Partner lieblos, gereizt und gemein?

Mein Partner und ich sind seit 3 Jahren zusammen.

Unsere Beziehung lief eigentlich größtenteils harmonisch. Er ist immer sehr lieb und zuvorkommend, hat natürlich auch seine Phasen, indem er alles verflucht und man ihn nicht ansprechen darf..

Nun muss ich dazu sagen, dass ich ein etwas tollpatschiger Mensch bin, er hingegen hat gern alles heile und repariert kaputte Dinge, anstatt sie wegzuwerfen. Er achtet materielles viel mehr als ich, würde ich mal behaupten.

Durch meine Art, bringe ich ihn manchmal auf 180 , er ist, wenn etwas runterfällt oder im schlimmsten fall kaputt geht so genervt, gereizt , dass es kaum zum aushalten ist. Er schweigt mich dann erstmal an und braucht Abstand , um damit klar zu kommen.

Und wie oben beschrieben , bin ich tollpatschig, etwas grob motorisch und etwas ungeschickt. Ich versuche mich schon anzustrengen, was aber meistens nicht wirklich gelingt . Wir sind im Umbau seit 2 Jahren, er macht größtenteils alles selbst, ich mache natürlich immer fleißig mit, dennoch ist mir letztens erst wieder etwas passiert, was das fass zum Überlaufen gebracht hat. Auf dem neuen Parkett ein 40 cm langer Kratzer und die Tür der alten Wohnung ist an der zarge etwas ausgebrochen .

Nun ist seitdem alles wieder anders.. er ist zurückgezogen , macht mir Vorwürfe und ist unausstehlich zu mir .. er sagt sogar mittlerweile, ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich nicht immer schuld wäre, wenn etwas zu Bruch geht oder schaden nimmt .

Ich bin am Boden zerstört, habe das Gefühl, ich bin langsam immer mehr für ihn gestorben..

Was kann ich nur tun, damit wir noch eine Chance haben?

Freundschaft, Stress, Psychologie, Beziehungsprobleme, Liebe und Beziehung
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HILFE. Eltern machen mich fertig, suche Ausweg für Sohn und mich?

Hallo.

Ich weiß, für viele klingt das ganze hier einfach zu lösen, indem sie sagen, ich solle zum Jugendamt gehen mit meinen Problemen.

Aber ganz so einfach ist es nun mal nicht. Ich habe leider schon schlechte Erfahrungen mit dem Jugendamt gemacht und möchte diese ungerne Wiederholen.

Ich hasse beide momentan wieder sehr. Klar,wir haben auch gute Phasen, aber die schlechten Phasen sind nun mal präsenter.

In meiner Jugend hatte ich, bis zur Geburt meines Sohnes,mit schweren Depressionen zu kämpfen. Und statt dass jemand für mich da war, wurde ich in Klapsen abgeschoben.

Nun ging es meiner Mutter für 2 Tage sehr schlecht, da unser Hund verstorben war. Ich war für sie dar, trotz dass sie damals nicht für mich da war. Ich bin einfach nicht so ein Unmensch.

Nun denn, am Freitag kam dann Punkt eins. Ich hatte eine Musikbox von ihr geborgt, als sie weg war, um beim Putzen, was ich für meinen Stiefvater tat, Musik hören zu können. Da ich es dann sehr eilig hatte, vergaß ich sie in meinem Badezimmer. Da war meine Mutter übrigens schon wieder die Alte und maulte was das Zeug hielt.

Nun ja, dann natürlich deswegen wieder stillschweigen. Am Montag wollte ich sie etwas fragen, bzw tat es auch, nur bekam ich keine Antwort. Dementsprechend wütend war ich dann. Es gab ja immerhin keinen Grund mich zu ignorieren. Also knallte ich meine Schlafzimmertür. Woraufhin mein Stiefvater kam und diese ausbaute. Nun verbringe ich die Nächte in meinem Wohnzimmer. Logischerweise wollte ich dann versuchen, die Badezimmertür in die Zarge meines Schlafzimmers zu bauen. Leider passte die Tür nicht. Aber da diese Türen sehr schwer sind, konnte ich sie nicht wieder richtig einbauen. Heute dann der Zettel 'Tür einhängen,sonst ist sie auch noch weg'

Dabei sollte das hier oben meine Wohnung werden und ihn nichts angehen. Weder ob ich MEINE Türen knalle, zerkratze, ausbaue oder einbaue ! Es war meine Wohnung! Nun denn, dann die üblichen Beleidigungen, die die zwei über mich austauschten. Das ist ja schon normal geworden.

Nun kommen wir zum Ende.. ich bin einfach nervlich total gestresst. Neben meinem Sohn mache ich nämlich noch eine Ausbildung zur Altenpflegerin, die mir echt Spaß macht. Nur leider, kann ich mich kaum noch auf die Arbeit konzentrieren. Ich weiß einfach nicht mehr weiter.. Ich habe echt Angst zum Jugendamt zu gehen und mir Hilfe zu holen. GLeichzeitig halte ich es hier aber auch nicht mehr aus. Und Freunde hier in der Umgebung, sodass ich arbeiten und der Kleine zur Kita gehen kann, habe ich auch nicht. Also niemand, zu dem ich mit ihm gehen könnte. Meine Großeltern wohnen einfach zu weit weg. Eine eigene Wohnung benötigt übrigens auch das Jugendamt in meinem Fall, da meine möchtegern Eltern dies auf jeden Fall informieren würden, wenn wir die Biege machen würden.

Habt ihr Erfahrungen mit sowas bei euch oder in eurem Umfeld ? Danke im Voraus und Entschuldigung, für den langen Text.

Kinder, Mutter, Familie, flucht
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