Wie lange hält ein Desktop-PC, und woran geht er kaputt?

Ich schaue mir in den letzten Tagen viele Gebrauchtwagen an, und versuche mich etwas weiterzubilden, wie und wo ein Auto kaputtgeht und worauf man achten muss.

Nun ist mir gerade in den Sinn gekommen, dass ja auch so ein PC eine relativ teure Investition ist, deren Lebensdauer nun mal begrenzt ist.

Doch wovon? Welche Teile gehen denn da kaputt?

Die Festplatten/SSDs halten, wenn man sie nicht runterschmeißt, quasi für immer.

Prozessoren aus den Anfangsjahren der Computer funktionieren immer noch.

Arbeitsspeicher ist so gut wie unkaputtbar.

Das Netzteil kann, mit ganz viel Pech und schlechter Pflege, nach vielen Jahren mal den Geist aufgeben, ist aber einfach ersetzt.

Grafikkarten mit ausreichender Kühlung werden meist auch nur wegen Veraltung ausgetauscht, nicht weil sie kaputt sind.

Von kaputten Mainboards (abgesehen von der Batterie) auf Desktop-PCs habe ich sehr selten gehört, obwohl da ja tausende verschiedene Funktionen und Bauteile drauf sind. Ist es nicht sehr unwahrscheinlich, dass jeder einzelne Transistor, jeder Widerstand und jeder Kondensator fehlerfrei ist? Oder ist da eine gewisse Fehlerquote vernachlässigbar? Das denke ich nämlich bei so Technik nicht. Oder gibt es einfach für alles Redundanz?

(Ich rede hier nur von Desktop-PCs, Laptops haben ja schon öfter Probleme mit wackelnden oder brechenden Drähten, Überhitzung und natürlich dem Bildschirm, unter anderem aber auch bedingt durch die physischen Einwirkungen)

Basiert das Geschäft von Elektronikherstellern nur darauf, dass Bauteile extrem schnell veraltet sind und somit erneuert werden, auch wenn sie nicht kaputt sind, oder wie sieht das aus? Bilde ich mir die niedrige Fehlerquote von PCs nur ein? Ich kenne aber wirklich gar niemanden, der seinen PC aufgrund eines Defektes gewechselt hat.

PC, Computer, Technik, Technologie
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