Gras genommen - Vater verstößt mich?

Hallo,

ich (w19) habe gestern 1,3g Gras in Kakaoform getrunken. Mein Vater wollte mich heute besuchen und ich sagte ihm aufgrund der starken Nachwirkungen ab.

Leider ist er daraufhin ausgerastet: "Ich vertraue keinem, der 1x in seinem Leben Drogen genommen hat. Dir auch nicht mehr. Ich habe dich wohl schlecht erzogen. Mit Gras fängt das immer an. Ich bin Polizist und musste das schon oft genug miterleben. Du wirst da süchtig von und dein Leben hinschmeißen. Anscheinend kannst du nicht ohne. Ich bin enttäuscht. Damals warst du ganz anders. Ich trinke zwar auch alle paar Monate Alkohol aber das ist ja wohl viel schlimmer. "

Ich erwiderte: "Ich wollte nur ehrlich sein und erwarte nicht, dass du mein Verhalten gut findest. Ich wünsche mir, dass du meine Entscheidungen respektierst und Vertrauen in mich hast. Es war ein Fehler. Ich werde in Zukunft auf die Menge achten und erst einmal nichts nehmen. Außerdem ist Alkohol auch eine Droge und sollte nicht unterschätzt werden."

Er bezeichnete mich daraufhin als Besserwisser und redete mich klein.

Ich habe immer versucht, meinen Eltern zu gefallen (gute Noten, keine Partys/ Alkohol/ Zigaretten...). Jetzt habe ich mein Studium begonnen und bin endlich glücklich, habe Freunde und bin selbstständiger geworden. Leider denkt mein Vater, ich hätte die Kontrolle über mein Leben verloren.

Wie kann ich unsere Beziehung retten? Ich habe schon keinen Kontakt zu meiner Mutter und möchte ihn nicht durch so etwas verlieren.

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Wie sagt ihr zu diesem Brief von meiner Mutter?

Hallo,

ich habe vor 1 Jahr den Kontakt zu meiner narzisstischen Mutter abgebrochen, da sie mich jahrelang psychisch und körperlich terrorisiert hat. Seitdem suchte sie immer wieder Kontakt und drohte letzte Woche mit Suizid (mehr zum Thema steht in meinen anderen Fragen)

Heute habe ich einen Brief erhalten, in dem stand:

Liebe XXX,

heute vor einem Jahr konnte ich Dich das letzte Mal persönlich treffen und sprechen. Damals habe ich nie daran gedacht, dass es mal soweit kommt bzw. dass es das letzte Mal ist. Ich habe nicht gemerkt, wie sehr schlimm es um unsere Beziehung zueinander steht oder wollte es nicht wahrhaben. Ich hätte nie gedacht, dass ich Dich verlieren würde. Endlose schlaflose Nächte und sch... Tage haben mich seitdem begleitet, weil ich sehr viel nachgedacht habe. Ich bin nicht darüber traurig, dass es mir so schlecht geht, denn ich habe es so zugelassen, dass es so kommt. Allein ich bin Schuld an dieser Misere (mir fällt gerade kein besseres Wort ein) Ich war sehr schlecht und gemein zu Dir. Und ich kann es verstehen, dass Du gegangen bist. Ich wäre auch nicht geblieben. Dein Verhalten, Monate davor, habe ich komplett falsch eingeschätzt. Ich weiß nicht, ob ich da überhaupt noch eine Chance gehabt hätte: denke aber nicht. Gern würde ich über die Vergangenheit reden, wobei was gewesen ist, kann man nicht rückgängig machen. Aus Fehlern lernen, aber sie nicht ungeschehen machen. Das geht leider nicht. Wenn Du mir die Chance geben würdest, und darüber reden kannst und es auch möchtest, würde ich mich sehr freuen. Ich denke, ich brauche Dir hier nicht zu schreiben, was du mir bedeutest; denn ich weiß, dass du es weißt. Aber ich schreibe Dir, dass ich unheimlich stolz auf Dich bin, wie Du gerade Dein Leben gestaltest; so wahnsinnig stolz. Von heute (20.09.) bis 24.09. bin ich ca. 55Km von Dir entfernt, nur falls Du bereit wärst, mit mir zu reden. Auf keinen Fall werde ich von allein kommen. Über ein klitzekleines Zeichen deinerseits würde ich mich riesig freuen. Ich hoffe, meine Handschrift ist nicht allzu schrecklich und für Dich lesbar.

Eine schöne Zeit wünsche ich Dir. Habe Dich riesig doll lieb

Deine Mami

Die Kinder sind niemals schuld!

Was haltet ihr von diesem Brief? Ist das eine Entschuldigung?

Ich bin gerade sehr aufgewühlt und ratlos, was ich jetzt tun soll.

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14 Antworten
Hilfe, meine Mutter stalkt mich und macht mir Angst (Suizid-Drohung, Verfolgung)?

Hallo!

Ich habe vor 1 Jahr den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen, da sie mich über 10 Jahre emotional missbraucht und vernachlässigt hat. Um mich auf mein Abitur zu konzentrieren, bin ich mit 18 zu meinem Vater gezogen.

Nun schreibt sie ihm fast täglich und fragt ihn über mich aus. Ich persönlich antworte nie, nur mein Vater. Es kommen seltsame "Geschenke", für die sie dann eine Gegenleistung erwartet (z.B. Essen in einer Tüte oder Mutter-Tochter-Armbänder). Sie wirft meinem Vater vor, er würde sich nicht um mich kümmern und schickt ihm Fotos, welche mich an sie erinnern sollen.

Das Ganze setzt mich enorm unter Druck. Obwohl ich mehrmals um Ruhe gebeten habe, wird ihr Verhalten immer extremer. Sie droht mit Suizid, wenn ich mich nicht melde und zahlt seit meinem Umzug keinen Unterhalt. ("Warum soll ich für ein Kind zahlen, das keinen Kontakt zu mir will?"). Als ich bei meinem Freund in Berlin war, wollte sie seine Adresse wissen, um "nur mal kurz vorbei zu fahren".

Ich beginne bald 500km entfernt von ihr mein Studium und dachte, dass sie mich in Ruhe lässt. Vorgestern dann der Schock: Sie überlegt, in denselben Ort zu ziehen, da sie eh nichts mehr hier halten würde, wenn ich weg bin. Ihre Mutter und Schwester wohnen in meinem Studienort.

Wie soll ich damit umgehen? Ich habe Angst, dass sie vor meiner Haustür steht. Mein Vater meint, ich könne nichts machen.

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Töte ich meinen Freund?

Hallo,

die Frage ist absichtlich überspitzt formuliert, da ich dringend Rat brauche. Es plagen mich schreckliche Schuldgefühle.

Ein Freund von mir hat sich freiwillig in die Psychiatrie einweisen lassen, nachdem er mir seine Suizidpläne verriet und ich ein Gespräch mit seinen Eltern organisierte. Weitere Details zu den Umständen finden sich in meiner letzten Frage.

Gerade erst habe ich den Grund erfahren. Er wollte sich umbringen, weil mein künftiger Studienplatz 6h von seinem entfernt liegt. Wir beide haben Gefühle füreinander und er bereut es, sich erneut auf eine Frau eingelassen zu haben.

Nun der zweite Grund für meine Angst: Bei meinem letzten Besuch beichtete er mir, dass er sich innerhalb einer Woche 5 Mal versucht hat das Leben zu nehmen. Seine Beine und Arme waren zerkratzt, den Eltern hatte er versichert es ginge ihm gut. In meinen Augen ist er instabil. Er vertraute mir traumatische Erlebnissen seiner Kindheit an, die bisher noch niemand wusste und ich versicherte ihm, diese nicht den Eltern zu erzählen. Lediglich bei erneuten Suizidgedanken würde ich sie informieren.

Jetzt besteht die Chance, dass er auf eine offene Station oder sogar Tagesklinik verlegt wird. Ich habe tierische Angst, dass er nur auf eine Lockerung der Sicherheitsmaßnahmen wartet, um sich das Leben zu nehmen.

Diese Ungewissheit lässt mich seit Tagen nicht schlafen. Trage ich die (Mit)schuld, wenn ihm etwas zustößt? Wie seht ihr das?

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