ambulanten Dienst in meinem Heim der über 6 Etagen verteilt mehrere Bewohner versorgt. Ich wurde dort zunächst eine Woche von einer ausgebildeten Altenpflegehelferin angeleitet, bis ich dann anschließend die Pflegegruppe alleine machen musste. Bedeutet ich habe bereits nach einer Woche die selben Aufgaben selstständig übernehmen müssen die eine bereits 1 Jahr ausgebildete Kraft auch machen muss. Da es in dem Beruf der Altenpflege an Zeit und Personal mangelt habe ich mich mit der Situation abgefunden und bin relativ in Ordnung durch die Praktische Zeit der Ausbildung auf diesen Wohnbereich gekommen. Meine derzeitige Praxisanleitung hat maximal einmal in einem Ausbildungsabschnitt Zeit gefunden um bei einem Bewohner meiner Gruppe zu gucken wie ich Pflege. Die Bewertungsbogen wurden sich nie richtig durch gelesen und ich wurde nach Lust und Laune bewertet. Meine schulischen Leistungen sind meiner Meinung nach mehr als in Ordnung habe bisher noch keine 3 oder schlechter geschrieben. Nun bin ich seit knapp 3 Wochen auf einer Station in meinem Pflegeheim. Ich habe mich gefreut da ich gedacht habe es würde alles besser da ich meine Kollegen so direkt bei mir habe. Die Kollegen sind alle sehr nett und machen auch den Eindruck als würden sie sich um sich Sorgen. Doch auf diesem Bereich wo das arbeiten wirklich um einiges anders ist als auf dem Bereich wo ich vorher war nur 3 Tage eingearbeitet und musste auch da dann die Gruppe alleine machen. Ich fühle mich in meiner Arbeit sehr unsicher und weiß nicht genau wo mein Problem ist. Warum ich meine Kollegen bzw meiner Praxisanleitung nicht sagen kann wo dran es scheitert. Ich brauche für die Gruppe sehr lange und mache oftmals keine Pause. Meine Praxisanleitung unterstützt mich sehr und ist auch der Meinung das meine Einarbeitungszeit viel zu kurz war, sie war auch bereits bei der Pflegedienstleitung und hat es angesprochen. Diese meinte allerdings das die Zeit die mir gegeben wurde mehr als ausreichend sei und ich das ja schon schaffen würde. Seit dem kriege ich wenn ich überfordert auf der Arbeit bin und weine immer nur zu hören das das ja alles besser wird je länger ich dort arbeite und ich ja immer jemand anrufen kann wenn ich Hilfe brauche. Ich weiß wirklich nicht wo mein Problem ist ich bin nur der Meinung das es besser verlaufen wäre wenn meine Einarbeitungszeit langer wäre. Und nun meine eigentliche Frage lautet: Wie lange ist es nötig eingearbeitet zu werden auf einen neuem Bereich und was ist üblich? Oder gibt es dort vllt sogar eine Gesetz was eine bestimmte Zeit vorschreibt? Bitte hilft mir. Bin verzweifelt weine oft und habe sogar schon mit dem Gedanken gespielt alles hin zu schmeißen. Hoffe ihr könnt mir helfen!

Pflege, Angst, Ausbildung, Schüler, Altenpflege, Überforderung, Einarbeitung, Praxisanleitung
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Warum hacken sich bestimmte Pflegeberufsgruppen untereinander?

Zum Beispiel: Heilerziehungspfleger macht Altenpfleger nieder, weil Altenpfleger als Pflegefachkraft anerkannt ist. Krankenpfleger streitet sich mit Altenpfleger, da Krankenpfleger meint sich auch um alte leute kümmern zu können, da sie ja mehr Theoriestunden haben als Altenpfleger...ebenso meinen das die Heilerziehungspfleger, dass sie sich genauso gut um alte Menschen kümmern können. Altenpfleger will keine anderen Berufsgruppen im Altenheim sehen/haben, da Altenpfleger meint, dass sie in ihren eigenen Bereichen tätig sein sollen. Altenpfleger dürfen ja schließlich auch nicht in jeden Bereich der Heilerziehungs-oder Krankenpflege arbeiten bzw. mit anderen Altersgruppen usw. Warum gibt es denn eigendlich nicht einen Standardpflegeberuf, wo ein jeder als Fachkraft gilt und jeder überall arbeiten kann? Warum hacken die auf einander rum oder meinen auf andere rumhacken zu können? Derjenige der rum hackt, fühlt sich doch nur selbst minderwertig. Sehe ich das falsch? Was meint ihr dazu? Ich finde das diejenigen, die sich so verhalten in den Kindergarten gehören, oder? Niemand kann doch was dazu, wenn er einen bestimmten Beru gelernt hat. Ich finde das Verhalten peinlich. GOTT SEI DANK IST DAS NICHT BEI JEDEN SO, aber ich habe es schon oft erlebt und miterlebt (Streitereien).

Beruf, Altenpflege, fachkraft, Heilerziehungspflege, kinderkrankenpflege, krankenpflege
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Arbeitsrecht: Rauswurf bei Protrusion?

Hallo Community,

ich mache eine Ausbildung in der Altenpflege, gehe Mittwochs und Donnerstags zur Schule. Fehlstunden aus Arbeit und Schule werden addiert und ich kann in 3 Jahren Ausbildung maximal 500 Stunden fehlen.

Ich habe leider das Pech das ich dieses Fehlzeiten Maximum am 28.10.2011 ausgereizt habe. Meine PDL hat mir angeboten aufzuhören oder ein Jahr zurückversetzt werden.

Ich habe nun leider eine Bandscheiben Protrusion erlitten und bräuchte sicherlich einige Wochen mehr Zeit um den Rücken wieder Arbeitsfähig zu bekommen.

Fest steht für mich, dass ich mit nicht ausgeheilter Bandscheibe wieder arbeiten möchte, da ich einen Bandscheibenvorfall unbedingt vermeiden möchte.

Ich bin nun im 2. Lehrjahr, würde also im August 2012 ins 3. Lehrjahr versetzt werden. Bin 4.9.87 geboren und das ist meine erste Ausbildung.

Eine neue Ausbildung möchte ich nicht anfangen, da mir dieses echt Spaß bringt und ich auch davor ziemlich lange eine Ausbildung gesucht habe.

Meine Frage an euch ist: Habe ich das Recht mich solange auszukurieren und trotzdem in der Firma zu bleiben.

Ich habe nämlich Angst, dass wenn ich meiner Leitung sage das ich meine Bandscheibe auskurieren will, dass sie mich rauswerfen.

In den Vertraglichen Unterlagen habe ich bisher noch nichts dazu gefunden.

Wie gesagt, das schlimmste für mich wäre das sie mich lieber aus der Firma haben wollen, mir also eher sagen: Kommen sie arbeiten, egal wie ihre Bandscheibe nun aussieht, oder verlassen sie uns.

Ich hoffe ihr versteht was ich damit meine und könnte mir ein wenig unter die Arme helfen.

MFG

Ausbildung, Arbeitsrecht, Altenpflege
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