Was für ein Fahrrad für den Bahnhof?

Hallo liebe Community,

momentan fahre ich (M, 20 Jahre) mit einem zu kleinen Jugendfahrrad jeden Tag zur Sbahn. (2,2 km, mit nem kleinen Berg am Ende). Nur wird mir das zu anstrengend und wirklich gesund für die Knie soll das ja auch nicht gerade sein. Da ich aber im Winter gerne weiterhin Fahrrad fahren möchte, würde ich mir gerne ein Fahrrad mit größerem Rahmen kaufen.

Eigentlich habe ich bereits ein Mountainbike, das hatte ich mir vor einem Jahr gekauft eben genau dafür, nur dachte ich mir, wenn ich schon mein hart verdientes Geld ausgeben muss, dann hol ich mir etwas, was mir auch gefällt.. Ist am Ende ein Corratec Mountainbike mit SLX Schaltung und hydraulischen Scheibenbremsen für 330€ geworden, war mir aber am Ende zu schade, aus Angst dass es mir geklaut wird und hat daher bisher nur als Freizeitrad gedient.

2,2 Km für eine Strecke ist jetzt nicht gerade viel, aber ich vermisse es wie angenehm Mountainbikes zu fahren sind, das kann mir kein Citybikes bieten.. und bei mir in der Gegend beginnen brauchbare Fahrräder auf Ebay bei 140€. Alternativ könnte ich momentan bei Fahrrad.de mit Gutschein das Serious Rockville 2019 mit Scheibenbremsen für 200€ kriegen.. Das gefällt mir nicht nur optisch besser, sondern wäre dank der Scheibenbremse auch schöner im Winter zu fahren. Ich hätte das Fahrrad echt sehr gerne, nur glaube ich halt dass es am Bahnhof geklaut wird.. deswegen habe ich es bisher nicht gekauft. Ich schließe normalerweise auch mit einem dicken Schloss ab, dem Abus Granit und würde das Fahrrad nicht über Nacht stehen lassen. Allerdings sind da immer 20 Minuten zwischen den Sbahnen und laut Test dauert es ja auch "nur" 3 Minuten um das Abus Granit zu knacken. Reflektoren und Beleuchtung um das MTB stadttauglich zu machen habe ich bereits. Ich schließe immer den Rahmen am Ständer ab und würde zusätzlich noch die Laufräder am Rahmen abschließen..

Wie seht ihr es so, würdet ihr euch trauen mit einem Mountainbike zum Bahnhof zu fahren? Meint ihr die haben es tagsüber nur auf Räder mit Pupsschlössern abgesehen? Zudem wäre das Rockville jetzt auch nicht so das teure Mountainbike.

Fahrrad, Mountainbike, Diebstahl, Diebstahlschutz, Kaufberatung, Sport und Fitness
4 Antworten
Starfverfahren wegen (Fahrrad)Diebstahl?
Hallo,
mich interessiert folgende Frage.
Mal angenommen jemand hat schon oft alten Schrottfahrrädern neues Leben eingehaucht, die am Straßenrand standen und wo bisher immer stets an den Häusern geklingelt wurde, um herauszufinden wem das Fahrrad gehört.
Man reparierte sie zum Hobby und verkaufte auch mal das ein oder andere auf ebay kleinanzeigen, man sah es ein bisschen als Weltverbesserung.
Nun sah man ein Pinkes Jugendfahrrad an einer Mauer stehen, welches 2 Wochen an einer Mauer im Regen stand, ein Schiebeschloss besaß in dem der Schlüssel steckte.
Man entschied sich deshalb, nach 2 Wochen das erste mal ohne zu Fragen dieses Fahrrad mitzunehmen, aus der alten erfahrung heraus das es wohl ein nicht mehr gewolltes altes Scheunenfahrrad sei.
Als man es auf ebay kleineanzeigen, mal für 50 mal für 80 euro drinne stehen hatte,
interessierte sich jemand dafür und fragte obe es für die Tochter geeignet sei, man machte einen Termin aus und traf sich.
Derjenige erzählte dem Päärchen sogar, dass er das Fahrrad vor einiger Zeit, an einer Mauer fast 2 Wochen im Regen stehen sah, woraufhin das päärchen mitteilte das dies ihr gestohlenes Fahrrad sei, derjenige war geschockt und sie nahmen es nattürlich mit, da es ihr Eigentum war.
Sie teilten mit, das ganze der Polizei gemeldet zu haben.
Kurze zeit später, bekam man einen Brief, wegen Ermittlung eines Fahrraddiebstahls.
Man ging zur Polizei und erzählte die obige Geschichte.
Ein paar Wochen später bekam man einen Brief, mit dem Vorwurf, jenes Fahhrad an einem Bahnhof entwendet und das Schloss auf nicht bekannte Art aufgebrochen zu haben, um es für sich zu behalten.
Das päärchen zog, nach Rückruf und bitte des angenommenen "Diebes", per Telefon die Anzeige zurück, da für sie die Geschichte wohl zu Glaubwürdig erschien und man sich nicht vorstellen konnte einen Fahrraddieb vor sich zu haben.
Ausserdem gelang es dem "Dieb" eine Person, aus der Nachbarschaft des Fahrradfundorts, aufzufinden die sogar bereit ist vor Gericht auszusagen, dass dieses Fahrrad, mehre Wochen an der Mauer kurz vor ihrem Haus stand!!
Nun die Frage wie man weiter vorgehen soll, da man ja Einspruch erheben muss und es zu einer Gerichtsverhandlung kommen wird.
Sollte man sich einen Anwalt nehmen? Kann man sich selbst Verteidigen?Wie sieht es Mit den Kosten aus?
Die Kosten der Strafe belaufen sich im Beispiel auf 100 Tagessätze a 10 Euro, plus Kosten des Verfahrens und ihre Auslagen....!
Ich bedanke mich schon jetzt für jede erdenkliche Hilfe!!
MfG
Recht, Diebstahl, Jura
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