rauswurf meiner volljährigen tochter

ich bin ganz verzweifelt und mit den nerven am ende:

zur vorgeschichte: ich habe mich vor 4 1/2 jahren von meinem mann getrennt. der unterhalt für mich und meine beiden mädchen (15 und jetzt 18 jahre alt) wird vom arbeitgeber meines mannes gepfändet. dieser mini-unterhalt wurde vor 4 1/2 jahren in einem eilverfahren festgesetzt. seit 4 1/2 jahren warte ich auf eine klärung unserer vermögensverhältnisse und auf die scheidung. mein mann verzögert diese angelegenheit regelmäßig und reicht immer nur bruchstücke der angeforderten unterlagen bei gericht ein. somit wird natürlich auch nicht vom gericht ein angemessener unterhalt für mich und meine kinder festgesetzt.

ging es uns einst finanziell recht gut, so haben wir seit damals einen finanziellen abstieg erlitten und insbesondere meine große tochter kam und kommt damit gar nicht klar.

sie hat sich in den letzten 2 jahren derart verändert, ist respektlos zu mir, bezeichnet mich als asozial, als schlampe, dreckige h... usw. meine jüngere tochter (15 Jahre) bekommt das hautnah mit und selbst wenn meine freundinnen zu besuch sind macht sie mich nieder.

ich habe -als meine große tochter 17 jahre alt war- das jugendamt eingeschaltet, um dem einhalt zu gebieten. dieses schickte mir zwei mitarbeiter (sozialpädagogen) ins haus, mit denen insgesamt 26 sitzungen in unserer wohnung durchgeführt wurden.

das ziel war ein deal mit mir und meiner tochter. sie sollte sich an einige wenige regeln im hause halten und respektvoll mit mir und meiner jüngeren tochter umgehen o d e r sie wird zum 31.03.2012 von mir vor die tür gesetzt. ich habe alle anweisungen dieser beiden mitarbeiter befolgt,...ihr symbolisch umzugskartons in ihr zimmer gestellt usw. laut empfehlung dieser pädagogen sollte ich am 31. das wohnungstürschloss auswechseln und ihr ihre kleidung in säcken in den hausflur stellen. "sie kann ja in ihrem auto schlafen und sich den kosmetikspiegel unter die decke pflastern"...so die aussage des einen pädagogen.

letzte woche nun bekam ich einen anruf unserer sachbearbeiterin beim jugendamt. sie meinte, daß ich meine tochter nicht auf die straße setzen könne,...sie hätte ja kein geld . als ich sie daran erinnerte, daß "ihre" leute in 26 sitzungen dieses konzept mit mir erarbeitet hätten (meine tochter war leider nur 3mal bereit auch daran teilzunehmen, weil ihr die familie "am a... vorbei ginge") sagte sie mir: "hier ist ein fehler passiert, das war alles nicht richtig".

ich war entsetzt über dieses ergebnis und ihr könnt euch vorstellen, wieviel "oberwasser" meine tochter jetzt hat. ihr rücksichtsloses verhalten meinerseits kennt keine grenzen mehr. als ich sie gestern nacht um 0.30 uhr bat, ihre bücher im korridor doch am nächsten morgen zu sortieren...weil ich gerne schlafen würde bekam ich nur zur antwort: "so weit kommt das noch,...ich lasse mir doch von dir nicht meine zeit einteilen".

ihre demütigungen, beleidigungen und ihr absolut unsoziales verhalten mir gegenüber kennen keine grenzen mehr.

Erziehung, Jugendliche
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