Gretchenfrage: Spiegelreflexkamera oder Systemkamera ohne Klappspiegel?

Ich habe vor, mir in den nächsten zwei Monaten eine neue Kamera zuzulegen (Komplettpreis 500-1000 Euro) und kann mich nur schwer entscheiden:

Da ich eine große Bandbreite von Motiven ablichte (Nacht-, Makro-, Panorama-, Portrait- oder auch Veranstaltungsaufnahmen) und ich oft sehr genaue Vorstellungen vom letzlichen Bild habe, bin ich auf volle Justierbarkeit aller Einstellungen und Objektivwechselbarkeit angewiesen. Früher kamen somit nur Spiegelreflexkameras in Frage wie bspw. die Canon EOS 650D oder eine Nikon D5100.

Seit wenigen Jahren aber entwickelt sich eine neue Kameraklasse zwischen den handlichen Kompaktkameras und den vielseitigen, frei einstellbaren DSLR-Kameras: Systemkameras mit Wechselobjektiv, die ohne Klappspiegel arbeiten, wie eine Sony NEX-5N oder die Samsung NX20.

Diese weisen ebenfalls Eigenschaften auf, welche ich von einer semiprofessionellen Kamera erwarten würde, wie einen großen rauscharmen Sensorchip, eine breite Spanne an ISO-Werten und Belichtungszeiten sowie teils einen schnellen Phasenautofokus.

Wer mehr wissen will: Der Focus-Online Artikel "Acht Spitzenkameras im großen Test" vom 5.10.2010 führt entsprechend auch Spiegelreflex- und spiegellose Kameras auf (gleichzeitig Quelle des Fotos unten).

Was würdet ihr eher bevorzugen und warum? Produktvorschläge sind natürlich auch gerne gesehen. ;-)

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