Kann man nach dem Tod ins "Nichts" fallen?

Ich weiß, diese Frage klingt zunächst ziemlich abstrakt. Aber was ist eigentlich "Nichts"?

Ich kann mir nicht vorstellen zum Beispiel nach dem Tod (naturwissenschaftlich) ins "Nichts zu fallen. Denn irgendein Empfinden hat man doch immer. Selbst wenn man sich in einer Lehre befindet, existiert diese "Leere", sie kann d.h. auch kein "Nichts" sein. Selbst wenn alles um einen herum nur schwarz oder weiß ist, existiert diese "Schwärze", bzw. das "Weiße". Ich weiß, dass (naturwissenschaftlich) der menschliche Körper nach dem Tod in die Atome, bzw. kleinere Kleinsteilchen zerfällt. Aber wie kann man dabei "nichts" empfinden? Es ist de facto ja nicht möglich einen "Nichts"-Zustand künstlich herzustellen- irgendetwas empfindet man immer, und sei es nur jene "Schwärze". Wie ist es also möglich ins "Nichts" zu fallen?

Außerdem: Kann es überhaupt ein "Nichts" geben? Denn selbst wenn es irgendwo eine "vollkommene" Leere gibt, ist dort eben diese Lehre und kein "Nichts". Außerdem könnten wir dieses ja nie fesstellen, da wir diese Fesstellung empfinden müssten und wenn wir etwas empfinden kann es nicht "Nichts" sein!

Ich weiß diese Frage ist verwirrend (und vermutlich auch äußerst verwirrend formuliert), aber ich stoße bei dieser Frage an philosophische, bzw. meine eigenen Grenzen. Ich weiß, dass ihr mir -nach meinem Verständnis- diese Frage auch nicht mit einer richtigen und exakten Antwort beantworten könnt, ich würde aber trotzdem gerne wissen, was ihr davon halte.

LG, (ein mittlerweile ziemlich verwirrter) colasie

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Vor der Entstehung des Universums gab es (wenn man der Wissenschaft glauben darf) auch nur "Nichts". Ich glaube auf diese Frage gibt es keine richtige Antwort.

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