Nach dem neuen Einkommenssteuerrecht gilt die Differenz zwischen den eingezahlten Beiträgen abzüglich des Rückkaufswertes als Berechnung. Wenn diese positiv ist, muss die Differenz versteuert werden. Im Regelfall ist sie jedoch negativ, dann fallen keine Steuern an, sondern der Verlust kann steuerlich geltend gemacht werden. Abgesehen davon entstehen bei einer vorzeitigen Kündigung einer Lebensversicherung in den meisten Fällen hohe Verluste. Holen Sie sich hingegen professionelle Hilfe zur Unterstützung, können Sie dies vermeiden. Die Nachregulierung Ihres Lebensversicherungsvertrages ist übrigens auch nach der bereits erfolgten Kündigung möglich. So bekommen Sie ggf. sofort noch einen höheren Rückkaufswert und die Chance auf die Erstattung aller eingezahlten Beiträge nebst Zinsen!

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Gern auch hier noch einmal: Versicherer vereinbaren einen Stornoabzug, der beispielsweise auf die noch ausstehenden Versicherungsprämien bis zum regulären Vertragende in 30 Jahren bezogen wird – dieser beträgt x % davon und wird dann vom Rückkaufswert abgezogen. Unserer Erfahrung nach liegt der Stornoabzug bei den verschiedenen Gesellschaften üblicherweise in etwa zwischen 5 und 10% des Rückkaufswertes , kann allerdings in Einzelfällen auch den gesamten Rückkaufswert ausmachen, sodass der Versicherte dann keine Erstattung bekommt.

Wie auch immer, Stornoabzüge stellen immer eine Vertragsstrafe dar, die der Versicherungsnehmer zu leisten hat, weil er vertragsbrüchig wird. Aber die gute Nachricht: Die meisten Stornoabzuge sind unzulässig und mit professioneller Hilfe lassen sich die so verlorenen Gelder schnell wiederholen.

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Welche Art Lebensversicherung möchte Sie denn abschließen?

  • Risiko-Lebensversicherung zur Absicherung der Hinterbliebenen
  • Kapitalbildende Lebensversicherung zur Altersvorsorge

Dementsprechend anders fallen die Antworten aus ;)

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Eine gute Frage, die sich inzwischen sehr viele Deutsche stellen (müssen)!

Wahrscheinlich wird es auch in ein paar Jahrzehnten eine gesetzliche Rente geben – damit auszukommen, ist aber sicher nicht gewährleistet. Zusätzlich gibt es in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung falls die gesetzliche Rente geringer ausfällt. Damit würden Sie im Rentenalter auf dem "Hartz IV-Niveau" leben. Möchten Sie dies nicht, müssen Sie so früh wie möglich privat vorsorgen – auch wenn es angesichts niedriger Löhne schwer machbar ist. Möglichkeiten haben Sie dabei viele, welche für Sie persönlich die besten sind, muss individuell geklärt werden.

Nur so viel vorab: Versicherungen eignen sich nicht zur Geldanlage! Lebensversicherungen und/ oder private Rentenversicherungen verursachen aufgrund hoher Kosten und mickriger Renditen immer mehr Ärger bei den Verbrauchern! Anbei ein wirklich interessanter Artikel zum Thema:

http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge-versicherung/nachrichten/riester-ruerup-und-lebensversicherung-die-versicherer-haben-in-der-altersvorsorge-versagt/6915654.html

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Teilweise haben Sie schon recht. Sehr viele Deutsche haben zahlreiche unsinnige Versicherungen. In Deutschland muss jeder jedoch eine Krankenversicherung sowie eine Kfz-Haftpflichtversicherung haben (für Fahrzeughalter).

Empfehlenswert sind zudem reine Risikolebensversicherungen für Familienversorger, denn was macht bspw. die junge Mutti mit Kind, wenn der Familienernährer plötzlich verstirbt? Eine private Haftpflichtversicherung ist ebenso ratsam, denn Sie können sich gar nicht vorstellen, wie viel Schaden eine einzelne Person anstellen kann! Bei allen anderen Versicherungen geben wir Ihnen recht.

Völlig unsinnig sind zum Beispiel Glasversicherungen, Ausbildungsversicherungen, Insassenunfallversicherungen, Hochzeitsrücktrittsversicherungen, Netbookversicherungen, Brillenversicherungen,…

Zusätzlich gilt, dass sich Versicherungen nicht als Geldanlage eignen! Kapitalbildende/ fondsgebundene Lebensversicherungen und private Rentenversicherungen sind solche Kombinationen, die sich für Versicherungsnehmer i.d.R. nicht mehr lohnen.

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Lieber Assecurancius,

das sind zahlreiche Angriffe. Woran machen Sie diese denn fest? Was haben Sie gegen uns? Was haben wir Ihnen getan? Für uns sind Ihre inzwischen über 30 (?) Angriffe nicht nachvollziehbar

Wir sind unseriös? Gehen wir diese Unterstellung sachlich an: Unseriöse Aufkäufer (und davor warnen Verbraucherschützer) zahlen ihren Kunden den Rückkaufswert nicht sofort aus, sondern ratierlich, gestreckt auf bis zu 22 Jahre, teilweise sogar erst in ein paar Jahren. Auch drängen diese Aufkäufer zu Unterschriften und werben im Vorfeld mit exorbitanten Versprechen wie beispielsweise 15% Rendite – da stimmen wir Ihnen zu, DAS ist unseriös, trifft aber alles nicht auf uns zu!

Wir sind ein Policenaufkäufer? Auch hier müssen wir Ihnen widersprechen. Klassische Aufkäufer zahlen etwa 2 bis 3% über dem aktuellen Rückkaufswert, führen die Police fort, um irgendwann Profit daraus zu ziehen. Oftmals fallen hier auch Kosten an, die vom Rückkaufswert abgezogen werden! Zudem funktioniert das Prinzip eigentlich nicht mehr, so dass seit geraumer Zeit kaum noch Policen aufgekauft werden – und wenn, dann nur mit einer geringen Restlaufzeit und einem hohen Vertragsguthaben. Auch Fondspolicen und co. fallen hier raus. Ja, der Kunde bekommt so eventuell ein paar Euro mehr, aber wirklich toll ist das nicht. Und er findet sich mit der Misswirtschaft der Versicherungen einfach ab...

LV-Doktor kündigt jedoch Lebensversicherungs- und Rentenversicherungsverträge professionell und erzielt damit oftmals höhere Rückkaufswerte (wie bereits geschrieben: bis zu 20% höher; im Durchschnitt 7%). Zudem betreuen wir die Einzelprozesse zusammen mit unserem bundesweiten Anwaltsnetzwerk und dem durch zahlreiche Prozesse gewonnenen Know-how. Momentan haben wir über 1.300 Prozesse anhängig, davon über 50 am höchsten deutschen Gericht (BGH) sowie eins am Europäischen Gerichtshof! Denn: Wir vertreten die Auffassung, dass die von den Versicherungen abgerechnetetn Rückkaufswerte häufig falsch berecht wurden – und deshalb kämpfen wir für das Recht der Kunden!

Ja, wir bieten auch Ankaufmodelle an. Im Rahmen von AnkaufPlus bezahlen wir unseren Kunden für ihre Police hier stets den höchsten Preis (Höchstpreisgarantie). Das heißt: Legt uns ein Kunde, ein höheres Angebot vor, überbieten wir dies garantiert – das ist unserer Meinung nach sehr fair! Unsere Kunden bekommen grundsätzlich einen Kaufpreis in Höhe des gesamten Rückkaufswertes und auch von allen weiteren Erstattungen, die wir aus diesem Versicherungsvertrag erhalten, eine Beteiligung je nach gewähltem Modell von bis zu 50% – das müssen wir nicht tun und bieten es dennoch gern unseren Kunden an! Mit den von Ihnen geposteten Links haben wir also nichts zu tun.

Unsere Kosten und Modelle sind transparent offen gelegt auf: http://proconcept.ag/?p=lv_doktor_modelle

Wir haben zu hohe Gebühren? Die Gebührendiskussion haben wir schon oft geführt, leider sind Sie nie auf Fakten eingegangen. Unsere Kunden zahlen 99 Euro Betreuungs- bzw. Abwicklungspauschale – was bitte ist daran zu hoch? Vergleichen wir diesen Betrag mit dem durchschnittlichen Verlust pro Lebens- oder Rentenversicherung: 4.500 Euro (laut Studie der VZHH und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg 2011)! Wir betreiben alles, aber keine Provisionsschinderei! Wenn, dann können Sie dies der Gegenseite unterstellen...denn dort is es wirklich so, gut ein Drittel der Anlagesumme geht für Provisionen drauf – deswegen werden diese Produkte ja von den Finanzvermittlern so gene empfohlen und verkauft.

Wir tun, was wir versprechen, aber ein "Kundenabwehrteam" unterhalten wir nicht. Und was bitte ist schlimm daran, wenn man seine Kunden zufrieden stellen möchte? Von welchen Versprechungen reden Sie eigentlich? Wir haben versprochen Prozesse gegen die Versicherungsunternehmen zu betreiben und das tun wir wie oben bereits beschrieben.

Mit besten Grüßen Ihre proConcept AG

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Schön, wenn es funktionieren würde! Ja, man kann Lebens- und private Rentenversicherungen beleihen (Policendarlehen), allerdings nur in der Höhe des aktuellen Rückkaufswertes. Das heißt: Haben Sie noch nichts oder kaum etwas eingezahlt, können Sie sich auch nichts leihen. Ein Policendarlehen bedeutet prinzipiell, dass Sie das Geld, was Sie früher eingezahlt haben (und das mit vielleicht 2% verzinst wird), sich wieder leihen können (und dafür sicher 6% Zinsen zahlen). Sie bezahlen also Zinsen auf Ihr eigenes Geld und machen dabei ständig Verluste (negatives Zinsdifferenzgeschäft nennt man das).

Tipp: Wenn Policendarlehen, dann nur für einen sehr kurzen Zeitraum! Und wenn nicht genügend Geld da ist, warum dann eine kapitalbildende Lebensversicherung abschließen? Zumal diese für Kunden nur noch nachteilig sind?

Zur Info: http://www.vzhh.de/versicherungen/151190/Oehler_Studie_Handout.pdf

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Das kommt auf die Art der Versicherung an. Lebensversicherungen und private Rentenversicherungen können Sie prinzipiell jederzeit kündigen, sollten dies aber nicht eigenständig, sondern mit professioneller Hilfe tun.

Die meisten anderen Versicherungen können Sie jeweils zum Jahresende kündigen (Stichtag 30.11.2012). Eine Kfz-Versicherung bspw. auch, wenn Sie das Fahrzeug nicht mehr besitzen. Manchmal sind die Versicherungen auch kulant. Erübrigen sich Versicherungen, da Sie mit Ihrem Partner zusammen ziehen, dann sprechen Sie dies mit den Vermittlern ab, hier wird meist die jüngere vorzeitig kündbar.

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