Ich habe eine schnüffelnde Kollegin! Wie kann ich sie stoppen?

Meine Kollegin treibt mich in den Wahnsinn! Nicht nur, dass sie Lügen über mich verbreitet und versucht mich an jeder nur erdenklichen Stelle zu diskreditieren, nein, jetzt schnüffelt sie auch noch!

Zu meinem Job: Jeder sitzt in seinem eigenen Büro, Datenschutz wird groß Geschrieben! Je zwei Kollegen vertreten sich in Abwesenheit. Besagte Kollegin ist nicht meine Vertretung!!!! Was leider nicht bedeutet, dass sie generell keinen Zugriff auf meine Akten hat. Ich bin im Bereich des Kinderschutzes tätig. In Notfällen muss jeder an alles rankommen können. Akten gibt es sowohl alt hergebracht im Aktenschrank hängend, als auch digitale Kopien. Diese sind zwar theoretisch per Passwort geschützt, allerdings sind wir angewiesen die Passwörter dem eigenen Team zur Verfügung zu stellen. Große Teile werden zentral verwaltet mit Zugriffsrechten die immer für ganze Teams gelten. Zudem bin ich viel im Außendienst tätig.

Neben "üblichem" Zickenkrieg und Stufenbissigkeit in meist durch Frauen besetzten Jobs führt besagte Kollegin einen privaten Feldzug gegen mich. Damit kann ich aber relativ gut Umgehen.

Was mich richtig zur Weißglut treibt, ist allerdings, dass besagte Kollegin im Team zugibt, in meiner Abwesenheit in meinem Büro zu Schnüffeln. Diesen Verdacht habe ich schon seit Monaten und dies auch bei Leitung kund getan. Die Krönung des ganzen kam letzte Woche. Die "Gute" schnüffelt nicht nur in meiner Arbeit rum (mit der sie wie bereits erwähnt im Grunde nichts zu tun hat), sondern kopiert einzelne Dokumente aus meinen Akten, druckt sie über den Zentralen Server und nutzt die daraus gewonnen Informationen gegen mich. Mal davon ab, dass auch ich nur ein Mensch und somit nicht frei von Fehlern bin, ist das was sie sich da rauszieht zu meist Auslegungssache. In meinem Job gibt es zwar klare rechtliche Rahmen, aber im Vorgehen im Einzelfall kein klares "Richtig" und "Falsch". Zudem kommt hinzu, dass sie so Daten und Informationen zu meinen Klienten und zu einzelnen Fällen weiterträgt.

Mein Vorgesetzter ist über alles was die "Dame" so veranstaltet im Bilde, schiebt dem aber keinen Riegel vor. Hinter verschlossener Tür steht er hinter mir, in großer Runde bin ich den Anfeindungen schutzlos ausgeliefert.

Den Betriebsrat hinzu zu ziehen wäre jetzt theoretisch denkbar, aber auch hier gibt es ein Problem. Die aktuell beste Freundin der Kollegin, auch eine Teamkollegin von mir, sitzt im Betriebsrat und bietet der "Täterin" Rückendeckung.

Beide handeln offensichtlich entgegen von Dienstanweisungen und "drehen sich die Welt wie sie ihnen gefällt" und decken sich dabei ungemein geschickt gegenseitig!

Was soll ich tun? Ich liebe meinen Job! Und der Großteil der Kollegen ist klasse! Doch auf diese Grazie könnte ich gut und gern verzichten!

Beruf, Mobbing
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Ärger mit der Rentenkasse - benötige Rat?

Hallo. Kurz zu meiner Lage. Ich bin 23 Jahre jung und beziehe befristete Erwerbsunfähigkeitsrente. Ich habe versucht über das Arbeitsamt wieder ins Arbeitsleben zu finden, was aber nicht funktionierte, denn "Sie bekommen ja noch Geld von der Rentenkasse, warum sollten wir für Sie eine betreute Ausbildung bezahlen?-Immerhin würde sie sehr viel kosten". Also wurde mir geraten mich an die Rentenkasse zu wenden. Dort schickte ich mit samt Befundberichten (diese sind positiv zu werten) einen Antrag auf "Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben" (Reha) ein.

Nach 6 Monaten Funkstille schickten sie mir wieder den gleichen Brief: Sie brauchen einen Befundbericht meiner Psychiaterin. Ich schrieb diese an und fragte, wozu ein weiterer nötig ist. Immerhin war ich bei meiner Psychiaterin seit der Antragsstellung nicht mehr (Bin mittlerweile von dem Psychopharmaka los, daher keine Termine). Als Antwort kam heute ein Brief, dass der alte Befundbericht nicht genügen würde.

Ich habe es satt. Ich bin 23 Jahre jung, versuche selbst, dass ich wieder den Einstieg finde. Bezahle mit der Leistung der EU-Rente ein Fernstudium, damit ich dann eine bessere Chance habe, als mit meinem aktuellen qualifizierten Hauptschulabschluss. Dies schrieb ich der Rentenkasse auch. Auch, dass meine Psychiaterin nichts anderes schreiben kann, als wie beim letzten Bericht, da ich nicht mehr bei ihr war.

Sie wollen jetzt innerhalb von 10 Tagen den Befundbericht, ansonsten wird mein Antrag abgelehnt. Problem dazu ist auch, dass die Wartezeit auf einen Termin bei mindestens 2 Monaten liegt.

Ich weiß nicht was ich machen soll. Ich hab das Gefühl, als wollen sie mich vertrösten. Wenn die zugeschickten Befunde schon nicht genügt haben, warum schicken sie mich nicht zu einem anderen Psychiater, der das "testen"/feststellen soll bzw. seine Einschätzung abgeben könnte? - Zum Folgeantrag (was dem Moment der Antragstellung auf Teilhabe im Arbeitsleben überschneitet) schickten sie mich ja auch dann anschließend nochmal zu einem "externen" Psychiater.

Mir wurde schon gesagt, dass es wohl sehr schwer ist, aus der Erwerbsunfähigkeitsrente rauszukommen, da die Reha-Maßnahme viel Geld kostet. Aber bin ich denn nur eine Nummer im Aktenschrank?

Ich bitte um Antwort/Rat, da ich nicht mehr weiter weiß und leider keinen im meinem Umfeld hab, der mir da weiterhelfen kann.

Ich danke!!

Leben, Rente, lebensqualitaet, Erwerbsminderungsrente, Arbeitsunfähigkeit, erwerbsunfähigkeitsrente, Rehabilitation, Rentenversicherung, Rentenkasse
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Ideen zu meiner Geschichte?

Ich hab jetzt schon eine halbe Seite geschrieben und weiß nicht so ganz wie es jetzt enden soll, habt ihr ideen? wie findet ihr es bis jetzt?

Ich bemerkte, dass meine Tür Einbruchsspuren aufweist. Ich prüfte, ob ich die Tür öffnen kann. Doch sie ging nicht auf. Vor lauter Schock und unter Einfluss von Stress vergaß ich völlig, dass mein Wohnungsschlüssel in meiner Handtasche liegt. Auch das ich einfach einen Nachbar fragen kann, um telefonieren zu können habe ich total vergessen. „Was soll ich jetzt tun“, dachte ich mir. Als ich die Polizei rufen wollte, bemerkte ich, dass ich Pechvogel mein Smartphone im Büro vergessen habe. Also machte ich mich wieder auf den Weg und kam nach einer gefühlten Stunde an.
Da die Putzkräfte noch die letzten Handgriffe tätigten, war die Tür zum Glück noch offen.
Ich fragte kurz, ob ich etwas aus meinem Büro holen darf und lief dann in mein Büro im vierten Stock. Ich sah eine Person an einem Aktenschrank. Erst dachte ich, dass hier noch geputzt wird, doch beim genaueren Hinsehen wurde mir klar, dass diese Person etwas sucht. Ich konnte mein Smartphone sehen, doch ich habe mich nicht getraut hin zu laufen. Also wollte ich in das Nachbarbüro schleichen, um dann die Polizei zu rufen. Nach dem Notruf habe ich versteckt die Tür meines Büros beobachtet, damit die Verdächtige Person nicht das Haus verlässt.
Als ich gemerkt habe, dass ein Streifenwagen auf dem Betriebsgelände parkte, bin ich leise wieder aus dem Gebäude gegangen. Alle Hintertüren waren abgeschlossen, meinten die Putzkräfte, die bereits befragt wurden. Nun beschlossen die Polizisten, das Gebäude zu betreten. Doch nach etwa Zehn Minuten kamen sie wieder heraus. „Das Gelände ist abgesichert“, sprach einer der Polizisten in sein Walkie-Talkie. Die Polizisten haben gesagt, dass Spuren des Täters gefunden wurden, die die Spurensicherung untersuchen wird. Als ich gefragt wurde, warum ich wieder ins Büro gehen
musste, habe ich gesagt, dass ich mein Smartphone holen wollte, das ich hier vergessen habe. Und, dass ich, bevor ich mein Smartphone holen konnte, diese Person gesehen habe. Da fiel mir wieder der Einbruch in meiner Wohnung wieder ein, doch bevor ich dies den Polizisten berichten konnte, klingelte meine Handtasche plötzlich. Der Polizist, der gerade zu den Kollegen der Spurensicherung gehen wollte, schaute mich verwundert an. „Haben sie nicht eben gesagt, dass sie ihr Smartphone im Büro vergessen haben?“ Ich wusste keine Antwort auf die Frage. Ich habe das klingelnde Smartphone aus meiner Tasche gezückt und den Anruf weggedrückt. Auf einmal kam ein weiterer Streifenwagen auf das Gelände. Die ausgestiegenen Polizisten wurden von dem Chef gerufen, der eine Nachricht von der Alarmsicherung des Büros erhalten hat. Der Chef, der auch da war, zeigte das Überwachungsvideo den anderen Beamten. Man konnte deutlich sehen, dass ich die einzige im Büro war. Man hat auch gesehen, dass ich etwas in den Schränken gesucht habe.
Recht, Kurzgeschichte
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