Ich muss 60 Sozialstunden machen und habe vor 2 Tagen beim Steilhangmähen 10 Stunden geleistet und habe mich an Hand und Bein verletzt, wer haftet?

Vor 2 tagen habe ich mich beim Steilhangmähen beim Sozialstunden ableisten mit dem Balkenmäher verletzt. der Start/Stopp Hebel an der linken Seite des Mähers, also im Prinzip da wo man Gas gibt, war nur noch zu 20 Prozent erhalten und diesen musste man zum Fahren nach unten drücken.

Mir wurde letzte Woche gesagt, dass am ersten Tag ein Zaun repariert werden muss. So bin ich dann in die x Stadt gefahren. Leider war die Schranke unten und es kamen mehrere bellende Hunde auf mich zu und ich konnte mein Auto nicht parken. Weil ich nicht rein konnte, "betreten des Geländes strengstens untersagt", habe ich angerufen und es kam ein Mitarbeiter heraus. er fragte mich, ob ich Gummistiefel und Jacke dabei habe. Ich verneinte. Ich fragte ihn wo ich mein Auto parken soll. Er sagte, sie brauchen das gar nicht hier parken. Wir nehmen ihr Auto und fahren in ein Gelände bei der y Stadt. So musste ich mit meinem Auto ca. 40 Kilometer in ein abgelegenes, gesperrtes Wasserschutzgebiet stehendes Waldgebiet fahren.

Mein Auto ist in diesen Feldwegen am Unterboden aufgesessen und ich habe meine Schweller und Auspuff kaputt gemacht. Dann musste ich am Steilhang mit dem Balkenmäher mähen und hatte weder Handschuhe, Jacke noch Gummistiefel dabei. Die Dornenhecken und Brennesseln waren über 2 Meter hoch weil mehrere Jahre nicht mehr gemäht wurde. Meine ganzen Finger, Hände und Arme sind von den Dornenhecken zerstochen und von den Brennesseln verbrannt. Der Mäher war komplett umwickelt mit den Dornen die teilweise 5 Meter sich um den Mäher wickelten und er aus ging. Bis ich meine Hand am scharf agebrochenen Hebel verletzte und mein Knie/ Bänderdehnung zugezogen habe.

Bis 18 Uhr habe ich gearbeitet und er sagte er schreibt 18 Uhr auf. Jetzt musste ich aber vom Waldgebiet y Stadt wieder nach x Stadt zurückfahren was über eine halbe Stunde dauerte. Warum bekomme ich die Zeit nicht angerechnet? Wenn ich mit einem vom AG gestellten Fahrzeug gefahren wäre und ich hätte in x Stadt parken können, so hätten die mich doch von y nach x bringen müssen und die Zeit wäre angerechnet worden und Benzin muss ich auch selbst bezahlen und mein kaputtes Auto, über 600 Euro Schaden (Auspuff, Schweller) kaputt und Unterboden zerkratzt muss ich auch selbst bezahlen.

Ich habe jetzt eine Krankmeldung bis nächste Woche und habe 60 Arbeitsstunden zu machen. Jetzt kann ich aber nicht mehr arbeiten. Was kann ich machen? Muss ich die Zeit hinten anhängen?

Bekommt man die Stunden die ich machen muss erlassen, weil ich ja nicht mehr arbeiten kann?

Ist das euerer Meinung alles rechtmäßig und was würdet ihr an meiner Stelle tun? Ich habe Angst, dass die Arbeitgeberin das Formular nicht an die Gerichtshilfe gesendet hat, weil ich das erst am Arbeitstag mitbringen sollte. So kann sie mich jetzt mit den Stunden und mit allem erpressen.

Recht, sozialstunden, Straftat
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