Warum legen die Franzosen keinen so großen Wert auf das äußere Erscheinungsbild ihrer Häuser wie die Deutschen?

Ich habe jetzt schon öfters verschiedene romantische Dörfer und kleine Städte in Frankreich besucht. Diese Städte waren alle keine Orte des Massentourismus. Jedoch wurden sie alle von Reiseführern empfohlen und waren vollkommen touristisch erschlossen. Mir haben die kleinen Städte auch alle wirklich sehr gut gefallen.

Jedoch ist mir etwas aufgefallen und zwar dass viele Häuser einfach äußerlich in keinem wirklich guten Zustand waren. Beispielsweise hingen die Fensterläden schief, der Putz bröckelte von den Wänden, die Dachschindeln waren total mit Moos bedeckt usw. Also die Häuser waren jetzt keine Bruchbuden, hatten aber alle sichtbare Mängel. Und wie schon vorhin erwähnt waren dies touristisch erschlossene und auch gut besuchte Orte. Also finanziell ging es den Orten ganz gut.

Ich habe auch in mehrere Häuser durch Fenster hinein geschaut. Innen waren diese alle wirklich gut eingerichtet. Aber halt von außen, ließen viele Häuser wirklich zu wünschen übrig, was aber den Flair der Städtchen in keiner Weise gestört hätte.

Wenn ich mir jetzt aber mal einen deutschen durchschnittlichen Hauseigentümer anschaue. Der würde sich bei solch einem Haus die Haare raufen. Er würde umgehend in den nächsten Baumarkt fahren und die Mängel schnellstmöglich beheben. Ihm wäre es einfach ein Graus in einem Haus zu leben, dass äußerlich solche Mängel aufweist.

Wie kommt es, dass die Franzosen auf das äußere Erscheinungsbild ihrer Häuser weniger Wert legen, als die Deutschen?

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Was passiert mit Asbeststaub der mit dem Regen abgespült wird?

Hallo!

Wir haben von einem Wochenendhäuschen asbesthaltige Dachschindeln entfernt. Neben den üblichen Schutzmaßnahmen ( Schutzanzug, Atemmaske mit passender Klassifikation, Verpackung in passenden BigPacks, Handschuhe, Schutzbrille etc.) haben wir versucht, die Platten ganz zu lassen. Leider waren sie teilweise schon so verwittert, dass sie beim bloßen Hochheben zerbrochen sind. Wir wissen auch, dass hauptsächlich der Staub gefährlich ist. Nun gab es folgende Rahmenbedingung: Regen, leichter Wind... Fluch oder Segen? Bereits ein, zwei Tage vor der Arbeit hat es teilweise stark geregnet. Am Tag unserer Arbeit gab es konstanten Nieselregen. Als Laie würde ich sagen, dass da mal nix gestaubt hat, wie auch bei der Feuchte / Nässe. Eventuell unter den Platten befindlicher Staub wurde weggeweht, solange bis dort eben auch nass war (nach dem Abheben der Platte). Nun die Frage: hat der Regen den Staub gebunden? Das Wasser hat sicherlich den meisten Staub vom Dach runtergespült. Das Wasser ist, wie sollte es auch anders sein, im Gras rings um das Haus versickert. Haben wir uns jetzt den Boden auf Jahre hin kontaminiert? Aktuell regnet es teils heftig weiter. Müssen wir den Boden nun tief abgraben und als Giftmüll entsorgen? Obst oder Gemüse wird nicht angebaut, aber halt ab und an im nächsten Sommer der Rasen gemäht. Vielen Dank schon mal für Eure Hinweise!

Asbest, Regen
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