ausgekühlte Wohnung aufheizen?!?

also ich bin zum 01.01. in eine neue Wohnung gezogen. Die Wohnung war 4 Monate unbewohnt und wurde so gut wie gar nicht beheizt. Die Wohnung wurde auch komplett renoviert, sprich neu tapeziert und Teppich gegen Laminat ausgetauscht! Außerdem war in der einen Innenwand ein Rohrbruch. Diese Wand war etwa 2 Monate offen. Meine Möbel etc. haben dann auch noch ca. 2 Wochen in der kalten Wohnung gestanden. Mein Problem ist jetzt, dass ich meistens nicht mehr wie 19° in der Wohnung habe. Am ersten Tag waren es nur ganze 12°, allerdings auch nur, weil die Heizkörper zu niedrig eingestellt waren! Das Wohnzimmer ist der größte Raum von dem aus man in die Küche (mit Thermovorhang abgeteilt), ins Bad (Tür ist immer geschlossen) und ins Schlafzimmer geht. Vom Wohnzimmer in Richtung Bad/Schlafzimmer ist eine Art kleiner Flur, der aber offen ist! Geheizt wird derzeit noch mit Nachtspeicher (ich weiß teuer etc. bla bla), aber der Vermieter will in den nächsten 1 bis 2 Jahren das Heizungssystem austauschen. Der HK im WZ hat 7,5 kw, der im Schlafzimmer 3 kw! Wenn ich nun das Gebläse anschalte wird der Raum im oberen Bereich sprich Decke auch schön warm (ca. 20 - 21°). Doch bevor die Wärme den Boden erreicht, schaltet sich das Gebläse ab und die kalte Luft von unten steigt wieder nach oben. Beide HK sind auf 2,5 gestellt, damit beide Räume die gleiche Temperatur haben. Ich Schlafzimmer hatte ich allerdings die Heizung im Schlafzimmer am Anfang erst nicht an, weil ich normalerweise dort nicht heize! Bis gestern hatte ich auch noch das Gefühl, dass die Luft sehr feucht ist, was vermutlich auf die neuen Tapeten und die feuchte Wand durch den Rohrbruch zurück zuführen ist. Die Fenster sind gut isoliert und auch die Wände fühlen sich warm an! Einziges Manko ist der verlegte Laminat (hat 2 Monate in der kalten Wohnung verpackt gelegen und der Betonfussboden darunter war auch 2 Monate der kälte ausgesetzt) und die Wohnungstür, den diese ist aber nur eine normale Wohnungstür, unter der es aber nicht zieht. An allen Türen sind Zugluftstopper. Der Laminat ist zwar nicht mehr ganz so kalt wie am Anfang, aber wie bereits oben geschrieben, bevor die Wärme unten ankommt schaltet sich das Gebläse aus! Meine Vermutung ist auch dass der HK im WZ an der falschen Stelle steht. Kann aber aufgrund der Kabel nicht verschoben werden. Außerdem geht die Wärme erst in den "pseudo" Flur in Richtung Bad und Schlafzimmer! Ich habe auch schon überlegt, dort einen Thermovorhang vor dem "Flur" aufzuhängen, um den Raum zu verkleinern. Oder ggf einen Wärmewellenofen dazuzukaufen. Dauert es wirklich so lange, bis eine Wohnung durchgeheizt ist? Oder mache ich etwas falsch? Ich kann ja nicht 12 Stunden am Tag das Gebläse laufen lassen!

Für Tipps wäre ich dankbar!

Wohnung
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Außentür Isolierung

Hallo zusammen,

ich wohne in einem älteren Haus zu miete (Bauhjahr 18...), was zwar von außen isoliert ist mit Styropor und neue Fenster eingebaut bekommen hat, jedoch wurde die Haustüre nicht gewechselt (ebenso ein kleines Toilettenfenster nicht).

Die Haustüre ist aus Holz und einfach verglast (ca 2/3 der Türe ist aus Glas). Das Glas überträgt die Kälte von außen 1:1 weshalb wir jetzt schon im Oktober Schwitzwasser an den Scheiben haben und auch entsprechende Temperaturen. Zwar steht man nach betreten der Haustüre in einem kleinen Vorraum in dem es dann 2 Türen gibt (Türe für oben und für das weitere EG) diese sind jedoch fast 100% aus Glas, somit drückt die Kälte enorm weiter.

Meine Überlegung war jetzt, ob ich die Glasflächen der Haustüre mit Styropor isolieren kann (von innen, da außen einfach sehr bescheiden aussieht) zwar wird sich dann noch mehr Schwitzwasser bilden, jedoch bildet sich dieses ja auch jetzt schon und wir wischen es regelmäßig weg. Wenn ich die Styroporplatten mit Silikon aufklebe (nur an den Rändern der Platten), könnte ich unten ja eine Öffnung an der Unterseite lassen, damit das Schwitzwasser herausfließt und aufgewisch werden kann.

Würde das etwas bringen? Ich bin eigentlich schon der Meinung, habe aber ein wenig gegoogled und dort eine änliche Frage gefunden wo von dieser Idee abgeraten wurde, anstelle dessen sollte man einen Thermovorhang verwenden (wobei ich mir da noch weniger vorstellen kann dass es etwas bringen würde).

Die Unterseite der 2 Türen im Eingangsflur habe ich auch schon mit einer Tesadichtung an der Unterseite versehen, jedoch ist die große Glasfläche der Türen eben auch ein großer Wärmeleiter und daher die Idee die Hauseingangstür zu isolieren.

Bitte keine Vorschläge die Türe auszutauschen, wenn diese Möglichkeit bestünde würde ich hier nicht nach meiner Idee Fragen :-)

MfG

Nicolas

Haus, bauen, Tür, Wärme, Dämmung, Isolierung
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