Wenn es innen kühler wird stinkt es im ganzen Haus geräuchert durch den Kamin?

Hallo,

wir haben ein Reihenhaus gekauft und dort war bereits ein Kamin (Dan Skan) drin. Wir haben den Kamin Anfang des Jahres bei den Umbauarbeiten eingehend genutzt und dann zu den Feinarbeiten (Boden abschleifen) abgebaut und eingelagert. Jetzt zur Winter Saison habe ich den wieder ausgepackt und angeschlossen, gleichzeitig auch noch mal die Ofentüren neu abgedichtet, die waren fertig.

Jetzt habe ich folgendes Problem: Wenn der Ofen läuft zieht er auch sehr gut und ich habe keine Probleme. Lediglich wenn der Ofen dann abends auskühlt und bei uns die Wohnetage "auskühlt oder deutlich kühler wird" stinkt es am nächsten Morgen im ganzen Wohnbereich und Treppenhaus enorm nach geräuchert oder kalter Asche. Man wird nahezu erschlagen von dem Gestank wenn man die Schlafzimmer Tür öffnet.

Hat jemand Ideen woran es liegen könnte?

Hier noch ein paar wichtige Merkmale: - Ofen ist von 95, hochwertiger Dan Skan Rondo - Fenster sind alle neu mit 3-Fach Verglasung - Treppenhaus ist offen, nur zur Keller Etage hin abgeschlossen - Am Wohnzimmer angrenzend ist ein Wintergarten ( nur 2-Fach Verglasung) der Nachts schnell und deutlich auskühlt - Kaminrohr ist ein Edelstahlrohr, welches ohne "Hut" ca. nen Meter über Dach hinaus guckt - Ofen hat keine Drosselklappe im Rohr - Dunstabszugshaube natürlich Nachts aus ;-) - Schornsteinfeger war diesen Sommer da und hat Schornstein gereinigt, allerdings als der Kamin noch nicht angeschlossen war

Was mich wundert ist halt dass es mir während den Bauarbeiten nicht aufgefallen ist (aber vielleicht auch nicht so drauf geachtet ) und dass die Vorbesitzerin meine sie hatten garkeine Probleme.

Vielen Dank und Beste Grüße, M.Müller

Kamin, Ofen
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Mein Kaminofen will nicht nicht so richtig.

Hallo liebe Gemeinde....

Ich habe folgendes Problem Es geht um einen Kaminofen, der seit ca 7 Monaten in einem 30 Jahre alten Haus neu eingebaut wurde. Das Haus wurde nachträglich gedämmt. Die Gebäudehülle wurde mit Steinwolle ausgeblasen und die Fenster kamen alle neu. Der Schornstein wurde mit einem 180 mm Keramikrohr saniert. Die Dunsthaube in der Küche wurde mittels Funkkontaktschalter verriegelt.

Der Ofen ist ein Dan Skan Nuro 160 mit automatischer Luftzufuhr. Das Ofenrohr zum Schornstein hat einen 90° Bogen und eine Gesamtlänge von ca 0,65 m ( Nach hinten angeschlossen) Der Ofen ist raumluftabhängig angeschlossen und steht in einem offenen Wohnzimmer mit über 100 m³ Luftinhalt und offenen Durchgängen zum Flur, Küche und Esszimmer. Der Schornstein hat ab Rohreinlass eine Höhe von 5,7 m. Die Schornsteinmündung ist offen ohne Aufsätze. Der Schornstein geht über First und es befinden sich keine Bäume oder andere Störfaktoren in der Nähe.

Mein Problem: Der Ofen lässt sich noch gut anfeuern. Es herrscht kein Rauchgasaustritt und es zündelt vernünftig. Sobald aber die erste Lage Holz durchgebrannt ist und man Holz nachlegen möchte zündet das neue Holz nur sehr zögernd an und glimmt mehr, als das es brennt. Es fängt an zu stinken und die Heizleistung lässt dann natürlich auch nach. Dazu werden die Scheiben noch sehr dunkel. Eben normal, wenn nicht mehr genug Verbrennungstemperatur vorhanden ist....

Der Ofensetzer war bereits vor Ort und hat sich das ganze angesehen. Laut seiner Meinung bekommt der Ofen über die Bimetallautomatik nicht genug Verbrennungsluft und zündet demnach nicht mehr richtig. Daraufhin hat der Ofensetzer den Chefkonstrukteur von Dan Skan Herr H. aus H. vorbei geschickt. Dieser meint, der Ofen ist 1 a in Ordnung, hat die Bimetallautomatik ausgetauscht, sowie eine Vermiculiteumlenkplatte rausgenommen und den Ofen angefeuert. Keinerlei Veränderung. Er behauptet, der Schornstein sei zu niedig und würde nicht genug Förderdruck erbringen. Er rät zu einer Schornsteinerhöhung oder einem elektrisch betriebenen Ventilator. Dann hat er den Ofen ohne die Umlenkplatte wieder einzubauen hinterlassen und ist gegangen.

Gemäß der Schorsteinfunktionsberechnung langt der Förderdruck dicke. Der Ofen benötigt 12 Pascal, der Schornstein bringt auf Papier fast 21 Pascal. Der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister und auch der Schornsteinbauer wissen auch keinen Rat. Laut deren Aussagen muss das funktionieren. Das Holz hat laut zwei verschienden Restfeuchtemessgeräten eine Restfeuchtegehalt zwischen 14-16%. Ich weiß nicht mehr weiter. Was kann man machen.

Ich möchte bitten, dass sich dieser Frage nur Fachleute annehmen, die auch wirklich fundierte Kenntnisse im Bereich Ofen- und Schornsteinbau haben.

Vielen Dank

schornstein, Kaminofen
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