Cousine bekommt Haare beim Vorstellungsgespräch ohne Zustimmung abgeschnitten Was tun?

Hallo zusammen! Ich erzähle euch erst einmal die Geschichte: Meine Cousine hat sich bei einem Friseur geschäft beworben um da zu arbeiten. Sie ist am Nachmittag vorbei gegangen und hat gefragt wann sie sich denn Vorstellen könne. Die Besitzerin war total nett und hat ihr gleich einen Termin am selben Abend um sieben Uhr angeboten. Meine Cousine ist vorbeigekommen und da war aber noch eine andere Auszubildende ,die sie anscheinend gar nicht mochte. Sie hat gesagt, dass meine Cousine sich ja schon mal "vorstellen" kann und hat ihr gesagt, sie solle sich auf den Frisierstuhl setzen. Da hat sie ihre Haare zu einem Zopf zusammen gebunden und ehe sich meine Cousine versah, waren ihre hüftlange Haare ab. Sie hat bitterlich geweint und hat gesagt, sie solle aufhören, doch da griff die Auszubildende auch schon zur Haarschneidemaschine und begann ihr ihre Haare ordentlich zu verschneiden. Plötzlich kam die Cheffin herein und hat sofort mit der Auszubildenden geschimpft und sie auch sofort gefeuert. Meine Cousine war am Boden zerstört, weil ihre Haare ihr ganzer Stolz gewesen waren. Da hat die Cheffin gefragt, ob sie ihre Haare noch irgendwie versuchen soll zu retten und meine Cousine stimmte zu. Die Cheffin meinte, dass sie jetzt ganz stark sein muss und schon fuhr die Maschine wieder in gleichmäsigen Zügen über den Kopf meiner Cousine. Danach hat sie noch den Job bekommen. Meine Cousine hat es mir so erzählt und ich finde das schon echt heftig wie andere Menschen nur so unverschämt böse sein können. Was meint ihr dazu und habt ihr ein paar Ratschläge was sie tun sollte?

Haare, Haarschneidemaschine
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M(23) Haarausfall: Regelmäßige Kritik von Mutter: Wie damit umgehen?

Ich bin 23 (und im Prozess in den nächsten 1-2 Monaten ausziehen), lebe nur noch mit meiner Mutter alleine und wir verstehen uns relativ gut. Es gibt kein Streit und wir reden regelmäßig. Jeder macht sein Ding. Tiefgründige Gespräche konnte ich noch nie mit ihr halten.

In unserer Familie haben alle Männer mutterseits Haarausfall, selbst ihr Vater sogar schon mit 18 extrem stark! und bei mir fing es mit 22 an, nicht nur mit Geheimratsecken sondern auch eine kleine Kahl werdende Stelle aufm Hinterkopf. Das nagt an meinem Selbstbewusstsein, ich bin Sozialscheuer geworden, trage eigentlich immer was aufm Kopf unter Leuten. Da ich täglich viele viele Gedanken an diese Tatsache verloren habe, habe ich mir irgendwann einfach alle Haare mit einer Haarschneidemaschine abrasiert. Zwischenzeitlich auch auf 3mm oder 6mm mitm Trimmaufsatz gelassen.. Habe dunkle Haare, dh. man sieht die Stoppeln.

Ansonsten habe ich einen gepflegten dunkeln Vollbart. Sonst hat mich niemand jemals kritisiert, nichtmal geneckt oder geärgert deswegen, was schon überraschend ist. 

Nur meine Mutter: Sie sagt mir ständig regelmäßíg, wenn ich meine Haare wieder abmache: "AH deine Haare!" "Du hast doch noch soo viele, wieso machst du dir eine Glatze?" usw. - damit hat sie natürlich recht, ich habe eigentlich noch sehr viele aber von der Kahlen-Stelle aus bis zum vorderen Bereich ist alles total dünn geworden, sodass es dort, in meinen Augen absolut keinen Sinn macht überhaupt noch was wachsen zu lassen, denn es wächst unregelmäßig und man sieht die helle Kopfhaut durch die noch vorhandenen Haare. 

Was soll ich ihr auf so einen Mist antworten? Welche Mutter möchte keinen schönen Sohn haben? Ich kann ja nichts dafür, es sind ihre Gene. Auf der Seite meines Vaters sah es besser aus. 

Ich gehe ja auch nicht durch die Welt und sage: Wieso lässt du dir keinen Bart wachsen du hast doch so guten Wuchs? Oder wieso hast du kurze Haare du bist doch eine Frau und kannst lange haben?

Ich weiß "firstworldproblems" aber ich bitte um Rat.

Männer, Haare, Mutter, Frisur, Selbstbewusstsein, Gesundheit und Medizin, Glatze, Haarausfall
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