Klingen

im hochdeutschen wird der begriff seltener und spezieller benutzt. oft wird als "tönen" bezeichnet, wenn jemand angibt und verbal einen auf dicke hose macht ("jetzt tön' mal nicht so rum). man tönt übrigens auch seine haare ;))

im großen und ganzen "tönt" im hochdeutschen etwas, wenn man diesem laut keinen musikalischen ton zuordnet, sondern einen physikalischen. klingen gibt evtl. auch gleich eine aussage über die qualität des klangs ab, tönen nur als wahrnehbarer schall. aus dem konzertsaal tönt es laut (lärm, geräusche usw.). aber: in dieser konzerthalle klingt das orchester phantastisch. was geläufiger ist, ist "ertönen".

etwas "tönt" außerdem stets mit einen beigeschmack... z.b. "das tönt gut in meinen ohren" (also darauf habe ich lust, gute idee usw.). aber: "das klingt verführerisch".

"das tönte gestern aber noch ganz anders (also eine andere intention)".

im deutschen benutzt man das "tönen" anderes als in der schweiz nicht für alles, was ans ohr gelangt. es fällt jedenfalls auf, dass das "tönen" öfter und anders benutzt wird als im deutschen.

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das kenne ich aus eigener erfahrung - du wirst nur bedingt aus der nummer rauskommen, wenn du z.b. in teilzeit arbeitest und entsprechend weniger nutzt und somit putzt.

allerdings halte ich es für mehr als fragwürdig, für andere das GESCHIRR wegzuräumen. da würde ich darauf bestehen, dass das jeder selbst abwäscht. denn erstens kann man das erwarten, dass jeder dies übernimmt, und zweitens ist es - und so kriegst du einen geschäftstüchtigen chef immer - - mehr als uneffektiv, unproduktiv, wenn eine person während seiner teuer bezahlten arbeitszeit geschirr spült, als wenn jeder einzelne eben seinen teller oder seine tasse abwäscht....und das ist nachweisbar!

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als Schweizer besser (hoch)Deutsch sprechen...

Hallo liebe GF-Net Community :) Ich weiss nicht, wieviel man in Deutschland über die Schweiz weiss, aber damit das jeder hier weiss: In der Schweiz sprechen wir auch Deutsch, und nicht nur "Schweizerisch" was ein deutscher Kollege von mir früher dachte. Eigentlich ist es ja Schweizerdeutsch, aber das hat wenig mit meiner Frage zu tun. In der Schweiz lernt jedes Kind als erster Schweizerdeutsch, das es meist von den Eltern hört. Sobald man in die Grund/Primarschule kommt lernt man Deutsch, bei uns Schweizern heisst es Hochdeutsch, nicht weil wir "hohes Deutsch" sprechen, sondern um das klar definieren zu können. In der 2/3 Klasse lernt man englisch, dann in der 5ten Deutsch und im Gymnasium teilweise Latein oder freiwillig eine andere Fremdsprache. Ausserdem können die meisten Schweizer einige Sätze auf italienisch weil wir eine Deutsch-Schweiz haben, eine Französisch sprechende Schweiz und eine Italienisch sprechende Schweiz. Logischerweise haben wir Schweizer das Problem, das wir nicht so gut Deutsch können wie Deutsche, so gut Französisch wie Franzose, oder so gut englisch wie Briten. Vor allem was Französisch und Englisch angeht, gehören wir laut einer Studie aber zu den besten, da wir seltsamerweise aktzentfrei sprechen, trotz der vielen Dialekte (bei deutschen ist ja oftmals ein Fehler das "I'm thinking..." sich ein wenig nach "I'm sinking.." anhört, aber ich will nicht verallgemeinern. Doch ich schweife ab ;) . Auf jeden Fall sind einige Schweizer keine grossen Fans von Deutschen, nicht wegen Hitler, nicht wegen Rassissmus, sondern einfach, aus Neid. Deutsche werden hier als arrogant abgestempelt weil so gut wie jeder Deutsche der rüberkommt eine sehr gute Ausbildung hat, und ein wunderschönes Deutsch spricht. Ich glaube in Deutschland ist das Studium der normale Weg. In der Schweiz jedoch sind wir etwas fauler, weil wir auch mit einer Lehre einen guten Lohn bekommen, sodass nur 20% der Bevölkerung studieren gehen. Und wir Schweizer sprechen auch kein schönes Hochdeutsch, zwar können viele das sozusagen TV-Deutsch, also ziemlich genau so wie Deutsche sprechen, jedoch ist auch dieses nicht perfekt und bei den lauten "CH" und "R" haben die meisten doch noch Probleme (und Neid auf Deutsche, die es perfekt können, das sollte eher ein Kompliment an Deutsche sein als ein Vorwurf. Aus diesem Grund und auch aus ungewohnheit/Scham reden die meisten Schweizer so ein kratziges rauhes Deutsch. Ich will aber von dem wegkommen. Eigentlich kann ich langsam das schöne deutsch, nicht zuletzt weil ich es tag für tag übe. Aber ich wollte wissen wie ich besser darin werden kann, ohne Kurs, da ich als 15 Jähriger Gymnasiast weder Zeit noch Geld dafür habe. Und, in der Schule traue ich mich nicht mein "TV-Deutsch" auszupacken, wofür ich mich immer selber schlagen könnte. Ich habe keine ahnung wie ich von zuhause aus schönes hochdeutsch lernen kann, doch es wäre ein sehr grosser Wunsch von mir weil ich Deutsch liebe. Bitte helft mir, oh Deutsche im Internet ;)

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wow, was für ein offenes und ehrliches statement aus schweizer mund. es wird schwer werden, das starke "ch" und "r" abzulegen, das wird man wohl immer raushören, auch wegen der satzmelodie. aber prinzipiell sprechen auch die meisten deutschen nicht akzentfrei, aber sie sprechen eben deutsches schriftdeutsch und keinen dialekt. ich würde so oft als möglich mit deutschen auf hochdeutsch sprechen, mich auch in der schule dazu überwinden (vielleicht mit den lehrern absprechen), irgendwann hören die kommentare auf. viel deutschlandfunk oder deutschlandradio hören - zudem sehr informativ ;) und viel laut lesen, hörbücher hören und mitsprechen. am besten einen langen aufenthalt in deutschland einplanen. ja, nicht unbedingt schwaben, bayern oder thürigen und so (natürlich nur wegen des akzents bzw. dialektes) , aber der rest geht schon.

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der fall könnte sich ähnlich verhalten wie abends nichts essen und am morgen hunger haben oder bereits mittags nichts mehr essen und auch erst am morgen hunger haben. macht keinen sinn oder? alkohol steht also ebenso in einem zeitlichen zusammenhang wie nahrung. der körper baut den alkohol ab (promille pro stunde), was seine zeit braucht, entsprechend setzt der kater ein.

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deine frage ist total sinnfrei und voller vorurteile - das hätte sich mal eine frau erlauben sollen - da wäre das geschrei aber groß gewesen...

ich wundere mich, dass die frage sich hier überhaupt hält - beanstandet wurde sie wohl zu genüge - erfolglos wie man sieht. naja.

sicher meinst du, du hättest hier den schenkelklopfer schlechthin gelandet. aber nein:

genauso hättest du fragen können, warum bayern so etwas tun, nur weil deine frau aus münchen stammt....hätte da mehr sinn drin gesteckt, wundere ich mich?

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Diese Frage ist total provokativ, dämlich und voller Vorurteile, noch dazu stammt sie aus Herrenmund... Leider kann man sie nicht mehr beanstanden - sie wurde frei gegeben, was ebenso beanstandenswert ist.

Sicher glaubtest Du, damit hier den Hammer gelandet zu haben - zeigt es uns aber nur, wie tief das Niveau hier gesunken ist!!

Warum fragst Du uns nicht gleich auch, warum Asiaten so etwas tun, wenn Deine Frau aus China kommt? Würde das etwa mehr SInn machen?

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auch wenn es für s.g. "kleinkredite" in der schweiz einfacher ist, an geld ranzukommen, da ohne schufaanfrage ("schweizer kredite"), sind die bedingungen genauso verschärft wie in deutschland (wohnsitz, alter u.ä.), die konditionen teils noch schlechter.

für selbständige wird's schwierig werden wegen fehlender sicherheiten (auch hier gilt: geld kommt zu geld), aber nachfragen kann man schon. nur nicht bei einem der vielen unseriösen kreditvermittlern, die geschäft wittern.

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es relativiert sich alles, wenn man mal wirklichen sprachvirtuosen zuhört.

man hört gerne menschen zu, die authentisch wirken, die eigenes schaffen, die mit neuen ideen neu konstruieren und spannende höhepunkte aufbauen. die sprachwitz benutzen und überraschen, und und und....alles andere langweilt oder kostet viel kraft, zuzuhören.

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es ist wirklich traurig, dass es soweit kommen muss, dass sich jemand wie du dumm fühlen muss. man hat für rechenschwäche den begriff diskalkulie gefunden, der allerdings noch nicht so gut erforscht ist wie z.b. legasthenie. nicht selten aber hat das umfeld versagt, mathematisches denken mittels mengenvorstellung, nicht nur anhand von zahlen zu vermitteln. insbesondere zur subtraktion ist mittlerweile massenhaft literatur zu finden. um sie zu verstehen, muss man sich erst verinnerlichen, was sie bedeutet...wegnehmen, verlieren, ausgeben, verschieben, rückwärts usw. es gibt in den grundrechenarten zwar erlernbare regeln und wege, aber man muss wissen, wann man sie einsetzen kann. da fängt das problem an. dazu komm,t dass der mathematik und mathematischem denken von der schulseite aus viel gewichtung gegeben wird - da kommt das gefühl von versagen sehr schnell auf. auf jeden fall hilft viel üben üben üben. und zwar von grund auf - irgendwo einsteigen bringt nicht viel. am besten nimmst du dir jemanden, der dich unterstützt. besorge dir materialien, rechenschieber, zahlenstrahl, perlen und das ganze zeugs und führe dir mathematische prozesse vor augen. wegnehmen, dazunehmen...am ende musst du dir zahlen und mengen selbst vorstellen können, nicht nur die ziffer. dabei solltest du so viel erreichen können, dass du abläufe des alltäglichen lebens nachvollziehen kannst. mathe kann wirklich spass machen, wenn man zusammenhänge erkennt und mit mengen und zahlen jonglieren kann.

hinzu kommt vielleicht, dass du eher der visuelle denker bist und mit rein gesprochenen informationen probleme in der verarbeitung hast. nein, eigentlich ist problem das falsche wort. du könntest dir selbst helfen, wenn du dir wichtige dinge aufschreibst und lernst, skizzen zu machen von dingen. andere menschen können sich nur schwer namen merken oder nummern, die haben auch ihre tricks....oder einen computer ;)

mach dich nicht kleiner als du bist - du hast sicherlich noch ganz andere stärken.

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ich kann dir aus eigener erfahrung nur dringend raten, den abschluss in deutschland zu machen. das schweizer schulniveau - mit ausnahme des gymnasiums vielleicht - ist auf jedem fall unter dem, was in deutschland im schnitt gefordert wird...vorallem was das fach deutsch betrifft, denn das ist teilweise eine echte katastrophe. was die "vielen guten fremdsprachenkenntnisse" betrifft kannst du dich übrigens getrost zurück lehnen.

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