Also das kann man für beide Ausgaben ersehen, wenn du unter dem Impressum Dir die Zahlenreihen anschaust.

Das kann man in diesem Fall glücklicherweise tatsächlich entziffern, ist aber wohlgemerkt nicht bei allen Büchern oder Verlagen üblich. In deinem Fall ist das Buch die vierte Auflage aus dem Jahre 2014, zu ersehen aus der Zahlenreihe unter dem Impressum.

Bei dem rechten Bild heißt das dann: Das ist die 44ste vermutlich unveränderte Auflage der Ausgabe, die 1957 das erste Mal erschienen ist.

Beide Ausgaben sind demnach mit ihrer jeweils ersten Auflage identisch. Vermutlich ist die 2014er Ausgabe irgendwie anders als die 1957er Ausgabe. Ob im Druck, der Farbigkeit oder der Bindung anders, kann man von hier aus nicht sehen.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

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Du musst erst einmal viel arbeiten, damit Du viel vorzeigen kannst. Von den besten Stücken, auch von dem was schon mal veröffentlicht wurde, stellst Du dir eine Mappe, oder Bildershow zusammen. Ausdrucke davon oder einen Stick kannst Du ja an einschlägige Verlage schicken. Dazu schaust du in Buchhandlungen nach, welche Verlage sowas machen.

Manche Kolleginnen tingeln auf den Buchmessen von Verlagsstand zu Verlagsstand. Das ist mühsam und kann auch frustrierend sein, weil man oft nicht die richtigen Personen antrifft oder man gar kein Interesse hat. Aber kann man tun.

Es gibt auch Vereine, in denen sich Buchillustratoren zusammentun und die dann auch Gemeinschaftsstände auf den Buchmessen (Frankfurt a.M. und Leipzig) veranstalten. Das ist eine Chance entdeckt zu werden, weil Verleger die was suchen, dort hingehen und stöbern.

Wichtig ist: Man muss gut sein, man muss an sich glauben, Geduld haben und natürlich das Glück, einmal entdeckt zu werden.

Haupt- oder nebenberuflich spielt keine Rolle, das Produkt zählt!

Nur Mut!

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Vorneweg und geradeheraus: BOD (Books On Demand) ist klasse! BoD ist nach allen meinen Erfahrungen eine wichtige und wertvolle Einrichtung für Autoren, die es nicht geschafft haben für ihr Werk einen Verlag zu finden. Das ist wirklich sehr schwer, als Newcomer sowieso und muss mit der Qualität des Werkes überhaupt nichts zu tun haben.

BoD ist außerdem eine hilfreiche Alternative zu den vielen "Schein"-Verlagen, die die Autoren über geforderte Zuschüsse manchmal regelrecht ausnehmen und finanziell überfordern.

Wenn, wie hier berichtet etwas schief gelaufen ist, oder zu Frustration geführt hat, vermute ich sehr stark, dass da auf Autorenseite Fehler gemacht wurden.

BoD war einer der ersten, der auf die Idee kam eine unkomplizierte Veröffentlichungsmöglichkeit mit Anbindung an den Buchhandel für Autoren zu schaffen. Dabei geht es zum einen um die physische Herstellung des Buches, aber auch um alles was ein Buch braucht um die Chance für einen Erfolg zu haben: eine ISBN, damit es weltweit recherchiert und bestellt werden kann, die Alternative es auch als E-Book zu publizieren, Präsenzmöglichkeit bei den Buchmessen und vieles mehr.

Die Bedingungen bei BoD sind transparent und fair. Die Hilfestellungen vielfältig und jeweils individuell vom Autor zu nutzen, wenn er es denn will. Er hat auch immer Klarheit, was die einzelne Dienstleistung kostet. Da es sich um ein On-Line Produkt handelt, wurde die Bedienerführung über Jahre immer mehr optimiert und ist heute eigentlich selbsterklärend. Zur Not kann man aber auch telefonisch Rat einholen.

Kurzum BoD ist vermutlich Marktführer, es gibt einige andere Anbieter auch, ich gebe öfters Kurse für Autoren oder Menschen die es werden wollen, und ihnen empfehle ich immer vorbehaltlos BoD.

Nur Mut!

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Viele Antworten sind im Prinzip schon richtig, aber ein paar Punkte versuche ich klarzustellen:

Shinyuke hat die beste Antwort geschrieben, wobei ein kleiner Rechenfehler noch drin steckt: Da beim Ladenverkaufspreis die Mehrwertsteuer richtig herausgerechnet wurde, muss sie beim Honorar nicht nochmal herausgerechnet werden.

Ansonsten: Wenn man sein Buch selbst verlegt, kann der Erlös für den Autor höher sein, dafür trägt er aber auch das ganze (finanzielle Risiko).

Bei normalen Autorenverträgen mit richtigen, seriösen Verlagen liegen die Honorare in der Regel niedriger als in den seitherigen Antworten geschrieben. Gerade für Autoren-Neulinge liegen prozentuale Honorare zwischen 4 und 6% vom Nettoladenpreis (siehe shinyuke Ladenpreis minus 7 Prozent). Statt eines prozentualen Honorars, werden manchmal auch Pauschalhonorare vereinbart, d.h. es gibt für alles einen Betrag einmal. Vorteil für den Autor: er kann mit einer bestimmten Summe sicher rechnen, Nachteil: Wird es ein Bestseller hat er in der Regel nichts davon.

Was oft bei Honoraren verwechselt wird, und daher kommen oft die höheren Prozentsätze, wovon der Prozentsatz gerechnet wird. Manche Autorenverträge beziehen den Prozentsatz statt auf den Nettoladenpreis (siehe oben) auf den Nettoerlös (also den Betrag, der beim Verlag eingeht) und der ist (durch die Handelsspannen) in der Regel die Hälfte vom Ladenpreis. D.h. der effektive Betrag bei einem 10%igen Honorar bezogen auf den Nettoerlös ist in etwa der gleiche wir der 5%ige von Nettoladenpreis.

Also, auch hier die Augen aufhalten und den Vertrag genau lesen.

Viel Erfolg!!

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Eine Antwort ist tatsächlich schwierig, aber ich versuche es: 

Mit Lithografie, dem Steindruck, fängt es an. Das war ein Druckverfahren mit dem man auch farbige Bilder drucken konnte, was zu Beginn des Druckens gar nicht und später nur mit Mühe möglich war. Diese Art des Farbdrucks verschwand nach und nach in den 1940er Jahren. Der Beruf dazu war der Lithograph, der das Bild das gedruckt werden sollte von Hand mittels Fettkreiden, Fetttinten auf den Stein (Lithostein) gezeichnet oder gespritzt hat. Farbe für Farbe. Inzwischen hatte sich aber die Fotografie weiterentwickelt und mit der Erfindung der Rasterung (Auflösung des Bildes in winzig kleine Punkte in unterschiedlicher Größe) und die fotomechanische Übertragung auf Metallplatten (Klischees) machte die Wiedergabe von Bildern mit Halbtönen (also nicht nur Schwarz oder Weiß, sondern Zwischen-Töne / Graustufen) viel leichter.

Die Lithografie als Druckverfahren ist ein Flachdruckverfahren (Buchdruck, Holzschnitt, Linolschnitt sind Hochdruckverfahren, weil die druckenden Teile erhaben sind, d.h. hochstehen, die nichtdruckenden Teile eines Bildes sind tief und sie erreicht keine Druckfarbe). Tiefdruck gibt es auch (dazu gehören Radierung, Stahlstich, und das moderne Teifdruck-Rotationsverfahren). Aus dem lithografischen Flachdruckverfahren hat sich das sog. Offsetdruckverfahren entwickelt. Beides sind Flachdruckverfahren und basieren auf dem Prinzip der Abstoßung von Fett (druckender Teil) und Wasser (nichtdruckender Teil). Das Offsetdruck-Verfahren ist heute das am weitesten verbreitete Verfahren geworden und bestimmt deswegen auch den alltäglichen Sprachgebrauch bei Agenturen, Grafikern und Kreativen.

Mit dem Verschwinden des Steindrucks (Lithografie) und dem Vormarsch des Offsetdrucks wurden die Lithografen aber nicht arbeitslos, denn sie wurden weiter gebraucht. Sie mussten nun anhand der Rasterpunkte prüfen ob ihre Größe richtig ist um den gewünschten Farbton zu erreichen und ggfls. korrigieren. So gab es Lithografen, die nichts mehr mit der klassischen Lithografie zu tun hatten und wer den Beruf in den 1970er Jahren erlernt hat, hat meistens nicht einmal mehr einen Litho-Stein in natura gesehen.

Und das, was die Lithografen herstellten, nämlich für jedes farbiges Bild einen sog. Farbsatz (bestehend aus 4 Filmen, für jede Druckfarbe einen: Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz) wurde im legeren Sprachgebrauch "Litho" genannt. Hatte ein Folder vier Abbildungen, sprach man von vier Lithos.

Und "Litho" für eine farbige Druckvorlage hat sich als Begriff bis heute gehalten, auch wenn inzwischen die Herstellung von Farbsätzen auf Film, auch schon längst ausgestorben ist, sondern nur noch entsprechende Daten direkt auf die Druckplatte belichtet werden. So spricht man von einem Datensatz auch heute noch gerne von Lithos.

Das ist die Geschichte zu "Litho".

Das Berufsbild Lithograph gibt es aber auch schon eine Weile nicht mehr, das nennt sich heute Druckvorlagenhersteller.

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Gehe wie folgt vor: Besuche ein paar gut sortierte Buchhandlungen und schaue nach, welche Verlage Bücher zu einem ähnlichen Thema,
wie das deines Manuskriptes, machen. Denn Verlage haben in der Regel ihre Schwerpunkte. Ein Sachbuchverlag wird nie ein Fantasy-Buch verlegen usw., also macht es auch keinen Sinn, sich dort zu bewerben. An die Verlage, die Fantasy im Programm haben wende dich und biete deinen
Text an. Das kostet Geduld und eine Absage muss nichts bedeuten. Manchmal werden die Manuskripte auch ungelesen zurückgeschickt, es hängt immer auch ein bisschen vom Zufall und Glück ab. Ich habe einmal ein Buch erlebt, dass wurde zum Bestseller: 12 Monate auf Platz 1, und es wurde vorher von 8(!) Verlagen abgelehnt.

Also Mut und es reicht für den Anfang schon, wenn Du ein aussagefähiges Exposé, etwas über Dich und ein paar Seiten des Manuskripts
schickst, damit der Lektor, die Lektorin prüfen kann wie dein Schreibstil ist.
Das mache bitte aber erst, wenn Dein Manuskript fertig ist. Das fertige Manuskript wird heutzutage dann gerne als Datei (WORD) genommen.

Vorsicht ist immer geboten, wenn Freunde und Bekannte oder die Familie zur Veröffentlichung raten, das heißt nämlich noch lange nicht, dass es für
den (sowieso übersättigten) Buch-Markt reicht.

Und wenn es kein Verlag nimmt, bleibt immer noch es selbst zu verlegen mit BOD.de zum Beispiel, wobei es noch eine Handvoll anderer Anbieter mit vergleichbaren Leistungen gibt. Da ist man mit ein paar hundert Euro dabei und die sorgen für die komplette Produktion und eine ISBN über die das Buch recherchiert und bestellt werden kann. z.B. über jede Buchhandlung und wenn es sein muss auch über Amazon. Die meisten bieten auch an es parallel dazu auch als eBook zu publizieren - oder gleich nur erstmal als eBook und später gedruckt.

Für ganz überzeugte Schriftsteller kann auch ein Literarischer Agent hilfreich sein. Er kennt die Verlage und die Personen die dort entscheiden und kann auch im Vorhinein abschätzen, ob dein Werk Chancen hat. Er macht es aber nicht umsonst. Im Falle eines Vertragsabschlusses ist er
am Honorar beteiligt.

Vorsicht ist geboten bei den schwarzen Schafen der Branche, den sogenannten Zuschussverlagen. Die erkennt man häufig daran, dass sie auffallend schnell auf Deine Anfrage reagieren und ganz euphorisch davon schwärmen wie toll Dein Manuskript ist. Dabei wollen sie nur Dein Geld. Es sind Fälle bekannt geworden, dass Autoren tausende von Euros bezahlt haben und trotzdem so gut wie kein Buch verkauft wurde.

Ein richtiger (seriöser) Verlag will kein Geld von den Autoren. Das ist seine Sache. Verlag kommt von "vorlegen", d.h. er legt das Geld im Vorhinein aus bis das Buch fertig im Markt ist und der Autor(in) bekommt ein Honorar aus den verkauften Exemplaren. Deswegen überlegen die Verlage sehr lange und sehr genau ob sie ein Manuskript annehmen oder nicht. Denn das finanzielle Risiko gehen sie nur ein, wenn sie der Überzeugung sind, dass das investierte Geld durch Verkäufe wieder zurückfließt.

Also probieren und im Zweifel erst mal selber verlegen, dann kann es immer noch von einem richtigen Verlag "entdeckt" werden.

Viel Glück!

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Wenn in allen Patronen noch genügend Farbe vorhanden ist, dann liegt es am verstopften oder eingetrockneten Druckkopf. Das lässt sich leicht beheben. wenn man die Patronen alle herausnimmt und anschließend den Druckkopf ausbaut und reinigt. Habe ich schon mehrfach gemacht und hat immer geholfen. Einen sehr lehrreichen Film findest Du hier: https://www.youtube.com/watch?v=FtFIyTybaJw

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BOD ist einer der Allerersten gewesen, die diesen Service aufgebaut haben. Sie sind meiner Erfahrung nach und nach allem was ich gehört habe absolut top und vertrauenswürdig. Die Kosten liegen im normalen Preis und man kann ja unterschiedliche Dienstleistungen buchen oder weglassen. Die anderen beiden kenne ich, habe aber noch keine Erfahrungen damit und auch nichts gehört. Wenn ich noch kenne und empfehlen kann, und auch kleiner ist ist als BOD, ist im Süddeutschen Raum printsystem.de

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Deine Anforderung ist schon merkwürdig, denn ohne dass man was erarbeitet, kann man ja nicht Neues entstehen lassen. Wie sagt das alte Sprichwort: Ohne Fleiß - kein Preis. Was Dir hier helfen könnte wäre "schnelllesen" oder auch querlesen genannt. Eine Methode, die wenn man sie geübt hat, hilft, viel Text in kurzer Zeit zu lesen und zu erfassen. Manchmal hilft auch nur den Anfang und das Ende eines Artikels zu lesen. Besonders am Ende wird oft gerne von Autoren nochmal zusammengefasst. Frohes Schaffen!

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Ich will es mal etwas sachlicher versuchen: Der / die Herausgeber können, müssen aber nicht die Zeitung / Zeitschrift besitzen oder Anteile daran haben. Denn der / die Herausgeber interessieren sich viel mehr für die inhaltliche, gesellschaftliche und auch politische Ausrichtung (Meinung) des Blattes. Dafür stehen Sie dann auch mit Ihrem Namen. In aller Regel legen Sie auch mit fest, was die Aufgabe, insbesondere die inhaltliche Arbeit der Redaktion sein muss. Das dies eingehalten wird, und natürlich für die Leitung der Redaktionen / Ressorts, aber auch für die inhaltlich und presserechtliche Verantwortung, sorgt der/die Chefredakteur(in). Die Herausgeber suchen sich, sofern sie nicht schon haben, einen Verlag, der wiederum für die Entstehung und Verbreitung der Zeitung / Zeitschrift sorgt. Das sind die produktionstechnischen Aufgaben, die wirtschaftlichen Aufgaben und die vertrieblichen Aufgaben. Danach sind Verlage in der Regel auch organisatorisch aufgeteilt: Produktion (kümmert sich um Satz, Bild, Layout, Druck, Verarbeitung etc.)) Vertrieb (kümmert sich um Abonnements, Kioskverkauf, Austräger, Werbung etc.) Anzeigenabteilung (akquiriert die Werbung im Heft, ein wesentlicher Anteil der Einnahmen) Verwaltung (Kalkulation, Buchhaltung, Finanzierung, Personal etc.) Penthouses, Geldzählen etc. sind eher selten. Viele Herausgeber arbeiten ehrenamtlich, viele Verlage kommen gerade so über die Runden, also die große Masse sind wie so oft, die kleinen oder mittleren Unternehmen, die stark zu kämpfen haben, nachdem immer weniger Anzeigen gebucht werden, die jungen Generationen weniger lesen und noch weniger sich für ein Abonnement entscheiden, die traditionellen und wichtigen Einnahmequellen überhaupt.

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Da fällt mir spontan ein: der Frech-Verlag (topp-kreativ.de) und eventuell Ravensburger. Es gibt aber mehr. Gehe mal in einegroße, gut sortierte Buchhandlung oder auch in einen Baumarkt/Bastelgeschäft (da gibt es auch Bücher fürs Basteln) und schaue da, welche Verlage solche Bücher machen. An die wende dich. Kosten tut das gar nichts, denn ein Verlag wird das Buch auf eigenes Risiko machen, sofern er natürlich einen Markt dafür sieht und damit die Chance, dass er sein Geld zurückbekommt. Verlag kommt von "vorlegen" (Geld). Im Gegenteil, Du bekommst sogar ein Honorar dafür, wenn er es nimmt.

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Das sieht so aus, dass Du vermutlich bis jetzt nur Kontakt zu sogenannten Zuschussverlagen hattest. Aber das sind eigentlich nicht die Verlage, die Du suchst oder vor Augen hast. "Richtige" Verlage gehen in das Produktionsrisiko selbst (der Begriff Verlag kommt von "vorlegen"), aber natürlich nur dann, wenn sie von dem Manuskript überzeugt sind. Überzeugt in dem Sinne, dass sie die realistische Chance sehen, dass ihr investiertes Geld auch wieder zurück fließt. Und das hat mit dem Markt zu tun. Deswegen empfehle ich immer, sich in gut sortierten Buchhandlungen umzusehen, welche Verlag Bücher zu Themen wie Deines machen, und die zu kontakten. Und bevor Du zu einem Zuschuss-Verlag gehst, kannst Du wenn Du willst, Dein Buch auch selbst verlegen, da empfehle ich aber zu solchen Häusern zu gehen, die das kostenneutral und seriös machen, wie z.B. BOD im Norden oder printsystem-medienverlag im Süden. Es gibt mehr solche, aber von diesen beiden habe ich nur Gutes gehört. Die helfen Dir dein Buch zu produzieren, zu fairen Preisen und sie beschaffen auch eine ISBN, die Du brauchst, damit Dein Werk im Buchhandel oder z.B. bei Amazon recherchiert, gefunden und gekauft werden kann. Auf diesem Wege fließt dann auch das meiste Geld an Dich zurück, denn dann bist Du der Verleger selbst.

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Wie schon von anderen angedeutet sind fest angestellte Übersetzter selten. Bei Literatur ist wichtig, dass man die Sprachen, aus denen heraus man übersetzen will, exzellent beherrscht und man Muttersprachler ist für die Sprache in die man übersetzt. D.h. neben einem einschlägigen Sprachstudium haben die meisten guten Übersetzer längere Zeit in dem entsprechenden Land gelebt. Die meisten literarischen Übersetzer sind freiberuflich unterwegs und handeln deswegen die Honorare jeweils mit den Verlagen, die ihnen den Auftrag erteilen, frei aus. Als Richtwert: eine sog. Normseite ( das sind 30 Zeilen mit 60 Anschlägen ) wird bei seriösen Vereinbarungen, 20 - 30 Euro liegen. Ausreißer nach unten sind leider immer wieder zu beobachten.

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Als Verlagsmensch empfehle ich in einer solchen Situation immer: Schreibe das Buch erst einmal fertig. Ein Verlag wird anhand eines Exposés eines bis dahin noch nicht als Autor aufgetretenen Neulings niemals einen Vertrag machen. Wenn dein Manuskript fertig ist empfehle ich folgendes: Gehe wie folgt vor: Besuche ein paar gut sortierte Buchhandlungen und schaue nach, welche Verlage Bücher zu einem ähnlichen Thema, wie das deines Manuskriptes, machen. An die Verlage wende dich und biete deinen Text an. Das kostet Geduld und eine Absage muss nichts bedeuten. Manchmal werden die Manuskripte auch ungelesen zurückgeschickt, es hängt immer auch ein bisschen vom Zufall und Glück ab.

Also Mut und es reicht für den Anfang schon, wenn Du aussagefähiges Exposé, etwas über Dich und ein paar Seiten des Manuskripts schickst, damit der Lektor, die Lektorin prüfen kann wie dein Schreibstil ist. Das fertige Manuskript wird heutzutage dann gerne als Datei (WORD) genommen.

Vorsicht ist immer geboten, wenn Freunde und Bekannte oder die Familie zur Veröffentlichung raten, das heißt noch lange nicht, dass es für den (sowieso übersättigten) Buch-Markt reicht.

Und wenn es kein Verlag nimmt, bleibt immer noch es selbst zu verlegen mit BOD.de zum Beispiel. Da ist man mit ein paar Hundert Euro dabei und die sorgen für die komplette Produktion und eine ISBN über die das Buch recherchiert und bestellt werden kann. z.B. über Amazon aber auch über jede Buchhandlung. Wer das auch so gut machen soll ist printsystem-medienverlag.de und shopappl.de. Für ganz überzeugte Schriftsteller kann auch ein Literarischer Agent hilfreich sein. Er kennt die Verlage und die Personen die dort entscheiden und kann auch im Vorhinein abschätzen, ob dein Werk Chancen hat. Er macht es aber nicht umsonst. Im Falle eines Vertragsabschlusses ist er am Honorar beteiligt. Viel Glück!

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eigentlich ist alles schon ganz gut gesagt. Ich will nur noch ergänzen um es zu präzisieren: Denn es geht dabei immer um zweierlei Dinge:

  1. Das Urheberrecht an einem Werk. Das ist und bleibt mit der Person des Urhebers (in diesem Fall dem Autor/in) verbunden. Das kann er/sie auch selbst nicht weggeben. Das ist das Recht, wie schon richtig beschrieben, dass bis 70 Jahre nach seinem Tode bei ihm (bzw. seinen Erben) bleibt. Aber Achtung: Am Tag nach dem 70sten Todestag, darf man das Werk immer noch nicht kostenlos nachdrucken, denn das Urheberrecht erlischt erst nach dem Jahr in dem der 70ste Todestag war. Wenn also der 70ste Todestag im Mai ist, ist das Werk frühestens im Januar des folgenden Jahres frei!

  2. Das Nutzungsrecht. Das ist das, was der Autor (per Vertrag) an einen Verlag gibt und dafür Honorar bekommt. Wenn der Vertrag das nicht anders regelt, bleiben die Nutzungsrechte bei dem Verlag und die Erben bekommen die Honorare ausbezahlt, wenn der Autor verstorben ist. D.h. die Erben können das Werk des Verstorbenen auch wieder neu an andere Verlage oder z.B. Filmproduktionen verkaufen und sind dabei auch frei in der Vertragsgestaltung oder Honorarforderung.

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