Wie verlegt man Rauhspund im Gartenhaus als Fussboden bzw. Dach?

Hallo Zusammen,

da ich handwerklich nicht der begabteste bin, hoffe ich ein paar wertvolle Tips von euch zu bekommen. Das Gartenhaus steht auf einen Punktfundament. Jetzt möchte ich den Fussboden erneuern und habe mir Rauhspund (Dicke 19mm) geholt und eine Holzlasur verpasst.

  1. Rauhspund als Fussboden: ich habe die Bretter 4 Tage in der Hütte gelagert und geölt. Normalerweise würde ich die Bretter einfach auf die Balken anschrauben fertig. Jetzt hat mir mein Schwiegervater gesagt, man könne noch folgendes machen. a) In dem Hohlraum (Unterboden bis Unterkante Balken ca 25 cm) unter den Balken (die den Fussboden tragen) eine Abdeckplane auf den Untergrund legen b) Unter die Balken (die den Fussboden tragen) Steine legen zur Stabilisierung. Dann mit Rollsplit auffüllen (bis nur noch 5 cm Luft zur Balkenoberkante ist) c) Abdeckplane drüber d) 5 cm dickes Styroper drauflegen, so dass das Styroper mit den Balken abschließt. Jetzt noch eine Abdeckplane drüber und den Rauhspund verlegen. Soll den Effekt haben, das die Feuchtigkeit/ Kälte von unten nicht hochziehen kann?!?!?!

Was meint Ihr?

  1. Wieviele Schrauben kommen in eine Panelle? Habe ich schon nach gegooglet, aber die einen Schreibe 2 und die anderen 4 Schrauben.

  2. Wie lang müssen die Schrauben sein? Ich habe mir 40 * 3,5 Schrauben ohne durchgehendes Gewinde gekauft. Reichen diese?

  3. Das Aussendach wurde letztes Jahr erneuert und mit Glasfaserwolle ausgelegt. Das "Innendach" wollen wir austauschen und auch dort Rauhspund anbringen. Reichen da die in Punkt 3 beschriebenen Schrauben aus??

  4. Wieviel Platz muss man zur Wand lassen?

Vielen Dank schonmal im Voraus

Heimwerker, Handwerker, gartenhütte, Gartenlaube
2 Antworten
Asbestreste unter dem Gartenhaus entdeckt. Haftet der (unwissende) Vorbesitzer?

wir haben letzte Woche das Gartenhaus abgebaut, das der vorbesitzer dort errichtet (lassen) hat. Darunter haben wir zahlreiche Asbesthaltige Platten und splitter (Dach, gebrochen) gefunden. Nur unter dem Haus. Man kann daher davon ausgehen, dass der, der das Haus gebaut hat, den Asbest dort entsorgt hat. Das Gartenhaus wurde laut Aussage der Vorbesitzerin zwischen 1993 und 1997 aufgebaut.

Ih habe den Asbest jetzt fachmännisch für ca. 800 EUR entsorgen lassen.

Das Haus haben wir vor 3 Jahren erworben und das Gartenhaus hat der Ehemann der Verkäuferin errichtet. Daher habe ich die angeschrieben und nach einer Rückerstattung der Kosten gefragt, da mir der Mangel am Grundstück (arglistig) verschwiegen wurde.

Das wurde Seitens der Verkäufer natürlich abgelehnt. Begründung: man wisse nichts von dem Asbest und kenne den Namen der Firma nicht mehr, die das Gartenhaus dort errichtet hat.

In Wahrheit hat der vor Jahren (vor dem Hauskauf) verstobene Ehemann der Verkäuferin das Gartenhaus selber aufgebaut (das kann der Nachbar bezeugen) und daher auch den Asbest dort (vermutlich) entsorgt.

Spielt das für die Haftung überhaupt eine Rolle, ob es der Ehemann oder eine Firma war ? Wenn es eine Firma war, spielt es eine Rolle für Ihre Haftung mir gegenüber ? die (angebliche) Firma bringt doch nicht einfach asbesthaltigen Müll von einer anderen Baustelle her und vergräbt den bei Ihr im Garten...und sie kriegt es nicht mit........das ist doch etwas weit hergeholt. oder nicht ?

Jetzt behauptet sie jedenfalls damals berufstätig gewesen zu sein, sich nicht an die Firma zu errinnern und daher nichts davon gewusst zu haben. Sie war damals mit dem Ehemann im Grundbuch eingetragen.

Im Kaufvertrag wird die Haftung für versteckte Mängel natürlich ausgeschlossen.

Kan die sich so einfach da rausreden oder muss sie für die Entsorgung zahlen ?

Ich würde mich über Eure Einschätzung der Situation sehr freuen....Danke im Voraus.

Asbestreste unter dem Gartenhaus entdeckt. Haftet der (unwissende) Vorbesitzer?
Recht, Asbest, Haftung
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