Kann ich vom Mietvertrag eines Neubaus zurück treten wenn einiges nicht so ist wie angeschaut bzw. laut Bauplan? (Zb. Carport)?

Guten Tag, es bedarf dringlichst einer Antwort. Wir haben zum 1.11.2018 einen Mietvertrag unterschrieben für eine Neubau DHH (3 Jahre fest, danach unbefristet). Angeschaut haben wir uns diese Anfang August. Im Rohbau. Gegenüber der Neubau DHH stehen die gleichen Häuser nur von anderen Vermietern. Diese wurdr uns für die Besichtigung zur Verfügung gestellt. Wir durften alles anschauen wie es denn aussehen würde wenn es fertig ist. Sie sagte zu uns "wir bauen exakt gleich, nur spiegelverkehrt". Da wir schon Möbel haben, hatten wir einige Wände ausgemessen um zu schauen das diese auch passen. So weit so gut. Alles hat gepasst, Carport auch super. Die Baupläne hatte sie mir paar Tage später dann auch zugeschickt. Nun habe ich beim Vorbeifahren gesehen das das Carport überhaupt nicht so wie gesagt, bzw. Nicht wie bei dem Haus gegenüber angeschaut und nicht wie laut Bauplan steht und wir mit unserem Auto kaum rein kommen. (Hatte mich davor gestellt) Unter dem Carport befindet sich auch die Eingangstür, wo dann jetzt schön die Schnauze unseres Autos vor steht und wir kaum Ausstiegsmöglichkeiten haben bzw. Wohl vorher aussteigen müssten..

Dann ist mir heute zufällig beim Bauplan durchschauen aufgefallen das eine Wand die wir gemessen hatten (in Anwesenheit der Vermieter natürlich), 10cm kürzer ist als bei dem angeschauten und abgemessenen Objekt.. Wir wollen schon gar nicht mehr einziehen bzw die Lust ist uns vergangen.. Die Kaution ist gezahlt. Kommen wir hier raus? Wegen falscher Angaben vllt?

Lg

Recht, Mietvertrag, Kündigungsrecht
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Wer zahlt für Sturmschaden an "meinem Carport" wenn ich nur Mieter des Grundstücks bin?

Hallo ich bin Mieter eines Freistehenden Einfamilienhauses mit Garten. Auf dem Grundstück befinden sich 2 Parkplätze die ich laut Mietvertrag benutzen darf. Diese beiden Parkplätze habe ich selbst mit einem Doppel carport überdacht (Das carport gehört mir und zählt zu meinem Hab und Gut ), um meine beiden PKW's zu schützen ( beide bei ergo versichert) . Bei einem Sturm sind die Dachplatten stark beschädigt wurden, teilweise weggeflogen. Ich habe eine Hausrat Versicherung abgeschlossen ( auch ergo) Weil ich dachte " mit diesem leistungsstarken Schutz genieße ich finanzielle Sicherheit für mein Hab und Gut" ( so stehts im ergo schreiben ). Jetz wollte ich bei der Ergo- Schadens Regulierung nur den schaden telefonisch anzeigen ( weil mein Versicherungsbetreuer selbst mich schon abgewimmelt hat) da haben die mir gleich gesagt das ist nicht versichert, weil ein Carport nur über ne Gebäude Versicherung zu versichern ist ( sowas kann man aber nur als Eigentümer eines Gebäudes abschließen ) und sie die Ablehnung des schadens gleich schriftlich rausschicken .....Das ist mir zu kompliziert und ich versteh das alles nicht , ich dachte der Werbeslogen von Ergo ist das die mich verstehn ? (Übrigens hatte ich vor einigen jahren einen Hagelschaden an besagtem carport.... damals war meine Partnerin bei der Alianz Hausratversichert... der Schaden wurde sofo rt mit 600 Euro für die Reparatur beglichen..... das hab ich verstanden.

Carport, Hausrat
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Wie nah darf ich einen Carport an die Grundstücks- Grenze bauen?

Da ich auf diese Frage bislang keine Antwort erhalten habe stelle ich sie hier noch einmal: Unser Bauamt hat im Rahmen einer Bauvoranfrage zuerst Folgendes zu unserer Carportplanung gesagt. Da es entlang der Grenze unseres Grundstücks verlaufen würde, an der der Gehweg entlang geht, müssten wir eigentlich 3 m Abstand von der Mitte des Gehwegs aus gemessen einhalten. Da dieser 3 m breit ist, wären es also 1,5 m von unserer Grundstücksgrenzen entfernt. Als ich stärker nachharkte, womit das begründet sei, fragte die Zuständige bei ihrem Vorgesetzten nach. Der teilte mir mit, dass ich an der Grenze bauen dürfe, da die Stadt ja keinen Ölecke haben will, was bedeuten soll, dass die Stadt nicht möchte, dass zwischen Carport und Gehweg ein Streifen entsteht, der von mir ja evtl. nicht gepflegt werden würde oder gar zu Lagerzwecken genutzt werden könnte. Egal warum mir dieses nun inzwischen im Genehmigungsfreistellungsverfahren erlaubt wurde, das Buaschild mit dem gründen Punkt ist zumindest da. Eigentlich habe ich nun aber doch noch Fragen, die aufgekommen sind. Im § 6 BauO NRW "Absatz 11.5 Öffentliche Verkehrsfläche" und "Absatz 11.8 max. Grenzbebauung" habe ich nun aber Folgendes gefunden: Absatz 11 begünstigt nunmehr auch Gebäude an der öffentlichen Verkehrsfläche, nicht mehr nur Gebäude an der Nachbargrenze. Die Beschränkung auf 9 m entlang einer Grenze bezieht sich wie bisher nur auf die Nachbargrenze. Grenzen zur öffentlichen Verkehrsfläche sind keine Nachbargrenzen. Die Länge einer Bebauung an der Grenze zur öffentlichen Verkehrsfläche wird nicht mehr auf die maximal zulässige Grenzbebauung von 15 m angerechnet. An der Grenze zur öffentlichen Verkehrsfläche sind Gebäude nach Absatz 11 abstandflächenrechtlich ohne Begrenzung der Länge der Grenzbebauung begünstigt. Einschränkungen aufgrund planungsrechtlicher Bestimmungen bleiben unberührt. 1. Heißt das jetzt, dass ich außer den genehmigten 9m Carport bzgl. der max. Grenzbebauung von 15m nicht Berücksichtigung finden und ich diese noch voll für ein weiteres priviligiertes Gebäude zur Verfügung habe? 2. Heißt das, dass ich das Carport auch bspw. 12m lang bauen könnte, da es ja am Gehweg steht? 3. Was bedeutet das für die Nutzung? Könnte ich z.B. das Carport nach hinten in eine überdachte Terrasse übergehen lassen, die nicht zu den priviligierten Gebäden gehört, nur weil diese am Gehweg und nicht an einer Nachbarschaftsgrenze läge? Bei der Stadt werde ich nicht nachfragen. Warum dürfte aus der oben beschriebenen Situation her klar sein.

Hausbau, Garage, Carport, Grenze, Bebauung, Grenzabstand
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