Entweder sie haben aus irgw religiösen Gründen Probleme mit ihren eigenen nicht heterosexuellen Gefühlen oder sie haben sich nie großartig Gedanken darum gemacht dass es im Grunde dasselbe ist wie wenn Mädchen in sie verliebt sind oder sie sind traurig, wenn Ihnen eine Freundschaft daran zerbricht, dass nur einer mehr will und der andere nicht (was ja auch sonst überall immer wieder passiert, nicht nur bei schwulen)

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Nein, ich finde nicht, dass es ihn zu einem schlechten Menschen macht. "Protestwähler" klingt für mich pers. zwar immer nach keine eigene Meinung und undifferenziertes Bild der Realität, aber schlag ihm doch einfach mal vor das Parteiprogramm zu lesen, so wie deine Beschreibung klingt dürfte das schon reichen, um ihn von dieser Ansicht zu heilen😅.

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Ich kann dir ein schönes Beispiel dafür geben, wie gut es funktioniert, wenn jemand nur wegen dem Partner einer Religion konvertiert. Mein Vater ist sehr religiös als Mormone aufgewachsen und fest überzeugt davon, meine Mutter ist nicht sonderlich religiös aufgewachsen, auch wenn sie regelmäßig in der evangelischen Kirche war, weil sie Freude daran hatte im Chor mitzusingen, ich würde sie am ehesten als Agnostiker bezeichnen. Als sie dann heiraten wollten ist meine Mutter halt dem Mormonentum konvertiert weil mein Vater sie sonst nicht geheiratet hätte, steht und stand aber nie wirklich dahinter und wenn man sie fragt was sie von dem sonntäglichen Zirkus hält meint sie, sie würde gerne wieder mal im Kirchenchor aus ihrer Jugendzeit mitsingen, 3 Stunden Kirche sonntags plus den ganzen sonstigen Krams sind viel zu viel Zeit, es wäre schön, wenn man Sonntags mal den ganzen Tag was schönes als Familie machen könnte und es ein schrecklicher Gedanke ist, da nie wieder raus zu kommen wegen ihrem Mann. Das Thema führt aber auch zu riesigen Streits zwischen meinen Eltern, mein Vater macht sich Sorgen um das Seelenheil meiner Mutter und meine Mutter ist ziemlich unglücklich. Ehen in denen die Partner unterschiedliche religiöse Überzeugungen haben sind utopisch! Meine Schwester und ich (Beide nicht mehr religiös) haben für uns aus dieser Erfahrung gelernt, dass wir niemals jemanden heiraten werden der sehr religiös ist um nie selbst in eine solche Lage zu kommen. Es ist und bleibt für alle Beteiligten eine Herausforderung und ich würde jedem davon abraten es meiner Mutter gleich zu tun. Egal wie sehr du jemanden liebst: wenn er erwartet, dass du die Religion wechselt, um zu heiraten dann tu das nur wenn du WIRKLICH dahinter stehst und sonst nicht und sag ihm ehrlich wie es um deine eigene Überzeugung steht. Wenn es dabei zu Streit kommt, dann lass ihn gehen, alles andere wäre eine lebenslange Fehlentscheidung! Die Probleme reichen von unterschiedlichen Vorstellungen bei der Kindererziehung über Frust, keine eigene Meinung äußern zu dürfen und einem Haufen kirchlicher Verpflichtungen bis hin zu heftigsten Beleidigungen über Entscheidungen des Fake-religiösen Partners. Es ist eine Entscheidung, die dich bis zu deinem Lebensende beeinflussen wird, also überlege dir gut, ob du wirklich so ein Leben haben willst wie meine Mutter!

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Die AFD, die CSU. Es ist schon eine Schande wie die AFD behauptet, diese Menschen wären gar nicht mal "richtige" Flüchtlinge sondern alles nur Sozialschnorrer. Die Argumente, die sie anbringen, sind so derart plump und undifferenziert, dass es schon peinlich ist. Man kann sich nur ein Bild machen, wenn man sich wirklich mit der Geschichte der Menschen beschäftigt, wenn man die Menschen persönlich kennt und wenn man nicht nur gefilterte Fakten akzeptiert, sondern auch sieht, dass Deutschland tatsächlich einiges an Geld verdient hat an den Flüchtlingen, wenn man nicht nur darauf sieht, dass sie nicht arbeiten, sondern auch darauf, dass ein riesengroßer Anteil gerne arbeiten würde, aber man sie gar nicht lässt, wenn man sich selbst mal überlegt, was es mit einem selbst machen würde, im Krieg zu leben und seine Angehörigen sterben zu sehen, wenn man mal seinen Egoismus beiseite legt und aufhört, zu denken, es müsste uns nur in Deutschland gut gehen, was anderswo ist könnte uns egal sein, wenn man sich mal Gedanken darüber macht, dass diese 1% Assis halt einfach nur deshalb oft in den Medien sind, weil sie zehnmal auffälliger sind als die restlichen 99% normale Menschen. All diese Dinge werden von so vielen ignoriert und das macht mich traurig. Ich habe einige gute Freunde, die Flüchtlinge sind und ich liebe sie, weil sie nette Menschen sind.

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Auf die Möglichkeiten, die hi1its1me so nett aufgezählt hat (1. Partner a tut nur wegen partner b so, Partner b weiß es nicht, 2. am Ende beide ehrlich religiös, 3. Beide wissen, dass Partner 1 nur so tut wegen restlicher Verwandschaft) kann ich reale Geschichten beitragen, die zeigen, wie gut das funktioniert und wie es den Leuten damit geht. Meine Eltern sind ein gutes Beispiel für Fall 1. Mein Vater ist sehr religiös als Mormone aufgewachsen und fest überzeugt davon, meine Mutter ist nicht sonderlich religiös aufgewachsen, auch wenn sie regelmäßig in der evangelischen Kirche war, weil sie Freude daran hatte im Chor mitzusingen, ich würde sie am ehesten als Agnostiker bezeichnen. Als sie dann heiraten wollten ist meine Mutter halt dem Mormonentum konvertiert weil mein Vater sie sonst nicht geheiratet hätte, steht und stand aber nie wirklich dahinter und wenn man sie fragt was sie von dem sonntäglichen Zirkus hält meint sie, sie würde gerne wieder mal im Kirchenchor aus ihrer Jugendzeit mitsingen, 3 Stunden Kirche sonntags plus den ganzen sonstigen Krams sind viel zu viel Zeit, es wäre schön, wenn man Sonntags mal den ganzen Tag was schönes als Familie machen könnte und es ein schrecklicher Gedanke ist, da nie wieder raus zu kommen wegen ihrem Mann. Das Thema führt aber auch zu riesigen Streits zwischen meinen Eltern, mein Vater macht sich Sorgen um das Seelenheil meiner Mutter und meine Mutter ist ziemlich unglücklich. Meine Schwester und ich (Beide nicht mehr religiös) haben für uns aus dieser Erfahrung gelernt, dass wir niemals jemanden heiraten werden der sehr religiös ist um nie selbst in eine solche Lage zu kommen. Fall 1 ist und bleibt für alle Beteiligten eine Herausforderung und ich würde jedem davon abraten es meiner Mutter gleich zu tun. Egal wie sehr ihr jemanden liebt: wenn er erwartet, dass ihr die Religion wechselt, um zu heiraten dann tut das nur wenn ihr auch dahinter steht und sonst nicht und sagt ihm ehrlich wie es um eure eigene Überzeugung steht. Fall 2 kenne ich auch Beispiele, das funktioniert i.d.R. weil halt beide Partner dieselben Ansichten haben und Fall 3 funktioniert auch, ist aber schon ein wenig traurig, dass so etwas für manche Paare nötig ist. Ich hätte auch bedenken, dass am Ende der nicht religiöse Partner immer ein wenig zurück steht als der "Dumme", der einfach zu blöd ist um die Wahrheit zu erkennen. Der nie er selbst sein kann und sich zwar nicht im eigenen Heim, dafür aber sonst immer verstellen muss um akzeptiert zu werden. Aber grundsätzlich denke ich, dass diejenigen religiösen Menschen, die auch nicht religiöse Partner heiraten würden selbst nicht ganz so radikal religiöse sind, was es deutlich angenehmer für das Paar macht.

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Warum so viele Hasskommentare ggü. der Mutter? Ich finde es an sich schon ein Unding, dass man dafür bestraft werden kann, Menschen zu helfen! Ich sehe es eher als bewundernswert an, sich für jemanden einzusetzen in dem Wissen, dass man davon selbst belangt werden kann. Das Problem ist nicht ihre Mutter sondern die Politiker, die das Gesetz gemacht haben! Ich an deiner Stelle würde mich eher darum bemühen, das Geheimnis gut zu wahren

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Grundsätzlich Nein, es gibt sowohl unter Atheisten als auch unter Gläubigen Arme und Reiche. Aber zu einem gewissen Grad vllt schon, einfach weil Wohlstand idR. zu Bildung führt und gebildete Menschen eher in der Lage sind kritisch Dinge zu überdenken und nicht so dumm sind einfach alles unhinterfragt hinzunehmen.

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Also erst einmal: so wie Shiftclick bereits erwähnt hat macht die Evolutionstheorie keine Aussage über die Entstehung des Lebens an sich, dafür sind andere Theorien wie z.b. die Urknalltheorie zuständig.

Frage: wenn Gott schon immer da war, woher soll denn dann Gott kommen? Muss Gott nicht auch irgendwie entstanden sein? Und woher nimmt der die Macht über alles zu bestimmen, stellst du ihn dir vor wie so einen allmächtigen Superhelden der im All umherschwirrt und Welten baut wie ein Kind das Lego baut oder so? Und wenn Kirchen immer so gerne behaupten der wüsste was in uns vorgeht und könnte Wunder bewirken und so, dann hätte er ja wirklich krasse telepathische Fähigkeiten und könnte tausende Kilometer entfernte Dinge bewegen und so... Ich glaube er muss ein Zauberer sein. Ist so eine Figur wirklich mit Naturwissenschaften wie Physik und Chemie vereinbar?

Die Evolutionstheorie ist zwar nur eine Theorie, die sich nicht beweisen lässt (genau wie Gott im übrigen auch, der ist auch eine Theorie für die man niemals einen Beweis oder Gegenbeweis finden wird. Wobei man auch nie einen Beweis finden wird, dass es KEINE Einhörner gibt), aber es gibt so viele genetische Funde, die für sie sprechen, dass man sie mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit annehmen kann.

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2 Jahre Altersunterschied sind doch wirklich nicht zu viel, das ist vollkommen in Ordnung. Falls es tatsächlich irgendwer als einen zu großen Altersunterschied sehen sollte, was ich nicht wirklich glaube, wird es spätestens in 1-2 Jahren überhaupt nicht mehr auffallen. Ich selbst bin da deutlich krasser. Wenn ich bedenke, dass ich (20, bi) in eine 57 Jährige Lehrerin verliebt bin klingt es schon fast lächerlich, dass ich mir bei meiner ersten Freundin mit 15 Gedanken darum gemacht habe, dass sie dreieinhalb Jahre älter war.

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Ich bin auch dafür, Hauswirtschaft wieder einzuführen! Und zwar als Pflichtfach. Es ist echt traurig, wenn jemand mit 20 noch nicht in der Lage ist, ein Spiegelei zu braten ohne es zu verbrennen oder sein Bett selbst zu beziehen.

Und Informatik würde ich ebenfalls als Pflichtfach einführen, das durchgängig zu belegen ist. Unsere Gesellschaft wandelt sich und Computer nehmen im Arbeitsalltag in wirklich so vielen Berufen einen wichtigen Stellenwert ein, dass ich es als wichtig erachte.

Die Bewertung im Religionsunterricht sollte nicht von Ansichten der Schüler abhängig sein und Schüler sollten in jedem Fall auch darüber aufgeklärt werden, was andere Religionen lehren, wie dass sie sich z.b. mit den Grundlagen des Buddhismus beschäftigen oder wichtige Stellen aus dem Koran lesen und der Religionsunterricht sollte auch aufklären über Themen wie z.b. Gefahren von Sekten, da alle tatsächlich betroffenen Schüler mit Sicherheit nicht zuhause aufgeklärt werden (ja, das Thema ist immer noch präsent).

Was in der Schule fehlt, ist dass die Schüler wirklich ihre Interessen kennen lernen. Meiner Meinung nach könnte man schon zu Beginn der weiterführenden Schule ca. 50% aller Fächer zur Wahl stellen und beim Rest vorgeben, wie viele Kurse man von welchen Fächern man insgesamt mal belegt haben muss (z.b. "jeder hat mindestens 3 Kurse in Chemie zu belegen"). Auf die Weise können die Schüler Fächer, die sie besonders interessieren mehrfach wählen und in den Fächern, die sie besonders interessieren auch mehr lernen als der Durchschnittsrest. Und diejenigen Fächer die sie nicht interessieren brauchen sie ja auch nicht häufiger zu wählen als vorgegeben. Was gut ist, da sie dann vermutlich auch beruflich in Richtung der Fächer die sie interessieren gehen werden. Es können auch komplett neue Fächer eingeführt werden, unter der Voraussetzung, dass diese den Schülern klar macht, was sie interessiert und ihnen hilft, den richtigen Beruf finden (wenn sie Flüchtlingen Deutsch beibringen, stellen sie fest, ob sie sozial veranlagt sind, wenn sie zusammen ein kleines Fachwerkgebäude als Fahrradunterstand der Schule bauen lernen sie ganz viele verschiedene Handwerkstechniken kennen und finden heraus, ob sie handwerklich begabt sind, wenn sie eine Schülerfirma unterhalten, stellen sie fest, ob sie in der Lage wären, einen eigenen Laden zu führen, wenn sie als eine Art "Schüler-Werbeagentur" Werbung für Firmen aus dem Ort entwerfen, stellen sie fest ob sie gut in Marketing sind... (Liste lässt sich noch lange fortsetzen)).

Was ich fatal finde, ist, wie der Realschulabschluss an Wert verliert, selbst bei einer Ausbildung in einer Tischlerei habe ich schon Anzeigen gefunden wo der Betrieb Abitur vorausgesetzt hat! Daher: Trennung in Haupt- und Realschule, keine Gesamtschule. Es müssen nicht alle Abitur machen, es gibt Menschen, die eher praktisch veranlagt sind und Menschen, die eher theoretisch veranlagt sind und beide sind in unserer Gesellschaft gleichermaßen wichtig und unverzichtbar und sollten entsprechend gefördert werden. Meinetwegen könnte man auch Werken als Leistungskurs anbieten, wenn es schon so viele duale Studiengänge ect gibt, in denen handwerkliches Geschick vorausgesetzt ist und Handwerksbetriebe die lieber Abiturienten nehmen.

Zu guter Letzt: Wir brauchen nicht so viel Inklusion! Abgesehen davon, dass es ein Heidenaufwand ist, so unglaublich viele Einzelfallhelfer zu finanzieren ect. tut es mit Sicherheit auch den betroffenen Schülern nicht gut, zu sehen, dass ihre Mitschüler alles mögliche besser können als sie selbst und ich denke auch die Schüler sind sicherlich glücklicher wenn sie unter sich bleiben und in entsprechenden Förderschulen gefördert werden.

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Ich denke nicht, dass ein einfaches Ändern des Textes im Nachhinein dazu führen würde, dass solches Gedankengut nicht mehr existiert. Es würde dazu führen, dass diese Menschen diejenigen, die den Text geändert haben als Lügner darstellen, sagen, Allah hätte diese Textänderungen nicht gewollt und sich erst Menschen radikalisieren würden, die an die ursprüngliche alte Ausgabe glauben.

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Ich will keinen Ärger mit Familie, Nachbarn, Dorf.

Mittlerweile bin ich zwar offiziell ausgetreten, aber ich bin bis ich von Zuhause ausgezogen bin ich Mitglied geblieben, weil ich sonst sehr großen Stress Zuhause bekommen hätte. Ich bin in einer Sekte aufgewachsen wo Religion den zentralen Mittelpunkt des Lebens darstellt und wo man zusätzlich zu 3 Std. Kirche Sonntags auch noch etliche Aktivitäten und Aufgaben unter der Woche zu erledigen hat und wo ein riesengroßer Teil der sozialen Kontakte innerhalb der Gemeinschaft sind und man durch Austritt eine Menge Freunde und Familie verlieren kann. Da ich nun mal meine Freunde und Familie nicht verlieren wollte bin ich halt auch als Atheist noch 2-3 Jahre zur Kirche gegangen.

PS: du kannst glaube ich die Antwort "ich will dass meine Kinder mit Religion aufwachsen" komplett streichen, ich glaube nicht, dass es irgendeinen Nichtgläubigen geben könnte der das will.

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Ich denke nicht, dass es eine Religion ohne ein "Geist/Seele" gibt. Von all den übernatürlichen bzw. unnatürlichen Dingen ist die Seele tatsächlich das mit Abstand greifbarste! Ich denke am ehesten versteht man das wenn man sich den Gottesbeweis von Descartes durchliest. Die Botschaft darin ist so in etwa: man kann vieles bestreiten und anzweifeln, eigl lässt sich absolut alles irgendwie anzweifeln, aber da muss ja irgendwas sein, das in der Lage ist, diese ganzen Zweifel durchzuführen, irgendetwas muss da ja sein, das in der Lage ist, zu denken und zu zweifeln. Descartes schließt daraus dann gleich den meiner Meinung nach falschen Schluss naja, dann muss ja der Rest auch irgw alles wahr sein... also gibt es auch einen Gott, aber in seinem Ansatz steckt Wahrheit. Irgendetwas muss da sein das denkt. Meinetwegen haben wir nur ein Bewusstsein, weil es aus evolutionstechnischer Sicht ein Vorteil ist, meinetwegen steckt da mehr hinter, ich weiß es nicht, das lässt sich nicht nachprüfen. Auf jeden Fall haben wir ein Bewusstsein und Wahrnehmung und das ist ist keine Materie. Mein Bewusstsein ist für mich nicht nur eine Zusammensetzung aus chemischen Elementen. Auch ein Gewissen haben 99,9% aller Menschen und auch das ist nicht nur mit Chemie und Biologie erklärbar. Was davon nach dem Tod übrig bleibt ist eine andere Frage, aber im hier und jetzt sind wir wahrnehmende denkende fühlende Wesen mit einem Gewissen.

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Für mich klingen die ganzen Antworten von wegen "ach mit 14 bist du religionsmündig du kannst machen was du willst dein Vater kann dich nicht mitzerren" sehr oberflächlich. Leute die so etwas schreiben waren nie in einer vergleichbaren Situation. Für Menschen die ihre Familie um jeden Preis mit zur Kirche zerren wollen ist diese das wichtigste in ihrem leben, das Zentrum um das sich alles dreht, das worunter sich alles unterzuordnen hat. Für sie ist jeder mit anderen Ansichten verloren und sie würden alles tun, um ihre eigene Familie nicht zu "verlieren". Sich zu widersetzen führt in der Regel zu wirklich heftigen Streits und dazu dass dein Vater dir vllt irgendwelche anderen Sachen verbietet die du dir wünscht mit der Voraussetzung mal ganz "aufrichtig" über dein Verhalten nachzudenken, zu beten, in den Schriften zu studieren, zur Kirche zu gehen, von deinen "Sünden" umzukehren und mit dir selbst und mit Gott wieder "ins Reine" zu kommen weil er das erst mal als wichtiger ansieht. Ich denke mal du hast mit Sicherheit auch eigene religiöse Ansichten. Schreib dir mal ganz stupide deine eigenen Ansichten als Liste auf und dann schreibe Begründungen dazu WARUM du einen Punkt so siehst wie du ihn siehst und nicht so wie dein Vater ihn sieht. Wenn du das gründlich getan hast und ganz genau sagen kannst warum du so über religion denkst wie du es tust brauchst du ganz ganz viel Überwindung - ehrlich ich weiß diesen Mut wert zu schätzen den das braucht - um mal mit deinem Vater unter 4 Augen zu reden über deine eigene religiöse Überzeugung. Das Einzige was dabei wirklich zählt ist dass er versteht dass du das was du sagst ernst meinst, dass es WIRKLICH deine Überzeugung ist und dass du nicht einfach nur sündig leben willst oder wie auch immer sondern dich auf deine Weise darum bemühst das zu tun was du für richtig hältst und dich darum bemühst ein gutes Leben zu führen. Wenn er das erkannt hat wird er deine Entscheidung respektieren. Der einzige andere Tipp den ich noch gut finde ist einfach ganz hinten sitzen und abhauen und dann später wieder zurück kommen. Hab ich 2 Jahre lang so gemacht (in der Glaubensgemeinschaft in der ich aufgewachsen bin dauert der ganze Scheiß am Sonntagmorgen 3 Std. daher hatte ich auch immer sehr viel Zeit😅). Dazu kannst du dir auch nen guten Kumpel suchen der auch kein Bock hat und dann könnt ihr euch auch gemeinsam ne schöne Zeit machen. Nehmt euch ein paar nette Gesellschaftsspiele in nem Rucksack mit und setzt euch an nen schönen See oder so.

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Du solltest ihr das auf jeden Fall erzählen! Ich weiß nicht viel über Therapien und Psychologie und so, aber ich kann mir sehr schwer vorstellen, dass sie dich anständig behandeln kann, wenn du ihr wichtige Dinge verschweigst. Gegenüber deiner Therapeutin solltest du ehrlich sein und ihr auch die Dinge erzählen, die dir vielleicht etwas unangenehm sind zu erzählen. Sonst kann sie doch gar nicht richtig wissen, wie sie dir helfen kann. Wenn man betrunken ist kommen oft Charaktereigenschaften zum Ausdruck, die du ohnehin besitzt, die du aber nüchtern einfach nicht so stark zeigst. Ich weiß nicht, ob das generell für alle Menschen so gilt, aber zumindest ist das bei mir so. Wenn du im betrunkenen Zustand suizidgedanken hast, sind die vermutlich auch so schon irgendwo in dir drin. Rede mal mit ihr drüber.

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Ich bin in einer Mormonenfamilie aufgewachsen und habe bis vor ca. anderthalb Jahren an die Kirche geglaubt. Mormonen glauben sowohl an das sogenannte "Buch Mormon", das von den Menschen in Amerika, lange bevor Kolumbus kam, handelt, als auch an die Bibel. Mormonen sind Christen, da für sie Jesus Christus im Zentrum ihrer Religion steht, ich würde sie jedoch eher als "christliche Sekte" beschreiben, da sie eindeutig alle typischen Eigenschaften einer Sekte erfüllen (siehe: http://www.pinselpark.org/religion/sekten/08merkmal.html) und das Buch Mormon eindeutig eine Erfindung von Joseph Smith, dem Begründer der Gemeinschaft, ist. Abgesehen davon sind die Mitglieder aber alle total fröhliche, lustige, liebenswerte Menschen, ich kenne keine andere Glaubensgemeinschaft, die so nette Mitglieder hat wie die Mormonen. Mormonen nehmen die Bibel wörtlich und glauben an traditionelle, unveränderliche Wertmaßstäbe Gottes, wie kein Sex vor der Ehe, dass man keinen Kaffee und Alkohol trinken soll und mehr. Mormonen haben einen lebenden Propheten, derzeit ist das Thomas S. Monson, der hat zwei Ratgeber, die ihn unterstützen sollen und es gibt ein sogenanntes "Kollegium der 12 Apostel". In ihrem Glaubensbekenntnis heißt es u.a. "Wir glauben an die gleiche Organisation, wie sie in der Urkirche bestanden hat, nämlich Apostel, Propheten, Hirten, Lehrer, Evangelisten usw.", daher soll die Kirche organisiert sein wie zur Zeit Jesu. Mormonen glauben auch an neuzeitige Offenbarungen. Der Prophet kann diese für die ganze Kirche empfangen, jeder Einzelne kann aber auch persönliche Offenbarungen durch das Gebet für sich selbst oder auch für einen ihm bestimmten Aufgabenbereich empfangen. Das weit verbreitete Vorurteil, Mormonen lebten polygam, ist falsch. In der Vergangenheit, zu Beginn der Kirche, hatten die Männer mehrere Frauen, die Vielehe wurde jedoch später abgeschafft. Auch wenn man meinen könnte, eine Gemeinschaft mit so einer Vergangenheit sei offen ggü. Themen wie Homosexualität, ist das jedoch eine fatale Fehleinschätzung, die sind so homophob, die exkommunizieren seit Nov. 2015 sogar die Kinder von homosexuellen Paaren. Mormonen haben sowohl Kirchen als auch Tempel. In ihren Kirchen haben sie jeden Sonntag 3 Stunden Kirche und haben das aufgeteilt in eine Gottensdienstversammlung/ Abendmahlsversammlung verschiedene Klassenzeiten, die z.B. nach Männer/ Frauen oder Alter getrennt werden in denen sie mehr über das Evangelium und Jesus Christus lernen können, wobei sie einige unangenehme Ausschnitte aus der Kirchengeschichte weglassen, wie z.B. dass es tausende unterschiedliche Berichte von der ersten Vision (die erste Vision besagt: Joseph Smith hatte gebetet und ihm sind Gott und Jesus erschienen und haben ihn beauftragt, eine neue Kirche zu gründen. In früheren Versionen war es nur Gott, oder ein Heer von Engeln oder ein helles Licht oder der verstorbene Prophet Moroni, der ihm auch später erschienen ist, um ihm die sog. "Goldenen Platten" (aus denen das Buch Mormon übersetzt sein soll) gezeigt hat). In ihren Tempeln können Mormonen besondere Bündnisse mit Gott wie die heilige Ehe eingehen und auch Bündnisse stellvertretend fur verstorbene eingehen, die auf der Erde nicht die Möglichkeit dazu hatten, damit auch sie in den Himmel kommen können (z.B. die Taufe oder Konfirmation für Verstorbene). Eigl ja nen recht sozialer Gedanke mit den heiligen Handlungen für Verstorbene. Die Tempel gelten als "Haus Gottes" und sind heilig. Okay, das ist jetzt schon voll viel, sry. Hoffe ich konnte dir etwas weiter helfen :).

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