Geld, Gehalt, verloren?

Ich bin nach einer erfolgreichen OP und vorher 9 Jahren höllischer Schmerzen in Frührente gegangen, obwohl meine Chefs, Kollegen und meine Frau wollten, dass ich auf Arbeit bleibe. Im Betrieb brauchten sie mich mit meinen Erfahrungen für neue Projekte. Aber ich ging in Rente, obwohl ich das Risiko kannte, schwere Depression, Erfahrungen der Arbeitslosigkeit, weil ich ohne Job psychisch abstürze und die Rentefür mich über einen gewissen Zeitraum als Arbeitslosigkeit sehe. Ich Idiot sagte noch zu den Kollegen und meiner Frau, ich brauche kein Geld, Hauptsache gesund. Warum ich solchen Unsinn erzählte weiß ich nicht. Ich fragte mich auch, ist es nicht besser Geld zu verdienen als in Rente zu gehen. Meine Antwort war mich, für wen, für die Kinder, sollen sie selber Geld verdienen, für die Enkel, andere Opas und Omas leben auch so mit den Enkeln, wenn sie Rentner sind, an meine Frau dachte ich überhaupt nicht, hinsichtlich Geld verdienen. Jetzt jammere ich, dass ich nicht weiter arbeiten gegangen bin, weil meine Frau sehr sauer ist, weil ich eine schwere Depression seit 4 Jahren habe, ohne Aussicht auf Besserung, und sie sagte, besser wäre es gewesen Geld zu verdienen, für die Kinder jeden Monat 300 €, für die Enkel eine Ausbildungsfinanzierung. Für meine sehr liebe und sehr bescheidene Frau möchte ich jetzt mein Geld verdienen, für Reisen, Elektrofahrrad und für mich ein neues Auto. Das alles geht nicht mehr. Ich war x mal in der Psychiatrie, weil ich ohne meinen Job nicht leben kann und zurück in die Vergangenheit will, um den Fehler zu korrigieren. Die 4 Jahre hätte ich locker auf Arbeit bleiben können, hätte ca. 170.000 € verdient und mir und uns wäre mein Terror mit der schweren Depression und die hohen Krankenhauskosten und weitere medizinischen Kosten erspart geblieben. Über den gravierenden Fehler der Frührente komme ich einfach nicht hinweg, will den Fehler der Vergangenheit immer wieder korrigieren, was selbstverständlich nicht geht. Ich kann als Rentner nicht leben, obwohl ich die beste Frau, Kinder, Enkel habe, brauche meinen Job zurück, den es nicht mehr gibt und bin zum Monster geworden. Minijob, Sport, Ehrenamt, habe ich abgebrochen, Enkelbetreuung macht keine Freude, wie alles keine Freude mehr macht. Mein Leben war bestimmt von meinem Superjob und dem Satz, "Gott sei Dank, ich habe Arbeit". Mit diesem Satz motivierte ich mich für alle Aktivitäten. Ohne diesen Satz bin ich nur noch ein schwer psychisch Kranker. Schäme mich so vor allen, insbesondere vor meiner Familie, der ich ein besseres finanzielles Leben ermöglichen konnte und mir einen Selbstwert erarbeiten konnte.Schon einmal, 1993 habe ich versagt, als ich arbeitslos wurde und nicht sofort sehr gute Angebote annahm, anfing viel Alkohol zu trinken und von einer Weiterbildung zur anderen zog. Verlasse seit der Rente kaum noch das Haus, jammere immer wieder das gleiche, was ich anders machen hätte können.

Arbeit, Geld, Gehalt, Verlust
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