Spendeboxen - wie viel spllte ankommen?

Liebe Leute,

stellt euch mal vor, ihr seid im Supermarkt und seht an der Kasse eine kleine Glasbox, wo man z.B. das Wechselgeld reinwerfen kann, das dann z.B. an Kinderheime oder andere karitative Einrichtungen gespendet wird.

Jetzt ist es so, dass die Beschaffung der Boxen, das Abholen der Boxen, das Weiterleiten der Spenden etc. alles Geld kostet... und auch die Leute, die das ganze organisieren, müssen ja von irgendetwas leben.

Daher meine Frage:

Nehmen wir mal an, ihr würdet einen Euro in eine solche Box reinwerfen (die meisten werden das eh nicht tun, aber nicht, weil sie geizig sind, sondern weil sie Angst haben, dass das Geld nicht dort ankommt, wo es gebraucht wird):

Wie viel Cent dürfte das Unternehmen oder die Organisation, die für die Boxen verantwortlich ist, maximal in die eigene Tasche stecken, ohne dass es sich um Betrug handeln würde? Wäre es für euch annehmbar, wenn z.B. 10% der Spenden behalten würden? (Von 100 Cent würden also nur 90 ankommen)

---

Wichtig: Es handelt sich um ein Gedankenexperiment und nicht um eine reale Situation. Ich denke gerade auch nicht an Deutschland, sondern an touristische Orte in Entwicklungsländern, wo die Touristen sowieso keine Verwendung für ihr Kleingeld haben... (Bevor das Kleingeld vor dem Rückflug die Toilette runtergespült wird, sollte es lieber in der Box landen...)

Armut, Gemeinnützigkeit, Organisation, Spende, Hilfsorganisation, Bedürftigkeit, Gemeinnütziger Verein
1 Antwort

Was möchtest Du wissen?