CMD - Aufbissschiene - neue Beschwerden?

Vor ca. einem Jahr bekam ich auf einmal starken Schwindel, Ohrenstechen, Tinnitus, starke Spannungen im Nacken und Schulterbereich begleitet von einer massiven inneren Unruhe. Nach diveresen Facharztbesuchen und Untersuchungen, die alle nichts ergaben, brachte mich schließlich ein Physiotherapeut auf das Thema CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion) und nachdem ich zunächst selber einige Übungen zur Kieferlockerung durchgeführt hatte und diese Erleichterung brachten bzw. dies ein Hinweis darauf war, dass es sich wohl tatsächlich um CMD handelt, begab ich mich zu meiner Zahnärztin.
Diese verschrieb mir zunächst Krankengymnastik und seit letztem Montag (also seit 5 Tagen) trage ich nun eine Aufbissschiene (unten).
Seit Dienstag habe ich aber nun wieder Beschwerden ... schwächel beim Sport, bin müde und abgeschlagen ... erst hab ich das auf meinen Heuschnupfen geschoben, aber seit gestern ist mir nun mehr und mehr klar geworden, dass die alten Beschwerden wiederkommen - halt Schwindel, Tinnitus, innere Unruhe ...
Hab das seit Monaten - seitdem ich meinen Kiefer bzw. den Massetermuskel regelmäßig selber massiere - nicht mehr so stark gehabt.
Den nächsten Termin bei der Zahnärztin habe ich nächste Woche ... aber ich frag mich gerade, ob ich die Schiene überhaupt wieder einsetzen soll bzw. ob das evtl nur Anfangsbeschwerden sind, die ganz normal sind.
Gibt es hier evtl. Leute, die zu dem Thema CMD Erfahrung haben?

cmd, Gesundheit und Medizin, Kiefer
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Wie kann ich mit dem Zähneknirschen aufhören?

Hallo, langer Text, sorry, aber bitte ganz durchlesen. Ich bin 16 und habe seit zwei Jahren ziemliche Zahnschmerzen. Ich war schon vor Ewigkeiten beim Zahnarzt und habe so eine Aufbissschiene bekommen. Dazu jede Woche elmex-gelee. Letzteres seit vier Monaten, aber es hilft nix. Mein Zahnarzt hat gesagt, die Zahnschmerzen kommen vom Knirschen (das mache ich unwillkürlich auch tagsüber, was ich aber oft nicht merke). Er hat mir vorgeschlagen, mir Massage zu verschreiben und dass ich zum Psychater gehen soll, weil mein Zähneknirschen von irgendwelchen tiefen Geistesproblemen kommt. Zum ersten bin ich Berührungsphibikerin. Ich kanns garnicht leiden, wenn mich jemand anfasst!!! Deswegen kommt Massage nicht in Frage! (Er meinte wegen meiner Rückenschmerzen wäre das gut, aber ich HABE KEINE RÜCKENSCHMERZEN! Das hab ich ihm auch gesagt) Zum anderen hab ich so seltsame Eltern, die nicht an Psychater und sowas glauben. Meine Mutter sagt immer: "Das Knirschen ist nur ein Tick. Das kannst du dir abgewöhnen."Sie will sich meine anderen Probleme aber auch nicht anhören (insgeheim glaube ich, sie hat selber viele)! Mein Vater ist nie da, er arbeitet. Außerdem will ich mich nicht gerne mit ihm unterhalten, weils am Ende immer auf das gleiche hinausläuft: "Werd erstmal so alt wie ich, dann sehen wir, was du dann für Probleme hast!" Noch dazu können wir uns keinen Psychater leisten. Ich kann die Aufbissschiene aber nicht tagsüber tragen, weil ich damit nicht sprechen kann. Und es ist eklig. Sorry, aber is so. Nach ein paar Minuten hat sich da die Spucke so drin gesammelt und ich kann das Ding ja in der Schule nicht dauernd auswaschen. Ich weiß nicht was ich machen soll, ich habe immer Zahnschmerzen wenn ich was esse und manchmal auch einfach nur so. Die Aufbissschiene tut auch weh, weil die halt auf die Zähne drückt...

Therapie, Teenager, Jugend, Psyche, Psychiater, Psychologe, Zähneknirschen, Zahnschmerzen
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Wie mit der Scham wegen Epilepsie umgehen?

Hallo,

bei mir wurde vor einem Jahr die Diagnose Epilepsie gestellt. Vor allem deswegen wurde beim Versorgungsamt ein Grad der Behinderung von 50 anerkannt.

Ich komme damit nur sehr schwer zurecht und empfinde es so, dass man damit abgestempelt ist. Daher spreche ich mit kaum jemandem über die Diagnose. Doch gerade Ärzte scheinen doch feststellen zu können, was bei mir vorliegt, ohne dass ich mit ihnen über die Epilepsie gesprochen habe.

Ich habe seit langem eine Aufbissschiene, weil ich mir im Schlaf oft die Wangeninnenseiten und einige Male auch die Zunge kaputtgebissen habe. Teilweise habe ich mich so verstümmelt, dass die Verletzungen beim Kieferchirurg behandelt werden mussten. Neulich habe ich es geschafft, im Schlaf so fest zuzubeißen, dass ein Stück von der Aufbissschiene abgebrochen ist. Mein Zahnarzt hat es repariert mit den Worten: "Macht nichts, Hauptsache, die Zunge ist geschützt." Das hört sich ja schon voll nach Epilepsie an!

Mein HNO hat mir mal wegen meiner chronischen Nasennebenhöhlenentzündung zu einer OP geraten. Doch nachdem er mir vor einiger Zeit noch mal in den Rachen geschaut hatte, riet er mir erst mal davon ab. Er meinte, ich sei ja doch ziemlich ängstlich und "wenn dann noch, ähm ja, andere Krankheiten dazukommen, sollte man das fürs erste lassen". Wegen meiner vernarbten Zunge hat er wohl an Epilepsie gedacht, hat es aber nicht angesprochen.

Außerdem reagiere ich jetzt sehr empfindlich, wenn mein Chef gleich angelaufen kommt sobald er bei meiner Arbeit (ich putze abends Büroräume) ein komisches Geräusch hört. Gestern war nur ein Knacken zu hören, als ich die Taste vom WC-Spülkasten wieder richtigstellte. Als er das hörte, kam er gleich an und wollte grinsend wissen, ob ich gefallen sei.

Müsst ihr, die auch betroffen seid, auch mit komischen Bemerkungen leben? Wie geht ihr damit um?

Ich schäme mich sehr für meine Epilepsie!

Liebe Grüße, Moonandsun

Medizin, Epilepsie
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Muss ich also doch davon ausgehen, dass ich Schlafepilepsie habe?

Hallo, liebe Community,

ich soll neben Absencen auch epileptische Anfälle im Schlaf haben. Ein Neurologe vermutete das wegen meiner Zungenbisse im Schlaf.

Wenn ich meine Aufbissschiene in der Nacht trage, beiße ich mir besonders heftig in die Zunge und Lippe. Mein Zahnarzt meinte, man könne nichts ändern. Bei mir liege eine besondere Bisssituation vor. Meine Zähne stehen ziemlich eng und meine Zunge sei sehr groß und benötige zu viel Platz.

Ich wollte mich mit dieser Erklärung nicht mehr zufrieden geben, denn mein Zungenrand ist inzwischen richtig zerlöchert und das tut natürlich auch weh.

Daher war ich heute bei einem anderen Zahnarzt, der u.a. auf Schienentherapie spezialisiert ist, um mir eine zweite Meinung einzuholen. Seiner Meinung nach könne allein die Fehlstellung der Zähne (Backenzähne sind ziemlich rückverlagert im Verhältnis zu den Schneidezähnen) nicht die Ursache für das Problem sein. Er habe noch nie so heftige Bissverletzungen an der Zunge gesehen. Mit meinem Kiefergelenk ist alles ok, obwohl ich manchmal das Gefühl habe, einen leichten Krampf im Oberkiefer zu haben.

Ich habe auch den Verdacht auf Schlafepilepsie erwähnt. Er meinte, er halte es für ziemlich ausgeschlossen, dass ich die Anfälle dann nur im Schlaf habe. Er möchte mich jetzt zuerst zu einem Kieferchirurg überweisen, der die Situation beurteilen soll. Es müsse verhindert werden, dass die Zunge noch mehr Schaden nimmt. Die Aufbissschiene sei gut angepasst, man könnte sie allerdings minimal optimieren.

Was nun?

Ich habe keine großen Erwartungen an den Kieferchirurgen.

Besteht also doch eine große Wahrscheinlichkeit, dass ich mir die Zunge (und manchmal auch Lippe) bei epileptischen Anfällen so lädiere?

Liebe Grüße,

Myamara

Medizin, Gesundheit und Medizin
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Kiefer-Nacken-Gesichtsverspannung

Hallo liebe Teilnehmer, vielleicht hat jemand einen Tipp für mich bei meinem Problem. Ich habe seit ca. 10 Jahren eine schmerzhafte Muskelverspannung in Unter,- und Oberkiefer, sowie im Nacken und der rechten Gesichtshälfte, die auch meine Atmung massiv beeinträchtigt. Diese geht einher mit sehr starkem Spannungsschmerz im Gaumen, der Zungenspitze und den vorderen Schneidezähnen. Soweit vielleicht noch normal, aber die Beschwerden entziehen sich jeder krankengymnastischen und kiefertherapeutischen Behandlung (Aufbissschiene). Auch eine psychologische Behandlung mit Entspannungsübungen und Antidepressiva hat mir nicht weitergeholfen, obwohl die innere Anspannung aufgrund der Beschwerden und meiner eingeschränkten Handlungsfähigkeit ganz sicher auch eine große Rolle spielt und der Leidensdruck gross ist. Verstärkt werden die Spannung und die Schmerzen vor allem, oder einzig allein durch das Schlucken von Speisen, das heißt, wenn ich esse und schlucke, spannen sich die Muskeln weiter zu und der Druck im Kiefer sowie rechter Gesichtshälfte nimmt unmittelbar zu, um dann später wieder etwas abzunehmen. Subjektiv habe ich den Eindruck, dass allein der Schluckvorgang oder überreiztes, verletztes Muskelgewebe im Bereich der Speiseröhre ursächlich ist, dort etwas total verspannt ist, und die anderen Muskelgebiete nur reflektiv reagieren. Entlastung bringt allein der Verzicht aufs Essen

Verspannung
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Diagnose Epilepsie war wohl eine Fehldiagnose, oder?

Liebe Community,

ich sollte wohl froh sein, wenn es wirklich zutreffend ist, dass die Diagnose Epilepsie bei mir eine Fehldiagnose war. Trotzdem bin ich enttäuscht, weil mir wieder mal nicht weitergeholfen werden kann, denn auch mein Zahnarzt weiß keinen Rat!

Aufgrund meiner durch Zungenbisse an den seitlichen Rändern vernarbten Zunge hat ein Neurologe bei mir epileptische Anfälle im Schlaf vermutet, eigentlich auch diagnostiziert und mir Lamotrigin verschrieben. Ich sprach das Problem auch bei meinem Hausarzt an, weil ich Zweifel hatte. Mein Hausarzt meinte, das ganze sei plausibel, da bei mir im Schlaf ja ganz offensichtlich der Schmerzreiz ausgeschaltet sei (ich bemerke die Verletzungen immer erst am Morgen).

Vor einigen Tagen habe ich mir nachts wieder in die Zunge gebissen und konnte 2 Tage fast nichts essen, weil ich solche Schmerzen hatte.

Es ist aber auch schon desöfteren vorgekommen, dass ich mir heftig in die Lippe gebissen habe. Da werde ich aber komischerweise von dem Schmerz fast immer wach! So auch letzte Nacht. Ich spürte, wie sich ein Schneidezahn in die Unterlippe bohrte und sorgte sofort für Entlastung. Das Problem tritt vor allem dann auf, wenn ich meine Aufbissschiene trage. Mein Zahnarzt sagt aber, sie sitze optimal und ich beiße mir in die Zunge und Lippe aufgrund der Fehlstellung meiner Oberkieferzähne.

Das ganze hört sich so an, als wenn ich die Diagnose Epilepsie vergessen sollte, oder, wenn ich manche Bissverletzungen im Schlaf spüre?

Würdet ihr mir raten, zu einem anderen Neurologen zu gehen oder es als Fehldiagnose abzutun?

Liebe Grüße,

Novatova

Medizin, Epilepsie, Gesundheit und Medizin
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Müssten sich Zahnärzte nicht besser auf neurologischem Gebiet auskennen bevor Schaden angerichtet wird?

Liebe Community,

ich frage mich wirklich, ob Zahnärzte nicht oft vorschnell oder falsch behandeln, weil sie bei vielen Beschwerden nicht weiterdenken und nur ihren Fachbereich sehen. Manchmal kann dem Patienten mehr geholfen werden, wenn ein Zahnarzt sich eingesteht, dass er nichts tun kann und an einen entsprechenden Facharzt überweist.

Bei mir war es so, dass ich mir seit Jahren in unregelmäßigen Abständen im Schlaf den rechten Zungenrand kaputt biss. Da ich gelesen hatte, dass Zungenbisse oft bei epileptischen Anfällen vorkommen, fragte ich meinen Zahnarzt, ob ich mich daraufhin mal untersuchen lassen sollte. Denn die Aufbissschiene konnte dieses Problem nicht beheben. Doch mein Zahnarzt lachte nur und meinte: "Wenn Sie Epilepsie hätten, hätten Sie das längst bemerkt!"

Irgendwann ging ich zum Neurologen und der stellte leider die Diagnose Epilepsie! Die Erkrankung hätte also schon Jahre vorher behandelt werden können.

Mein Vater bekam vor 2 Wochen plötzlich Schmerzen im Kiefer, die sich vor allem beim Kauen verstärkten. Er ging zum Zahnarzt und hatte dabei einen bestimmten Zahn in Verdacht. Der Zahnarzt untersuchte gründlich, konnte aber nichts feststellen. Er verschrieb einfach ein Antibiotikum, weil "es sich vielleicht um eine bakterielle Entzündung handeln könne"!

Die Schmerzen wurden aber immer schlimmer und so ging mein Vater ein paar Tage später wieder zum Zahnarzt. Als der gegen den Zahn klopfte, war es leicht schmerzhaft. Also wurde er gezogen. Am nächsten Tag bemerkte mein Vater, dass genau derselbe Schmerz wie vorher wieder da war!

Meine Mutter war inzwischen sicher, dass es sich dann wohl um eine Neuralgie handeln könnte. Zum Glück konnte sie sehr schnell einen Termin beim Neurologen bekommen. Der stellte dann tatsächlich eine Trigeminusneuralgie fest und verschrieb ein entsprechendes Medikament. Der Zahn hätte also gar nicht gezogen werden müssen.

Müssten Zahnärzte nicht häufiger auf Neurologen verweisen, wenn sie selbst überfordert sind, es aber nicht zugeben wollen?

Warum wird vorschnell etwas abgetan wie in meinem Fall oder vorschnell gehandelt wie bei meinem Vater?

Liebe Grüße,

Yandira

Medizin, Gesundheit und Medizin
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Dauerkopfschmerzen durch Weisheitszähne?

Hallo,

ich bin männlich 21 und leide bereits seit 3-4 Monaten an Dauerkopfschmerzen 24h am Tag. Ein dauerhaftes leichtes Drücken am ganzen Kopf ist immer da, dazu kommt: die Schmerzen wandern immer zwischen der Stirn (kurz über den Augen), der Mitte des Kopfes und dem gleichzeitigen Schmerz beider Schläfen hin und her. Wenn die Schmerzen, die idR immer gleichstark sind, mal etwas stärker sind ist mir auch ein bisschen Übel.

Zu Beginn war ich beim Hausarzt. Da bei mir die üblichen Migräneanzeichen wie Geräusch- und Lichtempfindlichkeit und anfallartiges Erscheinungsbild nicht vorliegen und es auch dauerhaft ist, scheidet Migräne aus.

Beim HNO wurde eine Stirnhöhlenentzündung/Nebenhöhlen durch CT ausgeschlossen.

Beim Augenarzt wurde eine Sehschwäche ausgeschlossen.

 Beim Physio wurde eine Rücken-/Nackenverspannung als Ursache ausgeschlossen, da dort nichts verspannt ist.

Ein MRT zum Ausschluss zentral-organischer Prozesse im Kopf steht noch aus (Tumor, etc. ??)

Beim Zahnarzt bekam ich nun als potenzieller Zähneknirscher eine Aufbissschiene, die ich seit einer Woche nachts trage. Eine Besserung ist nur morgens nach dem Aufstehen zu spüren: Für ca. 15 min sind die Schmerzen etwa bei 20% Intensität wie sonst, danach wieder wie immer. Ein Besprechungstermin und die Auswertung der Schiene steht noch aus.

Meine unteren Weisheitszähne sind bereits seit 1 Jahr zu sehen und wachsen kontinuierlich. Ich hatte auch noch nie Zahnschmerzen!!! Laut Zahnarzt sei genug Platz im unteren Kiefer. Die oberen Weisheitszähne sind noch nicht zu sehen und wurden beim Röntgen entdeckt und scheinen allem Anschein nach gerade zu kommen.

Die Frage ist: Könnten die Schmerzen von den Zähnen kommen, bzw fallen euch noch andere Ursachen ein?

Danke für eure Hilfe :)

Kopfschmerzen, Gesundheit und Medizin, Neurologie, Weisheitszähne, Zahnmedizin
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