Man setzt die Stammbelegschaft unter Druck: Wenn ihr nicht huscht, dann seid ihr in Zukunft die Sklaven. Dann sind auch für euch die rosigen Zeiten vorbei. Folge: weniger Krankheitstage, Lohnforderungen etc. 

Früher hat ein Arbeitgeber versucht mit fairen Konditionen und guten Arbeitsbedingungen zu überzeugen. Heute erpresst man die Belegschaft einfach und die Menschen sehen es als auch noch als normal an, statt maximalen Widerstand zu leisten.

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In der Zeitarbeit spielt sich das meiste zwischen EG 1 und EG 4 ab. Oft versuchen solche Unternehmen die Mitarbeiter niedriger einzugruppieren, als das was ihnen nach dem ohnehin schlechten Tarifvertrag zusteht. Würde mich nicht wundern, wenn sie es bei dir mit EG 3 versuchen. Oder gleich Callcenter mit EG1...

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Hängt davon ab, wie du da rausgeflogen bist. Wenn du extra schlecht gearbeitet hast, damit sie dich endlich abmelden, dann würde ich mir keine Hoffnungen mehr machen :)

Es muss nicht immer Absicht sein. Kann sein, dass du den Kundenbetrieben nicht gefallen hast, dann wird dich die Firma glücklicherweise nie mehr einstellen....

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Ja, es gibt überall schwarze Schaft. Die Zeitarbeitsbranche besteht größtenteils aus solchen. Die zahlen sehr wenig für die Drecksarbeit, die man erledigen darf. Aus Sicht eines Unternehmens ist Zeitarbeit im Lebenslauf das gleiche wie Hartz 4.

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Man kann damit die Stammbelegschaft erpressen. Nach dem Motto: Arbeite vernünftig, verlange keine Lohnerhöhung, nimm deinen Urlaub nicht, sonst schmeißen wir dich raus und du wirst einer dieser Leiharbeiter, die für ein Butterbrot arbeiten. In der Regel ist Leiharbeit für die Unternehmen langfristig teurer als eine Festeinstellung.

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Du bist jung und solltest alles gebe, um eine Ausbildung abzuschließen. "Endstation Zeitarbeit" kannst du machen, wenn du in jeder Hinsicht gescheitert bist und keine moralischen bedenken hast.

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Ich werde zur Zeitarbeit "gezwungen" - was tun?

-Man möge mir doch bitte mitteilen, warum mein Text gelöscht wurde...sitzen hier Zeitarbeitsfirmen im administrativen Bereich? -

Hallo, ich bin momentan etwas verzweifelt und weiß nicht weiter. Ich bin Anfang 40, weiblich, war bis vor zwei Wochen in einem guten Unternehmen angestellt und recht gut verdient. Da das Unternehmen in Bälde umsiedelt und meine Abteilung wegfällt, bin ich seit eben jenen zwei Wochen arbeitslos.

Also bei der ARGE gemeldet, zig Dokumente ausgefüllt und gleich auf eine Zeitarbeitsmesse eingeladen (wo ich bei 6 Zeitarbeitsfirmen "von mir überzeugen durfte"). Soweit so gut - sämtliche Jobs über die Leiharbeitsfirmen sind von mir aus gesehen am (pardon) Hintern der Welt, zumeist nur mit Bus, Bahn und Taxi zu erreichen, also wirklich in der größten Pampa. Eine Stelle wäre halbwegs in der Nähe, da hier aber keine Öffentlichen hin verkehren, müsste ich eineinhalb Stunden zu Fuß laufen bzw. eine Stunde via Fahrrad fahren. Ich habe kein Auto, soll mir nun aber am besten eins zulegen - bei, laut Zeitarbeitsfirma - knapp 1500 Bruttoverdienst (ich wohne in einer 1-Zimmerwohnung, 19m^2 und zahle dafür schon allein 500€, was in meinem Umfeld noch fast günstig ist (Umzug nicht möglich) - wie soll ich mir da ein Auto leisten??) Die ARGE hält mich auch seit fast drei Monaten hin, bisher noch kein Bewilligungsbescheid auf ALG1 (erst ging eine Unterlage verschütt, dann Urlaub, dann Poststreik)...ich bin single, alleinstehend und weiß nicht, was ich machen soll. Kein Geld, kein nichts..dank einer Schwerbehinderung habe ich auch nicht soo die größten Chancen, schnell eine Stelle zu finden..

Ich bin am Boden...kann mir jemand etwas raten?

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Du hast schon richtig erkannt, dass man bei solchen Jobs fast schon ein Leibeigener ist.

Hier findest du die wahren Experten zum Thema Zeitarbeit:

https://www.elo-forum.org/zeitarbeit-firmen/

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Hier gibt es eine Auflistung:

http://www.igmetall4you.de/Ingenieurdienstleister.99.0.html

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Übernahme in eine Festanstellung ist die absolute Ausnahme. Das klappt nur bei ca 6 bis 7% der Leiharbeiter. Viele Zeitarbeitsfirmen lügen und nennen zahlen zwischen 30 bis 80%.

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Viele Zeitarbeitsfirmen werben mit übertariflicher Bezahlung. Ist man beim Vorstellungsgespräch heißt es: Bezahlung nach Tarif oder Meldung ans Amt (=Leistungskürzungen). So kommt man dann auf 8,80€ pro Stunde als Helfer und ca 9 bis 10€ als Fachkraft.

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Die Chance liegt bei weit unter 7%. Soviele hatten am Ende der Beschäftigung eine feste Anstellung außerhalb der Zeitarbeit. Ob sie diese Festanstellung der Zeitarbeitsfirma zu verdanken hatten stand jedoch nicht in der Statistik. In der Regel ist der Einstieg in Zeitarbeit der Ausstieg aus normal bezahlten und festen Anstellungen: normale Betriebe werden dich meiden, sobald Zeitarbeit im Lebenslauf auftaucht.

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Ich würde einen Brief aufsetzen und ihn nachweisbar beim Arbeitgeber einreichen. Setz eine Frist von z.B. 1 bis 2 Wochen bis wann das Geld da sein soll. 

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