Wohnen im Wochenendhaus - Aussenbereich - Innenbereich - Ortsteil - wie komme ich hier nur weiter...?

Hallo,

Ich möchte in meinem Wochenendhaus gerne dauerhaft wohnen. Das Problem ist, dass die Stadt sagt, dass es sich um eine Splittersiedlung/Aussenbereich der Stadt handelt und dort nicht dauerhaft gewohnt werden darf.

Nun handelt es sich aber um ein kleines Örtchen, welches schon seit dem 16. Jhd. in der Geschichte erwähnt wird. Es hat ein Ortsschild und wird auch bei der Stadt als Ortsteil geführt.

Die Grundstücke dort wurden ca. 1930 als Bauland an Siedler verkauft. Diese wurden dann ca. 1934 daran gehindert weiter zu bauen, da diese Projekte bei dem Bau der nahen Autobahn störten. Im laufe der Jahre gab es immer wieder Streit, ob und wer dort bauen darf. Aktuell ist es so, dass es dort eine Gaststätte gibt (schon seit ca. 60 Jahren) und die Grundstücke zum Teil mit Wohnhäusern und zum Teil mit Wochenendhäusern bebaut sind.

Von den Wochenendhäusern sind auch mehrere dauerhaft bewohnt und die Bewohner auch bei der Stadt hauptwohnsitzlich gemeldet. Alle Grundstücke, auch meins, sind erschlossen und haben Hausnummern. Ich zahle nicht nur Grundsteuer, auch Müllgebühren und die Post liefert auch dorthin.

Von der Stadt bekomme ich immer wieder gesagt, dass sie sich an die Gesetze halten und ich dort nicht wohnen darf.

Ich kenne mittlerweile alle möglichen Verordnungen und Bauvorschriften. Es scheint ja auch einen Unterschied zwischen Innen- und Aussenbereich der Stadt zu geben.

Ich weiss einfach nicht, an welcher Stelle ich anfangen soll. Handelt es sich um einen Aussenbereich oder Innenbereich? Was spricht gegen eine Umnutzung, wenn doch schon alles erschlossen ist, nichts baulich verändert werden soll und die Stadt keine weiteren Maßnahmen ergreifen muss. Welche Handhabe habe ich, wenn ich der Meinung bin, dass ich hier einen Ortsteil habe, welcher Innenbereich ist und wo man eigentlich wohnen darf und die Stadt sagt: isss nich?

Ich weiss einfach nicht, wo ich ansetzen soll.

Sorry für den langen Text, aber ich glaube, da sind immer noch nicht alle Fassetten der Situation abgebildet.

LG und Danke für potentielle Antworten. Antje

Aussenbereich, Hauptwohnsitz
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Wie sollte ich am besten eine Deckenlampe (zur Steckdose) auf dem Balkon anschließen?

Hallo zusammen,

ich habe ein kleines "Projekt" für mein Zuhause und möchte euch um Rat bitten. Es geht um den Anschluss einer Deckenlampe auf meinem überdachten Balkon, wo gar keine Lampenkabel vorhanden sind, sondern nur eine einzige Steckdose.

Da alles spritzwassergeschützt sein muss (IP44) sehe ich hier und da einige Herausforderungen.

Meine Lösungsidee (hier bitte ich euch um eure Meinungen oder Lösungsvorschläge):

  • ein Stromanschlusskabel (für den Außenbereich) mit Schuko-Stecker und offenem Kabelende (dreiadrig) an die vorhandene Steckdose anschließen. Blöd, dass man diese Art von Kabeln in der benötigten Länge schwer bis kaum findet. Ggf. den Schutzkontaktstecker selber montieren.
  • das Stromanschlusskabel an der Wand führen (ggf. mit Kabelschellen mit Stahlnägeln befestigen?) und bis zur Lampe bringen
  • das offene Kabelende ganz normal an der Lampe anschließen und die Lampe an die Decke anbringen (Löcher mit Dübel)

Soweit so gut. Nur: das ein-/ausschalten der Lampe habe ich nicht gelöst. Ständig an dem Stecker ziehen ist auf Dauer keine Option. Hierfür sehe ich bislang folgende Lösungsmöglichkeiten:

  • in der vorhandenen Steckdose eine Funksteckdose (für den Außenbereich) anschließen, dann erst die Lösung oben anwenden. oder
  • aufs Kabel einen Schnurschalter an der Wunschposition montieren. oder
  • die ursprüngliche Lösung aber mit einer funkgesteuerten Birne. oder
  • auf der Fassung der Lampe eine funkgesteuerte Lampenfassung montieren und dann eine normale Birne nutzen. oder
  • in der vorhandenen Steckdose einen Steckdosendimmer zu nutzen.

Was mir noch sorgen macht ist der Schutz gegen eventuellen Regen, der (unter Umständen, bei Sturm & co.) ggf. die "Anlage" von der Seite ein bisschen mit Wasser spritzen könnte. Die Lösung soll schon Ende-zu-Ende spritzwassergeschützt sein.

Was leider nicht geht, ist in der Fassade zu bohren um beispielsweise das Kabel zu verstecken. Die darf ich leider nicht verändern. Ähnliches gilt für normale Lichtschalter - wenn ich so ein Loch bohren dürfte, würde ich es machen. Sonstige Löcher für Lampen in der Decke sind erlaubt.

Zudem habe ich bei manchen Teilen Schwierigkeiten, spritzwassergeschützte (IP44) Alternativen zu finden - sei es bei Kabeln, Schaltern, Funksteckdosen oder Steckern. Echt schwierig...

Nun, was ist eure Meinung? Wo seht ihr Probleme oder Verbesserungspotenzial?

Herzlichen Dank für eure Meinungen!

Technik, Lampe, Elektrik, Technologie
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Was ist "angemessene Kleidung"?

Im September sind wir für eine Woche auf Mallorca. Wir haben ein Hotel mit Halbpension gebucht und in der Broschüre steht, daß beim Abendessen um angemessene Kleidung gebeten wird.

Nun bin ich jemand, der sich v.a. im Urlaub und in seiner Freizeit nicht gerne irgendwelchen Zwängen unterwirft. Besonders dann, wenn ich den tieferen Sinn darin nicht erkennen kann.

Somit würde ich als zahlender Gast im Hotel gerne so zum Abendessen erscheinen, wie es mir bequem ist und nicht wie es andere für "angemessen" halten.

Es versteht sich für mich von selbst, daß man nicht halbnackt oder in Badebekleidung den Restaurantbereich eines Hotels betritt, aber ich würde mich z.B. bei warmem Wetter und der Möglichkeit, im Freien zu essen, durchaus gerne etwas luftiger kleiden. In etwa so, wie ich es auch hier mache, wenn ich an einem warmen Sommertag in den Biergarten oder in ein Restaurant mit Außenbereich gehe. Also im Klartext, ich würde eine saubere und gepflegte, etwa knielange Short tragen, ein kurzärmliges T-Shirt oder Hemd und evtl. auch Sandalen. Ich bin ja im Urlaub und nicht auf einer Hochzeit oder bei einem Staatsempfang.

Und wenn es Damen erlaubt ist, in kurzem Sommerkleid, Spaghetti-Trägern und offenen Schuhen zum Abendessen zu erscheinen, dann dürfte vorhin beschriebenes Outfit für mich als Herrn sicher auch kein Problem sein.

Bisher war es jedenfalls noch in keinem Hotel ein Problem.

Wer hat hier noch etwas mehr Erfahrung?

Kleidung, Urlaub, Tourismus, Hotel, Spanien, Restaurant, Übersetzung
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Warum gibt es so wenige (oder keine?) Alarmanlagen mit Radar / Mikrowellen-Sensoren?

Privat habe ich mir eine Alarmanlage aufgebaut, und nach einiger Recherche bin ich letztendlich dazu gekommen, hauptsächlich Radar-Sensoren zu verwenden, die Mikrowellen ausstrahlen und die Reflektionen (bzw. die Änderung der Reflektionen) zu detektieren. Der Vorteil ist, dass man nicht jedes Fenster verkabeln muss, sondern nur 1-2 zentrale und unsichtbare Sensoren hat (da sie durch dünne Wände hindurch funktionieren). Das Vorhandensein der Alarmanlage kann also vor dem Einbrecher verheimlicht werden, wenn man das möchte. Der Nachteil ist nur, dass der Alarm erst losgehen würde, wenn der Einbrecher bereits im Haus ist (außer wenn der Sensor auch den Außenbereich erfasst).

Ich frage mich, warum käuflich erhältliche Anlagen (soweit ich weiß) nie diese Technik nutzen. In der Regel gibt es Magnet-Kontakte für Tür und Fenster, Infrarot-Bewegungsmelder, sowie exotische Systeme, die auf Luftdruckänderungen reagieren.

Sind Radar-Sensoren gesetzlich verboten, weil die Strahlen als gesundheitsgefährdend angesehen werden (angeblich in der niedrigen Dosis aber nicht)? Diese Sensoren sind ja auch in den Föns in Raststätten eingebaut, daher denke ich nicht, dass sie sehr gefährlich sein können. Bei meinem Nutzungsszenario sind sie außerdem nur angeschaltet, wenn niemand zu Hause ist...

Die kosten betragen übrigens nur ca. 2-3 Euro pro Sensor für den Endverbraucher, daran kann es also nicht liegen. Was ich mir noch vorstellen könnte wäre der Energieverbrauch oder die Lebenserwartung der Sensoren, damit habe ich aber noch keine Erfahrungen... kennt sich jemand damit aus?

Technik, Elektronik, Elektrik, Gesetz, Alarmanlage, Physik, Radar, Sensoren
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