Wie bibliographiere ich das nun richtig?

Hallo, Freunde,

ich sitze gerade an meiner Hausarbeit, mit der es echt gut läuft, doch bin ich mir gerade echt unsicher, wie ich bestimmte Sachen in meinen Fußnoten angeben soll. Es geht hierbei ganz präzise um Werk- bzw. Bandreihen.

Ich zitiere mal die Vorgagen meines Professors, in welchen er von Werkreihen spricht.

"Werkausgaben werden nach dem Autor der Werke, nicht nach dem Herausgeber der Ausgabe nachgewiesen (und entsprechend alphabetisch eingeordnet)!

Muster: Familienname, Vorname: Titel, in: ders. [resp. dies.]: Titel der Ausgabe, hg. v. Vorname Fami-lienname, Bandnummer: Bandtitel, Ort Jahr, Seite.

Lessing, Gotthold Ephraim: Der junge Gelehrte. Ein Lustspiel in drei Aufzügen, in: ders.: Werke, in Zusammenarbeit mit Karl Eibl, Helmut Göbel, Karl S. Guthke, Albert Schirnding und Jörg Schönert hg. v. Herbert G. Göpfert, Bd. 1: Gedichte. Fabeln. Lustspiele, München 1970, S. 279-374.

Wenn die einzelnen Bände der Ausgabe verschiedene Herausgeber haben, so genügt die Angabe des Herausgebers (oder der Herausgeber) des zitierten Bandes.

Schiller, Friedrich: Ueber naive und sentimentalische Dichtung, in: Schillers Werke. Nationalausgabe, Bd. 20: Philosophische Schriften I, unter Mitwirkung von Helmut Koopmann hg. v. Benno von Wiese, Weimar 1962, S. 413-503."

Dies wäre ja jetzt eine ganz klassische Werkreihe. Aber was mache ich nun, wenn Leute eine Monografie oder einen Sammelband veröffentlicht haben, der sich in einer Bandreihe befindet? Das wäre ja dann keine Werkreihe mehr (Werkreihe und Bandreihe sind doch verschiedene Dinge, oder?)

Beispiel:

Baumgart, Hildegard: Arnims „Judengeschichte“: Eine biographische Rekonstruktion, in: Arnim und die Berliner Romantik: Kunst, Literatur und Politik. Berliner Kolloquium der Internationalen Arnim-Gesellschaft, hg. v. Walter Pape (Schriften der Internationalen Arnim-Gesellschaft, Bd. 3), Tübingen 2001, S. xx

oder doch lieber so:

Baumgart, Hildegard: "Arnims Judengeschichte": Eine biographische Rekonstruktion, in: Schriften der Internationalen Arnim-Gesellschaft, Bd. 3: Arnim und die Berliner Romantik: Kunst, Literatur und Politik. Berliner Kolloquium der Internationalen Arnimgesellschaft, hg. v. Walter Pape, Tübingen 2001, S. xx.

Hier noch ein Beispiel für eine Monographie:

Lieber so?

Reinharz, Jehuda; Schwarz-Friesel, Monika: Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert (Europäisch-jüdische Studien. Beiträge, Bd. 7), Berlin, Boston 2013, S. xx.

oder eher so?

Reinharz, Jehuda; Schwarz-Friesel, Monika: Europäisch-jüdische Studien. Beiträge, hg. v. Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien, Potsdam, in Kooperation mit dem Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg, Bd. 7: Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert, Berlin, Bosten 2013, S. xx.

Ich hoffe, meine Frage ist halbwegs verständlich. Ich würde meinen Dozenten gerne sebst fragen, aber dieser ist die nächsten Tage leider nicht zu erreichen. Vielleicht kann mit der ein oder andere ja weiterhelfen.

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